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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:5993450)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
5993450
Region:
28215 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.03.2011
Frist Vergabeunterlagen:
26.04.2011
Frist Angebotsabgabe:
27.04.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Sanierung des Gymnasiums Horn, TGA-Planung (Anlagengruppe 1 bis 5 und 8) gem. § 51 HOAI 2009 - Leistungsphase 1-9. Das Gymnasium Horn wurde im Jahr 1975 in 2 Bauabschnitten erstellt. Der Stahlbetonskelettbau ist größtenteils im Originalzustand und zeigt einen gepflegten jedoch abgenutzten Zustand auf. Saniert wurde in den letzten Jahren teile des Fußbodens und der Bereich der jetzigen Mensa, BGF: ca. 13 500 m². Die zu realisierenden gebäudetechnischen Maßnahmen betreffen die Bereiche: — KGR 411 Abwasseranlagen: Herstellung des Brandschutzes bestehender Leitungen sowie zur Neuverrohrung der WC Bereiche. Isolierung der Rohre, — KGR 412 Wasseranlagen: Sanierung des Abwassernetzes und Erneuerung alle Sanitäreinrichtungsgegenstände und Armaturen sind altersbedingt zu ersetzten, — KGR 421 Wärmeerzeugungsanlagen: Erneuerung der defekten Bauteile. Aufschaltung auf die Schaltwarte B3, — KGR 422 Wärmeverteilnetz: Einbau von einstellbaren Vor- und Rücklaufverschraubungen mit anschließendem Hydraulischem Abgleich der Anlage, — KGR 423 Raumheizflächen: Austausch der HK Ventile, Erneuerung der Plattenheizkörper in den WC Bereichen, — KGR 431 Lüftungsanlagen: Ersatz vorhandener Lüftungsanlagen der WC Bereiche, — KGR 432 Lüftungskanäle: Rückbau des Kanalnetzes und Einbau eines den Erfordernissen angepassten Netzes, — KGR 434 Kälteanlage: Einbau von Splitgeräten in Technikräumen, — KGR 442 Eigenstromversorgungsanlagen: Erneuerung der kompletten Sicherheitsbeleuchtungsanlage, — KGR 443 Niederspannungsschaltanlagen: Erneuerung von 2 Hauptverteilungen, — KGR 444 Niederspannungsinstallationsanlagen: Weitgehende Erneuerung des Leitungsnetzes unter Berücksichtigung des Brandschutzes und Anpassung der erforderlichen Stromkreise. Erneuerung der Unterverteilungen mit Berücksichtigung der erforderlichen zusätzlichen Komponenten. Erneuerung des Schalterprogramms. Anpassung der Lichtsteuerung. Der Brandschutz ist herzustellen, — KGR 445 Beleuchtungsanlagen: Ersatz weiterer teile der Beleuchtungsanlage, — KGR 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen: Herstellung des Inneren Blitzschutzes, — KGR 454 Elektroakustische Anlage: Kompletter Ersatz der ELA Anlage inl Leitungsnetz und Lautsprechern, — KGR 457 Übertragungsnetze: Erneuerung des Daten- und Telefonnetz komplett zu erneuern, eine strukturierte Verkabelung mit entsprechenden Datenverteilern aufzubauen, — KGR 481 Automationssysteme: Die Regelungen der neuen Lüftungsanlagen sowie die Regelung der Heizungsanlage ist den neuen Erfordernissen anzupassen und ist auf die Leitstelle B3 aufzuschalten, — Sanierung Schadstoffe: Die Schadstoffsanierung betrifft im Wesentlichen die Sanierung von KMF- haltigen Dämmungen auf Wänden und Rohrisolierungen. Weiterhin sind Kleinmengen von asbesthaltigen Bauteilen zu entsorgen. Die technische Gebäudeausrüstung begleitet folgende Hochbaumaßnahmen: — Sanierung Fassade und der Fenster, — eine Dämmung des Daches ist nicht vorgesehen, — Sanierung Brandschutz: im Wesentlichen die Herstellung von F30 Flurwänden und Decken, — Sanierung der Wand- und Bodenoberflächen, — Einbau Rastereinlegedecken, — im Zuge der Planung wird ein Lärmgutachten erstellt, welches Schutzmaßnahmen, unter anderem mittels Einsatz einer entsprechenden Lüftungsanlage an der der Autobahn zugewandten Gebäudeseite, beinhalten wird. Voraussichtliche Zeitplanung: — ES Bau Fassade bis Oktober 2011, — ES Bau Innensanierung bis Februar 2012, — EW Bau Gesamt bis September 2012, — Bauausführung Fassade 2013. Bauausführung Innen 2014 - 2016 bisherige Kostennannahme: — KGR 410: 400 000,00 EUR, — KGR 420: 250 000,00 EUR, — KGR 430: 300 000,00 EUR, — KGR 440/450: 950 000,00 EUR, — KGR 300: 3 800 000,00 EUR. Die Sanierungsmaßnahmen finden unter laufendem Schulbetrieb statt, entsprechende Vorgehensweisen werden von den Bewerbern erwartet. Es liegt eine Bestandsaufnahme mit einer Sanierungsempfehlung vor, diese ist Grundlage der Beauftragung und wird den verbliebenen Teilnehmern am Verhandlungsgespräch zur Verfügung gestellt.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  91542-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Sondervermögen Immobilien und Technik vertreten durch Immobilien Bremen AöR Theodor- Heuss- Allee 14 z. H. Herrn Uwe Asendorf 28215 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: Uwe.Asendorf@immobilien.bremen.de Fax +49 42149659609 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.immobilien.bremen.de Weitere Auskünfte erteilen: Immobilien Bremen AöR Theodor- Heuss- Allee 14 Kontakt: Verdingung z. H. Herrn Matthias Foit 28215 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de Fax +49 421361-14515 Internet: www.immobilien.bremen.