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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Pfungstadt (ID:6474837)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
6474837
Region:
64319 Pfungstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.09.2011
Frist Angebotsabgabe:
10.10.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Planungsleistungen für Umbau/Neubau der Intensivstation und des OP-Bereichs des Franziskus Krankenhauses. Die Angela von Cordier-Stiftung beabsichtigt im Franziskus Krankenhaus Linz am Rhein den Umbau und die Erweitung (Neubau) von intensivmedizinischen Funktionsbereichen. Die Gesamtkosten werden auf ca. 6 000 000 EUR brutto (KGR 300, 400, 500, 600, 700) geschätzt. Für die Realisierung des Bauvorhabens werden verschiedene Planungsleistungen benötigt, die Gegenstand von zwei separaten EU-Bekanntmachungen sind. Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrages sind Planungsleistungen im Bereich Architektur- und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI sowie im Bereich Statik (inklusive Schallschutz und Wärmeschutz) im Sinne des § 49 HOAI. Gegenstand dieses Auftrages ist zudem die Medizintechnik-Planung. Des Weiteren ist vom hier ausgeschriebenen Auftrag auch die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes erfasst, die unter Hinzuziehung eines Sachverständigen für Brandschutz erfolgen soll. Weitere Planungsleistungen, die insbesondere die Technische Planung für Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima, MSR und Elektro betreffen, werden ebenso wie die Planung für die medizinischen Gasanlagen Gegenstand einer gesonderten EU-Bekanntmachung sein. Beabsichtigt ist, dass das Bauvorhaben in Höhe von bis zu 90 % der Kosten mit Mitteln aus dem Haushalt des Landes Rheinland-Pfalz finanziert bzw. gefördert wird. Die Vergabe der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen steht derzeit noch unter einem Finanzierungsvorbehalt. Bei der Planung des Bauvorhabens ist zu berücksichtigen, dass die Ausführung der Bauleistungen - soweit möglich und soweit insbesondere für Patienten und Mitarbeiter zumutbar - bei laufendem Krankenhausbetrieb erfolgen soll. Insbesondere während der Phase der Baurealisierung erwartet der Auftraggeber daher vom zu beauftragenden Bewerber eine sehr hohe Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort; Einzelheiten dazu werden im späteren Verhandlungsverfahren mitgeteilt. 71521000, 71700000.
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieurleistungen außer Bau, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Architekturentwurf , Baustellenüberwachung , Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung , Beratungsdienste von Architekten , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Architekturbüros und Bauabnahme , Kontroll- und Überwachungsleistungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  280240-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Angela von Cordier-Stiftung, Franziskus Krankenhaus Magdalena-Daemen-Straße 20 Kontakt: Ingenieurbüro Seufert GmbH, Waldstraße 70, 64319 Pfungstadt z. H. Dipl.-Ing. Oliver Seufert 53545 Linz am Rhein DEUTSCHLAND Tel. +49 6157-949664 E-Mail: IngenieurBueroSeufert@gmx.de Fax +49 6157-949665 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.krankenhaus-linz.de, http://www.angelavoncordier-stiftung.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Stiftung bürgerlichen Rechts Gesundheit Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Planungsleistungen für Umbau/Neubau der Intensivstation und des OP-Bereichs des Franziskus Krankenhauses.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Linz am Rhein. NUTS-Code DEB18
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Angela von Cordier-Stiftung beabsichtigt im Franziskus Krankenhaus Linz am Rhein den Umbau und die Erweitung (Neubau) von intensivmedizinischen Funktionsbereichen. Die Gesamtkosten werden auf ca. 6 000 000 EUR brutto (KGR 300, 400, 500, 600, 700) geschätzt. Für die Realisierung des Bauvorhabens werden verschiedene Planungsleistungen benötigt, die Gegenstand von zwei separaten EU-Bekanntmachungen sind. Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrages sind Planungsleistungen im Bereich Architektur- und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI sowie im Bereich Statik (inklusive Schallschutz und Wärmeschutz) im Sinne des § 49 HOAI. Gegenstand dieses Auftrages ist zudem die Medizintechnik-Planung. Des Weiteren ist vom hier ausgeschriebenen Auftrag auch die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes erfasst, die unter Hinzuziehung eines Sachverständigen für Brandschutz erfolgen soll. Weitere Planungsleistungen, die insbesondere die Technische Planung für Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima, MSR und Elektro betreffen, werden ebenso wie die Planung für die medizinischen Gasanlagen Gegenstand einer gesonderten EU-Bekanntmachung sein. Beabsichtigt ist, dass das Bauvorhaben in Höhe von bis zu 90 % der Kosten mit Mitteln aus dem Haushalt des Landes Rheinland-Pfalz finanziert bzw. gefördert wird. Die Vergabe der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen steht derzeit noch unter einem Finanzierungsvorbehalt. Bei der Planung des Bauvorhabens ist zu berücksichtigen, dass die Ausführung der Bauleistungen - soweit möglich und soweit insbesondere für Patienten und Mitarbeiter zumutbar - bei laufendem Krankenhausbetrieb erfolgen soll. Insbesondere während der Phase der Baurealisierung erwartet der Auftraggeber daher vom zu beauftragenden Bewerber eine sehr hohe Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort; Einzelheiten dazu werden im späteren Verhandlungsverfahren mitgeteilt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000, 71210000, 71220000, 71240000, 71251000, 71317100, 71327000, 71521000, 71700000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Die Umbaufläche betrifft die bisherige Intensivstation des Franziskus Krankenhauses, die eine Nutzfläche von ca. 300 qm aufweist. Als neue Nutzung ist für diese Fläche nunmehr die Errichtung von Nebenräumen für den OP-Bereich vorgesehen; im Wesentlichen geht es dabei um die Errichtung von neuen Personalumkleideräumen (mit Duschen und WC-Anlagen) sowie um die Schaffung zusätzlicher Lagerräume. Der Erweiterungsbau (Neubau) wird als neues Geschoss auf einen Teilbereich des Erdgeschosses mit Flachdachkonstruktion aufgesetzt und wird zukünftig als neue Intensivstation genutzt. Die neue Intensivstation wird eine Fläche von ca. 600 qm in Anspruch nehmen. Für die Realisierung dieser Maßnahmen werden, wie oben unter Ziffer II.1.5) bereits beschrieben, verschiedene Planungsleistungen benötigt. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind folgende Leistungen: 1. Architektur und raumbildende Ausbauten: Leistungsphase (LPh) 1-9 gemäß § 33 HOAI, 2. Statik inklusive Schallschutz und Wärmeschutz: Leistungsphase 1-6 gemäß § 49 HOAI; Wärmeschutz (WSchN) und Schallschutz (SchallSchN) nach § 3 Abs. 1 HOAI iin Verbindung mit Anlage 1, Ziffer 1.2.2 und 1.3.1, 3. Medizintechnik-Planung: Leistungsphase 1-9 gemäß § 53 HOAI, 4. Erstellung eines Brandschutzkonzeptes unter Hinzuziehung eines Sachverständigen für Brandschutz.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen; die erste Stufe wird voraussichtlich die Leistungsphasen 1-3 der HOAI umfassen. Weitere Modalitäten werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Personenschäden in Höhe von 1 500 000,00 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1 000 000,00 EUR bei einem in einem Mindtgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den EWR zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die mindestens doppelte Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate (gerechnet vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an) sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Unabhängig von der gewählten Rechtsform gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder (Firma, Sitz, ggf. Niederlassung, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, persönlicher Ansprechpartner) aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Vergabeverfahren.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Soweit sich eine Bewerbergemeinschaft bewirbt, ist bereits mit dem Teilnahmeantrag durch den Bewerber zu erläutern, in welcher Rechtsform sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft für den Auftragsfall zusammenschließen wollen. Davon unabhängig ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag die Erklärung abzugeben, im Auftragsfall die gesamtschuldnerische Haftung zu übernehmen. Soweit sich eine Bewerbergemeinschaft bewirbt, hat diese in ihrem Teilnahmeantrag zu erläutern, welche Mitglieder im Auftragsfall die jeweiligen Leistungsbereiche tatsächlich erbringen werden; dies unter Angabe des Namens des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft sowie der beruflichen Qualifikation der auf Seiten des jeweiligen Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft für die Leistungserbringung verantwortlichen Personen. Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der gesamten Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die Projektdokumentation sind nach den Vorgaben des Auftraggebers in Deutsch zu führen.