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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Weilheim in Oberbayern (ID:10676527)

Übersicht
DTAD-ID:
10676527
Region:
82362 Weilheim in Oberbayern
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Sylvensteinspeicher ist eine staatliche Talsperre und dient dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung an der Isar. Die Ausbau- und Unterhaltungspflicht für den Sylvensteinspeicher...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.04.2015
Frist Vergabeunterlagen:
18.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
20.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Pütrichstraße 15
82362 Weilheim
Kontaktstelle: Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Fachbereich T

Telefon: +49 8811820
Fax: +49 881182222
E-Mail: poststelle@wwa-wm.bayern.de
http://www.wwa-wm.bayern.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
https://www.pkmserver.de/sylvensteinspeicher

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Drees & Sommer Infra Consult & Entwicklungsmanagement GmbH
Geisenhausenerstraße 17
81379 München
Kontaktstelle: Drees & Sommer Infra Consult & Entwicklungsmanagement GmbH
Herrn Dominik Franke
Telefon: +49 891498164876
Fax: +49 89149816404876
E-Mail: dominik.franke@dreso.com

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Drees & Sommer Infra Consult & Entwicklungsmanagement GmbH
Geisenhausenerstraße 17
81379 München
Herrn Dominik Franke
Telefon: +49 891498164876
Fax: +49 89149816404876
E-Mail: dominik.franke@dreso.com

