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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:8645708)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
8645708
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.09.2013
Frist Vergabeunterlagen:
10.10.2013
Frist Angebotsabgabe:
11.10.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Planungsleistungen gem. § 34 HOAI 2013 für das Projekt: Schule „Roter Sand“ – Gesamtsanierung. Vorbemerkungen: Das Schulgebäude mit dem G-Code G 0743 besteht aus 2- und 3-geschossigen Altbauten, die in 2 Bauabschnitten errichtet wurden. Das Baujahr des 1. Bauabschnittes (BA-1) ist auf das Jahr 1962 datiert, der 2. Bauabschnitt wurde im Jahr 1976 errichtet. Der Stahlbetonskelettbau ist größtenteils im Originalzustand und zeigt einen schlechten Erhaltungszustand auf. An das Schulgebäude ist an der westlichen Schulhofseite ein eingeschossiger Seitenflügel (G 0744) angegliedert. Das Hauptgebäude hat eine Bruttogeschossfläche von 8 121 m² BGF, der eingeschossige Seitenflügel hat 616 m² BGF. Das Schulgebäude wurde im Jahre 6.2010 bis 10.2011 einer Brandschutzsanierung unterzogen. Hierbei wurden in den Fluren und Treppenhäusern sämtliche Decken und Bodenbeläge ausgetauscht sowie Flurabschnittstüren als rauchsichere Brandschutztüren (RS) ausgeführt. Brandlasten im Unterdeckenbereich wurden mit F30-Brandschutzdecken in Fluren und F90 Brandschutzdecken in den Treppenhäusern gekapselt. Alle an Flure und Treppenhäuser angrenzenden Türelemente zu Klassen- und Nebenräumen wurden erneuert. Innen liegende Türen, die nicht als Fluchttür- und oder Brandschutztür dienen, wurden nicht erneuert. Dach und Fassadenflächen sowie der innere Ausbau der beiden äußeren Treppenhäuser des 1. Bauabschnittes wurden brandschutztechnisch und energetisch im Jahr 2011 komplett saniert. Im 6.2012 wurde eine Bestandsaufnahme des Gebäudes erstellt, aus der folgende Sanierungsschritte und -ziele abgeleitet wurden: KGR 320 Gründung: — Austausch der Bodenbeläge gegen Linoleum. KGR 330 Außenwände: — Demontage der Bekleidung unter Schadstoffgesichtspunkten (KMF, Asbest), — Erneuerung der kompletten vorgehängten Fassade, — Erneuerung der Fenster und Türen einschl. innerer und äußerer Fensterbänke sowie Umrahmungen, — Erneuerung der Sonnenschutzanlage. KGR 340 Innenwände: — GK-Wände mit Brandschutzanforderungen bis unter die Rohdecke führen, — Überarbeitung bzw. Austausch von Innentüren, — Überarbeitung und Anstrich Innenwandflächen, Austausch Wandfliesen und dauerelastische Versiegelung. KGR 350 Decken: — weitgehende Erneuerung der Abhangdecken unter Berücksichtigung akustischer Anforderungen. KGR 360 Dächer: — Kompletter Austausch und Erneuerung der Dachbeläge und Dämmung bis zur Dampfsperre, — Schrägverglasungen und Oberlichtkuppeln in gedämmter Ausführung einschl. RWA-Öffnungen einbauen. KGR 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: — Neuverrohrung der WC Bereiche und Anschluss an die bereits sanierten Leitungen, — Herstellen des Brandschutzes, — Alle Sanitäreinrichtungsgegenstände und Armaturen sind altersbedingt zu ersetzen. KGR 420 Wärmeversorgungsanlagen: — Streichen der Gussradiatoren. Ersetzen von eindeutig abgängigen Plattenheizkörpern. KGR 430 Lufttechnische Anlagen: — Komplette Erneuerung der vorhandenen Lüftungsanlagen, — Fortsetzung der Kanalsanierung auf Basis des neuen Lüftungskonzeptes, — Gegebenenfalls Einbau von Kühlungsanlagen in Technikräumen. KGR 440 Starkstromanlagen: — Erneuerung der Beleuchtung in Klassen- und Nebenräumen, ggf. Einbau Tafelbeleuchtung, — Überprüfung und ggf. Erweiterung des vorhandenen Leitungsnetzes. KGR 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen: — Anpassung der ELA-Anlage und der RWA in den Bereichen außerhalb der Flure und