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der in § 4 Abs. 6 VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist. Anstelle dieser Erklärung kann der Bewerber seinem Teilnahmeantrag einen Bundeszentralregisterauszug oder eine gleichwertige Erklärung gemäß § 4 Abs. 7 VOF beilegen, 2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine in § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Umstände in seiner Person vorliegen, 3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- oder Lieferinteressen besteht (§ 2 Abs. 3 VOF), 4. Ist der Bewerber eine Handelsgesellschaft, hat er seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Behörde seines Herkunftsstaates beizufügen, der/die nicht älter als 3 Monate ist (gerechnet vom Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an), 5. Erkärung gemäß § 4 Abs. 2 (erster Spiegelstrich) VOF, ob und auf welche Weise der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist. Die Auskünfte zu vorstehend Ziff. 1. bis 5. sind schriftlich mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Auskünfte von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eine Weitervergabe von Leistungen an Dritte, muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit seinem/ihrem Teilnahmeantrag in gleicher Weise über die persönliche Lage des Dritten (bspw. eines Nachunternehmers) Auskunft geben. Dies gilt auch für Nachunternehmer von Nachunternehmern.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für die Jahre 2008, 2009 und 2010, 2. Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für Dienstleistungen, die den hier gemäß Ziffer II.2.1) ausgeschriebenen Dienstleistungen entsprechen, für die Jahre 2008, 2009 und 2010, 3. Erklärung des Bewerbers mit Angaben über die jährlichen Mittel der vom Bewerber in den Jahren 2008, 2009 und 2010 Beschäftigten sowie der Anzahl seiner Führungskräfte in den Jahren 2008, 2009 und 2010. Führungskräfte sind solche Personen im Unternehmen des Bewerbers, die der Geschäftsleitung zuzurechnen sind. Bei allen Personalangaben sind Teilzeitkräfte in Vollzeitäquivalente umzurechnen, 4. Erklärung, die eine Liste mit einer Darstellung der wesentlichen, vom Bewerber seit 2008 erbrachten HOAI-Leistungen im Bereich des Krankenhausbaus beinhaltet; dies jeweils mit Angabe: — des Auftraggebers, — der Projektbezeichnung (Baumaßnahme), — der vom Bewerber erbrachten Leistung, — des auf Seiten des Bewerbers verantwortlichen Projektleiters, — des Rechnungswertes, — und der Leistungszeit. Bewirbt sich eine Bewerbergemeinschaft, sind die Auskünfte zu Ziffer 1.-4. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen. Bedient sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages anderer Unternehmen, sind die vorstehend zu Ziffer 1.-4. geforderten Angaben für diese Unternehmen entsprechend zu machen. Dies gilt auch für Nachunternehmer von Nachunternehmern. 5. Angabe des Auftragsteils, zu dessen Erbringung sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmern bedienen will, unter Einschluss des Nachweises, dass ihm die erforderlichen Mittel insoweit zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Die in Ziffer 1.-5. geforderten Erklärungen und Angaben sind schriftlich mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen/Referenzen werden mit Abgabe des Teilnahmeantrages gefordert: 1. Möglichst prägnante und aussagekräftige Beschreibung/Darstellung der Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung/des Qualitätsmanagements, mit konkreten Angaben zu vorliegenden Zertifizierungen. Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung/des Qualitätsmanagements von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gemacht werden. Die Beschreibung/Darstellung der Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung/des Qualitätsmanagements soll bei jedem Bewerber/bei jedem Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einen Umfang in Höhe von zwei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten, 2. Beschreibung der beim Bewerber oder den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils verfügbaren technischen Büroausstattung, soweit diese für die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen von Bedeutung ist. Die Beschreibung der technischen Büroausstattung soll möglichst prägnant und aussagekräftig erfolgen sowie den textlichen Umfang einer DIN-A4-Seite nicht überschreiten, 3. Erklärung mit Angaben zu realisierten Referenzprojekten aus den der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vorangegangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. oben Ziffer II.2.1)) möglichst vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft (nicht also jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss mindestens jeweils 2 Referenzen mit folgenden zusätzlichen Angaben für jede Referenz benennen: — Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, — Bezeichnung und Standort des Referenzprojektes sowie Angaben zur Projektgröße, — Benennung der Auftragssumme sowie des Zeitraums der Leistungserbringung, — Aussagekräftige Beschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen, — Name und Qualifikation des auf Seiten des Bewerbers verantwortlichen Projektleiters, — Angabe, ob und in welchem Umfang die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Dienstleistern erbracht wurden. Die Erklärung zu jedem Referenzprojekt darf einen Umfang in Höhe von zwei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. 