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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in München (ID:10572885)

Übersicht
DTAD-ID:
10572885
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI, Lph. 1-6, für die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Balanstraße und Rosenheimer Straße, München.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
21.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landeshauptstadt München, Baureferat
Friedenstraße 40
81671 München
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro

Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
www.muenchen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI, Lph. 1-6, für die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Balanstraße und Rosenheimer Straße.
Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI, Lph. 1-6, für die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Balanstraße und Rosenheimer Straße, München.
Der Auftrag beinhaltet die Objektplanung für Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI, im Zuge der Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Balanstraße und Rosenheimer Straße. Bei der Balanstraße umfasst der Projektumgriff den Bereich zwischen der Orleansstraße und der St.-Cajetan-Straße. Bei der Rosenheimer Straße sollen die Verkehrsanlagen zwischen der Orleansstraße und der Friedenstraße überplant werden. Der Projektumgriff umfasst jeweils etwa 25 000 m2.
Die DB Netz AG betreibt die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen in der Balanstraße und Rosenheimer Straße. Als Kreuzungspartner nach Eisenbahnkreuzungsgesetz hat die Landeshauptstadt München an diesen Stellen ein Aufweitungsverlangen für die lichte Höhe und Weite der Brückenbauwerke und wird daher die Planung der Verkehrsanlagen sowie ggf. erforderlicher ergänzender Ingenieurbauwerke als Straßenbaulastträger betreiben. Die DB Netz AG und die Landeshauptstadt München sind gleichberechtigte Beteiligte. Das Erlangen des erforderlichen Baurechts bedarf eines Planfeststellungsverfahrens nach AEG.
Im Bereich der Eisenbahnüberführungen Balanstraße soll der überplante Straßenquerschnitt eine Fahrspur pro Richtung sowie beidseitig getrennte Geh- und Radwege enthalten. Bei der Eisenbahnüberführung Rosenheimer Straße soll der überplante Straßenquerschnitt zwei Fahrspuren pro Richtung sowie beidseitig getrennte Geh- und Radwege enthalten. In beiden Fällen ist hierdurch eine Aufweitung des Brückenbauwerkes erforderlich. Die Geh- und Radwege müssen in beiden Projekten voraussichtlich aufgrund zu hoher Längsgefälle mittels Stützmauern erhöht geführt werden.
Um zukünftig bei den Eisenbahnüberführungen eine ungehinderte Durchfahrt gemäß Beschluss zum Wirtschaftsverkehr vom 2.10.2013 sicherzustellen, ist zudem eine Aufweitung der Lichten Höhe auf mindestens 4,50 m notwendig. Im Zuge der Vorplanung sind gemeinsam mit dem Planungsbüro der DB Netz AG für beide Projekte Varianten zu prüfen, auf welchem Wege eine größere lichte Höhe erzielt werden kann. Eine dieser Varianten besteht in der Anhebung der Gleisgradiente. Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Projekte, von ca. 250 m (Strecke 5510 München – Rosenheim), gilt es dies im Zusammenhang zu betrachten.
Des weiteren gilt es im Rahmen der Vorplanung unter stadtgestalterischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten mindestens eine stützenfreie Lösung ohne Mittelteiler sowie eine Zweifeldbrücke mit baulichem Mittelteiler zu prüfen.
Im Zuge der Straßenanpassung wird auch die Überplanung der Anlagen zur Entwässerung, Straßenbegleitgrün und ggf. der erforderlichen Ingenieurbauwerke notwendig. Des weiteren ist die Koordination der Spartenverlegungen im öffentlichen Raum vorzunehmen.
Die Balanstraße und die Rosenheimer Straße sind zwei parallel laufende Ausfallstraßen. Die bauzeitliche Verkehrsführung muss für beide Projekte gemeinsam geplant werden. Hierbei besteht eine sehr enge Verzahnung zur Planung des Bauablaufes und technisch konstruktiver Details. Der grundsätzliche Bauablauf ist dabei auch schon frühzeitig mit in den Planungsprozess einzubeziehen.
Bei der Planung der Maßnahmen ist die weitestgehende Aufrechterhaltung des Eisenbahnbetriebs und des Straßenverkehrs zu berücksichtigen. Die Beteiligten haben sich indes planerisch, terminlich und bautechnisch abzustimmen. Die DB Netz AG wird die Planung ihrer Ingenieurbauwerke gesondert beauftragen.
Die Landeshauptstadt München beabsichtigt neben den Grundleistungen der HOAI optional folgende besondere Leistungen zu vergeben: Vorbereitung und Abstimmung einer Kreuzungsvereinbarung, Fiktivkostenberechnung für die Kostenteilung, Aufbereitung von Planungsergebnissen als Anlage zu Beschlussvorlagen, Erstellung und Fortschreibung eines Spartenplanes, federführende Vorabstimmung der bauzeitlichen Verkehrsführung mit planlicher Darstellung sowie die Organisation, Durchführung und Protokollierung von Abstimmungsgesprächen.

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
Balanstraße und Rosenheimer Straße, München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
103984-2015

Aktenzeichen:
VOF-Verfahren Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI, Lph. 1-6, für die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Balanstraße und Rosenheimer Straße

Vergabeunterlagen:
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt. Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt.
Herr Able, Abt. T1/PM, Fax +49 8923361150,
E-Mail: manuel.able@muenchen.de
Frau Schneider, Abt. T1/PM, Fax +49 8923361150,
E-Mail: lucia.schneider@muenchen.de
Auskünfte zum Verfahren:
Herr Prell, Baureferat - VZ 1, Fax. +49 8923360105,
E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag),
oder
Herr Strohal, Bareferat - VZ 1, Fax. +49 8923360105,
E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
Frau Wessig, Frau Schraufstetter,
Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Fax: +49 8923360215,
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
21.04.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
02.11.2015 - 31.12.2021

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o.ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.

Zahlung:
HOAI, Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF.
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF.
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro). Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2)). Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikationen.
4.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 10 %).
2.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 10 %).
3.) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird.
4.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Technische Leistungsfähigkeit
1.) Vorlage von max. 2 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2009 bis Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 80 %):
— Erfahrungen mit Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen,
— Größe der Verkehrsfläche,
— mehrspurige innerstädtische Hauptstraße in Verbindung mit Knotenpunktsumbauten und Ingenieurbauwerken,
— Berücksichtigung des Radverkehrs,
— Einbindung von ÖPNV-Anlagen (Straßenbahn, Bus),
— Einbindung von Ingenieurbauwerken,
— Straßenbegleitgrün,
— Planung der Oberflächenentwässerung,
— Koordinierung der Spartenverlegungen,
— Verkehrsführung während der Bauzeit,
— Erstellung entsprechender Leistungsverzeichnisse,
— Leistungsphasen 2-6 selbst und innerhalb des Zeitraums von 2009 bis Ende der Bewerbungsfrist vollständig erbracht.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3)) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2-6 im Referenzzeitraum 2009 bis Ende der Bewerbungsfrist. Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraums begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn zwei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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