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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in München (ID:10936764)

Übersicht
DTAD-ID:
10936764
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Generalplanungsleistungen für die Generalinstandsetzung und den Umbau der Jutier- und Tonnenhalle mit Neubau einer Tiefgarage, Dachauer Straße, München. Im Rahmen der Neuentwicklung des...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
04.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landeshauptstadt München, Baureferat
Friedenstraße 40
81671 München
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro

Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
www.muenchen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Generalplanungsleistungen für die Generalinstandsetzung und den Umbau der Jutier- und Tonnenhalle mit Neubau einer Tiefgarage, Dachauer Straße.
Generalplanungsleistungen für die Generalinstandsetzung und den Umbau der Jutier- und Tonnenhalle mit Neubau einer Tiefgarage, Dachauer Straße, München.
Im Rahmen der Neuentwicklung des Kreativquartiers an der Dachauer Straße, Heßstraße, Schwere Reiter Straße in München sollen die beiden unter Denkmalschutz stehenden Industriehallen, Jutier- und Tonnenhalle, für kulturelle Nutzungen instandgesetzt und umgebaut sowie eine Tiefgarage neu gebaut werden.
Die Jutierhalle soll ein Ort für kreativ Schaffende werden, wohingegen die Tonnenhalle für die Produktion und Präsentation performativer Künste ausgebaut werden soll. In der Tonnenhalle sollen 2 unterschiedlich dimensionierte Multifunktionsräume mit Bestuhlung und Bühnenbereich, ein zentrales Foyer, ein Orchesterprobenraum, Konferenz-, Organisations- und Dispositionsräume, 2 Studios, Produktionsbüros, eine Vollgastronomie mit Freischankfläche, Haustechnikbereiche sowie Personen- und Materialaufzüge untergebracht werden. In der Jutierhalle sollen Ateliers, Büros und Workspaces mit technischer Infrastruktur (ca. 44 Stück) auf 2 Ebenen in modularer Bauweise realisiert werden. Ebenso soll dort ein großzügig dimensionierter Ausstellungsbereich mit Bewirtungsmöglichkeit, ein Werkstattbereich (z. B. Druck, Grafik), Musikprobenräume, Betriebs-, Organisations- und Dispositionsräume, öffentliche und nichtöffentliche Sanitärbereiche, Haustechnikbereiche sowie Personen- und Materialaufzüge geplant werden. In beiden Hallen wird angestrebt auf mehreren Ebenen insgesamt rund 6 000 m2 Nutzfläche zuzüglich Verkehrs/Konstruktions-, Technikflächen und Kommunikationsbereiche zwischen den Arbeitsräumen zu schaffen.
Für Besucher von Veranstaltungen und Mieter der Ateliers ist eine Tiefgarage zwischen den beiden Hallen neu zu planen.
Die Freianlagen im Gebäudeumgriff sowie eine platzartig gestaltete Freifläche zwischen den beiden Hallen, die einerseits Aufenthaltsort und andererseits für kulturelle Zwecke zu nutzen sein soll, sind zu planen.
Generalplanungsleistungen für die Generalinstandsetzung und den Umbau der Jutier- und Tonnenhalle mit Neubau einer Tiefgarage, Dachauer Straße, München.
Generalplanungsleitungen bestehend aus:
1.) Objektplanung:
Objektplanung, Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI 2013, Lph. 2 bis 9;
Objektplanung, Freianlagen; § 39 HOAI 2013, Lph. 2 bis 9.
2.) Fachplanung:
Tragwerksplanung, §§ 49, 51 HOAI 2013, Lph. 2 bis 6;
Technische Ausrüstung, §§ 53, 55 HOAI 2013, Lph. 2 bis 9;
Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Anlagengruppe 1;
Wärmeversorgungsanlagen, Anlagengruppe 2;
Lufttechnische Anlagen, Anlagengruppe 3;
Starkstromanlagen, Anlagengruppe 4;
Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Anlagengruppe 5;
Förderanlagen, Anlagengruppe 6;
nutzungsspezifische Anlagen, Anlagengruppe 7;
Gebäudeautomation, Anlagengruppe 8.
3.) Beratungsleistungen:
Bauphysik:
Wärmeschutz und Energiebilanzierung;
Bauakustik (Schallschutz);
Raumakustik.
4.) Besondere Leistungen:
Brandschutzkonzept und Brandschutznachweis;
Bühnentechnik;
Veranstaltungstechnik;
Küchentechnik.
Die Baumaßnahme umfasst für beide Hallen folgende Flächen:
BGF: ca. 7 800 m2 (beide Hallen ohne Tiefgarage);
BRI: ca. 60 000 m3 (beide Hallen ohne Tiefgarage);
HNF: ca. 6 000 m2 (beide Hallen ohne Tiefgarage).
Die Baumaßnahme umfasst eine Tiefgarage mit folgenden Flächen:
BGF: ca. 2 800 m2 (ohne Rampenbauwerk),
BRI: ca. 7 000 m3 (ohne Rampenbauwerk).

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
Dachauer Straße 110, München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
237902-2015

Aktenzeichen:
VOF-Verfahren Generalplanungsleistungen für die Generalinstandsetzung und den Umbau der Jutier- und Tonnenhalle mit Neubau einer Tiefgarage, Dachauer Straße

Vergabeunterlagen:
Die unter Punkt II.3) angegebene Zeit des Projektabschlusses beinhaltet die 4 Jahre Gewährleistungszeit bezüglich Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden Firmen.
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt. Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt.
Herr Wimmer, Abt. H11, Fax. +49 8923360555 (Montag bis Donnerstag),
E-Mail: wimmer.robert@muenchen.de
Frau Gilissen, Abt. H11, Fax. +49 8923360555 (Montag bis Donnerstag),
E-Mail: susanne.gilissen@muenchen.de
Auskünfte zum Verfahren:
Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Fax: +49 8923360105,
E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag) oder
Herr Strohal, Baureferat – VZ 1, Fax: +49 8923360105,
E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
Frau Wessig, Frau Schrauffstetter, Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Fax: +49 8923360215,
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
04.08.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
21.12.2015 - 30.09.2025

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
M Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.

Zahlung:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF,
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF,
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro).
Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2)). Als Bewerber zugelassen werden nur Objektplaner (mit Nachunternehmern) oder Bewerbergemeinschaften unter Federführung eines Objektplaners. Als Objektplaner zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur oder vergleichbare Qualifikationen.
4.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz,
5.) Erklärung der Bereitschaft zur Abgabe einer Scientologyschutzerklärung im Auftragsfall.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 10 %),
2.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 10 %),
3.) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird,
4.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Technische Leistungsfähigkeit
1.) Vorlage von max. 2 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2004 bis Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 80 %):
— Objektart: Kulturbau mit Verknüpfung unterschiedlicher Funktionsbereiche;
— Versammlungsstätte;
— Art der Baumaßnahme (Generalinstandsetzung oder Umbau);
— Denkmalschutz;
— Besondere bautechnische und bauphysikalische Anforderungen (hinsichtlich: Wärmebilanzierung, Tragwerk, innovative Lösungen, Ausstattung von Veranstaltungsbereichen, Bühnentechnik);
— Projektkosten brutto (Kgr 200-700);
— Größe (HNF);
— Das Referenzprojekt erhielt eine Auszeichnung;
— Erbrachte Leistungen des Objektplaners als Generalplaner (mind. Objektplanung gem. § 34 HOAI und Technische Ausrüstung).
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3)) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2-8 Objektplanung gem. § 34 HOAI im Referenzzeitraum 2004 bis Ende der Bewerbungsfrist.
Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraumes begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn 2 Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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