4. Beabsichtigt ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, müssen die Erklärungen und Angaben zu vorstehend Ziffer 1. und Ziffer 2. von allen im Teilnahmeantrag benannten Nachunternehmern gemacht und dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Dies gilt auch für Nachunternehmer von Nachunternehmern. Angaben zu vorstehend Ziffer 3. müssen für einen Nachunternehmer dem Teilnahmeantrag nur dann und insoweit beigefügt werden, wie der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nicht in eigener Person jeweils 2 Referenzen vorlegen kann. 5. Die vorstehend in Ziffer 1. bis 4. geforderten Erklärungen, Beschreibungen, Angaben, Referenzen sind schriftlich mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Als Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, welche die Berufsqualifikation des Architekten ausüben und nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur (EG Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Zugelassen sind ferner Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur" zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur" tätig werden dürfen. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzung, sofern deren satzungsgemäßer Gesellschaftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurdienstleistungen gerichtet ist und sie einen der verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen. Dieses ist mit Abgabe des Teilnahmeantrages in geeigneter Form, z.B. durch Vorlage eines Auszuges aus der Satzung, nachzuweisen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
EU FK PL1
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
10.10.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
1 Der Auftraggeber ist öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 98 Nr. 5 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem vierten Teil des GWB, der Vergabeverordnung und der VOF durchgeführt, 2 Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: 2.1 Bewerber/Bewerbergemeinschaften können die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern einsetzen und darauf auch zum Nachweis ihrer Eignung verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit den Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Als Nachunternehmer kommen auch solche Unternehmen in Betracht, die mit dem Bewerber/den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft in einem Konzern verbunden sind, 2.2 Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften Nachunternehmer einsetzen möchten, müssen Bewerber/Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Teilnahmeantrag sämtliche für den Einsatz vorgesehenen Nachunternehmer benennen; dabei sind die genaue Firma und der Geschäftssitz des jeweiligen Nachunternehmers mitzuteilen. Der Austausch eines im Teilnahmeantrag benannten Nachunternehmers ist nach Aufforderung zur Angebotsabgabe noch bis zur Angebotsabgabe zulässig, wenn der neu benannte Nachunternehmer in jeder Hinsicht über mindestens die gleiche Eignung verfügt, wie der ursprünglich im Teilnahmeantrag vorgesehene Nachunternehmer. Die gemäß Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) dieser Bekanntmachung erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise etc. sind dann für den neu benannten Nachunternehmer mit dem Angebot vorzulegen, 2.3 Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich mit dem Teilnahmeantrag/mit dem Angebot nachweisen, dass er/sie auf die Mittel des/der Nachunternehmer im Fall der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen kann. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Eigenerklärung des Nachunternehmers erfolgen, in der sich dieser für den Fall der Beauftragung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegenüber diesem/dieser unwiderruflich verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während der Auftragsabwicklung zur Verfügung zu stellen, 2.4 Nach Abgabe der Angebote ist der Austausch eines Nachunternehmers nur bei objektiv begründeter, vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft schriftlich darzulegender und von diesen auf Verlangen des Auftraggebers ggf. auch schriftlich glaubhaft zu machender Unzumutbarkeit am Festhalten des zuvor vorgesehenen Nachunternehmers zulässig. Ausnahmslos gilt insoweit, dass der Austausch des Nachunternehmers nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig ist. Der neu benannte Nachunternehmer muss über mindestens die gleiche Eignung verfügen wie der ursprünglich vorgesehene Nachunternehmer, was gemäß den Anforderungen aus Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie den diesbezüglichen Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist vom betreffenden Bewerber/der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen ist. Verstreicht die Frist fruchtlos, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen, 3 Bei vergaberechtsrelevanten Mehrfachbeteiligungen hat der Bewerber bereits im Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb gewahrt wird, 4 Die Teilnahmeanträge, einschließlich der geforderten Angaben, Nachweise, Referenzen und Erklärungen etc., sind zwingend in deutscher Sprache zu erstellen und einzureichen. Bei im Ausland erstellten Dokumenten ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage von Originalen ist bei Abgabe des Teilnahmeantrages nicht erforderlich; Kopien sind ausreichend. Der Auftraggeber behält sich aber insbesondere bei den Bewerbern, die in die engere Wahl für die Angebotsaufforderung kommen, die Nachforderung von Originalen mit entsprechender Fristsetzung vor. Verstreicht die Frist fruchtlos, wird der Bewerber ausgeschlossen, 5 Die Teilnahmeanträge müssen in zweifacher Ausfertigung, in Schriftform und in gezeichneter Fassung bis zum Schlusstermin gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag, mit der deutlich lesbaren Aufschrift "EU FK PL1" bei der oben genannten Kontaktstelle, also der Ingenieurbüro Seufert GmbH, eingehen. Die Übermittlung der Teilnahmeanträge per Fax oder in elektronischer Form (bspw. per E-Mail) ist unzulässig. Die Teilnahmeanträge sollen die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise etc. möglichst in der Reihenfolge gemäß der Ziffernfolge dieser Bekanntmachung enthalten. Es wird erwartet, dass den Teilnahmeanträgen ein Inhaltsverzeichnis vorangestellt ist. 6 Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der oben geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und Referenzen etc. formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Bei einer Benennung von Nachunternehmern werden dabei auch die in dieser Bekanntmachung hinsichtlich des Nachunternehmereinsatzes geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise, Referenzen etc. berücksichtigt; dies auch insoweit, als sich bzgl. der oben in Ziffer III.2.2) und III.2.3) benannten Eignungsvoraussetzungen eine positivere Bewertung ergibt als aus den diesbezüglichen Angaben, Erklärungen, Nachweise, Referenzen etc. betreffend den jeweiligen Bewerber/der Bewerbergemeinschaft. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig und wird nicht berücksichtigt. Der Auftraggeber wird bei einer hinreichenden Anzahl von Bewerbern sowie bei einer hinreichenden Anzahl wertbarer Teilnahmeanträge mindestens 3, höchstens jedoch 5 Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern; ein Anspruch darauf, dass mehr als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, besteht jedoch nicht. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr als 3 Bewerber wertbare Teilnahmeanträge abgegeben haben und die geforderten Eignungsvoraussetzungen grundsätzlich erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber danach auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) benannten Eignungsvoraussetzungen wie folgt bewerten und gewichten: 6.1 Der Auftraggeber wird fehlende Erklärungen, Nachweise, Referenzen etc. in Textform innerhalb einer angemessenen Frist nachfordern. Verstreicht die Nachforderungsfrist fruchtlos, wird der jeweilige Teilnahmeantrag vom weiteren Wettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber wird den Teilnahmeantrag für den Fall, dass mehr als 3 geforderte Erklärungen, Nachweise oder Referenzen etc. bei Abgabe des Teilnahmeantrages fehlen, jedoch von einer Nachforderung der fehlenden Unterlagen absehen und den Teilnahmeantrag – ohne die Möglichkeit zur Nachreichung – sofort ausschließen. Wichtiger Hinweis: Alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften werden daher dringend gebeten, auf die Vollständigkeit ihrer Teilnahmeanträge ihr besonderes Augenmerk zu richten. 