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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:13495541)

DTAD-ID:
13495541
Region:
28215 Bremen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Siehe II.2.4.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
24.10.2017
Frist Angebotsabgabe:
20.11.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Freie Hansestadt Bremen, Sondervermögen Immobilien und Technik, vertreten durch die Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
Bremen
28215
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Katrin Sheele
E-Mail: katrin.scheele@immobilien.bremen.de
NUTS-Code: DE50
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://immobilien.bremen.de/

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neu- und Umbau zur gebundenen vierzügigen Ganztagsschule – Grundschule an der Wigmodistraße in Bremen, Objektplanung gem. § 33 ff HOAI.
Siehe II.2.4.

CPV-Codes:
71240000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE50
Hauptort der Ausführung
Bremen.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
420857-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 204-420857

Auftragswert:
Wert ohne MwSt. 300.000,00 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
20.11.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Kundendienst / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Preis/Honorar / Gewichtung: 20

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen (Vordruck);
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit (Vordruck);
— Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 9 Mindestlohngesetz für das Land Bremen (Vordruck);
— Anlage 1E: Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben (Vordruck);
— Anlage 1F: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck);
— Anlage 1G: Angaben zu Auftragsanteilen in der Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck);
— Anlage 1H: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften, falls erforderlich (Vordruck);
— Anlage 1I: Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer wurden vorgelegt, falls erforderlich (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.2. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2;
— Anlage 3A: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung (in Kopie);
— Anlage 3B: Nachweis der beruflichen Qualifikation der Projektleitung (Studiennachweis);
— Anlage 3C: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen Objektplanung gem. § 33 ff HOAI (siehe II.2.9 sowie III.1.3) mit Referenzschreiben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen sind unter der folgenden Adresse herunterzuladen:
http://www.drost-consult.de/projekte
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen in Papierform einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Der einzureichende Teilnahmeantrag ist nur mit der originalen Unterschrift (keine Scans, Kopien o.ä.) eines unterschriftsberechtigten Vertreters des Wirtschaftsteilnehmers gültig.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 3 Mio. EURO für Personenschäden, mind. 1,5 Mio. EURO für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI in den letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2014, 2015; 2016). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 300.000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
(A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Architekt/-in gem. § 75 (1) VgV
(B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier:
— Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur (mindestens FH)
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2012) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Der in § 46 Abs.3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren ist für dieses Projekt als vergleichender Betrachtungszeitraum nicht geeignet, da es sich bei der Maßnahme um eine Kombination aus Neubau und Umbau/Sanierung handelt, die in mehreren Bauabschnitten zu realisieren ist und daher eine vergleichsweise lange Projektlaufzeit zur Folge haben wird.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300 + 400 gem. DIN 276), der Nennung des Projektleiters und ggf. beteiligter Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzbestätigung/Referenzschreiben des Bauherren, welche/s nach dem Abschluss der Leistungsphase 8 ausgestellt wurde, einzureichen.
Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen Qualifikation der letzten 3 Jahre (je Jahr 2014, 2015, 2016). Hiervon sind im Bereich Objektplanung gem. § 34 HOAI mind. 4 festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
E) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.drost-consult.de/de/projekte/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
Hamburg
20459
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Christine Hanekopf
Telefon: +49 4036098413
E-Mail: c.hanekopf@drost-consult.de
Fax: +49 4036098411
NUTS-Code: DE60
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.drost-consult.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Freie Hansestadt Bremen, Sondervermögen Immobilien und Technik, vertreten durch die Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
Bremen
28215
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Katrin Scheele
E-Mail: katrin.scheele@immobilien.bremen.de
Fax: +49 042136151314