Treppenhäuser, — Erweiterung des Daten- und Telefonnetzes auf den aktuellen Nutzerstandard. KGR 460 Förderanlagen: — Anpassung der Ausstattung des Aufzugs auf eine annähernd behindertengerechte Ausführung. KGR 470 Nutzerspezifische Anlagen: — Erneuerung der Installationen und Möblierung in den NW-Räumen. KGR 480 Gebäudeautomation: — Die neuen Lüftungsanlagen erhalten eine DDC mit der Möglichkeit der Aufschaltung auf die Leitstelle von Immobilien Bremen. allgemeine Sanierungsziele: Das Gebäude entspricht nicht den heutigen energetischen Ansprüchen. Im Sinne der Richtlinie „Energetischen Anforderungen an den Neubau und die Sanierung von öffentlichen Gebäuden der Freien Hansestadt Bremen (Land und Stadtgemeinde)“ liegt auf Basis der Bestandsaufnahme eine Gesamtsanierung vor. Das Gebäude muss somit nach erfolgter Sanierung den Neubaustandard nach EnEV in Bezug auf den Jahresprimärenergiebedarf erreichen. Im Rahmen der Bestandsaufnahme sind die zu erwartenden Kosten wie folgt eingeschätzt worden: KGR 300 = 2,9 Mio. EUR Brutto KGR 400 = 1,0 Mio. EUR Brutto
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  297742-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Sondervermögen Immobilien und Technik vertreten durch: Immobilien Bremen,
Anstalt des öffentlichen Rechts
Theodor-Heuss-Allee 14
Zu Händen von: Herrn Hach
28215 Bremen
DEUTSCHLAND
E-Mail: volker.hach@immobilien.bremen.de
Fax: +49 42149616998
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.immobilien.bremen.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.vergabe.bremen.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Download auf der Vergabeplattform der Freien Hansestadt Bremen www.vergabe.bremen.de. Es erfolgt kein Versand in Papierform. DEUTSCHLAND Internet-Adresse: http://www.vergabe.bremen.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Immobilien Bremen, AöR, Verdingung Theodor-Heuss-Allee 14 Zu Händen von: Frau Seifert, Frau Rzondkowski, Frau Loh 28215 Bremen DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Planungsleistungen gem. § 34 HOAI 2013 für das Projekt: Schule „Roter Sand“ – Gesamtsanierung.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremen. NUTS-Code DE501
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Vorbemerkungen: Das Schulgebäude mit dem G-Code G 0743 besteht aus 2- und 3-geschossigen Altbauten, die in 2 Bauabschnitten errichtet wurden. Das Baujahr des 1. Bauabschnittes (BA-1) ist auf das Jahr 1962 datiert, der 2. Bauabschnitt wurde im Jahr 1976 errichtet. Der Stahlbetonskelettbau ist größtenteils im Originalzustand und zeigt einen schlechten Erhaltungszustand auf. An das Schulgebäude ist an der westlichen Schulhofseite ein eingeschossiger Seitenflügel (G 0744) angegliedert. Das Hauptgebäude hat eine Bruttogeschossfläche von 8 121 m² BGF, der eingeschossige Seitenflügel hat 616 m² BGF. Das Schulgebäude wurde im Jahre 6.2010 bis 10.2011 einer Brandschutzsanierung unterzogen. Hierbei wurden in den Fluren und Treppenhäusern sämtliche Decken und Bodenbeläge ausgetauscht sowie Flurabschnittstüren als rauchsichere Brandschutztüren (RS) ausgeführt. Brandlasten im Unterdeckenbereich wurden mit F30-Brandschutzdecken in Fluren und F90 Brandschutzdecken in den Treppenhäusern gekapselt. Alle an Flure und Treppenhäuser angrenzenden Türelemente zu Klassen- und Nebenräumen wurden erneuert. Innen liegende Türen, die nicht als Fluchttür- und oder Brandschutztür dienen, wurden nicht erneuert. Dach und Fassadenflächen sowie der innere Ausbau der beiden äußeren Treppenhäuser des 1. Bauabschnittes wurden brandschutztechnisch und energetisch im Jahr 2011 komplett saniert. Im 6.2012 wurde eine Bestandsaufnahme des Gebäudes erstellt, aus der folgende Sanierungsschritte und -ziele abgeleitet wurden: KGR 