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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Ludwigshafen am Rhein (ID:7329469)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DTAD-ID:
7329469
Region:
67063 Ludwigshafen am Rhein
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.07.2012
Frist Vergabeunterlagen:
18.07.2012
Frist Angebotsabgabe:
03.08.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Generalplanung "Sanierung Haus B", Architekten- und Ingenieurleistungen. Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38 000 Patienten stationär und rund 50 000 Patienten ambulant versorgt. Das Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt, einen Teil des 8-geschossigen Hauptgebäudes zu sanieren sowie eine zentrale Notaufnahme zu errichten. Der Umbau erfolgt abschnittsweise im laufenden Betrieb. Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen und umfasst zunächst die Leistungsphasen 2-4 HOAI (2009). Es besteht kein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragungen. Der Auftraggeber legt besonderen Wert darauf, dass die Gebäudekonzeption sowohl hinsichtlich der Herstellungskosten, als auch hinsichtlich der künftig zu erwartenden Betriebs- und Instandhaltungskosten wirtschaftlich optimiert ist. Des Weiteren ist ein Förderantrag gemäß der einschlägigen Bestimmungen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG), des Landeskrankenhausgesetzes Rheinland-Pfalz (LKG), der Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und sonstiger im Krankenhausbau geltenden Vorschriften zu erarbeiten. Die Baurealisierung erfolgt nach VOB/A.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  210898-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH
Bremserstraße 79
Kontaktstelle(n): Geschäftsbereich Infrastruktur
Zu Händen von: Harald Venus
67063 Ludwigshafen am Rhein
DEUTSCHLAND
E-Mail: haus-b-sanierung@klilu.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.klilu.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Juristische Person des privaten Rechts (gemeinnützige GmbH)
I.3) Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Generalplanung "Sanierung Haus B", Architekten- und Ingenieurleistungen.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 67063 Ludwigshafen am Rhein. NUTS-Code DEB34
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38 000 Patienten stationär und rund 50 000 Patienten ambulant versorgt. Das Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt, einen Teil des 8-geschossigen Hauptgebäudes zu sanieren sowie eine zentrale Notaufnahme zu errichten. Der Umbau erfolgt abschnittsweise im laufenden Betrieb. Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen und umfasst zunächst die Leistungsphasen 2-4 HOAI (2009). Es besteht kein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragungen. Der Auftraggeber legt besonderen Wert darauf, dass die Gebäudekonzeption sowohl hinsichtlich der Herstellungskosten, als auch hinsichtlich der künftig zu erwartenden Betriebs- und Instandhaltungskosten wirtschaftlich optimiert ist. Des Weiteren ist ein Förderantrag gemäß der einschlägigen Bestimmungen des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG), des Landeskrankenhausgesetzes Rheinland-Pfalz (LKG), der Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und sonstiger im Krankenhausbau geltenden Vorschriften zu erarbeiten. Die Baurealisierung erfolgt nach VOB/A.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Art und Umfang der vom Auftrag umfassten Leistungen orientieren sich zum Teil an einem bereits vorliegenden Mustergrundriss einer Pflegestation, der bei oben genannter Kontaktstelle angefordert werden kann. Die Leistungen werden an einen Architekten als Generalplaner vergeben und umfassen u.a: — sämtliche erforderliche Architektenleistungen (z.B. Objektplanung, Kostenkalkulation u.a.) ohne Leistungsphase 1 der HOAI (Grundlagenermittlung), — Thermische Bauphysik und Bauakustik, — Tragwerksplanung, — die gesamte TGA-Planung (z.B. Elektro, HLSK, GA), — Fördertechnik (Aufzugsanlagen, Rohrpost), — Logistik, — Fachplanung Medizintechnik, — ggf. Sonderanlagen, sofern im Mustergrundriss vorgesehen, — Innenarchitektur/Design, — Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator. Nicht im Auftragsumfang vorgesehen sind: — Projektsteuerung/Projektcontrolling (wird vom Auftraggeber selbst geleistet bzw. ggf. separat beauftragt; der Auftragnehmer ist verpflichtet, mit dem Projektsteuerer eng zusammenzuarbeiten), — Brandschutz (wird vom Auftraggeber separat beauftragt; der Generalplaner hat den internen Brandschutzbeauftragten des Auftraggebers in seine Planungen einzubinden und mit ihm zu kooperieren). Der Auftrag wird stufenweise vergeben; es erfolgt zunächst nur die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 (§ 3 Abs. 4 HOAI 2009). Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, den jeweiligen Fachingenieur auszuwechseln. Die Voraussetzungen hierfür werden im Generalplanervertrag geregelt.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Fall der Überschreitung von Baukosten und Bauzeit kann der Auftraggeber eine Konventionalstrafe verhängen. Begründung: Der Auftrag wird u.a. aus Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz teilfinanziert. Aus diesem Grund ist der Finanzierungsrahmen konkret vorgegeben und darf nicht überschritten werden. Auch der zeitliche Rahmen wird in der Regel bei Förderprojekten vorgegeben, so dass sich die Vertragsstrafe auch auf die Überschreitung der Bauzeit bezieht. Alternativ hierzu kann eine Bonus-/Malus-Regelung im Architektenvertrag vorgesehen werden.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, 1. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist; 2. in der alle Mitglieder aufgeführt sind; 3. in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist; 4. dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt; 5. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, auch über die Auflösung der Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaft hinaus. Die nachfolgend geforderten Nachweise/Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen; andernfalls führt dies zum Ausschluss aus diesem Vergabeverfahren.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Umbau erfolgt im laufenden Krankenhausbetrieb und daher nur abschnittsweise erfolgen.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: I. Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise sowohl für den Bewerber als auch für die diese Dritten erbracht werden (mit Ausnahme von Nr. 10): 1. Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, e-Mail-Adresse, verantwortliche Person(en); 2. ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 Abs. 3 VOF 2009); als aktuelle Eigenerklärung; 3. ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF 2009); als aktuelle Eigenerklärung; 4. ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF 2009); als aktuelle Eigenerklärung; 5. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. 6. Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen: a) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 Abs. 9 a VOF 2009); b) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 Abs. 9 b VOF 2009); c) Bewerber hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 Abs. 9 c VOF 2009); d) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 Abs. 9 d VOF 2009); 7. Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch oder Organigramm). Die Angaben sind für alle Gewerke zu machen. Die im Organigramm/in der Tabelle dargestellte Projektleitung soll während der gesamten Laufzeit im Projekt verbleiben. Wechsel im Projektteam bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers. 8. Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bei dem Generalplaner bzw. Ingenieur bei den Fachplanern durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde (Architekt) bzw. Diplom (Ingenieur); 9. Nachweis der fachlichen Eignung, soweit nicht bereits durch Nachweis der Berufszulassung erbracht, durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen. 10. Nachweis über persönlich erbrachte (= abgeschlossene) vergleichbare Leistungen bei mindestens 1 vergleichbaren Krankenhaus-Sanierungs-/ Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb innerhalb der letzten 4 Jahre jeweils von dem Projektleiter, dem stellvertretenden Projektleiter und dem Oberbauleiter. Vergleichbare Projekte sind Umbauten mit einer Größenordnung von mind. 10 000 000 EUR, KG 100 - 700, LP 2-8, im gleichen Bestandsgebäude von Pflegebereichen in Krankenhäusern oder Rehakliniken unter laufendem Betrieb, d.h. dass während des gesamten Umbaus im gleichen Gebäude mindestens eine Pflegestation weiter betrieben wurde. 11. Erklärung zur Verpflichtung der Sicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungs- und Bauphase: Während der Planungsphase hat der Projektleiter mindestens an einem Werktag pro Woche vor Ort zu sein. Während der Bauphase hat der Projektleiter an mindestens 3 Werktagen pro Woche, der Bauleiter werktäglich vor Ort zu sein. Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: II. Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise sowohl für den Bewerber als auch für die diese Dritten erbracht werden: 1. Bestätigung der Versicherung, dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen besteht bzw., wenn die Deckungssumme bei der bestehenden Versicherung nicht erreicht sind, eine Verpflichtungserklärung seiner Versicherung, dass sie bereit ist, die Mindestdeckungssummen für die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung des Bieters im Auftragsfall wie folgt zu erhöhen: — Personenschäden: 5 000 000 EUR, — Sach- und Vermögensschäden: 5 000 000 EUR. Für jeweils mindestens 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr; 2. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen für die Jahre 2009 bis 2011, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist; 3. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2009 bis 2011) für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, exklusiv Umsatzsteuer (Angaben pro Jahr). Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
III. Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit
Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise sowohl für den Bewerber als auch für die diese Dritten erbracht werden: 1. Abgeschlossene Referenzen von Projektleiter, stellvertretenden Projektleiter, Bauleiter: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe des Schlüsselpersonals, aus dem die jeweiligen Referenzprojekte bezogen auf die zu vergebende Dienstleistung und die jeweils hierfür erbrachten Leistungen, z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen, hervorgehen; 2. Abgeschlossene Referenzen von Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner, Tragwerksplaner: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe des Schlüsselpersonals, aus dem die jeweiligen Referenzprojekte bezogen auf die zu vergebende Dienstleistung und die jeweils hierfür erbrachten Leistungen, z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen, hervorgehen; 3. Berufserfahrung des Schlüsselpersonals (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Oberbauleiter); 4. Berufserfahrung des Schlüsselpersonals (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnik-Planer, Tragwerksplaner); 5. Anzahl der Mitarbeiter (Architekten/Ingenieure) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009 bis 2011); 6. Anzahl der Mitarbeiter (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner, Tragwerksplaner) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009 bis 2011); 7. Technische Ausstattung, die eine hohe Qualität erwarten lässt. Der elektronische Datenaustausch graphischer und sonstiger Dateien in digitaler Form muss gewährleistet sein (GAEB-Schnittstelle, dxf- bzw. dwg-Dateien); 8. Mindestens 1 Referenz des Architektenbüros über die wesentlichen in den letzten vier Jahren erbrachten und fertig gestellten Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind mit einer Größenordnung von mind. 10 000 000 EUR, KG 100 - 700, mind. LP 2-8. Vergleichbare Projekte sind Sanierungs- bzw. Umbaumaßnahmen von Pflegebereichen im gleichen Gebäude in Krankenhäusern oder Rehakliniken unter laufendem Betrieb, d.h das im gleichen Gebäude mindestens eine Pflegestation während des gesamten Umbaus weiterbetrieben wurde. Es muss ein Referenzschreiben beigefügt werden, in dem der Auftraggeber die Leistungen beim Umbau von Pflegebereichen unter laufenden Betrieb und die Einhaltung der vorgebenene Kosten- und Terminziele ausdrücklich bestätigt. Details hierzu siehe Bewerbungsunterlagen. Die Referenzschreiben dürfen nicht älter als 4 Jahre alt sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist. 9. Beschreibung der Erfahrungen mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen aus dem Bereich Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen; Details hierzu siehe Bewerbungsunterlagen. 10. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur langfristigen Gewährleistung der Qualität und der langfristigen Qualitätssicherung. Zertifikate sind als Anlage beizufügen. Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Als Stichtag gilt das Schlussdatum der Bewerbungsfrist.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berufsqualifikation: Architekt (vgl. § 19 Abs. 1 VOF 2009).