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sylvensteinspeicher - Sanierung Stahlwasserbau Grundablass und Triebwasserstollen - Objektplanung Lph. 1 - 3 und 5 - 7 (optional 8), Tragwerksplanung Lph. 1 - 3 und 6 (optional 4 und 5), Technische Ausrüstung Lph. 1 - 3 und 5 - 7 (optional 8), örtliche Bauüberwachung und Ingenieurvermessung.
Der Sylvensteinspeicher ist eine staatliche Talsperre und dient dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung an der Isar. Die Ausbau- und Unterhaltungspflicht für den Sylvensteinspeicher und die zugehörigen Anlagen liegt gemäß der Wasserrechtsbescheide von 1958 bzw. 1966 beim Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Pütrichstraße 15, 82362 Weilheim i. Oberbayern.
Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim plant die stahlwasserbaulichen Anlagen der beiden Betriebsauslässe des Sylvensteinspeichers nach fast 60-jähriger Betriebszeit und erheblichen Beschädigungen, insbesondere beim Hochwasser 2013, einer umfassenden Erneuerung zu unterziehen. Diese Erneuerungen umfassen u.a. die Verschlussorgane und Antriebe, sowie diverse dazugehörige Komponenten wie Stollen- und Nischenpanzerung, Laufflächen, Treppen und Podeste.
Die geplante Erneuerung beinhaltet sowohl die Erarbeitung und Planung eines Gesamtkonzeptes, als auch die letztlich abschließende Ausführung der geplanten Maßnahmen.
Die Ausführung der Maßnahmen erfordert die zeitweise Außerbetriebnahme der betroffenen Abgabeorgane. Um einen gleichzeitigen Ausfall beider Auslässe – den (n-2)-Fall – zu vermeiden, müssen die Maßnahmen zeitlich versetzt, zunächst am Grundablass und anschließend am Triebwasserstollen durchgeführt werden.
Gegenstand des Auftrages sind die folgenden Leistungen:
- Objektplanung stufenweise Beauftragung Lph. 1 bis 3 und 5 bis 7, optional Lph. 8
- Tragwerksplanung stufenweise Beauftragung Lph. 1 bis 3 und 6, optional Lph. 4 und 5
- Technische Ausrüstung stufenweise Beauftragung Lph. 1 bis 3 und 5 bis 7, optional Lph. 8
- Örtliche Bauüberwachung
- Ingenieurvermessung
Allgemein behält sich der Auftraggeber eine stufenweise Beauftragung vor.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet alle Leistungen gemäß HOAI
für alle Projektstufen / Leistungsphasen zu übernehmen. Ein
Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungsstufen / Leistungsphasen besteht nicht.
Grundablass- und Triebwasserstollen sind die einzigen steuerbaren Abgabeorgane des Sylvensteinspeichers und somit von elementarer Bedeutung für dessen (Hochwasser-) Bewirtschaftung.
Das Ziel der zu planenden und anschließend auszuführenden Maßnahmen muss es daher sein, die zuverlässige und uneingeschränkte Funktionsfähigkeit der Abgabeorgane Grundablass- und Triebwasserstollen wiederherzustellen und über die nächsten Dekaden zu gewährleisten.
Es soll nicht nur eine kurzfristige Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit, sondern vielmehr ein langfristig zuverlässiger Anlagenbetrieb – insbesondere auch im Falle seltener Hochwasserereignisse – erreicht werden. Daher soll für die gesamte Verschlussanlage (Verschlusskörper, Antriebe, Verschlusskammer, Belüftung, etc.) ein zeitgemäßes Gesamtkonzept entwickelt und im Anschluss daran ausgeführt werden. Der Austausch und Neubau diverser Bauteile und Komponenten der bestehenden Anlage ist auf Grund der eingeschränkten Funktionstüchtigkeit unumgänglich.
Die Einrichtungen des Stahlwasserbaues am Sylvensteinspeicher sind seit 1958 in Betrieb. Die Verschlüsse zur Abgabesteuerung bestehen aus je einem Ober- und einem Unterschütz, die in den Verschlusskammern am Fuße der beiden Schächte (Grundablass und Triebwasserstollen) angeordnet sind. Jedes Schütz wird über ein eigenes Windwerk bewegt, welches über mehrere Gestänge bzw. Triebstöcke mit dem Verschlusskörper verbunden ist. Die Windwerke befinden sich in den Windenkavernen im oberen Bereich der Vertikalschächte. Von hier aus wird auch der Zugang von außen ermöglicht. Das Eingangsportal des Grundablassstollens befindet sich direkt an der Bundesstraße B 307, der Zugang zur Windenkaverne des Triebwasserstollens befindet sich seitlich des asphaltierten Radweges Richtung Lenggries.
Aus dem Triebwasserstollen zweigen Zuleitungen für zwei Kraftwerke ab. Das Kraftwerk 1 wird gespeist über eine Ableitung, die zwischen Ober- und Unterschütz beginnt. Der Abzweig für das Kraftwerk 2 liegt zwischen Einlaufbauwerk und Verschlusskammer.
Die Schütztafeln des Grundablasses sind etwa 5,30 m hoch, 3,50 m breit und haben ein Gesamtgewicht (incl. Laufrollen etc.) von etwa 15 t. Die etwas kleineren Verschlusskörper des Triebwasserstollens (h x b ≈ 4,50 m x 2,80 m) haben ein Gewicht von etwa 9 t.