320 Gründung: — Austausch der Bodenbeläge gegen Linoleum. KGR 330 Außenwände: — Demontage der Bekleidung unter Schadstoffgesichtspunkten (KMF, Asbest), — Erneuerung der kompletten vorgehängten Fassade, — Erneuerung der Fenster und Türen einschl. innerer und äußerer Fensterbänke sowie Umrahmungen, — Erneuerung der Sonnenschutzanlage. KGR 340 Innenwände: — GK-Wände mit Brandschutzanforderungen bis unter die Rohdecke führen, — Überarbeitung bzw. Austausch von Innentüren, — Überarbeitung und Anstrich Innenwandflächen, Austausch Wandfliesen und dauerelastische Versiegelung. KGR 350 Decken: — weitgehende Erneuerung der Abhangdecken unter Berücksichtigung akustischer Anforderungen. KGR 360 Dächer: — Kompletter Austausch und Erneuerung der Dachbeläge und Dämmung bis zur Dampfsperre, — Schrägverglasungen und Oberlichtkuppeln in gedämmter Ausführung einschl. RWA-Öffnungen einbauen. KGR 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: — Neuverrohrung der WC Bereiche und Anschluss an die bereits sanierten Leitungen, — Herstellen des Brandschutzes, — Alle Sanitäreinrichtungsgegenstände und Armaturen sind altersbedingt zu ersetzen. KGR 420 Wärmeversorgungsanlagen: — Streichen der Gussradiatoren. Ersetzen von eindeutig abgängigen Plattenheizkörpern. KGR 430 Lufttechnische Anlagen: — Komplette Erneuerung der vorhandenen Lüftungsanlagen, — Fortsetzung der Kanalsanierung auf Basis des neuen Lüftungskonzeptes, — Gegebenenfalls Einbau von Kühlungsanlagen in Technikräumen. KGR 440 Starkstromanlagen: — Erneuerung der Beleuchtung in Klassen- und Nebenräumen, ggf. Einbau Tafelbeleuchtung, — Überprüfung und ggf. Erweiterung des vorhandenen Leitungsnetzes. KGR 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen: — Anpassung der ELA-Anlage und der RWA in den Bereichen außerhalb der Flure und Treppenhäuser, — Erweiterung des Daten- und Telefonnetzes auf den aktuellen Nutzerstandard. KGR 460 Förderanlagen: — Anpassung der Ausstattung des Aufzugs auf eine annähernd behindertengerechte Ausführung. KGR 470 Nutzerspezifische Anlagen: — Erneuerung der Installationen und Möblierung in den NW-Räumen. KGR 480 Gebäudeautomation: — Die neuen Lüftungsanlagen erhalten eine DDC mit der Möglichkeit der Aufschaltung auf die Leitstelle von Immobilien Bremen. allgemeine Sanierungsziele: Das Gebäude entspricht nicht den heutigen energetischen Ansprüchen. Im Sinne der Richtlinie „Energetischen Anforderungen an den Neubau und die Sanierung von öffentlichen Gebäuden der Freien Hansestadt Bremen (Land und Stadtgemeinde)“ liegt auf Basis der Bestandsaufnahme eine Gesamtsanierung vor. Das Gebäude muss somit nach erfolgter Sanierung den Neubaustandard nach EnEV in Bezug auf den Jahresprimärenergiebedarf erreichen. Im Rahmen der Bestandsaufnahme sind die zu erwartenden Kosten wie folgt eingeschätzt worden: KGR 300 = 2,9 Mio. EUR Brutto KGR 400 = 1,0 Mio. EUR Brutto
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Planungsleistungen Hochbau gem. § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9. Geschätzter Wert ohne MwSt: 400 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist eine Haftpflichtversicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Rechts- und Verwaltungsvorschriften: HOAI, RL-Bau und LHO des Landes Bremen, jeweils aktuelle Fassung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Das Bauvorhaben wird gemäß Objektliste der HOAI 2013 Anlage 10.2 zu § 34 als Schule mit durchschnittlichen Planungsanforderungen der Honorarzone III zugeordnet. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt nach Abschluss des VOF-Verfahrens. Die Leistungen werden stufenweise vorbehaltlich der Finanzierung wie folgt beauftragt: — Leistungsphase 1-2 (ES-Bau); — Leistungsphase 3 (EW-Bau); — Leistungsphase 4-9 (Ausführung).
