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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Traunstein (ID:13740117)


DTAD-ID:
13740117
Region:
83278 Traunstein
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Leistungen der Medizintechnikplanung gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI, Leistungsphasen 1-9 (stufenweise)
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
25.01.2018
Frist Angebotsabgabe:
23.02.2018
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Deutschland-Traunstein: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Kliniken Südostbayern AG – Klinikum Traunstein
Cuno-Niggl-Straße 3
Traunstein
83278
Deutschland
Kontaktstelle(n): ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de
NUTS-Code: DE21M
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.kliniken-suedostbayern.de/

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Leistungen der Medizintechnikplanung für den Neubau des Bauteils 2A im Rahmen der Restrukturierung des Klinikums Traunstein
Leistungen der Medizintechnikplanung gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI, Leistungsphasen 1-9 (stufenweise)

CPV-Codes:
71000000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE40I
Hauptort der Ausführung
Klinikum Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3, 83278 Traunstein

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
35062-2018

EU-Ted-Nr.:
2018/S 017-035062

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
23.02.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz (gerundet auf volle 100 000 EUR) des Bewerbers sowie des Umsatzes mit Planungsleistungen für Medizintechnik jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015-2017). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit drei Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
2. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung eines Versicherers mit einer Versicherungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr (Kopie ausreichend). Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung geschlossen werden wird (Kopie ausreichend).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Vgl. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Eigenerklärung zur Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Mitarbeiterzahl (inkl. freie Mitarbeiter) der letzten 3 Jahre (2015-2017). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit drei Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
2. Eigenerklärung zum Projektteam, in der der für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter, der für die Leistungserbringung vorgesehene stellvertretende Projektleiter sowie die weiteren für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich benannt werden, und deren Position, Berufsabschluss und Berufserfahrung angegeben werden. Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen beide berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein Nachweis über die Berechtigung zur Berufsausübung (z. B. Abschlusszeugnis) ist für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3. Eigenerklärung (auf Formblatt in den Vergabeunterlagen) über Referenzen des Bewerbers für mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbare Leistungen. Als vergleichbare Leistungen gelten Planungsleistungen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI für medizintechnische Anlagen für Kliniken mit Medizintechnikkosten (DIN 276 KGR 474+612) in Höhe von mind. 3 Mio. EUR netto, die mindestens 7 der 9 Leistungsphasen umfassen und die - mit Ausnahme der Leistungsphase 9 – während der letzten fünf Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge abgeschlossen wurden. Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, werden Referenzen über Leistungen, die in den letzten 5 Jahren beendet worden sind, berücksichtigt. Zusätzlich zum Formblatt ist eine aussagekräftige Kurzdarstellung für jede Referenz auf eigener Unterlage (jeweils maximal zwei DIN A4-Seiten) einzureichen. Die Darstellung muss jeweils mindestens folgende Angaben enthalten:
1. Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer;
2. Angabe des Beginns und der Fertigstellung der erbrachten Leistungen (ggf. mit und ohne Leistungsphase 9);
3. Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen;
4. Angabe, ob der Auftraggeber bei dem Projekt aufgrund vergabe- oder zuwendungsrechtlicher Bindungen vergaberechtlichen Vorschriften einzuhalten hatte sowie Erläuterung der Gründe (z. B. öffentlicher Auftraggeber, Zuwendungsempfänger);
5. Angabe, ob die Referenz im Bereich Neubau oder Umgestaltung unter laufendem Krankenhausbetrieb erbracht worden ist sowie Darstellung der konkreten Umstände;
Es muss mindestens eine Referenz nachgewiesen werden, die den Anforderungen gem. Ziff. III.1.3) 3. entspricht. Insgesamt dürfen maximal 8 Referenzen eingereicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Vgl. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://http://www.zl-legal.de/Vergabeportal.php
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kliniken Südostbayern AG

Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

Beschreibung der Beschaffung:
Die Kliniken Südostbayern AG beabsichtigt am Klinikum Traunstein eine Restrukturierung der Funktionseinheiten unter Berücksichtigung der bestehenden Gebäudesubstanz. Die Restrukturierung soll schrittweise und in aufeinanderfolgenden Bauabschnitten umgesetzt werden. Im Bauteil 2A sind ein Zentral-OP, Spezial-Diagnostik/Intervention, Allgemein- /wöchnerinnenpflege, Entbindung sowie Tageskliniken geplant.
Im Rahmen der Restrukturierung der Funktionseinheiten des Klinikums Traunstein sollen für den Neubau des Bauteils 2A Planungsleistungen für die medizintechnischen Anlagen gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI, Leistungsphasen 1-9 (stufenweise) vergeben werden.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.07.2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen – insbesondere auch die geforderten Mindestanforderungen – erfüllen, erfolgt anhand der folgenden Kriterien:
A) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. Ziff. III.1.2): Gewichtung 20 %
Umsatz in EUR netto mit Planungsleistungen für Medizintechnik im Jahresmittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016, 2017) gem. Ziff. III.1.2) Nr. 1: >= 400 000 EUR: 10 Punkte, >= 600 000 EUR: 20 Punkte, >= 800 000 EUR: 30 Punkte, >= 1 Mio. EUR: 40 Punkte.
B) Büroorganisation gem. Ziff. III.1.3.): Gewichtung 20 %
1. Berufserfahrung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters als Ingenieur gem. Ziff. III.1.3) Nr. 2: >= 4 Jahre: 5 Punkte >= 6 Jahre: 10 Punkte, >= 8 Jahre: 15 Punkte, >= 10 Jahre: 20 Punkte.
2. Berufserfahrung des für die Leistungserbringung vorgesehenen stellv. Projektleiters als Ingenieur gem. Ziff. III.1.3) Nr. 2: >= 2 Jahre: 5 Punkte, >= 3 Jahre: 10 Punkte, >= 4 Jahre: 15 Punkte, >= 5 Jahre: 20 Punkte.
C) Referenzen des des Bewerbers über mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbare Planungsleistungen gem. Ziff. III.1.3) Nr. 3: Gewichtung 60 %
1. Anzahl der Referenzen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. 3. Für jede die Anforderungen gem. Ziff. III.1.3) Nr. 3. erfüllende Referenz erhält der Bewerber 2 Punkte.
2. Bei den Ziff. III.1.3) Nr. 3. genannten Referenzen können je Referenz jeweils folgende Zusatzpunkte erreicht werden: 1 Punkt, wenn die Referenz für einen Auftraggeber erbracht wurde, der aufgrund vergaberechtlicher oder zuwendungsrechtlicher Bestimmungen bezüglich des Referenzprojekts vergaberechtliche Vorschriften einhalten musste; 1 Punkt, wenn die Referenz im Bereich Neubau oder Umgestaltung unter laufendem Krankenhausbetrieb erbracht worden ist; 1 Punkt, wenn die Medizintechnikkosten (DIN 276 KGR 470+610) der Referenzleistung mind. 10 Mio. EUR netto betragen.
Es dürfen insgesamt nicht mehr als 8 Referenzen eingereicht werden. Erreichen mehrere Bewerber nach Anwendung der Auswahlkriterien die gleiche Punktzahl, entscheidet die qualitative Nähe der eingereichten Referenzen zu der hier zu vergebenden Leistung über die Platzierung des Bewerbers. Je näher die Referenz dem bekanntgemachten Auftrag in qualitativer Hinsicht kommt, desto besser wird diese Referenz bewertet.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen beide berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 23.02.2018
Ortszeit: 12:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12.03.2018

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

A. Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben die Bewerber Eigenerklärungen darüber einzureichen, dass Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG nicht vorliegen.
B. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf dem Vergabeportal (http://www.zl-legal.de/Vergabeportal.php) zum Herunterladen zur Verfügung (vgl. bereits Ziff. I.3). Sofern während desVergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationenbereitstellt werden, werden diese auf dem Vergabeportal hochgeladen. Die Unternehmen werden hierübernur gesondert informiert, wenn Sie sie sich unter Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Kontaktstelle (vergabestelle@zl-legal.de) freiwillig registrieren. Anderenfalls obliegt es den Unternehmen selbst, regelmäßig zuprüfen, ob auf dem Vergabeportal neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.
C. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zur Eignung und zu den Referenzangaben gem. Ziff. III.1.3) 3. zu verwenden. Neben dem Formblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen gem. Ziff. III.1.3) 3. haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 2 DIN A4-Seiten pro Referenz) einzureichen.
D. Anfragen sind frühzeitig per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 14.2.2018 gestellt wurden.
E. Die Teilnahmeanträge sind spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis und unter Kennzeichnung als Teilnahmeantrag in diesem Verfahren bei der genannten Kontaktstelle (s. Ziff. I.1)) einzureichen (nicht per Fax oder E-Mail). Der Teilnahmeantrag sollte in Anlehnung an die Bekanntmachung chronologisch strukturiert werden.
F. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die unter Ziff. III.1.2) 2. und Ziff. VI.3) A. genannten Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
G. Wenn ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, gilt § 47 VgV. Der Auftraggeber überprüft in diesem Fall im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Sollte diese Prüfung ergeben, dass ein anderes Unternehmen ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder dass bei diesem zwingende oder fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen, muss der Bewerber dieses innerhalb einer vom Auftraggeber noch zu bestimmenden Frist ersetzen. Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, verlangt der Auftraggeber zudem eine entsprechende gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der obengenannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen.Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zudem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 23.01.2018

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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