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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:8409001)


Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
8409001
Region:
55122 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
27.06.2013
Frist Vergabeunterlagen:
25.07.2013
Frist Angebotsabgabe:
25.07.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Fachlos 1.2 - Gebäude E+F - Objektüberwachung - Technische Ausrüstung - Elektrotechnik - Anlagengruppen 4 und 5, Vergabenummer 13D0421 Die Fachhochschule Kaiserslautern führt ihren Lehr- und Forschungsbetrieb an 5 Fachbereichen an den Standorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken durch. Das Projekt „ Fachhochschule Kaiserslautern – Zusammenlegung am Standort Kammgarn“ plant die Errichtung eines Gesamtcampus am Standort Kaiserslautern mit den Fachbereichen „Bauen und Gestalten“ und „Angewandte Ingenieurwissenschaften“. Die Studienplatzzielzahl liegt bei 2 100 Studierenden. ................................................................................................................................................................ Das Gelände des zukünftigen Campus befindet sich unmittelbar am Rande der Innenstadt im Übergang zum Lautertal. Östlich und südlich, durch einen Höhenversprung getrennt, grenzen Wohngebiete an. Das Gelände wurde bis ca. 1980 durch eine Kammgarnspinnerei genutzt, vorher befand sich hier ein Steinbruch. Die Planung umfasst die Neustrukturierung von zwei Bestandsgebäuden (A+B), die Umnutzung eines weiteren Altbaus (Gebäude E) sowie den Neubau von 3 Gebäuden (Gebäude F, G und H). Der Entwurf des Gesamtcampus geht auf einen Realisierungswettbewerb aus dem Jahr 2006 zurück, der Siegerentwurf wird weitgehend umgesetzt. ................................................................................................................................................................ Die Gesamtfläche der Um- und Neubauten beläuft sich auf ca. 16 000 m² HNF (Gebäude E-H), aufgeteilt auf: Gebäude E (Seminarräume, Rechenzentrum, Bibliothek): ca. 3 100 m² HNF bei ca. 27.400 m³ BRI Gebäude F (Verwaltung, Hochschulleitung): ca. 2 600 m² HNF bei ca. 16.900 m³ BRI Gebäude G (Mensa und Audimax): ca. 1 200 m² HNF bei ca. 11.400 m³ BRI Gebäude H (Laborgebäude mit Lehrräumen der Angewandten Ingenieurwissenschaft): ca. 9 100 m² bei ca. 77 300 m³ BRI. ................................................................................................................................................................ Im Rahmen der Gesamtmaßnahme FH Kaiserslautern werden folgende Leistungen auf der Grundlage der HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß § 51 HOAI erteilt: Auf Grund der technischen Abhängigkeiten durch die gemeinsamen Versorgungseinrichtungen für die Gebäude E+F (gemeinsame Mittelspannungsschaltanlage in Geb. E, Brandmeldeanlage, Wärmeversorgungsanlage, Lüftungsanlage, etc.) sowie für die Gebäude G+H (gemeinsame Brandmeldeanlage, Wärmeversorgungsanlage, Lüftungsanlage, Kälteversorgung, Sicherheitsbeleuchtung etc.) werden zwei Teillose gebildet. Im Teillos 1 – Gebäude E+F werden folgende Fachlose vergeben: Fachlos 1.1 - Anlagengruppen 1, 2, 3 sowie 8 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 1.2 - Anlagengruppen 4 und 5 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Im Teillos 2 – Gebäude G+H werden folgende Fachlose vergeben: Fachlos 2.1 - Anlagengruppen 1, 2, 3 sowie 8 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 2.2 - Anlagengruppen 4 und 5 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 2.3 – Anlagengruppe 7 – Küchentechnik Geb. G – Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 2.4 – Anlagengruppe 7 – Labortechnik Geb. H – Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Die Leistungsphasen 1-6 sind bereits erbracht. Der Auftraggeber behält sich vor Teile der Leistungsphasen 8-9 selbst zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt in einem Stufenvertrag nach dem für das Land Rheinland-Pfalz anzuwendenden Vertragsmustern und Vertragsbedingungen. ................................................................................................................................................................ Gegenstand dieser Ausschreibung sind ausschliesslich Leistungen aus Fachlos 1.2 - Gebäude E+F – Objektüberwachung – Technische Ausrüstung – Elektrotechnik – Anlagengruppen 4 und 5. ................................................................................................................................................................ Beschreibung Fachlos 1.2: Gebäude E Im ehemaligen Wollmagazin der Kammgarnspinnerei soll nach einer umfassenden Entkernung und Sanierung dem Bestandsgebäude eine neue Nutzung zugewiesen werden. Das UG dient im Wesentlichen der Unterbringung der technischen