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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Lingenfeld (ID:13622194)

DTAD-ID:
13622194
Region:
67360 Lingenfeld
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Elektrobereich , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe (AG) 4 u. 5 gem. Teil 4 Abschn. 2 HOAI, Leistungsphasen 3, 5-8 gem. § 55 HOAI (aufgrund von...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
09.12.2017
Frist Angebotsabgabe:
16.01.2018
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Landau/Pfalz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, NL Landau, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Untertorplatz 1
Landau/Pfalz
76829
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB33
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.LBBnet.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
17D0607-Südpfalz-Kaserne Germersheim, Umbau + Modernisierung Gebäude 03 + 06, Erweiterung + Modernisierung Gebäude 9a + 10a, Techn. Ausrüstung, Anlagengruppen 4+5 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe (AG) 4 u. 5 gem. Teil 4 Abschn. 2 HOAI, Leistungsphasen 3, 5-8 gem. § 55 HOAI (aufgrund von Eigenleistungen teilweise Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen). Für den Umbau u. die Modernisierung der Geb. 03 u. 06 sind Auftragsgegenstand die Fachleistungen der AG 4 u. 5, für die Erweiterung u. Modernisierung der Geb. 9a u. 10a jedoch nur der AG 4.
Neben Grundleistungen sind Besondere Leistunge zu erbringen, insbes:
— Zuarbeit zur Erstellung des ENEV-Nachweises,
— Betriebskostenberechnung,
— Aufbereitung der anlagentechnischen bzw. beleuchtungstechnischen Kenn-/ Berechnungswerte,
— Mitwirkung bei der technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Prüfung der Einsetzbarkeit alternativer Systeme,
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RBBau.

CPV-Codes:
71000000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEB3E
Hauptort der Ausführung
Germersheim

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
492374-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 237-492374

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.01.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der Jahresumsatz brutto (Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 u. 5 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI (Elektrotechnik)) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 100 000 EUR pro Jahr betragen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— den Projektbearbeiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 6 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens und des Projektleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 3 nach dem 1.12.2011 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) zu mind. 50 % erbracht ist oder die Bauausführung abgeschlossen ist. Referenzobjekte des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 6 nach dem 1.12.2011 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) zu mind. 50 % erbracht ist oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift,
c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme und des bearbeitenden Verwaltungs-/ Bürobereichs (BGF nach DIN 277),
d) erbrachte Leistungsphasen,
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis),
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 u. 5 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI (Elektrotechnik) ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) od. eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Elektrotechnik u. eine Berufserfahrung in der Fachrichtung Elektrotechnik von mind. 5 Jahren nach Studienabschluss nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor od. Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik oder mind. einen Abschluss als staatlich geprüfter Techniker od. eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Elektrotechnik u. eine Berufserfahrung in der Fachrichtung Elektrotechnik von mind. 5 Jahren nach Studien-/Berufsabschluss nachweisen, davon mind. 3 Jahre in der Bauleitung (Baustellenpraxis).
Der verantwortliche Projektbearbeiter muss mindestens den Abschluss als staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik od. eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren nachweisen.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Bewerber/das Unternehmen
Wertungskriterium 1:
Mind. 1 Referenz der zurückliegenden 6 Jahre (Beginn LPH 3 nach dem 1.12.2011) über die Planung, Ausschreibung u. Objektüberwachung (LPH 3-8 § 34 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau, den Umbau, die Erweiterung od. die Modernisierung eines Büro-, Verwaltungs- od. vergleichbaren Gebäudes mit einer BGF von mind. 500 qm. Es muss ein Verwaltungs-/Bürobereich mit einer BGF von mind. 500 qm bearbeitet worden sein.
Aktueller Leistungsstand der Referenz zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) zu mind. 50 % erbracht od. Bauausführung abgeschlossen.
Wertungskriterium 2:
Mind. 1 Referenz der zurückliegenden 6 Jahre (Beginn LPH 3 nach dem 1.12.2011) über die Planung, Ausschreibung u. Objektüberwachung (LPH 3-8 § 34 HOAI) für den Neubau einer Brandmeldeanlage nach DIN 14675 od. nach entsprechenden Standards eines EU-Mitgliedstaates.
Aktueller Leistungsstand der Referenz zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) zu mind. 50 % erbracht od. Bauausführung abgeschlossen.
2. Projektleiter
Mind. 1 Referenz der zurückliegenden 6 Jahre (Beginn LPH 3 nach dem 1.12.2011) über die Planung, Ausschreibung u. Objektüberwachung (LPH 3-8 § 34 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau, den Umbau, die Erweiterung od. die Modernisierung eines Büro-, Verwaltungs- od. vergleichbaren Gebäudes mit einer BGF von mind. 500 qm. Es muss ein Verwaltungs-/Bürobereich mit einer BGF von mind. 500 qm bearbeitet worden sein.
Aktueller Leistungsstand der Referenz zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) zu mind. 50 % erbracht od. Bauausführung abgeschlossen.
3. Bauleiter
Mind. 1 Referenz der zurückliegenden 6 Jahre (Beginn LPH 6 nach dem 1.12.2011) über die Ausschreibung u. Objektüberwachung (LPH 6-8 § 34 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau, den Umbau, die Erweiterung od. die Modernisierung eines Büro-, Verwaltungs- od. vergleichbaren Gebäudes mit einer BGF von mind. 500 qm. Es muss ein Verwaltungs-/Bürobereich mit einer BGF von mind. 500 qm bearbeitet worden sein.
Aktueller Leistungsstand der Referenz zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) zu mind. 50 % erbracht od. Bauausführung abgeschlossen.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- u. Führungskräfte der Fachrichtung Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 u. 5 gem. Teil 4 Abschn. 2 HOAI (Elektrotechnik) in den letzten 3 Jahren.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.vergabe.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71314100

