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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in München (ID:10757215)

Übersicht
DTAD-ID:
10757215
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Für die provisorischen Erschließungen sowie die endgültigen öffentlichen Verkehrsanlagen im Projektgebiet Freiham Nord sind folgende Leistungen zu erbringen: — Vorbereiten der Vergaben (HOAI §...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.06.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landeshauptstadt München, Baureferat
Friedenstraße 40
81671 München
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro

Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
www.muenchen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Vorbereiten der Vergaben sowie Örtliche Bauüberwachung, Sicherheits- und Gesundheitskoordination und Koordination der provisorischen Erschließungen und endgültigen öffentlichen Verkehrsanlagen im Projektgebiet Freiham Nord.
Für die provisorischen Erschließungen sowie die endgültigen öffentlichen Verkehrsanlagen im Projektgebiet Freiham Nord sind folgende Leistungen zu erbringen:
— Vorbereiten der Vergaben (HOAI § 47, Lph. 6) sowie
— Örtliche Bauüberwachung (HOAI § 47, Lph. 8 – besondere Leistung Örtliche Bauüberwachung).
Als zusätzliche Leistung wird die Koordinierung der Belange der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes gemäß BaustellV vergeben.
Außerdem ist ein Koordinator für die öffentlichen Verkehrsfächen Teil der Ausschreibung. Aufgabenfeld ist dabei unter anderem die Verwaltung der öffentlichen Verkehrsflächen in Bezug auf den Straßenbau, Spartenarbeiten sowie Einrichtungsflächen „Dritter“, regelmäßige Begehungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit sowie die Vorprüfung von verkehrsrechtlichen Anordnungen im Baugebiet Freiham Nord.
Die Landeshauptstadt München beabsichtigt die Erschließung des Bereichs Freiham-Nord als Wohngebiet. Daher wurde für einen ersten Realisierungsabschnitt ein Bebauungsplan erstellt und auf dessen Basis die Planung für die späteren endgültigen Verkehrsflächen durchgeführt. Diese Planung sieht mehrere unterschiedliche Querschnittsgestaltungen für die einzelnen Straßenräume vor. Dabei handelt es sich unter anderem um eine zentrale Haupterschließungsachse (voraussichtlich mit Trambahn), Quartierserschließungen, Einkaufsstraßen, Wohnstraßen mit 1- und 2-Richtungsverkehr, Stichstraßen, Begegnungszonen, Radwege, Parkwege und eine zentrale Radachse. Insgesamt wird von einer Größe der öffentlichen Verkehrsfläche von ca. 17,8 ha ausgegangen. Darüber hinaus sind die Anschlüsse an das bestehende Verkehrsnetz mit herzustellen.
Das gesamte Planungsgebiet des 1. Realisierungsabschnitts hat eine Größe von insgesamt ca. 81 ha. Die darin entstehenden Wohn-, Geschäfts-, und öffentlichen Gebäude werden über mehrere Jahre sukzessive erstellt. In den Jahren 2015 bis 2018 sollen u.a. zwei Grundschulen und ein großer Schul- und Sportcampus für ca. 3000 Schüler entstehen. Zusätzlich muss für das gesamte Baugebiet sukzessive auch die Erschließung mit Kanal, Thermalwasserleitung, Fernwärme, Gas, Wasser, Strom, Beleuchtung, Telefon, etc. incl. aller notwendigen Hausanschlüsse hergestellt werden.
Es ist daher vorgesehen, die verkehrliche Erschließung zunächst abschnittsweise provisorisch mit Fahrbahn und Gehbahn herzustellen. Diese Verkehrsprovisorien sind in einem widmungsfähigen Zustand geplant und sollen je nach Bedarf mit zusätzlichen Parkflächen oder zweiter Gehbahn nachgerüstet werden können. Die Herstellung der endgültigen Verkehrsflächen erfolgt dann in mehreren Abschnitten je nach Baufortschritt der Hochbauten.
Sowohl für die endgültigen Verkehrsanlagen als auch für die provisorischen Erschließungen sollen die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) als auch aus der Leistungsphase 8 die Besondere Leistung „Örtliche Bauüberwachung“ vergeben werden.
Dabei ist zu beachten, dass innerhalb der Leistungsphase 6 für die endgültige Erschließung in Abhängigkeit der Hochbautätigkeit Ausschreibungspakete gebildet werden sollen und somit mehrere Leistungsverzeichnisse zu erstellen sind. Die Verkehrsprovisorien sollen weitgehend in einer Ausschreibung (maximal zwei Pakete) abgehandelt werden.
Darüber hinaus beabsichtigt der Auftraggeber als zusätzliche Leistungen, neben der Koordinierung der Belange der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes gemäß BaustellV, in erheblichem Umfang die Aufgaben eines „Koordinators vor Ort“ zu vergeben. Inhalt dieser Tätigkeit sind u.a. die „Verwaltung“ aller bestehenden und zukünftigen Verkehrsflächen, die Kontrolle der ausreichenden Verdichtung nach Arbeiten im Straßenraum, die Vorabstimmung der verkehrsrechtlichen Anordnungen, die regelmäßige Durchführung von Begehungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht incl. Protokollierung und Mängelverfolgung, ein Beschwerdemanagement, die Mitwirkung bei der terminlichen Koordination des sukzessiven Teil- und Endausbaus sowie ggf. die Koordination des Straßenbaus mit der ÖPNV-Erschließung.