Einrichtungen. Über einen Verbindungsgang zum Gebäude F erfolgt jeweils die Anbindung an die für beide Gebäude vorgesehenen, gemeinsamen Versorgungseinrichtungen. Im EG wird das Rechenzentrum mit Sprachlabor sowie Büroräumen vorgesehen. Im 1.OG befinden sich neben einem Bereich für Medienlabors (Multimedia-Labors) vornehmlich Seminarräume. Das zweite Obergeschoss wird von der Großraum-Bibliothek ausgefüllt sowie einem medientechnischen Laborbereich (Virtual Reality). Das Dach wird zur späteren Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet, welche im Schutzbereich der zu errichtenden Blitzschutzanlage liegen soll. ................................................................................................................................................................ Starkstromanlagen: Die niederspannungsseitige Stromversorgung für das Gebäude E erfolgt aus dem Gebäude F. Als Medienkanal besteht ein unterirdischer Verbindungsgang zwischen Gebäude E und F. Von der Gebäudehauptverteilung wird das Gebäude über Unterverteilungen, 2 je Geschoss, versorgt. Der Fachbereich Multi Media und Virtuell Reality erhalten eine eigene Unterverteilung. Die Anbindung der Bodentanks und der Verbraucher in Ständerwänden wird durch die Leitungsverlegung in Unterflurbereiche im Hohlraumboden realisiert. Die Treppenhäuser werden durch Betoneinlegearbeiten installiert. Das Rechenzentrum erhält Stromschienen zur Anbindung der Racks und der USV im Doppelboden. Die Beleuchtung wird über Präsenzmelder gesteuert. In Fluren, Treppenhäusern und WC Bereichen werden LED Leuchten verwendet. Die Seminarräume erhalten Langfeldleuchten. Die Bibliothek im 2.OG erhält Hängeleuchten zwischen den Regalreihen, Lesetischleuchten, LED Downlights unter dem Sheddach sowie Langfeldleuchten in den Funktionalbereichen. Für die spätere Realisierung der PV Anlage wird im Gebäude niederspannungsseitig alles vorgerüstet. Diese soll zur Eigenstromversorgung mit Überschusseinspeisung dienen. Die Sicherheitslichtanlage wird zentral aus dem UG des Gebäudes E versorgt und hat eine eigene Batterieanlage im UG für Geb. E und F. Die Anbindung erfolgt vom UG bis in die jeweiligen Etagen. Es wird eine separate Blitzschutz- und Erdungsanlage aufgebaut.. Gefahrenmelde- und Brandmeldeanlage: Eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit optischer und akustischer Signalisierung wird zur Weiterleitung der Alarme des Gebäude E und F an die Feuerwehr errichtet. Dies erfolgt zentral für beide Gebäude am Gebäude D der Fachhochschule. Für die nutzereigene Einbruchmeldeanlage wird ein passives Netz für Tür- und Bereichsüberwachung errichtet. IT- und Telekommunikationsanlagen: Vom Rechenzentrum im Geb. E werden alle Neu- und Bestandsgebäude über LWL Kabel angeschlossen. Zur Datenanbindung des Geb. E wird von Rechenzentrum aus LWL Kabel an die DV GHV im Rechenzentrum gelegt und von dort aus auf die jeweiligen Unterverteilungen in den Geschossen verteilt. Die konventionelle Vernetzung (Cu) erfolgt über Installationsbereiche im Hohlraumboden zu den Endverbrauchern. Auch die Telefonanbindung erfolgt über Datenleitungen (Cu) in eigenen Patchfeldern mit Voice Over IP gebündelt bis zum Rechenzentrum. Die Fachhochschule erhält eine über alle Gebäude übergreifende Zutrittskontrollanlage. Die Zentrale dazu sitzt im Gebäude F. Die dezentrale Workstation sitzt im UG. Die Anbindung der Türen erfolgt on- oder offline. Für das Sprachlabor wird eine SAT-Anlage auf dem Dach des Gebäudes E installiert. ................................................................................................................................................................ Gebäude F Durch die gewählte Kubatur und die vorgegebene Baulinie folgt der Neubau optisch dem Bestandsbau E. Eine Brücke verbindet die Gebäude im 2. Obergeschoss. Das viergeschossige Verwaltungsgebäude ist als kompakter Kubus mit geringem Flächenverbrauch konzipiert. Die gründliche Ordnung und Zusammenfassung zu Bereichen führt zu einem sehr übersichtlichen Grundriss. Große Fensterflächen an der Westfassade ermöglichen einen Bezug zum Park. Ein offenes Impluvium bietet eine zusätzliche Belichtung. Die aussteifenden Wände werden in Stahlbeton ausgeführt. Das Gebäude wird teilunterkellert, um die Unterbringung der Haustechnik zu gewährleisten. Der Technikkeller ist über einen Verbindungsgang zwischen den Gebäuden E und F miteinander verbunden. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung erhält sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage des Gebäudes. Das Gebäude ist ebenfalls in das umfangreiche Energiekonzept des Gesamtcampus eingebunden. Das Konzept beinhaltet hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung. Starkstromanlagen: Mittelspannungsseitig wird der Trafo 20kV/0,4kV im UG des Gebäude F aus der Mittelspannungsstation hinter Haus G gespeist. Dieser Trafo mit 630kVA versorgt niederspannungsseitig die Gebäude E und F. Als Medienkanal besteht ein unterirdischer Verbindungsgang zwischen Gebäude E und F. Von der Gebäudehauptverteilung wird das Gebäude über eine Unterverteilung je Geschoss versorgt. Die Anbindung der Bodentanks und der Steckdosen in Ständerwänden wird durch Verlegung in Unterflurbereiche im Hohlraumboden realisiert. Die Treppenhäuser, Flure und Decken werden durch Betoneinlegearbeiten installiert. Die Beleuchtung wird über Präsenzmelder gesteuert. In Fluren, Treppenhäusern und WC Bereichen werden LED Leuchten verwendet. Die Doppelbüroräume und Besprechungsräume erhalten Langfeldleuchten. Einzelbüroräume werden mit Stehleuchten ausgestattet. Für die spätere Realisierung der PV Anlage wird im Gebäude niederspannungsseitig alles vorgerüstet. Diese soll zur Eigenstromversorgung mit Überschusseinspeisung dienen. Die Sicherheitslichtanlage wird zentral aus dem UG des Gebäudes E versorgt und hat dort eine eigene Batterieanlage im UG für Geb. E und F. Die Anbindung erfolgt vom UG bis in die jeweiligen Etagen. Es wird eine separate Blitzschutz- und Erdungsanlage aufgebaut. Gefahrenmelde- und Brandmeldeanlage: Eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit optischer und akustischer Signalisierung wird zur Weiterleitung der Alarme des Gebäude E und F an die Feuerwehr errichtet. Dies erfolgt zentral für beide Gebäude am Gebäude D der Fachhochschule. IT- und Telekommunikationsanlagen: Vom Rechenzentrum im Geb. E werden alle Neu- und Bestandsgebäude über LWL Kabel angeschlossen. Der Verbindungsweg vom Gebäude F bis zum Gebäude E läuft durch das Gebäude F und durch den unterirdischen Medienkanal FE bis zum Rechenzentrum im Gebäude E. Zur Datenanbindung des Geb. F wird von Rechenzentrum im Geb. E aus, LWL Kabel an die DV GHV im UG gelegt und von dort aus auf die jeweiligen Unterverteilungen in den Geschossen verteilt. Die konventionelle Vernetzung (Cu) erfolgt über Installationsbereiche im Hohlraumboden zu den Endverbrauchern. Auch die Telefonanbindung erfolgt über Datenleitungen (Cu) in eigenen Patchfeldern mit Voice Over IP gebündelt bis zum Rechenzentrum im Gebäude E. Die Fachhochschule erhält eine über alle Gebäude übergreifende Zutrittskontrollanlage. Die Zentrale dazu sitzt im Gebäude F. Die dezentrale Workstation sitzt im UG. Die Anbindung der Türen erfolgt on- oder offline. ................................................................................................................................................................ Nachfolgend aufgeführte Angaben dienen der Information und sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung, sondern werden in einem separatem Verfahren ausgeschrieben: Beschreibung der Fachlose 2: Gebäude G Der Neubau der zweigeschossigen Mensa erfolgt an zentraler Stelle im Campus. Das Gebäude besitzt einen nahezu quadratischen Grundriss. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich der Speisesaal mit Blick durch großflächige Fensterfronten in die angrenzenden Freiflächen mit Speichersee (Regenrückhaltung), die Essensausgabe im Free-Flow-System sowie die Küche mit allen Nebenräumen wie Lager, Spülen, Organisation. Über eine gemeinsame Eingangshalle mit der Mensa erreicht man die Aula im Obergeschoss des Gebäudes, welche auch für Vorlesungen genutzt wird. Die Tragkonstruktion erfolgt in Stahlbeton, der Küchentrakt wird weitgehend massiv ausgebildet. Das Dach der Aula in Holzbinderkonstruktion überragt das durch Säulen gestützte Kassettendach über dem Speisesaal und Eingangsbereich. Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung erhält sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage des Gebäudes ................................................................................................................................................................ Gebäude H An einen zentralen dreigeschossigen Erschließungsraum reihen sich nördlich und südlich jeweils 4 3-geschossige Baukörper (2-hüftige Anlage). An der Nordseite wird die Straßenfassade der ehemaligen Industriehallen (Kammgarnspinnerei) in den Neubau integriert (Denkmal). Die einzelnen Gebäudeteile sind durch offene Innenhöfe voneinander getrennt. Weiterhin ist die Erschließungsspange auf voller Länge unterkellert für die Unterbringung der Haustechnik. In den Gebäudeteilen befinden sich zum Teil zwei- und dreigeschossige Werkhallen und Labore (z. B. Hochspannungshalle, Verfahrenstechnik, Rollenprüfstand etc.) mit erhöhten Anforderungen an Kühlung, Lüftung, Energieversorgung, Schallschutz, elektromagnetischer Abschirmung und Brandschutz. Die Tragkonstruktion besteht aus einer Kombination von Rahmenkonstruktionen mit Flachdecken in Stahlbeton. Das Gebäude wird teilunterkellert um die Unterbringung der technischen Anlagen zur Gebäudeversorgung zu gewährleisten. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Dem Gebäude liegt ein umfangreiches Energiekonzept zugrunde, welches hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung stellt. Das Gebäude ist hochwärmegedämmt (LBB-eigener Standard), die Wärmegewinnung für Beheizung erfolgt aus Grundwasser mittels Wärmepumpen. Neben kontrollierter Lüftung wird Bauteilaktivierung eingesetzt. Die Gebäude G und H sind durch einen unterirdischen Verbindungsgang miteinander verbunden. Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Die extensiv begrünten Dachflächen werden für die spätere Installation einer Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage vorbereitet. ................................................................................................................................................................ Eine Bewerbung in den gesondert ausgeschriebenen, weiteren Fachlosen - auch als Bietergemeinschaft – ist möglich. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Originalsprache:
Verfügbare Sprachen:
D-Kaiserslautern: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  211063-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen,
vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Kaiserslautern
Rauschenweg 32
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Mainz, Fritz-Kohl-Str. 9, 55122 Mainz
Zu Händen von: Sabine Huppert
67663 Kaiserslautern
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 61319660
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de
Fax: +49 6131966100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.lbbnet.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung Wirtschaft und Finanzen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Fachlos 1.2 - Gebäude E+F - Objektüberwachung - Technische Ausrüstung - Elektrotechnik - Anlagengruppen 4 und 5, Vergabenummer 13D0421
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Kaiserslautern NUTS-Code DEB32
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Fachhochschule Kaiserslautern führt ihren Lehr- und Forschungsbetrieb an 5 Fachbereichen an den Standorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken durch. Das Projekt „ Fachhochschule Kaiserslautern – Zusammenlegung am Standort Kammgarn“ plant die Errichtung eines Gesamtcampus am Standort Kaiserslautern mit den Fachbereichen „Bauen und Gestalten“ und „Angewandte Ingenieurwissenschaften“. Die Studienplatzzielzahl liegt bei 2 100 Studierenden. ................................................................................................................................................................ Das Gelände des zukünftigen Campus befindet sich unmittelbar am Rande der Innenstadt im Übergang zum Lautertal. Östlich und südlich, durch einen Höhenversprung getrennt, grenzen Wohngebiete an. Das Gelände wurde bis ca. 1980 durch eine Kammgarnspinnerei genutzt, vorher befand sich hier ein Steinbruch. Die Planung umfasst die Neustrukturierung von zwei Bestandsgebäuden (A+B), die Umnutzung eines weiteren Altbaus (Gebäude E) sowie den Neubau von 3 Gebäuden (Gebäude F, G und H). Der Entwurf des Gesamtcampus geht auf einen Realisierungswettbewerb aus dem Jahr 2006 zurück, der Siegerentwurf wird weitgehend umgesetzt. ................................................................................................................................................................ Die Gesamtfläche der Um- und Neubauten beläuft sich auf ca. 16 000 m² HNF (Gebäude E-H), aufgeteilt auf: Gebäude E (Seminarräume, Rechenzentrum, Bibliothek): ca. 3 100 m² HNF bei ca. 27.400 m³ BRI Gebäude F (Verwaltung, Hochschulleitung): ca. 2 600 m² HNF bei ca. 16.900 m³ BRI Gebäude G (Mensa und Audimax): ca. 1 200 m² HNF bei ca. 11.400 m³ BRI Gebäude H (Laborgebäude mit Lehrräumen der Angewandten Ingenieurwissenschaft): ca. 9 100 m² bei ca. 77 300 m³ BRI. ................................................................................................................................................................ Im Rahmen der Gesamtmaßnahme FH Kaiserslautern werden folgende Leistungen auf der Grundlage der HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß § 51 HOAI erteilt: Auf Grund der technischen Abhängigkeiten durch die gemeinsamen Versorgungseinrichtungen für die Gebäude E+F (gemeinsame Mittelspannungsschaltanlage in Geb. E, Brandmeldeanlage, Wärmeversorgungsanlage, Lüftungsanlage, etc.) sowie für die Gebäude G+H (gemeinsame Brandmeldeanlage, Wärmeversorgungsanlage, Lüftungsanlage, Kälteversorgung, Sicherheitsbeleuchtung etc.) werden zwei Teillose gebildet. Im Teillos 1 – Gebäude E+F werden folgende Fachlose vergeben: Fachlos 1.1 - Anlagengruppen 1, 2, 3 sowie 8 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 1.2 - Anlagengruppen 4 und 5 