NUTS-Code: DE50
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.immobilien.bremen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Die Grundschule an der Wigmodistraße befindet sich an der Wigmodistraße 37 in 28779 Bremen Blumenthal, unweit der Bundestraße 270. Das Hauptgebäude wurde 1907 als Massivbau mit Klinkerfassade erbaut und 1930 um einen Flügel erweitert. Zudem befinden sich auf dem Grundstück eine Turnhalle aus den 1970er Jahren, ein abgängiger Mobilbau und zwei Doppelgaragen. Das Hauptgebäude der Grundschule steht nicht unter Denkmalschutz, wurde aber von der Denkmalpflege als erhaltenswert eingestuft und befindet sich in einem Ensemble denkmalgeschützter Gebäude (Wasserturm und Kirche der Martin-Luther-Gemeinde).
Die Grundschule soll zur gebundenen 4-zügigen Ganztagsschule ausgebaut werden. Hierdurch ergibt sich für die gesamte Schule ein erhöhter Raumbedarf, der sich aus den Flächenstandards des Senators für Kinder und Bildung für eine 4-zügige Grundschule im gebundenen Ganztag ergibt. Ferner ist der auf dem Schulgrundstück vorhandene Mobilbau altersbedingt abgängig. Der Bau beinhaltet 4 Klassenräume mit Abstell- und Sanitärräumen. Als Ersatz muss ein Neubau auf dem Grundstück geschaffen werden. Der nutzerspezifische Mehrbedarf an Räumen und einer neuen Mensa aufgrund des Ausbaus zur Ganztagsschule soll in sinnvoller Weise schon gemeinsam mit dem notwendigen Ersatzbau auf dem Grundstück dargestellt werden, so dass es zu einem erhöhten Raumprogramm kommt. Für den Ersatzbau der Mobilklassen geht der Auftraggeber von ca. 1 200 m2 BGF, für den Neubau der Mensa von ca. 500 m2 BGF und für den Umbau im Hauptgebäude von einer Fläche von ca. 3 000 m2 aus. Für die Gesamtmaßnahme wurden Kosten von ca. 2 745 000 EUR (KG 300+400) netto ermittelt. Der Ausbau zur Ganztagsschule soll im laufenden Schulbetrieb in mehreren sinnvollen Bauabschnitten schrittweise umgesetzt werden. Der Ganztagsbetrieb soll zum Schuljahr 2022/23 beginnen.
Im Rahmen zweier Machbarkeitsstudien, die durch das Büro Architektengruppe Rosengart + Partner BDA erstellt wurden, wurde das Schulgrundstück auf etwaige Erweiterungsmöglichkeiten und Standorte für den Ersatzbau und die Mensa eingehend untersucht. Die beiden Machbarkeitsstudien werden allen Teilnehmern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Das Büro Architektengruppe Rosengart + Partner BDA ist nicht von der Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen. Im Rahmen der Abstimmungen zu den vorliegenden Machbarkeitsstudien mit Schule, Senator für Kinder und Bildung sowie Stadtplanung und Bauordnung wurde wie auch im Rahmen des Gestaltungsgremiums der Freien Hansestadt Bremen jeweils ein Standort für den Ersatzbau und die Mensa favorisiert. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen sich die ausgewählten Bieter mit den vorliegenden Machbarkeitsstudien auseinandersetzen.
Die Kosten für den Mobilersatzbau und die nutzerspezifischen Umbauten zur Ganztagsschule müssen getrennt dargestellt werden.
Parallel zum Verhandlungsverfahren wird die Schule in einem „Phase 0“-Workshop in Bezug auf das Ganztagsschulkonzept planerisch beraten. Die Ergebnisse aus diesem Workshop sollen in die Planung einfließen und werden dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Vertreter/innen des Nutzers (z. B. der Schulleitung), aus dem behördlichen Kontext sowie aus dem Gestaltungsbeirat der Stadt Bremen werden voraussichtlich beratend an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 54
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren, welche/s nach dem Abschluss der Leistungsphase 8 ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 28 Punkte erreicht werden.
Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gem. § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 6 (2) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 02.03.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20.11.2017
Ortszeit: 14:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Bekanntmachung sowie Vergabeunterlagen finden Sie unter:
http://www.drost-consult.de/de/projekte/
Hinter dem Wort „Link“ sind dort die Bewerbungsunterlagen für die hier ausgeschriebene Leistung zum Download kostenfrei hinterlegt.
Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form ebenfalls auf der Homepage veröffentlicht:
http://www.drost-consult.de/de/projekte/
Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht.
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung 50. KW 2017; Einreichung der Honorarangebote 02. KW 2018; Verhandlungsgespräche 04. KW 2018.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Ansgaritorstraße 2
Bremen
28195
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Fax: +49 4214966704
Internet-Adresse: http://bauumwelt.bremen.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Ansgaritorstraße 2
Bremen
28195
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Fax: +49 4214966704
Internet-Adresse: http://bauumwelt.bremen.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Ansgaritorstraße 2
Bremen
28195
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Fax: +49 4214966704
Internet-Adresse: http://bauumwelt.bremen.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 19.10.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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