Durch zwei Dammerhöhungen (die erste in der Bauzeit um 2 m und die zweite Ende der 90er Jahre um 3 m) liegt der heutige maximale Stau um 5 m höher, als in der Planungsphase der frühen 50er Jahre. Weder Verschlusskörper noch Antriebssystem sind auf den heute möglichen Höchststau ausgelegt.
Seit den 60er Jahren sind am Gesamtsystem etwa alle 10 Jahre und nach jedem größeren Hochwasser Schäden aufgetreten. Diese und weitere Folgen der langen Betriebszeit konnten stets beseitigt und die Funktionsfähigkeit der Verschlüsse wieder hergestellt werden, die jeweiligen Sanierungsmaßnahmen waren jedoch sehr aufwändig und mit mehrmonatigen Ausfallzeiten verbunden.
Seit den 60er Jahren sind am Gesamtsystem etwa alle 10 Jahre und nach jedem größeren Hochwasser Schäden aufgetreten. Diese und weitere Folgen der langen Betriebszeit konnten stets beseitigt und die Funktionsfähigkeit der Verschlüsse wieder hergestellt werden, die jeweiligen Sanierungsmaßnahmen waren jedoch sehr aufwändig und mit mehrmonatigen Ausfallzeiten verbunden.
Durch die extreme Beanspruchung des im Juni 2013 erreichten Höchststaus (der Wasserstand im Sylvensteinspeichers stieg auf eine bis dato nicht erreichte Höhe von 762,95 m ü. NN) wurden die verschiedenen Bestandteile der stahlwasserbaulichen Anlage derart beansprucht, dass eine zeitnahe und umfangreiche Sanierung nun unausweichlich ist. Die Funktionsfähigkeit der Anlage im Hochwasserfall kann anderenfalls nicht durchgehend gewährleistet werden.
Zur Realisierung der komplexen Sanierungsmaßnahme soll zunächst mittels eines VOF-Verfahrens ein geeigneter Ingenieurdienstleister ermittelt werden. Dieser soll in enger Zusammenarbeit mit dem WWA Weilheim ein umfassendes Sanierungskonzept entwickeln und bis einschließlich Leistungsphase 7 (HOAI) ausplanen.
Die Durchführung des VOF-Verfahrens soll im ersten Halbjahr 2015 erfolgen, so dass ab Mitte 2015 mit der Planung begonnen werden kann.
In Anschluss daran sollen frühestens ab Herbst 2016 die geplanten Sanierungsmaßnahmen zunächst am Grundablass- und schließlich am Triebwasserstollen durchgeführt werden. Die Maßnahmen sollen bestenfalls bis Ende 2018 abgeschlossen sein.
Die zu planenden und auszuführenden Maßnahmen umfassen neben den möglichen Umgestaltungen, die sich durch die Erfordernisse des Gesamtkonzepts ergeben (z.B. Umgestaltung der Nass- zu Trocken-Schächten durch Einbau einer Dichtebene), die Instandsetzung des Innenausbaus der Schächte (Treppen, Podeste etc.), die Sanierung der Stollenpanzerung (in bis jetzt noch nicht abschätzbarem Umfang), den Neubau und Austausch der Verschlussorgane mit sämtlichen dazugehörigen Komponenten, sowie den Einbau eines neuen, zeitgemäßen Antriebssystems. Weitere Bestandteile der Anlage müssen erneuert bzw. an das neue System angepasst werden. Hierzu gehören unter anderem Umbauarbeiten in und an den Windwerkskavernen, den Belüftungsleitungen sowie den Rechenkonstruktionen im Einlaufbereich der Kraftwerke.
Die derzeitigen Überlegungen des WWA Weilheim, die bereits mit dem Referat 510 des StMUV, dem Referat 62 des LfU sowie dem Sachgebiet Wasserwirtschaft der Regierung von Oberbayern diskutiert wurden, sehen folgendes vor:
Die Vertikalschächte der beiden Betriebsauslässe sollen nach Möglichkeit zu Trockenschächten umgerüstet werden. Durch die Form der derzeitigen Ausführung steht im Betriebszustand in beiden Schächten Wasser bis auf die Höhe des Seewasserspiegels an. Dies wirkt sich nachteilig auf die Dauerhaftigkeit von Leitern, Geländern, Stiegen usw. aus, die permanent unter Wasser oder gar im Bereich der Wasserwechselzone liegen. Zudem werden durch die auftretenden Verunreinigungen (rutschige Sedimentablagerungen) und die Feuchtigkeit im Schacht „Arbeitskomfort“ und -sicherheit negativ beeinflusst. Die Trockenlegung der Vertikalschächte erfordert den Einbau einer Dichtebene oberhalb der Verschlusskammer. Die Verschlussebene muss ausreichend dimensioniert und verankert sein, um die auftretenden Belastungen aus dem anstehenden Wasserdruck aufnehmen zu können. Außerdem müssen die Hubmittel des Antriebs durch diese Ebene geführt werden. Ein Mannloch zum Einstieg in den Stollen vom Vertikalschacht aus erscheint überdies sinnvoll.
Eine ähnliche Lösung mit Trockenkammer/-Schacht und Mannloch wurde bereits an der TWT Frauenau ausgeführt.
In den Windenkavernen, am Kopfende der Vertikalschächte, soll je eine Industriekrananlage installiert werden. Diese ist v.a. während der Bauphase notwendig, soll aber auch für spätere Revisionsarbeiten eingesetzt werden können.
Für die Demontage der bestehenden Anlage sowie für den Einbau der neuen Anlagenteile ist die Industriekrananlage von entscheidender Bedeutung. Die engen Platzverhältnisse und der beschränkte Zugang von außen erfordern eine derartige Hilfskonstruktion, um die schweren und unhandlichen Bauteile aus- bzw. einbauen zu können.
