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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Wilhelmshaven (ID:10682027)

Übersicht
DTAD-ID:
10682027
Region:
26389 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Im Zuge der Fusionierung des Reinhard-Nieter-Krankenhauses (RNK) mit dem St. Willehad-Krankenhaus auf das Klinikum Wilhelmshaven ist ein Ersatzneubau auf dem Gelände des RNK zu errichten. Der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
27.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Reinhard-Nieter-Krankenhaus, Städtische Kliniken gGmbH
Friedrich-Paffrath-Str. 100
26389 Wilhelmshaven
Kontaktstelle: Reinhard-Nieter-Krankenhaus
Herrn Dipl.-Ing-Maik Wiemers, Leiter Technik
Telefon: +49 4421891064
Fax: +49 4421891291
E-Mail: maik.wiemers@klinikum-whv-technik.de
http://www.klinikum-whv.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Generalplanerleistungen mit Machbarkeitsstudie für den beabsichtigten Neubau des Reinhard-Nieter-Krankenhauses (RNK).
Im Zuge der Fusionierung des Reinhard-Nieter-Krankenhauses (RNK) mit dem St. Willehad-Krankenhaus auf das Klinikum Wilhelmshaven ist ein Ersatzneubau auf dem Gelände des RNK zu errichten.
Der Krankenhausneubau umfasst im Bereich der Somatik 480 Betten sowie 20 psychosomatische Betten und 5 teilstationäre Plätze. Die zum Klinikum gehörende Psychiatrie verbleibt in den bestehenden Gebäudeteilen dieser Einrichtung. Neben der Lage auf dem Gelände und die Einordung in den Bestand der während der Bauphase möglichst ungestört im Betrieb bleiben muss, wird besonderer Wert auf hohe Funktionalität, Prozessorientierung und integrierte Lösungen unter Beachtung der Patientenströme im ambulanten und stationären Bereich gelegt. Die Belange der Ver- und Entsorgung, der Logistik und der Betriebskosten sind mit großer Bedeutung zu beachten. Aufgrund der lokalen Besonderheiten geht der AG derzeit davon aus, dass ein Untergeschoß wirtschaftlich nicht herstellbar sein wird.
Das Bauvorhaben wird vorbehaltlich der abschließenden Mittelzuweisung bei einer BGF Fläche von ca. 60 000 m2/ca. 33 000 NF voraussichtlich ein Volumen in Höhe von 100 000 000 EUR haben.
Die Vergabestelle beabsichtigt bereits als Bestandteil des VOF-Verfahrens von jedem Bieter, der sich nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs für das weitere Verfahren präqualifiziert, eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen. Die Machbarkeitsstudie wird durch die Vergabestelle bewertet und die jeweiligen Ergebnisse entsprechend ihrer fachlichen Aussagekraft in eine Reihenfolge gebracht. Folgende Vergütung wird für die Machbarkeitsstudie gewährt: 1. Platz 20 000 EUR brutto, 2. und 3. Platz jeweils 15 000 EUR brutto, 4. und 5. Platz jeweils 10 000 EUR brutto.
Weitere Einzelheiten hierzu enthalten die Vergabeunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Nach Abschluss des VOF-Verfahrens wird der künftige Auftragnehmer stufenweise/optional voraussichtlich mit den folgenden Planungsleistungen beauftragt:
— HOAI 2013, Teil 3 Abschnitt 1 Objektplanung (LPH 1-9);
— HOAI 2013, Teil 3 Abschnitt 2 Freianlagen (LPH 1-9);
— HOAI 2013, Teil 4 Abschnitt 1 Tragwerksplanung (LPH 1-9);
— HOAI 2013, Teil 4 Abschnitt 2, Technische Ausrüstung (LPH 1-9);
— HOAI 2013, Teil 4 Abschnitt 2, Fachplanungen der Technischen Ausrüstung für Medizintechnik (LPH 1-9);
— thermische Bauphysik sowie zusätzlich;
— Beratungsleistungen im vorbeugenden Brandschutz;
— Beratungsleistungen zur Entwicklung eines Orientierungs- und Leitsystems;
— Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitskoordination;
— Innerer und äußerer Schallschutz sowie Strahlenschutz einschließlich sämtlicher Berechnungen;
— Erstellen einer Brandfallmatrix gem. MBO, Sonderbauvorschriften (M-HHR,MVStättV, usw.), LAR und Prüfverordnung. Festlegung der einzelnen sicherheitstechnischen Anlagen und deren Ansteuerung untereinander einschließlich anschließender Teilnahme an der Wirk-Prinzip-Prüfung durch den Sachverständigen sowie Erstellung eines Raumbuchs (Hochbau, Technik und Medizintechnik) als Abschluss der Entwurfsplanung und dessen Fortschreibung bis zur Fertigstellung als Revisionsunterlage.
Die Beauftragung der vorgenannten Leistungen erfolgt stufenweise und optional. Zunächst werden nur die Planungsleistungen für die Erstellung der Haushaltsunterlage Bau (HU-Bau) beauftragt.
Weitere Angaben zu den einzelnen voraussichtlichen Leistungen sowie der stufenweisen/optionalen Beauftragung sind in den Vergabeunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
Wilhelmshaven, Deutschland.
Nuts-Code: DE945

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
145883-2015

Vergabeunterlagen:
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich per E-Mail, an die in Ziff. I.1) genannte Stelle zu richten.
Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziff. I.1) genannte Stelle einzureichen. Der Bewerbung ist zwingend auch ein Kopierexemplar sowie eine elektronische Fassung (z. B. CD-Rom) beizufügen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Sendung ist deutlich sichtbar mit dem Vermerk zu kennzeichnen „RNK, Ausschreibung Klinikneubau – nicht öffnen“.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
27.05.2015 - 12:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nähere Angaben sind in den Vergabeunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.

Zahlung:
Nähere Angaben sind in den Vergabeunterlagen vorgesehen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Der Bewerber sollte zum Nachweis seiner Eignung (Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde) folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (Eigenerklärungen sind ausreichend):
a) Nachweis der Kammermitgliedschaft, (Ingenieur oder Architektenkammer),
b) unterschriebene Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen,
c) unterschriebene Erklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie etwaiger notwendiger Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1) bis III.2.3) genannten Unterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmern zu erbringen. Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle vor dem Zuschlag eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bewerber als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Die Vergabestelle behält sich zudem vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in den in II.1.5) genannten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Angaben über das Büro, zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten sowie zur technischen Ausstattung des Büros. Die Angaben zum Büro haben – sofern zutreffend – auch Ausführungen über die bisherige Zusammenarbeit mit dem in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber benannten Nachunternehmern zu enthalten;
2. Referenzen (sowohl personen- als auch unternehmensbezogen) über die in den letzten 7 Jahren erbrachten Leistungen (projektspezifisch, nach Möglichkeit Krankenhausbauten), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge;
3. Nachweis geeigneter Maßnahmen zur langfristigen (nach Möglichkeit seit mindestens 3 Jahren bestehenden) Qualitätssicherung des Bewerbers (z. B. Zertifizierung nach ISO 9001, Darstellung des hauseigenen Qualitätssicherungssystems);
4. Angaben zur Sicherstellung der örtlichen Präsenz.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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