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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Rosengarten (ID:10789301)

Übersicht
DTAD-ID:
10789301
Region:
21224 Rosengarten
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Evangelische Krankenhaus Ginsterhof in der Gemeinde Rosengarten ist eine der ältesten psychosomatischen Kliniken Deutschlands. 1932 wurde es als privates Sanatorium gegründet, 1954 übernahm...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.05.2015
Frist Vergabeunterlagen:
19.06.2015
Frist Angebotsabgabe:
22.06.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Ev. Krankenhaus Ginsterhof
Metzendorfer Weg 21
21224 Rosengarten
Kontaktstelle: Ev. Krankenhaus Ginsterhof
Herrn Prof. Dr. med. Schmeling-Kludas
Telefon: +49 4108598201
Fax: +49 4108598234
E-Mail: f.brockhausen@drost-consult.de


Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.drost-consult.de

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
http://www.drost-consult.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Frauke Brockhausen
Telefon: +49 4036098416
Fax: +49 4036098411
E-Mail: f.brockhausen@drost-consult.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Frauke Brockhausen
Telefon: +49 4036098416
Fax: +49 4036098411
E-Mail: f.brockhausen@drost-consult.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Frauke Brockhausen
Telefon: +49 4036098416
Fax: +49 4036098411
E-Mail: f.brockhausen@drost-consult.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erweiterung und bauliche Umstrukturierung der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof in Rosengarten – Generalplanung für die Leistungsbereiche Objektplanung gem. § 34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und Brandschutzplanung.
Das Evangelische Krankenhaus Ginsterhof in der Gemeinde Rosengarten ist eine der ältesten psychosomatischen Kliniken Deutschlands. 1932 wurde es als privates Sanatorium gegründet, 1954 übernahm die „Evangelische Stiftung Krankenhaus Ginsterhof“ die Trägerschaft und machte sich die Behandlung seelischer und psychosomatischer Erkrankungen zur Aufgabe. Im Jahr 2007 erfolgte die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH.
Das evangelische Krankenhaus Ginsterhof ist mit 70 Betten für die Bereiche Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 70 Betten für die Bereiche Psychiatrie und Psychotherapie sowie 20 psychiatrischen Tagesklinikplätzen in den Krankenhausplan des Landes Niedersachsen aufgenommen. Ferner ist der Psychiatrischen Abteilung eine Psychiatrische Institutsambulanz zugeordnet, die eine ambulante Versorgung psychisch und psychosomatisch erkrankter Patienten im Anschluss an den stationären Aufenthalt ermöglicht.
In der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof werden ausschließlich Krankenhausbehandlungen durchgeführt. Kostenträger sind alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen, gelegentlich auch Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungen.
Die Klinik soll in voraussichtlich vier Bauabschnitten umstrukturiert und erweitert werden. Der 1. BA (ca. 4 825 m2 BGF) umfasst den Neubau von 3 Pflegestationen, die Aufstockung des Verwaltungsgebäudes um ein Geschoss und den Umbau des Mittelteils mit zentraler vertikaler Erschließung. Im 2. BA (ca. 4 300 m2 BGF) soll der Gebäudeabschnitt 4 umgebaut und erweitert werden. Der 3. BA (ca. 2 470 m2) umfasst den Umbau der Gebäudeabschnitte 2 (Zwischentrakt) und 5. Im 4. BA (ca. 1 000 m2 BGF) soll der Eingangsbereich/südlicher Zentralbereich des Gebäudeabschnitts 2 umgebaut und erweitert werden.
Ein vom Sozialministerium genehmigtes Raumprogramm (Stand 2.3.2015) für den 1. BA liegt vor und soll als Maßgabe für den Entwurf dienen. Die Nutzfläche im Bestand beträgt insgesamt 6 911 m2 NF. Die genehmigte Nutzflächenerweiterung im 1. BA beträgt 2 022 m2.
Es sind Flächen für die Funktionsbereiche Untersuchung und Behandlung, Pflege, Verwaltung, soziale Einrichtungen sowie Ver- und Entsorgung zu planen.
Durch das Architekturbüro baubüro III aus Hannover wurde eine bauliche Zielplanung erstellt. Diese Unterlage wird allen Teilnehmenden, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Das Büro baubüro III wird nur in beratender Funktion an dem VOF-Verfahren teilnehmen.
Die Baumaßnahme muss ohne Beeinträchtigung des übrigen Krankenhausbetriebs erfolgen.
Die planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsunterlagen (FA-Bau) ist zeitnah nach Vertragsabschluss geplant und soll in eine Vorlage der FA-Bau im 1. Quartal 2016 münden. Die bauliche Fertigstellung des 1. BA ist für Mitte 2018 geplant.
Die zu vergebende Leistung besteht aus der Generalplanung für die Leistungsbereiche:
— Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 34 HOAI für den 1. BA,
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 55 HOAI für den 1. BA,
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 51 für den 1. BA,
— Brandschutzplanung für den 1. BA.
Optional werden folgende weitere Leistungen in Generalplanung vergeben:
— Objektplanung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 34 HOAI für den 1. BA, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 55 HOAI für den 1. BA, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 5 bis 6 gem. § 51 für den 1. BA als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 9 gem. § 34 HOAI für den 2.-4. BA,
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 9 gem. § 55 HOAI für den 2.-4. BA,
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 6 gem. § 51 für den 2.-4. BA,
— Brandschutzplanung für den 2.-4. BA,
in noch von dem AG zu bestimmenden Stufen.
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 20 (3) VOF eine Lösungsskizze erstellen. Die geforderten Leistungen im Verfahren bestehen aus einer Plausibilitätsprüfung der vorliegenden baulichen Zielplanung sowie einer Machbarkeitsstudie für den 1. BA in Form einer Lösungsskizze.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Die Gesamtkosten für den 1. BA werden auf ca. 11 100 000 EUR (brutto) für die KG 200-700 geschätzt.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
Rosengarten.
Nuts-Code: DE933