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Im Teillos 2 – Gebäude G+H werden folgende Fachlose vergeben: Fachlos 2.1 - Anlagengruppen 1, 2, 3 sowie 8 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 2.2 - Anlagengruppen 4 und 5 Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 2.3 – Anlagengruppe 7 – Küchentechnik Geb. G – Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Fachlos 2.4 – Anlagengruppe 7 – Labortechnik Geb. H – Leistungen der Leistungsphasen 8-9 Die Leistungsphasen 1-6 sind bereits erbracht. Der Auftraggeber behält sich vor Teile der Leistungsphasen 8-9 selbst zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt in einem Stufenvertrag nach dem für das Land Rheinland-Pfalz anzuwendenden Vertragsmustern und Vertragsbedingungen. ................................................................................................................................................................ Gegenstand dieser Ausschreibung sind ausschliesslich Leistungen aus Fachlos 1.2 - Gebäude E+F – Objektüberwachung – Technische Ausrüstung – Elektrotechnik – Anlagengruppen 4 und 5. ................................................................................................................................................................ Beschreibung Fachlos 1.2: Gebäude E Im ehemaligen Wollmagazin der Kammgarnspinnerei soll nach einer umfassenden Entkernung und Sanierung dem Bestandsgebäude eine neue Nutzung zugewiesen werden. Das UG dient im Wesentlichen der Unterbringung der technischen Einrichtungen. Über einen Verbindungsgang zum Gebäude F erfolgt jeweils die Anbindung an die für beide Gebäude vorgesehenen, gemeinsamen Versorgungseinrichtungen. Im EG wird das Rechenzentrum mit Sprachlabor sowie Büroräumen vorgesehen. Im 1.OG befinden sich neben einem Bereich für Medienlabors (Multimedia-Labors) vornehmlich Seminarräume. Das zweite Obergeschoss wird von der Großraum-Bibliothek ausgefüllt sowie einem medientechnischen Laborbereich (Virtual Reality). Das Dach wird zur späteren Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet, welche im Schutzbereich der zu errichtenden Blitzschutzanlage liegen soll. ................................................................................................................................................................ Starkstromanlagen: Die niederspannungsseitige Stromversorgung für das Gebäude E erfolgt aus dem Gebäude F. Als Medienkanal besteht ein unterirdischer Verbindungsgang zwischen Gebäude E und F. Von der Gebäudehauptverteilung wird das Gebäude über Unterverteilungen, 2 je Geschoss, versorgt. Der Fachbereich Multi Media und Virtuell Reality erhalten eine eigene Unterverteilung. Die Anbindung der Bodentanks und der Verbraucher in Ständerwänden wird durch die Leitungsverlegung in Unterflurbereiche im Hohlraumboden realisiert. Die Treppenhäuser werden durch Betoneinlegearbeiten installiert. Das Rechenzentrum erhält Stromschienen zur Anbindung der Racks und der USV im Doppelboden. Die Beleuchtung wird über Präsenzmelder gesteuert. In Fluren, Treppenhäusern und WC Bereichen werden LED Leuchten verwendet. Die Seminarräume erhalten Langfeldleuchten. Die Bibliothek im 2.OG erhält Hängeleuchten zwischen den Regalreihen, Lesetischleuchten, LED Downlights unter dem Sheddach sowie Langfeldleuchten in den Funktionalbereichen. Für die spätere Realisierung der PV Anlage wird im Gebäude niederspannungsseitig alles vorgerüstet. Diese soll zur Eigenstromversorgung mit Überschusseinspeisung dienen. Die Sicherheitslichtanlage wird zentral aus dem UG des Gebäudes E versorgt und hat eine eigene Batterieanlage im UG für Geb. E und F. Die Anbindung erfolgt vom UG bis in die jeweiligen Etagen. Es wird eine separate Blitzschutz- und Erdungsanlage aufgebaut.. Gefahrenmelde- und Brandmeldeanlage: Eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit optischer und akustischer Signalisierung wird zur Weiterleitung der Alarme des Gebäude E und F an die Feuerwehr errichtet. Dies erfolgt zentral für beide Gebäude am Gebäude D der Fachhochschule. Für die nutzereigene Einbruchmeldeanlage wird ein passives Netz für Tür- und Bereichsüberwachung errichtet. IT- und Telekommunikationsanlagen: Vom Rechenzentrum im Geb. E werden alle Neu- und Bestandsgebäude über LWL Kabel angeschlossen. Zur Datenanbindung des Geb. E wird von Rechenzentrum aus LWL Kabel an die DV GHV im Rechenzentrum gelegt und von dort aus auf die jeweiligen Unterverteilungen in den Geschossen verteilt. Die konventionelle Vernetzung (Cu) erfolgt über Installationsbereiche im Hohlraumboden zu den Endverbrauchern. Auch die Telefonanbindung erfolgt über Datenleitungen (Cu) in eigenen Patchfeldern mit Voice Over IP gebündelt bis zum Rechenzentrum. Die Fachhochschule erhält eine über alle Gebäude übergreifende Zutrittskontrollanlage. Die Zentrale dazu sitzt im Gebäude