Zur Steuerung der Verschlusskörper sollen hydraulische Antriebe eingesetzt werden. Die derzeit bestehenden Windwerke sind zurückzubauen.
Die Verschlusskörper incl. aller Ausrüstungsteile (Laufrollen, Dichtungen, Klemmleisten etc.) beider Betriebsauslässe (jeweils Oberschütz und Unterschütz) sollen durch neue Bauteile ersetzt werden, die auf die entsprechenden Bemessungswasserstände dimensioniert sind. Falls sinnvoll sollen bevorzugt Edelstahlkonstruktionen eingesetzt werden. Dies gilt auch für die Sanierung der Schütznischen und Laufflächen.
Um zukünftige Wartungsarbeiten zu vereinfachen sollen Verschleißteile (z.B. Dichtungen) und regelmäßig zu wartende Komponenten (z.B. Laufrollen) so angeordnet werden, dass ein unkomplizierter Austausch bzw. ein guter Zugang gewährleistet ist.
Die Stollenpanzerung im Bereich der Verschlusskammer ist sorgfältig zu inspizieren. Hierzu scheint die Ermittlung der Restdicke der Stahlpanzerung sinnvoll. In jedem Falle sind die bestehenden Beschädigungen (Kavitation, Rost, etc.) auszubessern, der alte Anstrich ist – soweit noch vorhanden – zu entfernen, die Oberfläche zu reinigen und ein neuer Anstrich vorzunehmen.
Die notwendigen Maßnahmen umfassen auch mögliche Umbauten in Vertikalschacht und Windenkaverne (Treppen, Podeste, Verankerungen, Abbruch bestehender Bauteile, etc.) die durch die Umgestaltung erforderlich werden.
Technisch unabhängig von der dringend erforderlichen Sanierung der nicht mehr voll funktionstüchtigen Komponenten der Anlage, sollen im Zuge des Bauablaufs weitere Bestandteile erneuert, verbessert oder umgestaltet werden. Dadurch soll der Zeitraum der Außerbetriebnahme – der (n-1)-Fall – bestmöglich ausgenutzt werden.
Zu diesen Maßnahmen gehören Umbauten an den Zuleitungen der Belüftung (innerhalb der Windenkaverne, sowie im Anströmungsbereich an der Fassade der Windenkaverne) und die Umgestaltung der Rechenkonstruktion im Einlaufbereich des Kraftwerks 1.
Bei allen zu planenden und auszuführenden Maßnahmen sollen auch die Erkenntnisse und Erfahrungswerte, die während der langjährigen Betriebszeit gewonnen wurden Berücksichtigung finden.
Die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der konstruktiven Gestaltung müssen im Rahmen der Planung des Gesamtkonzepts und der Detailplanung der einzelnen Komponenten erarbeitet werden. Hierzu wird das Einholen verschiedener Gutachten und Voruntersuchungen (z.B. geotechnisches Gutachten anstehender Fels, Vermessung, etc.) notwendig sein. Ebenfalls Teil der Planung des Gesamtkonzeptes ist es, die grundsätzliche Realisierbarkeit der Vorzugsvariante zu prüfen.
Die Steuer- und Betriebseinrichtungen der bestehenden Anlage sind, ebenso wie die Automatik- und Notfall-Schaltungen, auf die neue Antriebstechnik abzustimmen. Ggf. sind Anlagensteile neu zu konzipieren und auszutauschen. Bei der Ausführung ist auf eine einwandfrei funktionierende und übersichtlich zu bedienende Steuerung zu achten.
Zur regulären Steuerung der Verschlusskörper sollen Hydraulikzylinder eingesetzt werden. Da Hydraulikzylinder nur begrenzte Hub- bzw. Senkwege aufweisen (im Vergleich zu einer Industriekrananlage jedoch erheblich höhere Kräfte aufbringen können), sollen diese nur zur Steuerung der Schütztafeln zwischen den Betriebszuständen „geschlossen“ (Schütz ist komplett abgesenkt) und „geöffnet“ (Schütz ist über die komplette Höhe der Verschlusskammer geöffnet) dienen.
Die Industriekrananlage soll nicht nur als Montagehilfe dienen, sondern auch als Revisionsantrieb genutzt werden, um den Verschlusskörper im Falle größerer Inspektionen oder Reparaturen auf die Höhe der Arbeitsebene zu heben. Durch dieses System sollen sich einfachere bzw. effizientere und sicherere (hinsichtlich Arbeitssicherheit) Wartungs- und Inspektionsabläufe ergeben.
Steuer- und Monitoring-Systeme sind, ebenso wie die Automatik- und Notfall-Schaltungen, entsprechend der neuen Antriebstechnik anzupassen bzw. neu zu konzipieren. Messein-richtungen zur Erfassung der Hub- und Senkkräfte könnten frühzeitig mögliche Probleme durch Blockierungen oder Abnutzung anzeigen und dadurch dazu beitragen, einem kurzfristigen Ausfall wie z.B. beim Hochwasser 2013 vorzubeugen.
Gegenstand des Auftrages sind die folgenden Leistungen:
- Objektplanung stufenweise Beauftragung Lph. 1 bis 3 und 5 bis 7, optional Lph. 8
- Tragwerksplanung stufenweise Beauftragung Lph. 1 bis 3 und 6, optional Lph. 4 und 5
- Technische Ausrüstung stufenweise Beauftragung Lph. 1 bis 3 und 5 bis 7, optional Lph. 8
- Örtliche Bauüberwachung
- Ingenieurvermessung
Allgemein behält sich der Auftraggeber eine stufenweise Beauftragung vor.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet alle Leistungen gemäß HOAI für alle Projektstufen / Leistungsphasen zu übernehmen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungsstufen / Leistungsphasen besteht nicht.

