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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in München (ID:10269279)

Übersicht
DTAD-ID:
10269279
Region:
80333 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, für den Neubau eines Mensabaus mit zusätzlichen Unterrichtsräumen als Campuslösung für die 2 Berufsschulen Brienner Straße und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.12.2014
Frist Angebotsabgabe:
27.01.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landeshauptstadt München, Baureferat
Friedenstraße 40
81671 München
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro

Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
www.muenchen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, für den Neubau eines Mensabaus mit zusätzlichen Unterrichtsräumen als Campuslösung für die 2 Berufsschulen Brienner Straße und Luisenstraße.
Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, für den Neubau eines Mensabaus als Campuslösung mit zentraler Versorgungsküche auf der Basis Cook & Chill, einem gemeinsamen Speisesaal und bis zu 6 Unterrichtsräumen für die 2 Berufsschulen Brienner Straße 37 und Luisenstraße 29.
Die Neubaumaßnahmen sind barrierefrei zu gestalten und wegen Abendnutzung mit Sicherheitsbeleuchtung auszustatten. Der Speisesaal ist zu einer Versammlungsstätte auszubauen. Die Neubaumaßnahmen sollen organisatorisch und städtebaulich sinnvoll entwickelt und in einer energetisch und wirtschaftlich zweckmäßigen Bauweise geplant werden.
Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, für den Neubau eines Mensabaus mit zusätzlichen Unterrichtsräumen als Campuslösung für 2 Berufsschulen:
a) Brienner Straße 37.
Städtische Anita-Augspurg-Berufsoberschule für Sozialwesen.
Filiale der Städtischen Berufsoberschule, Ausbildungsrichtung Wirtschaft.
b) Luisenstraße 29.
Städtische Berufsschule für Spedition und Touristik.
Städtische Berufsschule für Großhandels- und Automobilkaufleute.
Die beiden Schulanlagen befinden sich auf den städtischen Grundstücken.
Flst. 5788/2 Sekt. IV zu 2346 qm (Brienner Straße 37),
Flst. 5757 Sekt. IV zu 6651 qm (Luisenstraße 29) und
Flst. 5788 Sekt. IV zu 4363 qm (gemeinsamer Pausen- und Außenflächenbereich).
Beide Schulgebäude sind in der Denkmalliste eingetragen. Die Gebäude sind fünfgeschossig und weisen entlang der Luisenstraße 3 Einzel-Sporthallen auf.
Ein Bebauungsplan bzw. Baulinien sind nicht vorhanden.
Die direkt angrenzenden städtischen Grundstücke Flst. 5788/3 und 5857/4 Sekt. IV sind als Allgemeine Grünfläche ausgewiesen (UA 5800 Alleen und Anlagen); aufgrund altrechtlicher Urkunden sind diese Flächen Bestandteil des Ensembles Königsplatz und zum Teil von Bebauung freizuhalten. Hierauf ist entsprechende Rücksicht zu nehmen.
Aus Synergieeffekten heraus, ist eine Zentralversorgung mit einer gemeinsamen Mensa in einem separaten Bau zu realisieren. Dieser ist so zu situieren, dass alle Schulen einen gleichermaßen guten Zugang zu diesem Bau haben.
Die Anlage ist barrierefrei auszugestalten und wegen Abendnutzungen mit einer Sicherheitsbeleuchtung auszustatten. Der Speisesaal ist technisch und einrichtungsmäßig so zu gestalten, dass dieser nicht nur die Essensversorgung der betroffenen Schulen sicherstellt, sondern auch für gemeinsame Veranstaltungen von 300 Personen verwendet werden kann. Hierfür stehen derzeit, mit Ausnahme der Sporthalle, keine geeigneten, adäquaten Räume zur Verfügung. In keiner der beiden Schulanlagen besteht derzeit eine Versammlungsstätte im Sinne der VStättV. Aufgrund der hohen Schülerzahlen ist eine solche jedoch wünschenswert. Ein Bestuhlungsplan und ein entsprechendes Brandschutzkonzept sind auszuarbeiten.
Insofern ist der Raum akustisch und medientechnisch auf diese künftigen Belange hin auszurichten. Im Hinblick auf die zentrale Lage der Schulanlagen direkt neben dem U-Bahn-Eingang Königsplatz und der dortigen unterirdischen Kunstgalerie ist auch die Nutzung durch Externe, insbesondere zu Abendveranstaltungen denkbar.
Im Zuge des Neubaus ist zu prüfen, ob nicht das vorhandene Baurecht insoweit ausgeschöpft werden kann, dass dort auch bis zu 6 Klassenzimmer errichtet werden können.
Die Baumaßnahme umfasst folgende Flächen:
BGF: ca. 1 200 m²,
BRI: ca. 4 800 m³,
HNF: ca. 750 m².

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
Brienner Straße 37 u. Luisenstraße 29, 80333 München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
426391-2014

Aktenzeichen:
VOF-Verfahren Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-9, für den Neubau eines Mensabaus mit zusätzlichen Unterrichtsräumen als Campuslösung für die 2 Berufsschulen Brienner Straße und Luisenstraße

Vergabeunterlagen:
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt.
Frau Mattner, Baureferat Hochbau, Abt. 44, Fax. +49 8923360705.
E-Mail: susanne.mattner@muenchen.de
Vertretung:
Herr Schiele, Baureferat Hochbau, Abt. 44, Fax. +49 8923360705.
E-Mail: konrad.schiele@muenchen.de
Auskünfte zum Verfahren:
Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105.
E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag)
oder
Herr Strohal, Baureferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105
E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
Frau Schraufstetter, Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Fax: +49 8923360205
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
27.01.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.05.2015 - 31.08.2022

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.

Zahlung:
Abschlagszahlung nach Leistungsfortschritt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF;
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF;
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro).
Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2)).
Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur oder vergleichbare Qualifikationen.
4.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 5 %);
2.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 %);
3.) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird.;
4.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Technische Leistungsfähigkeit
1.) Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2009-Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %):
— Neubauprojekt,
— Bauen im denkmalgeschützten Kontext,
— Öffentlicher Auftraggeber,
— Projektkosten (KGR 200-700) mind. 4 000 000 EUR brutto (Wertungskriterium),
— Kombination Mensabau mit einer anderen Nutzungsart (z. B. Mensabau/Unterrichtsräume),
— Leistungsphasen 2 bis 9 selbst und vollständig erbracht.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3) versendet wird.
Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2-9 im Referenzzeitraum 2009-Ende der Bewerbungsfrist. Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraums begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen.
Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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