Beschreibung der Beschaffung:
In der Südpfalz-Kaserne Germersheim sollen die bisher gemischt genutzten Gebäude 03 und 06 zu Funktionsgebäuden umgebaut und gleichzeitig grundlegend modernisiert werden. Die Gebäude wurden in den 1960er Jahren als Massivkonstruktion mit Satteldach errichtet, sind oberirdisch dreigeschossig und besitzen eine BGF von ca. 3 300 m2 pro Gebäude.
Gleichzeitig sollen auch die kleinen baugleichen Nebengebäude (Lehrsaalgebäude) 09a und 10a erweitert und modernisiert werden. Welche jeweils bereits einen Lehrsaal enthalten. Sie werden um jeweils einen Anbau zur Unterbringung von Lehrmitteln und Sanitäranlagen ergänzt. Nach der Erweiterung besitzen sie eine BGF von jeweils ca. 200 m2 je Bauwerk.
Die Anlagen der Technischen Ausrüstung sollen komplett demontiert werden.
Die ES-Bau gem. RBBau Abschn. E wurde bereits vom Auftraggeber erstellt. Der Auftragnehmer erstellt gemäß RBBau die Unterlagen zur EW-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Kenntnisgabeverfahren (LPH 4).
Nach Freigabe der EW-Bau erstellt der Auftragnehmer die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Außerdem übernimmt er die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8).
Die Leistungsstufe 1 (hier nur LPH 3) wird direkt beauftragt. Es ist beabsichtigt die weiteren o.g. Leistungen nach Genehmigung der EW-Bau stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag, s. Ziffer II.2.11)).
Die technische Ausrüstung soll im Bereich Elektrotechik u.a. die folgenden Teilaspekte beinhalten:
— Elektroinstallation,
— Sicherheitsbeleuchtung,
— Blitzschutzanlage,
— Brandmeldeanlage.
Bei den Gebäuden 03 und 06 sind die Anlage der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), bei den Gebäuden 09a und 10a hingegen nur die Anlagen der Anlagengruppe 4 zu bearbeiten.
Bei der Planung, Ausschreibung u. Bauausführung sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) auf Basis des Leitfadens Nachhaltiges Bauen zu beachten. Es wird eine sinngemäße Anwendung u. keine Zertifizierung über die Konformitätsstellen angestrebt.
Technische Anlagen sollten so gestaltet werden, dass der Grundsatz der Energieeinsparung und der Ressourcenschonung angemessen berücksichtigt wird. Ziel sollte ein möglichst geringer finanzieller Aufwand in der Bewirtschaftung und in der Bauunterhaltung sein.
Die geschätzten Gesamtkosten (KG 300-600 DIN DIN 276) -brutto- betragen für.
Gebäude 03: ca. 2 608 000 EUR (KG 400: 1 024 000 EUR).
Gebäude 06: ca. 2 658 000 EUR (KG 400: 1 056 000 EUR).
Gebäude 09a: ca. 247 000 EUR (KG 400: 97 000 EUR).
Gebäude 10a: ca. 247 000 EUR (KG 400: 97 000 EUR).
Vorgesehene Termine:
Baubeginn: 7/2019,
Fertigstellung: 10/2021.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 43
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt:
Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B (Leistungsphase 9).


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste"). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16.01.2018
Ortszeit: 23:59

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen,
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
3) Unteraufträge (§ 36 VgV) Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen,
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen,
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen,
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Amt für Bundesbau -ABB-
Wallstraße 1
Mainz
55122
Deutschland
Telefon: +49 6131140880
E-Mail: postfach@abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810
Internet-Adresse: http://www.abb-rlp.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 05.12.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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