F. Die dezentrale Workstation sitzt im UG. Die Anbindung der Türen erfolgt on- oder offline. Für das Sprachlabor wird eine SAT-Anlage auf dem Dach des Gebäudes E installiert. ................................................................................................................................................................ Gebäude F Durch die gewählte Kubatur und die vorgegebene Baulinie folgt der Neubau optisch dem Bestandsbau E. Eine Brücke verbindet die Gebäude im 2. Obergeschoss. Das viergeschossige Verwaltungsgebäude ist als kompakter Kubus mit geringem Flächenverbrauch konzipiert. Die gründliche Ordnung und Zusammenfassung zu Bereichen führt zu einem sehr übersichtlichen Grundriss. Große Fensterflächen an der Westfassade ermöglichen einen Bezug zum Park. Ein offenes Impluvium bietet eine zusätzliche Belichtung. Die aussteifenden Wände werden in Stahlbeton ausgeführt. Das Gebäude wird teilunterkellert, um die Unterbringung der Haustechnik zu gewährleisten. Der Technikkeller ist über einen Verbindungsgang zwischen den Gebäuden E und F miteinander verbunden. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung erhält sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage des Gebäudes. Das Gebäude ist ebenfalls in das umfangreiche Energiekonzept des Gesamtcampus eingebunden. Das Konzept beinhaltet hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung. Starkstromanlagen: Mittelspannungsseitig wird der Trafo 20kV/0,4kV im UG des Gebäude F aus der Mittelspannungsstation hinter Haus G gespeist. Dieser Trafo mit 630kVA versorgt niederspannungsseitig die Gebäude E und F. Als Medienkanal besteht ein unterirdischer Verbindungsgang zwischen Gebäude E und F. Von der Gebäudehauptverteilung wird das Gebäude über eine Unterverteilung je Geschoss versorgt. Die Anbindung der Bodentanks und der Steckdosen in Ständerwänden wird durch Verlegung in Unterflurbereiche im Hohlraumboden realisiert. Die Treppenhäuser, Flure und Decken werden durch Betoneinlegearbeiten installiert. Die Beleuchtung wird über Präsenzmelder gesteuert. In Fluren, Treppenhäusern und WC Bereichen werden LED Leuchten verwendet. Die Doppelbüroräume und Besprechungsräume erhalten Langfeldleuchten. Einzelbüroräume werden mit Stehleuchten ausgestattet. Für die spätere Realisierung der PV Anlage wird im Gebäude niederspannungsseitig alles vorgerüstet. Diese soll zur Eigenstromversorgung mit Überschusseinspeisung dienen. Die Sicherheitslichtanlage wird zentral aus dem UG des Gebäudes E versorgt und hat dort eine eigene Batterieanlage im UG für Geb. E und F. Die Anbindung erfolgt vom UG bis in die jeweiligen Etagen. Es wird eine separate Blitzschutz- und Erdungsanlage aufgebaut. Gefahrenmelde- und Brandmeldeanlage: Eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit optischer und akustischer Signalisierung wird zur Weiterleitung der Alarme des Gebäude E und F an die Feuerwehr errichtet. Dies erfolgt zentral für beide Gebäude am Gebäude D der Fachhochschule. IT- und Telekommunikationsanlagen: Vom Rechenzentrum im Geb. E werden alle Neu- und Bestandsgebäude über LWL Kabel angeschlossen. Der Verbindungsweg vom Gebäude F bis zum Gebäude E läuft durch das Gebäude F und durch den unterirdischen Medienkanal FE bis zum Rechenzentrum im Gebäude E. Zur Datenanbindung des Geb. F wird von Rechenzentrum im Geb. E aus, LWL Kabel an die DV GHV im UG gelegt und von dort aus auf die jeweiligen Unterverteilungen in den Geschossen verteilt. Die konventionelle Vernetzung (Cu) erfolgt über Installationsbereiche im Hohlraumboden zu den Endverbrauchern. Auch die Telefonanbindung erfolgt über Datenleitungen (Cu) in eigenen Patchfeldern mit Voice Over IP gebündelt bis zum Rechenzentrum im Gebäude E. Die Fachhochschule erhält eine über alle Gebäude übergreifende Zutrittskontrollanlage. Die Zentrale dazu sitzt im Gebäude F. Die dezentrale Workstation sitzt im UG. Die Anbindung der Türen erfolgt on- oder offline. ................................................................................................................................................................ Nachfolgend aufgeführte Angaben dienen der Information und sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung, sondern werden in einem separatem Verfahren ausgeschrieben: Beschreibung der Fachlose 2: Gebäude G Der Neubau der zweigeschossigen Mensa erfolgt an zentraler Stelle im Campus. Das Gebäude besitzt einen nahezu quadratischen Grundriss. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich der Speisesaal mit Blick durch großflächige Fensterfronten in die angrenzenden Freiflächen mit Speichersee (Regenrückhaltung), die Essensausgabe im Free-Flow-System sowie die Küche mit allen Nebenräumen wie Lager, Spülen, Organisation. Über eine gemeinsame Eingangshalle mit der Mensa erreicht man die Aula im Obergeschoss des Gebäudes, welche auch für Vorlesungen genutzt wird. Die Tragkonstruktion erfolgt in Stahlbeton, der Küchentrakt wird weitgehend massiv ausgebildet. Das Dach der Aula in Holzbinderkonstruktion überragt das durch Säulen gestützte Kassettendach über dem Speisesaal und Eingangsbereich. Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung erhält sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage des Gebäudes ................................................................................................................................................................ Gebäude H An einen zentralen dreigeschossigen Erschließungsraum reihen sich nördlich und südlich jeweils 4 3-geschossige Baukörper (2-hüftige Anlage). An der Nordseite wird die Straßenfassade der ehemaligen Industriehallen (Kammgarnspinnerei) in den Neubau integriert (Denkmal). Die einzelnen Gebäudeteile sind durch offene Innenhöfe voneinander getrennt. Weiterhin ist die Erschließungsspange auf voller Länge unterkellert für die Unterbringung der Haustechnik. In den Gebäudeteilen befinden sich zum Teil zwei- und dreigeschossige Werkhallen und Labore (z. B. Hochspannungshalle, Verfahrenstechnik, Rollenprüfstand etc.) mit erhöhten Anforderungen an Kühlung, Lüftung, Energieversorgung, Schallschutz, elektromagnetischer Abschirmung und Brandschutz. Die Tragkonstruktion besteht aus einer Kombination von Rahmenkonstruktionen mit Flachdecken in Stahlbeton. Das Gebäude wird teilunterkellert um die Unterbringung der technischen Anlagen zur Gebäudeversorgung zu gewährleisten. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Dem Gebäude liegt ein umfangreiches Energiekonzept zugrunde, welches hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung stellt. Das Gebäude ist hochwärmegedämmt (LBB-eigener Standard), die Wärmegewinnung für Beheizung erfolgt aus Grundwasser mittels Wärmepumpen. Neben kontrollierter Lüftung wird Bauteilaktivierung eingesetzt. Die Gebäude G und H sind durch einen unterirdischen Verbindungsgang miteinander verbunden. Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Die extensiv begrünten Dachflächen werden für die spätere Installation einer Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage vorbereitet. ................................................................................................................................................................ Eine Bewerbung in den gesondert ausgeschriebenen, weiteren Fachlosen - auch als Bietergemeinschaft – ist möglich. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 150 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 68 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der freiberuflich Tätige hat den ausreichenden Versicherungsschutz in der Regel durch eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen, die eine Inanspruchnahme der im Vertrag genannten Deckungssummen ermöglicht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Soweit der freiberuflich Tätige Versicherungsschutz oberhalb der Basisversicherung nachzuweisen hat, besteht die Möglichkeit des Abschlusses einer Objektversicherung oder der Zusatzdeckung durch Abschluss einer zu seiner Basisversicherung hinzutretenden Berufshaftpflicht-Exzedentenversicherung. Als Nachweis genügt eine verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, aus der hervorgeht, das entweder eine Haftpflicht-Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden bereits besteht oder die Gesellschaft bereit ist, eine Versicherung mit diesen Deckungssummen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben. Bietergemeinschaften, die sich erts nach Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bewerber) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung der Wettbewerbsvorgaben beide betroffenen Bewerber ausgeschlossen werden. Zur Teilnahme berechtigt sind Bietergemeinschaften aus Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Teilnahmeantrag (Ausschreibungsunterlagen, siehe IV.3.3) muss vollständig ausgefüllt sein. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen (§4 (2) VOF 2009), als Eigenerklärung und Erklärung nach § 4 (6) und (9) VOF 2009 (Ausschlusskriterien), dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen über: — den Gesamtumsatz und — den Umsatz für die entsprechende Dienstleistung des Bewerbers (Büro) der letzten 3 Geschäftsjahre nach §5 (4) Nr. c VOF 2009