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Abgeschlossene Referenzen von Projektleiter, stellvertretenden Projektleiter, Bauleiter: fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe, Gewichtung: 10 %; 2. Abgeschlossene Referenzen von Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner, Tragwerksplaner: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe, Gewichtung: 10 %; 3. Berufserfahrung des Schlüsselpersonals (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Oberbauleiter), Gewichtung: 5 %; 4. Berufserfahrung des Schlüsselpersonals (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnik-Planer, Tragwerksplaner), Gewichtung: 5 %; 5. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2009-2011) für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, exklusiv Umsatzsteuer, Gewichtung: 10 %; 6. Anzahl der Mitarbeiter (Architekten/Ingenieure) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, Gewichtung: 2,5 %; 7. Anzahl der Mitarbeiter (Elektro-Planer, HLS-Planer, Medizintechnikplaner) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, Gewichtung: 2,5 %; 8. Technische Ausstattung, die eine hohe Qualität erwarten lässt. Der elektronische Datenaustausch graphischer und sonstiger Dateien in digitaler Form muss gewährleistet sein (GAEB-Schnittstelle, dxf- bzw. dwg-Dateien), Gewichtung: 2,5 %; 9. Referenzen des Architektenbüros über die wesentlichen in den letzten 4 Jahren erbrachten und fertig gestellten Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind (Details zu den Referenzen siehe Bewerbungsunterlagen) einschließlich Referenzschreiben, Gewichtung: 40 %; 10. Beschreibung der Erfahrungen mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen aus dem Bereich Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Gewichtung: 7,5 %; 11. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur langfristigen Gewährleistung der Qualität und der langfristigen Qualitätssicherung, Gewichtung: 5 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke / Gesamteindruck des Projektteams. Gewichtung 20 2. Vorgehensweise bei der Termin-, Kosten- und Qualitätssicherung. Gewichtung 20 3. Präsentation eines vergleichbaren Projektes sowie Erkenntnisse aus Mustergrundriss. Gewichtung 20 4. Vertragskonditionen/Änderungen am Vertrag. Gewichtung 10 5. Honorar in EUR. Gewichtung 30
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2012-003-GBI
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
18.7.2012 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
3.8.2012 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 10.8.2012
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Terminplan: Veröffentlichung EU-Amtsblatt: 3.7.2012. Schlusstermin für die Anforderung der Bewerbungsunterlagen: 18.7.2012, 12:00 Uhr. Ende Frageforum für Teilnahmeantrag: 25.7.2012, 12:00 Uhr. Abgabetermin der Teilnahmeanträge: 3.8.2012, 12:00 Uhr. Eröffnungstermin der Teilnahmeanträge: 6.8.2012, 9:00 Uhr. Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes: 10.8.2012 (geplant). Erstellung indikatives Angebot; Fristende: 7.9.2012, 12:00 Uhr. Submission: 11.9.2012, 9:00 Uhr. Verhandlungstermine: zwischen 26.09. und 5.10.2012. Frist für letztverbindliches Angebot: 12.10.2012, 12:00 Uhr. Information über beabsichtigte Vergabe; § 101 a GWB: 26.10.2012. Voraussichtlicher Zuschlag 6.11.2012. Voraussichtliche Beauftragung: ab 6.11.2012. Bindefrist: 31.12.2012. (Mit Ausnahme des Abgabetermin der Teilnahmeanträge sind alle nachfolgenden Termine unverbindlich. Der Auftragnehmer behält sich vor, die Terminplanung anzupassen.).
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de/ Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen dieser Bekanntmachung sind unverzüglich nach Kenntnisnahme bzw. im Falle des Nichterkennens aber Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (3.8.2012) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bewerber einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens bei der zuständigen Vergabekammer (s. Ziffer VI.4.1) nur innerhalb von 15 Kalendertagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist ausgeschlossen.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt S.o. Ziffer IV.4.1)
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
3.7.2012
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