6.2 Teilnahmeanträge, die grundsätzlich wertbar und insbesondere nicht vom weiteren Verfahren auszuschließen sind, werden nach den folgenden 3 Wertungskriterien gewertet: 6.2.1 Erklärung des Bewerbers gemäß Ziffer III.2.2) über den Umsatz für Dienstleistungen, die den hier gemäß Ziffer II.2.1) ausgeschriebenen Dienstleistungen entsprechen, für die Jahre 2008, 2009 und 2010: insgesamt 0-5 Punkte; Gewichtung: 20 %, 6.2.2 Erklärung zu realisierten Referenzprojekten gemäß Ziffer III.2.3) (dort Ziffer 3.) aus den der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vorangegangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. oben Ziffer II.2.1)) möglichst vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Gewertet werden insgesamt 2 Referenzen; reicht der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mehr als 2 Referenzen mit dem Teilnahmeantrag ein, werden die beiden besten Referenzen bewertet: insgesamt 0-5 Punkte; Gewichtung: 50 %. Dabei wird positiv bewertet, wenn HOAI-Leistungen zu solchen Referenzprojekten benannt werden, die (auch) Umbaumaßnahmen von krankenhausspezifischen Funktionstrakten betreffen. 6.2.3 Das dritte Wertungskriterium besteht aus dem Gesamteindruck des Teilnahmeantrages: insgesamt 0-5 Punkte; Gewichtung: 30 %. Bei dem Kriterium Gesamteindruck kommen folgende Unterkriterien – mit jeweils gleicher Gewichtung – zur Anwendung: — Strukturiertheit und Gliederung des Teilnahmeantrages, dies möglichst gemäß der Reihenfolge der in dieser EU-Bekanntmachung enthaltenen Vorgaben, — Höhe des Gesamtumsatzes des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß Ziffer III.2.2) (dort Ziffer 1.), — Personalangaben des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß Ziffer
III.2.2) (dort Ziffer 3.),
— Erklärung mit Liste der Darstellung der wesentlichen HOAI-Leistungen seit 2008 gemäß Ziffer III.2.2) (dort Ziffer 4.), — Beschreibung der jeweils verfügbaren technischen Büroausstattung gemäß Ziffer III.2.3) (dort Ziffer 2.), — Beschreibung/Darstellung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung/zum Qualitätsmanagement gemäß Ziffer III.2.3) (dort Ziffer 1.). 6.2.4 Auf der Basis der vorstehend genannten drei Wertungskriterien wird der Auftraggeber ein Ranking der grundsätzlich wertbaren Teilnahmeanträge erstellen. Die drei Bewerber/Bewerbergemeinschaften, deren Teilnahmeanträge die höchsten (gewichteten) Punktzahlen erzielen, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Weitere Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die den vierten oder fünften Platz belegen, werden nur unter der Voraussetzung zur Angebotsabgabe aufgefordert, dass ihr Abstand zum drittplatzierten Bewerber nicht mehr als fünf gewichtete Punkte beträgt. Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten hierüber nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes eine schriftliche Nachricht. Der weitere Ablauf des Verhandlungsverfahrens wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe dargelegt werden, 7 Auf Verlangen des Auftraggebers sind sämtliche Angaben, Erklärungen, Nachweise und Referenzen etc., die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Gegenstand ihres Teilnahmeantrages gemacht hat, innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist unverzüglich glaubhaft zu machen. Verstreicht die Frist fruchtlos, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass falsche oder in erheblicher Weise unvollständige Angaben zum Ausschluss des jeweiligen Teilnahmeantrages führen können, 8 Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Kosten für die Erstellung der Teilnahmeanträge werden nicht erstattet, 9 Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen das Vergabeverfahren einzustellen, 10 Der Auftraggeber behält sich zudem vor, weitere, speziell auftragsbezogene Eignungsanforderungen zum Gegenstand des weiteren Verhandlungsverfahrens zu machen. Dies betrifft insbesondere die Qualifikation und Berufserfahrung des Projektleiters/des Projektteams, der/das vom Bewerber für die Auftragsdurchführung vorgesehen wird. Diese Anforderungen werden voraussichtlich mit einer Gewichtung in Höhe von 20-30 % Gegenstand der im späteren Verhandlungsverfahren erfolgenden Angebotswertung sein. Zu diesem Zweck werden mit dem Angebot - jeweils auftragsbezogen - voraussichtlich neben einem Personaleinsatzplan auch Angaben zum beruflichen Werdegang, zur Berufserfahrung und zur Qualifikation des Projektleiters/des Projektteams einzureichen sein.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 6131-162234 Internet: http://www.mwvlw.de Fax +49 6131-162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Bundeskartellamt Kaiser-Friedrich-Str. 16 53113 Bonn DEUTSCHLAND Tel. +49 2289499-0 Internet: http://www.bundeskartellamt.de
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
1.9.2011
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