CPV-Codes: 71000000

Erfüllungsort:
Gemeinde Lenggries im Landkreis Bad Tölz-Wofratshausen im Isartal.
Nuts-Code: DE216

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
143764-2015

Vergabeunterlagen:
Es sind die unter I.1) anzufordernden Formblätter zu verwenden. Unter der Internetadresse
https://www.pkmserver.de/sylvensteinspeicher
mit dem Freischaltcode:
sylvenstein
hat sich der Bieter zunächst selbst zu registrieren. Er erhält daraufhin eine E-Mail mit einer erneuten Internetadresse, einem Benutzernamen und einem Passwort. Unter dieser Adresse kann der Bieter die Teilnahmeunterlagen kostenfrei herunterladen.
Das Fehlen von Unterlagen und Missachten der Formvorgaben kann zum Verfahrensausschluss führen.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist nach Ziffer IV.3.4) werden keine Bewerbungen mehr entgegen genommen. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden mindestens die 3 und maximal die 5 bestplatzierten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Termine & Fristen
Unterlagen:
18.05.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
20.05.2015 - 11:00 Uhr

Ausführungsfrist:
16.08.2015 - 31.05.2018

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 1 500 000 EUR und für sonstige Schäden von 1 500 000 EUR (im Versicherungsjahr 2-fach maximiert). Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein.

Zahlung:
Abschlagszahlungen nach nachgewiesenen Leistungen und Leistungsfortschritt (§ 15 HOAI).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei dem unter I.1) genannten Elektronischen Zugang zu Informationen abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei dem unter I.1) genannten Elektronischen Zugang zu Informationen abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen.
Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bieter bzw. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gem. § 5 (4a) VOF. Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in den unter Ziffer III.1.1) geforderten Höhen besteht, hat der Bewerber eine Erklärung eines Versicherers vorzulegen, in der seine Versicherungsfähigkeit in den geforderten Höhen bestätigt wird.
Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bieter bzw. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie die eingesetzten Subunternehmer im Bereich
Objektplanung, Tragwerksplanung, Maschinentechnik, örtliche Bauüberwachung und Ingenieurvermessung zu erbringen:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz von Planungstätigkeiten im Bereich Stahlwasserbau in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
— Eine aktuelle Bilanz / ein aktueller Bilanzauszug
Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 5 Abs. 4 VOF).

