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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:10443030)

DTAD-ID:
10443030
Region:
28215 Bremen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Sanierung des Turnhallengebäudes des Schulzentrums Huchting in Bremen, Los 1 – Objektplanung gem. § 34 HOAI, LOS 2 – Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI. Das 1975 errichtete Turnhallengebäude...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
14.02.2015
Frist Vergabeunterlagen:
11.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
12.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
28215 Bremen
Kontaktstelle: Immobilien Bremen AöR
Herrn Lars Weper
Fax: +49 42149659269
E-Mail: lars.weper@immobilien.bremen.de
http://www.immobilien.bremen.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Susanne Gassert
Telefon: +49 4036098417
Fax: +49 4036098411
E-Mail: s.gassert@drost-consult.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
28215 Bremen
Kontaktstelle: Vergabestelle

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Susanne Gassert
Telefon: +49 4036098417
Fax: +49 4036098411
E-Mail: s.gassert@drost-consult.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sanierung des Turnhallengebäudes des Schulzentrums Huchting in Bremen, Los 1 – Objektplanung gem. § 34 HOAI, LOS 2 – Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
Das 1975 errichtete Turnhallengebäude des Schulzentrums Huchting, Delfter Straße 16 in 28259 Bremen gehört zu einem sehr großen Schulareal und bildet gemeinsam mit einer Grundschule mit eigener Turnhalle, der Wilhelm-Wagenfeld-Schule und dem Alexander von Humboldt Gymnasium das Schulzentrum Huchting. Das Turnhallengebäude wird sowohl von der Wilhelm-Wagenfeld-Schule als auch vom Alexander von Humboldt Gymnasium genutzt. Weiterhin stehen die Turnhallen außerhalb des Schulunterrichtes auch diversen Vereinen zur Verfügung.
Das Gebäude wurde 1975 errichtet und besteht aus:
Halle 1 (3-Feld-Sporthalle),
Länge x Breite x Höhe ca. 44,40 m x 27,40 m x 9,24 m,
Halle 2 (3-Feld-Sporthalle),
Länge x Breite x Höhe ca. 44,40 m x 36 m x 9,24 m
mit separater Zuschauereingangshalle mit Garderoben, Damen- und Herren-WC-Anlagen sowie einer Zuschauertribüne,
Gymnastikhalle,
Länge x Breite x Höhe ca. 12,12 m x 5,93 m.
Sportlereingangsbereich:
eingeschossig,
Zwischentrakt,
eingeschossig, Länge x Breite x Höhe ca. 55,40 m x 22 m x 3,81 m,
für die Unterbringung der Umkleide-, Sanitär- und Geräteräume,
Offene Tiefgarage,
eingeschossig, im gesamten Untergeschoss mit Technikräumen, lichte Raumhöhe ca. 3,22 m bis 3,31 m.
Die Hallenbaukörper sind leicht zueinander versetzt und werden durch den Sportlereingang sowie den Zwischentrakt miteinander verbunden. Sowohl der Sportlereingang als auch der Zuschauereingang sind über Außentreppenanlagen erschlossen und liegen ca. 1,40 m über der Geländeoberkante. Weitere Außentreppen aus Stahlbeton dienen als Fluchtwege direkt aus den Hallen ins Freie. Die unter dem gesamten Gebäude liegende Parkplatzfläche wird seitlich neben dem Zuschauereingang über ein Rollgittertor erschlossen. Die Tiefgarage ist jedoch zurzeit nicht in Nutzung. Die beiden Geschosse sind über eine Aufzugsanlage miteinander verbunden, jedoch wurde der Aufzug vor einigen Jahren stillgelegt.
Die Nutzung der einzelnen Geschosse ist klar gegliedert und stellt sich wie folgt dar:
UG:
— offene Parkebene als Tiefgarage,
— diverse Technikräume.
EG:
— 3-Feld-Sporthallen,
— Gymnastikhalle,
— Umkleide- und Sanitärbereiche für Sportler, Lehrer und Trainer,
— Geräteräume,
— Eingangsbereiche für Sportler und Zuschauer,
— Erschließungsflure (Stiefel- und Turnschuhgänge).
Empore:
— Zuschauerempore Halle 2.
Im Juni 2014 wurde eine Bestandsaufnahme des Gebäudes erstellt, aus der hervorgeht, dass das Gebäude nicht den heutigen energetischen Ansprüchen entspricht. Im Sinne der Richtlinie „Energetischen Anforderungen an den Neubau und die Sanierung von öffentlichen Gebäuden der Freien Hansestadt Bremen (Land und Stadtgemeinde)“ ist auf Basis der Bestandsaufnahme eine Gesamtsanierung notwendig, die sich wie folgt aufgliedert:
— Energetische Sanierung,
— Brandschutzsanierung,
— Sanierung der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungsanlagen und deren Leitungsnetze (damit verbunden sind erhebliche Sanierungs- bzw. Erneuerungsmaßnahmen der Bauteile Wand, Decke und Boden erforderlich),
— Schaffung einer barrierefreien Zugänglichkeit durch Erneuerung der Aufzugsanlage.
Die Bestandserfassung wird (ggf. in Auszügen) allen Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Verfasser der Bestandserfassung sind von der Teilnahme am Vergabeverfahren nicht ausgeschlossen.
Im Rahmen der Bestandsaufnahme wurde die zu erwartenden Kosten wie folgt eingeschätzt.
KGR 300 = 3 314 850 EUR brutto.
KGR 400 = 1 420 650 EUR brutto.
Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Mitte 2018 vorgesehen.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
Los 1:
— Leistungsphasen 1 und 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphase 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG;
— Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG.
Los 2:
— Leistungsphasen 1 und 2 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI;
— Leistungsphase 3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG;
— Leistungsphasen 4 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 480 000 EUR für Los 1 (Objektplanung) und ca. 260 000 EUR für Los 2 (Technische Ausrüstung) inklusive Umbauzuschlag und Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
Bremen.
Nuts-Code: DE50