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff.III.2.1 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Das Fehlen der hier oder in der Bewerbungsmappe geforderten Nachweise und Erklärungen führt zum Ausschluss der Bewerbung. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. 1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach VOF § 4, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe. 2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF. 3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF. 4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF. 5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF. 6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall: a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen, b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und, 8-11 nach III.2.1 der Bekanntmachung nachreichen. 7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen. 8. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm für den Leistungsbereich „Objektplaner nach § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9“. 9. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 8), z.B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen. 10. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.2 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.2 werden anhand der Mindeststandards zu
III.2.2 gewertet.
11. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2010, 2011 und 2012 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen. 12. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2010, 2011 und 2012 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Erläuterung zu 11 (Gewichtung 15 %): Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist. Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 80 000 EUR ergibt 0 Punkte; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 80 000 EUR bis 159 999 EUR ergibt 1 Punkt; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 160 000 EUR bis 239 999 EUR ergibt 2 Punkte; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz ab 240 000 EUR ergibt 3 Punkte. Erläuterung zu 12 (Gewichtung 15 %): Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist. Die mitgeteilte Jahresmitarbeiterzahl wird addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist kleiner als 2 ergibt 0 Punkte; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2 bis 2,9 ergibt 1 Punkt; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 3 bis 3,9 ergibt 2 Punkte; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist größer/gleich 4 ergibt 3 Punkte.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.3 geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.3 gewertet. 13. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für die Jahre 2010, 2011 und 2012 für vergleichbare Leistungen in Bezug auf Vorentwurf, Entwurf und Ausführungsplanung. 14. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für die Jahre 2010, 2011 und 2012 für vergleichbare Leistungen in Bezug auf Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung. 15. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Leistungserbringer(-s) für die Jahre 2010, 2011 und 2012 für vergleichbare Leistungen. 16. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Bewerbers (Architekturbüro/Ingenieurbüro) für vergleichbare Leistungen im Umgang mit „Energetischen Sanierungen“. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt: Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als wie vom Bewerber erbracht. Andernfalls ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen. Einzelne Referenzobjekte können mehrfach in den unterschiedlichen Referenzlisten aufgeführt werden, sofern sie die jeweiligen Anforderungen der Referenzliste erfüllen. Die Bewerber werden ausdrücklich gebeten, zu jeder Referenz ein erläuterndes Projektdatenblatt beizulegen. Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit Punkt 13 bis 16 gilt zusätzlich: Die in diesem Verfahren zu berücksichtigenden anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per geforderter Eigenerklärung mitgeteilt. Die anrechenbaren Kosten pro Bearbeitungsjahr ergeben sich je nach Leistungsstand des Referenzprojektes entweder aus der Kostenschätzung, Kostenberechung, Kostenanschlag oder Kostenfeststellung. Bei der Wertung durch die Vergabestelle werden keine Unterschiede wegen Berechnungsmethode(Kostenermittlungsarten) gemacht, die anrechenbaren Kosten werden jeweils gleich behandelt. Die wie vor beschriebenen zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte, die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2010, 2011 und 2012 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2010, 2011 und 2012 entfallen. Erläuterung zu 13 (Gewichtung 15 %): Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architekturbüro, Ingenieurbüro) in Bezug auf Vorentwurf, Entwurf und Ausführungsplanung. Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist. Die geforderte „Referenzliste Bewerber zu § 34 HOAI 2013 (bzw. §33 HOAI 2009) mit Bescheinigung“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt sämtliche der folgenden Bedingungen: — die Bauaufgabe „Sanierung von Nichtwohngebäuden mit mindestens Honorarzone III der HOAI“, — die Leistungsphasen 2, 3 und 5, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-8), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — den Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 3 800 000 EUR ergibt 0 Punkte, Anrechenbare Nettokosten von 3 800 000 EUR bis 4 799 999 EUR ergibt 1 Punkt, Anrechenbare Nettokosten von 4 800 000 EUR bis 5 799 999 EUR ergibt 2 Punkte, Anrechenbare Nettokosten ab 5 800 000 EUR ergibt 3 Punkte. Erläuterung zu 14 (Gewichtung 15 %): Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architekturbüro, Ingenieurbüro) in Bezug auf Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung. Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist. Die geforderte „Referenzliste Bewerber zu § 34 HOAI 2013 (bzw. §33 HOAI 2009) mit Bescheinigung“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt sämtliche der folgenden Bedingungen: — die Bauaufgabe „Sanierung von Nichtwohngebäuden mit mindestens Honorarzone III der HOAI“, — die Leistungsphasen 6, 7 und 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-8), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — den Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 3 800 000 EUR ergibt 0 Punkte, Anrechenbare Nettokosten von 3 800 000 EUR bis 4 799 999 EUR ergibt 1 Punkt, Anrechenbare Nettokosten von 4 800 000 EUR bis 5 799 999 EUR ergibt 2 Punkte, Anrechenbare Nettokosten ab 5 800 000 EUR ergibt 3 Punkte. Erläuterung zu 15 (Gewichtung 20 %): Abgefragt wird/werden die technische Leistungsfähigkeit der Person(en), der/die in Ziffer III.2.1 Nr. 8 als Leistungserbringer genannt wird/werden. Die geforderte „Referenzliste gemäß vorstehender Leistung“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt sämtliche der folgenden Bedingungen: — die Bauaufgabe „Sanierung von Gebäuden mit mindestens Honorarzone III der HOAI“, — die Leistungsphasen 6 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-8), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — den Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, — den Namen und das Leistungsbild des Leistungserbringers enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 1 300 000 EUR ergibt 0 Punkte, Anrechenbare Nettokosten von 1 300 000 EUR bis 1 999 999 EUR ergibt 1 Punkt, Anrechenbare Nettokosten von 2 000 000 EUR bis 2 699 999 EUR ergibt 2 Punkte, Anrechenbare Nettokosten ab 2 700 000 EUR ergibt 3 Punkte. Erläuterung zu 16 (Gewichtung 20 %): Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architekturbüro, Ingenieurbüro), für die Leistungen zur „Energetischen Sanierung“. Die geforderte Referenzliste ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist. Es sind Referenzen mit den zum jeweils relevanten Zeitpunkt geltenden Normen nachzuweisen. Die geforderte Referenzliste „Energetische Sanierung“ für maximal 2 Referenzobjekte nach § 5 (5) b) VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: — die Bauaufgabe: „Energetische Sanierung eines Nichtwohngebäudes mit mindestens Honorarzone III der HOAI“, — die Leistungsphasen mit Hinweis auf Planung und Ausführung zu § 34 HOAI 2013 (bzw. §33 HOAI 2009), — die Projektlaufzeit, — den Standard der energetischen Sanierung — sowie die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 2 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 2 erstgenannten berücksichtigt. Es wird nur 1 Referenzobjekt mit der maximalen Punktzahl gewertet. Keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben ergibt 0 Punkte. Mindestens 1 Referenz für das „Unterschreiten des jeweiliges gültigen Bauteil U-Wert gemäß der EnEV“ in Form einer Eigenerklärung, dass bei Einzelmaßnahmen die Anforderungen an die Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten gemäß ENEV 2009 Anlage 3 Tabelle 1 um 30 % unterschritten wurden, ergibt 1 Punkt. Mindestens 1 Referenz für das „Unterschreiten der gültigen Bauteil U-Werte bei Gesamtsanierungen“ in Form einer Erklärung, dass es sich um eine Gesamtsanierung gemäß § 3 Richtlinie Energetische Anforderungen an den Neubau und die Sanierung von öffentlichen Gebäuden der Freien Hansestadt Bremen handelt und dabei die Anforderungen an die Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten gemäß ENEV 2009 Anlage 3 Tabelle 1 um 30 % unterschritten wurden, ergibt 2 Punkte Mindestens 1 Referenz für das „Einhalten des Neubaustandards bei energetischen Gesamtsanierungen“ in Form einer Eigenerklärung, dass das geänderte Nichtwohngebäude insgesamt den Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes nach § 4 Absatz 1 ENEV 2009 nicht überschreitet, ergibt 3 Punkte.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen werden vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, ansässige, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt“ oder „Ingenieur“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 4 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zum Auswahlverfahren wird zugelassen, wer die Bewerbungsmappe (vergl. Ziff.