Technische Leistungsfähigkeit
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei dem unter I.1) genannten Elektronischen Zugang zu Informationen abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen für die Bewerbergemeinschaft beizubringen:
Die Eignung ist nach § 5 (5) VOF u.a. durch folgende Nachweise zu erbringen (genaue Angabe in den auszufüllenden Formularen):
— Liste von jeweils 3 gemäß den in Ziffer II.2.1) beschriebenen Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbaren Projekten der Sanierung Stahlwasserbau Grundablass und Triebwasserstollen bei denen maßgebliche Objektplanungsleistungen erbracht worden sind. Es werden Projekte gewertet, bei denen die Leistungserbringung der Leistungsphasen 2 bis
6 zwischen 2005 und 2015 erfolgte. Es sind der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Zeitraum der Leistungserbringung, die vom Bewerber erbrachten Leistungen, die eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, die anteiligen Baukosten (Netto) und der Honorarwert (Netto) des Bewerbers für den jeweiligen Auftrag anzugeben. Die Referenz soll möglichst durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers belegt werden,
— Liste von jeweils 3 gemäß den in Ziffer II.2.1) beschriebenen Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbaren Projekten der Sanierung Stahlwasserbau Grundablass und Triebwasserstollen bei denen maßgebliche Tragwerksplanungsleistungen erbracht worden sind. Es werden Projekte gewertet, bei denen die Leistungserbringung der Leistungsphasen 2 bis 5 zwischen 2005 und 2015 erfolgte. Es sind der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Zeitraum der Leistungserbringung, die vom Bewerber erbrachten Leistungen, die eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, die anteiligen Baukosten (Netto) und der Honorarwert (Netto) des Bewerbers für den jeweiligen Auftrag anzugeben. Die Referenz soll möglichst durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers belegt werden,
— Liste von jeweils 3 gemäß den in Ziffer II.2.1) beschriebenen Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbaren Projekten der Sanierung Stahlwasserbau Grundablass und Triebwasserstollen bei denen maßgebliche Planungsleistungen die Technische Ausrüstung betreffend erbracht worden sind. Es werden Projekte gewertet, bei denen die Leistungserbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 zwischen 2005 und 2015 erfolgte. Es sind der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Zeitraum der Leistungserbringung, die vom Bewerber erbrachten Leistungen, die eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, die anteiligen Baukosten (Netto) und der Honorarwert (Netto) des Bewerbers für den jeweiligen Auftrag anzugeben. Die Referenz soll möglichst durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers belegt werden,
— Liste von jeweils 4 gemäß den in Ziffer II.2.1) beschriebenen Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbaren Projekten der Sanierung Stahlwasserbau Grundablass und Triebwasserstollen bei denen maßgebliche Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung erbracht worden sind. Es werden Projekte gewertet, bei denen die Leistungserbringung zwischen 2005 und 2015 erfolgte. Es sind der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Zeitraum der Leistungserbringung, die vom Bewerber erbrachten Leistungen, die eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, die Baukosten (Netto) und der Honorarwert (Netto) des Bewerbers für den jeweiligen Auftrag anzugeben. Die Referenz soll möglichst durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers belegt werden,
— Liste des vorgesehenen Personals mit Angabe der Funktion im Unternehmen des Bewerbers oder bei einem beauftragten Subunternehmen und der vorgesehenen Funktion im Projekt, der beruflichen Qualifikation, der Berufspraxis in Jahren sowie des projektrelevanten Erfahrungsspektrums mit den entsprechenden Nachweisen (Lebenslauf sowie Berufszulassung oder Studienabschluss),
— Angabe des Auftragsanteils sowie des Nachunternehmers (soweit bekannt), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
— Eigenerklärung der Subunternehmer (sofern diese eingesetzt werden), das diese im Auftragsfall für die Leistung zur Verfügung stehen
Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bieter bzw. für die Bietergemeinschaft zu erbringen:
— Ein Projektorganigramm,
— Angaben zur örtlichen Verfügbarkeit der vorgesehenen Projektleitung im Bedarfsfall.
Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bieter bzw. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie die eingesetzten Subunternehmer im Bereich Objektplanung, Tragwerksplanung, Maschinentechnik, örtliche Bauüberwachung und Ingenieurvermessung zu erbringen:
— Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. - bei ausländischen Bewerbern - eine entsprechende Bescheinigung des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate),
— Eigenerklärung gemäß § 4 (2) VOF über wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit mit Anderen,
— Erklärung gem. § 4 (3) VOF über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die für die Leistungserbringung vorgesehen sind,
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach VOF § 4 (6) und VOF § 4 (9 a-d) vorliegen,
— Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und/oder Lieferleistungen (VOF § 2 (3)) vorliegt,
— Angaben zur Mitarbeiterstruktur für das gesamte Unternehmen in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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