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
München, Projektgebiet Freiham Nord.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
172638-2015

Aktenzeichen:
VOF-Verfahren Vorbereiten der Vergaben sowie Örtliche Bauüberwachung, Sicherheits- und Gesundheitskoordination und Koordination der provisorischen Erschließungen und endgültigen öffentlichen Verkehrsanlagen im Projektgebiet Freiham Nord

Vergabeunterlagen:
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt.
— Herr Fricke, Abt. Straßenplanung und -bau T1/B, Fax +49 8923398961120, E-Mail: robert.fricke@muenchen.de
— Herr Daschner, Abt. Straßenplanung und -bau T1/B, Fax +49 8923398961128, E-Mail: georg.daschner@muenchen.de
Auskünfte zum Verfahren:
— Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105, E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag)
oder
— Herr Strohal, Bareferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105, E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
— Frau Wessig, Frau Schraufstetter, Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Fax: +49 8923360215, E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.06.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.09.2015 - 31.12.2024

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.

Zahlung:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für Leistungsphase 6.
Abschlagszahlungen gemäß vom Auftragnehmer zu lieferndem und mit dem Auftraggeber abzustimmendem Zahlungsplan nach Leistungsfortschritt für die übrigen Leistungen.
Im Hinblick auf die langjährige Vertragslaufzeit werden für das Honorar vertragliche Gleitklauseln vereinbart.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF;
2. Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF;
3. Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro). Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2)). Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Bauingenieurwesen, Vermessungstechnik oder vergleichbare Qualifikationen.
4. Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz;
5. Vorlage der Bescheinigung nach MVAS 99.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 5 %);
2. Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 %);
3. Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird;
4. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Vorlage folgender allgemeiner Referenzen zum Bewerber, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 22,5 %):
a) Leistungsspektrum des Bewerbers im Referenzzeitraum 2012 bis 2015:
— Vermessung, HOAI-Leistungen ab Lph. 6, Örtliche Bauüberwachung für Straßenbau und Kanalbau, Sigeko;
— Erstellung von Verkehrszeichenplänen nach RSA;
— Spartenkoordination incl. Terminplanung;
b) Projekterfahrung des Büros im Bereich Großstadt (> 1 200 000 Einwohner):
— Anzahl Straßenbauprojekte (Referenzliste) in einer Großstadt mit mehr als 1 200 000 Einwohner im Zeitraum 2004 bis 2014;
2.) Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2004 bis Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 67,5 %):
— Größe des Projektgebietes und der Verkehrsflächen;
— Großstadtlage (> 1 200 000 Einwohner);
— Querprofile der endgültigen Verkehrsanlagen (Bestandteile des Straßenprofils);
— Kreuzungen mit LZA vorhanden;
— Spartenkoordinierung mit umfangreichen Verlegungen von mindestens Strom, Wasser und Telekommunikation;
— Komplexität der Maßnahme (z. B. mehrstufige, abschnittsweise Erschließung mit umfangreichen Provisorien);
— Schulwege innerhalb des Erschließungsgebietes;
— Komplexität Erdarbeiten: (z. B. komplexe Erdarbeiten mit erheblichen Höhenunterschieden und Böschungen);
— Bewertung des erbrachten Leistungsspektrum (z. B. ÖBÜ, HOAI Lph. 6, Sigeko, etc.) im Ref.-Zeitraum.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3)) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung der Leistungsphasen 6 oder der besonderen Leistung Örtliche Bauüberwachung bis zur (Teil-)Abnahme einer erheblichen Straßenbauleistung im Referenzzeitraum 2004 bis Ende der Bewerbungsfrist.
Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraumes begonnen und vollständig abgeschlossen sein (die Örtliche Bauüberwachung bis zum Zeitpunkt der Abnahme der Referenzleistung), nicht aber das Gesamtprojekt.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
3.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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