VI.3 dieser Bekanntmachung) angefordert hat und entsprechend den
Teilnahmebedingungen rechtzeitig mit allen geforderten Nachweisen und Erklärungen eingereicht hat. Die vorgelegten Bewerbungsunterlagen werden verwahrt, nach Ablauf der Bewerbungsfrist geöffnet, perforiert und durchnummeriert. Die Seitenreihenfolge wird nicht verändert. Die Bewerber werden nach einer Wertungsmatrix (wird mit der Bewerbungsmappe zur Verfügung gestellt) bewertet. Die Kriterien entsprechen den Anforderungen der Teilnahmebedingungen III.2.1. bis III.2.3. Die Gewichtung ergibt sich aus dieser Bekanntmachung und der Bewerbungsmappe (vergl. Ziff. VI.3.). Entsprechend § 5 (3) VOF 2009 werden fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 bis III.2.3 vom Bewerber nachgefordert. Diese müssen mit einer Nachfrist von 6 Tagen, nach Absendung der Aufforderung zur Abgabe, bei der anfordernden Stelle vorliegen. In der Folge gilt, dass fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 zum Ausschluss führen. Die Nachweise/Erklärungen nach III.2.2 und III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2 und III.2.3 mit einer Wertungsmatrix bepunktet und die Reihenfolge der Bewerber wird festgelegt. Der Auftraggeber wird im Rahmen der Eignungsprüfung Bewerber bei fehlender Leistungsfähigkeit (0 Punkte), siehe III.2.2 der Bekanntmachung, oder fehlender Fachkunde (0 Punkte), siehe III.2.3 der Bekanntmachung, nach § 2 (1) VOF 2009 von den weiteren Verfahrensabläufen ausschließen. Die 4 Bewerber, die auf Basis dieser Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im unteren Zulassungsbereich), entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. Wird die Mindestanzahl von 3 Bewerbern, die zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren auch mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fortzuführen.
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Projektanalyse und Präsentation eines vergleichbaren oder des anstehenden Projektes. Gewichtung 40 2. Personalstruktur und Projektkommunikation. Gewichtung 20 3. Projektmanagement. Gewichtung 10 4. Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung (Kosten- und Terminsicherheit). Gewichtung 20 5. Honorare. Gewichtung 10
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
V0676/2013 Sie werden gebeten, diese Vergabenummer bei jedem Schriftwechsel immer anzugeben.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
10.10.2013 - 23:59 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
11.10.2013 - 23:59
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und E-Mail als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an. 2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOF- Teilnahmeantrag“ sowie dem "Aktenzeichen" zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter I.1) benannt ist. 3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb. 4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren ausgegeben wurde. Die Bewerbungsmappe kann digital, nach erfolgter Registrierung unter „www.vergabe.bremen.de“ heruntergeladen werden oder unter der bei I.1) genannten Kontaktstelle für „Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen“ per Mail, Fax oder schriftlich angefordert werden. Die Bewerbungsunterlagen werden bei Anforderungen per Mail digital zugesendet. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig. 5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen. 6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge NICHT in gebundener Form einzureichen. 7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft ist u. a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten. 8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“. 9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“. Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Ansgaritorstrasse 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +49 4213616704 Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de Fax: +49 4214966704
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Solange ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag gem. § 107ff. GWB bei der unter Ziff. VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Vergabeverstöße müssen unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Die betroffenen Bieter, deren Angebote keine Berücksichtigung finden, werden vom Auftraggeber per Informationsscheiben gem. § 101a GWB in Kenntnis gesetzt.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Ansgaritorstrasse 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +49 4213616704 Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de Fax: +49 4214966704
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.9.2013
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