Lose:
Los-Nr: 1
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000

Los-Nr: 2
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
54330-2015

EU-Ted-Nr.:
2015/S 032-054330

Aktenzeichen:
V0081/2015

Vergabeunterlagen:
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.drost-consult.de
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Los 1: Versendung der Angebotsaufforderung 16. KW; Einreichung der Honorarangebote 19. KW; Verhandlungsgespräche 20. KW.
Los 2: Versendung der Angebotsaufforderung 17. KW; Einreichung der Honorarangebote 20. KW; Verhandlungsgespräche 21. KW.

Termine & Fristen
Unterlagen:
11.03.2015 - 14:00 Uhr

Angebotsfrist:
12.03.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 37 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht pro Los:
Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 300 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Es ist pro Los der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Im Auftragsfall sollen die Deckungssummen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 3 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden auf mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall). Die Maximierung der Ersatzleistung soll mindestens das Zweifache der erhöhten Versicherungssummen betragen. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ist mit dem Honorarangebot die schriftliche Bestätigung des Versicherers einzureichen, dass die Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird, sofern die erhöhten Versicherungssummen (3 000 000 EUR/1 500 000 EUR) mit der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung nicht nachgewiesen werden können.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2),(3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind pro LOS folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerbungsbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck);
— Anlage 1B: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck);
— Anlage 1E: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert;
— Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1H: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen (in Kopie) und ggf. die schriftliche Erklärung des Versicherers/Kreditinstituts über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssummen im Auftragsfall;
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 3B: Los 1: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen gem. § 34 HOAI (siehe III.2.3)) mit Referenzschreiben;
— Anlage 3B: Los 2: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen gem. § 55 HOAI (siehe III.2.3)) mit Referenzschreiben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist für jedes Los separat in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen für jedes Los gesondert auszufüllen. Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind Formblätter auszufüllen. Diese sind erhältlich auf der Internetseite „www.drost-consult.de“. Für den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite „www.drost-consult.de“ notwendig. Alternativ können die Unterlagen auch schriftlich oder unter der E-Mail-Adresse „s.gassert@drost-consult.de“ angefordert werden.
Es wird bei der Abforderung der Unterlagen darum gebeten, die Losnummer anzugeben, für dessen Leistung die Bewerbungsunterlagen benötigt werden. Eine Bewerbung ist für ein oder 2 Lose möglich. Die Nachweise und Erklärungen sind für jedes Los separat einzureichen.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Die Nichtverwendung des Bewerbungsbogens führt zum Ausschluss. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Die Ausloberin behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(A) Pro Los ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 300 000 EUR für sonstige Schäden; jeweils 2-fach maximiert).
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI (LOS 1) in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2011, 2012; 2013). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. § 55 (LOS 2) in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2011, 2012; 2013). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 250 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).

Technische Leistungsfähigkeit
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier für Los 1:
— Architekt/-in für die Leistung Objektplanung gem. § 34 HOAI.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier für Los 2:
— Ingenieur/-in für die Leistung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Bereich HLS (Anlagengruppen 1-3) oder ELT (Anlagengruppen 4 + 5).
(B) Für Los 1: Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2007) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300 + 400 gem. DIN 276), der Nennung des maßgeblich beteiligten Projektleiters/der maßgeblich beteiligten Projektleiterin und ggf. der beteiligten Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen.
Für Los 2: Nachweis der erbrachten Leistungen für 2 Projekte für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2007) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsphasen und Anlagengruppen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 400 gem. DIN 276), der Nennung des maßgeblich beteiligten Projektleiters/der maßgeblich beteiligten Projektleiterin und ggf. der beteiligten Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2012, 2013, 2014).
Für Los 1: Im Bereich Objektplanung gem. § 34 HOAI sind mind. 4 Ingenieure/-innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Für Los 2: Im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagegruppen 1-3) sind mind. 2 Ingenieure/-innen, im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagegruppen 4 + 5) ist mind. 1 Ingenieur/-in im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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