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
184296-2015

Vergabeunterlagen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistung.
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung ausschließlich auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.drost-consult.de
Voraussichtliche Termine der Verhandlungen:
Aufforderung zur Angebotsabgabe 30. KW 2015, Abgabe der Honorarangebote 33. KW 2015, Verhandlungsgespräche 36. KW 2014.

Termine & Fristen
Unterlagen:
19.06.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
22.06.2015 - 14:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der/die Bewerber/in insofern seine/ihre Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/in, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2),(3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 4 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Für die geforderten Angaben sind Formblätter auszufüllen. Diese sind erhältlich auf der Internetseite www.drost-consult.de. Für den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite www.drost-consult.de notwendig. Alternativ können die Unterlagen auch schriftlich oder unter der E-Mail-Adresse f.brockhausen@drost-consult.de angefordert werden. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Nichtverwendung des Bewerbungsbogens und fehlende Unterschrift führen zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(A) Ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 2-fach maximiert).
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr: 2012, 2013, 2014). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 700 000 EUR (netto) erreichen.
Der durchschnittliche Jahresteilumsatz für den Leistungsbereich gem. § 55 HOAI muss im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (je Jahr. 2012, 2013, 2014) mindestens 500 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

Technische Leistungsfähigkeit
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen hier:
— Architekt/in für die Leistungen Objektplanung gem. § 34 HOAI
— Ingenieur/in für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagengruppen 1-3),
— Ingenieur/in für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagengruppen 4 + 5),
— Ingenieur/In für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— zertifizierter Brandschutzplaner/-in.
(B) Nachweis der erbrachten Leistungen durch 2 Projekte.
Mindestens eines der beiden Projekte muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2009) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300 und 400 gem. DIN 276), Angabe der bearbeiteten Bruttogeschossfläche (BGFa gem. DIN 277), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung (siehe III.2.1) sowie IV.1.2)) des Bauherrn einzureichen. Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlich geförderten Bauvorhaben und mit Bauten für Psychosomatische Medizin, Rehakliniken oder Psychiatrische Kliniken nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre. Geforderte Mindestanzahl der Beschäftigten:
— für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI mind. 7 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagegruppen 1-3) mind. 3 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagegruppen 4 + 5) mind. 3 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mind. 2 Ingenieure/innen,
— für den Bereich Brandschutzplanung mind. 2 entsprechend qualifizierte Mitarbeiter.
Die geforderten Mindestzahlen sind jeweils im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) nachzuweisen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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