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF ........................................................................................ entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. ........................................................................................ Allgemeines: Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen. ........................................................................................ Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen nachweisen oder aber berechtigt sein,die Berufsbezeichnung -Ingenieur-(in der entsprechenden Dienstleistung) zu tragen und über die geforderten Nachweise verfügen. ........................................................................................ Der Projektleiter soll eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren (im entsprechenden Bereich) nachweisen. Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine Angemessene Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren Voraussetzung. ........................................................................................ Es sind Referenzprojekte für das Büro und/oder den PL und den BL aufzuführen. Hierbei sind folgende Festlegungen zwingend einzuhalten: Die Referenzprojekte müssen für das Büro, den PL und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen. ........................................................................................ Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen, d.h., Leistungserbringung der Leistungsphase 8 in den Jahren 2002 bis 2012. ........................................................................................ Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben: Wertungskriterium 1: Neubau von Projekten mit mehreren gebäudetypologischen, komplexen, hochtechnisierten Funktionseinheiten und mind. 3 000 m² NF 1-6. Zum Nachweis der Eignung sind mind. 2 Referenzen, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. ........................................................................................ Wertungskriterium 2: Neubau eines Nichtwohngebäudes im energetisch innovativen Standard. Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. ........................................................................................ Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Planungszeit (von/bis) - sofern bekannt b) Bauzeit (von/bis) c) erbrachte Leistungsphasen d) Nutzfläche NF 1-6 e) Gesamtbaukosten KG 200 - 600 (Euro, brutto) f) Grundriss, Ansicht und Foto g) Art der Maßnahme (vollständiger Neubau oder Erweiterung) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme, bzw. bei Gebäuden Beschreibung der technischen Konzeption. h) Ort der Ausführung i) Objektbezogener, verantwortlicher Ansprechpartner des Auftragnehmers (Name und Telefonnummer) ........................................................................................ Diese Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es wird jeder zugelassen, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur (in der entsprechenden Dienstleistung) zu tragen oder nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt ist als Ingenieur (in der entsprechenden Dienstleistung) tätig zu werden.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Kriterien gemäß III.2.1 bis III.2.3. .Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach der objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
13D0421
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
25.7.2013 - 23:59 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
25.7.2013 - 23:59
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 68 Monaten umfasst auch die Frist von 4 Jahren für Mängelbeseitigung nach VOB / B. ................................................................................................................................. Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei der Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages der Leistungsphasen 8 und 9. ................................................................................................................................... Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. .................................................................................................................................. Die Bewerbungsunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz http://www.vergabe.rlp.de/VMP/Center ab dem 26.6.2013 bis zum Abgabetermin herunter geladen werden. Es gelten dafür die ABG des Vergabemarktplatzes. ................................................................................................................................... Vorbefasste Bewerber: Die Leistungen für das Erarbeiten der HU-Bau einschließlich aller für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben (Lph. 2-6 § 33 HOAI) wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht. Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 966182), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstr. 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 (3) GWB ........................................................................................ Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24.6.2013
DTAD
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