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Immobilien Bremen AöR Theodor- Heuss- Allee 14 Kontakt: Verdingung z. H. Herrn Matthias Foit (V0191/2011) 28215 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de Fax +49 421361-14515 Internet: www.immobilien.bremen.de Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Immbobilien Bremen AöR Theodor- Heuss- Allee 14 Kontakt: Verdingung, Raum 0.04 z. H. Herrn Matthias Foit (V0191/2011) 28215 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de Fax +49 421361-14515 Internet: www.immobilien.bremen.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Allgemeine öffentliche Verwaltung Sonstiges Immobilienverwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Sanierung des Gymnasiums Horn, TGA-Planung (Anlagengruppe 1 bis 5 und 8) gem. § 51 HOAI 2009 - Leistungsphase 1-9.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Bremen. NUTS-Code DE501
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Gymnasium Horn wurde im Jahr 1975 in 2 Bauabschnitten erstellt. Der Stahlbetonskelettbau ist größtenteils im Originalzustand und zeigt einen gepflegten jedoch abgenutzten Zustand auf. Saniert wurde in den letzten Jahren teile des Fußbodens und der Bereich der jetzigen Mensa, BGF: ca. 13 500 m². Die zu realisierenden gebäudetechnischen Maßnahmen betreffen die Bereiche: — KGR 411 Abwasseranlagen: Herstellung des Brandschutzes bestehender Leitungen sowie zur Neuverrohrung der WC Bereiche. Isolierung der Rohre, — KGR 412 Wasseranlagen: Sanierung des Abwassernetzes und Erneuerung alle Sanitäreinrichtungsgegenstände und Armaturen sind altersbedingt zu ersetzten, — KGR 421 Wärmeerzeugungsanlagen: Erneuerung der defekten Bauteile. Aufschaltung auf die Schaltwarte B3, — KGR 422 Wärmeverteilnetz: Einbau von einstellbaren Vor- und Rücklaufverschraubungen mit anschließendem Hydraulischem Abgleich der Anlage, — KGR 423 Raumheizflächen: Austausch der HK Ventile, Erneuerung der Plattenheizkörper in den WC Bereichen, — KGR 431 Lüftungsanlagen: Ersatz vorhandener Lüftungsanlagen der WC Bereiche, — KGR 432 Lüftungskanäle: Rückbau des Kanalnetzes und Einbau eines den Erfordernissen angepassten Netzes, — KGR 434 Kälteanlage: Einbau von Splitgeräten in Technikräumen, — KGR 442 Eigenstromversorgungsanlagen: Erneuerung der kompletten Sicherheitsbeleuchtungsanlage, — KGR 443 Niederspannungsschaltanlagen: Erneuerung von 2 Hauptverteilungen, — KGR 444 Niederspannungsinstallationsanlagen: Weitgehende Erneuerung des Leitungsnetzes unter Berücksichtigung des Brandschutzes und Anpassung der erforderlichen Stromkreise. Erneuerung der Unterverteilungen mit Berücksichtigung der erforderlichen zusätzlichen Komponenten. Erneuerung des Schalterprogramms. Anpassung der Lichtsteuerung. Der Brandschutz ist herzustellen, — KGR 445 Beleuchtungsanlagen: Ersatz weiterer teile der Beleuchtungsanlage, — KGR 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen: Herstellung des Inneren Blitzschutzes, — KGR 454 Elektroakustische Anlage: Kompletter Ersatz der ELA Anlage inl Leitungsnetz und Lautsprechern, — KGR 457 Übertragungsnetze: Erneuerung des Daten- und Telefonnetz komplett zu erneuern, eine strukturierte Verkabelung mit entsprechenden Datenverteilern aufzubauen, — KGR 481 Automationssysteme: Die Regelungen der neuen Lüftungsanlagen sowie die Regelung der Heizungsanlage ist den neuen Erfordernissen anzupassen und ist auf die Leitstelle B3 aufzuschalten, — Sanierung Schadstoffe: Die Schadstoffsanierung betrifft im Wesentlichen die Sanierung von KMF- haltigen Dämmungen auf Wänden und Rohrisolierungen. Weiterhin sind Kleinmengen von asbesthaltigen Bauteilen zu entsorgen. Die technische Gebäudeausrüstung begleitet folgende Hochbaumaßnahmen: — Sanierung Fassade und der Fenster, — eine Dämmung des Daches ist nicht vorgesehen, — Sanierung Brandschutz: im Wesentlichen die Herstellung von F30 Flurwänden und Decken, — Sanierung der Wand- und Bodenoberflächen, — Einbau Rastereinlegedecken, — im Zuge der Planung wird ein Lärmgutachten erstellt, welches Schutzmaßnahmen, unter anderem mittels Einsatz einer entsprechenden Lüftungsanlage an der der Autobahn zugewandten Gebäudeseite, beinhalten wird. Voraussichtliche Zeitplanung: — ES Bau Fassade bis Oktober 2011, — ES Bau Innensanierung bis Februar 2012, — EW Bau Gesamt bis September 2012, — Bauausführung Fassade 2013. Bauausführung Innen 2014 - 2016 bisherige Kostennannahme: — KGR 410: 400 000,00 EUR, — KGR 420: 250 000,00 EUR, — KGR 430: 300 000,00 EUR, — KGR 440/450: 950 000,00 EUR, — KGR 300: 3 800 000,00 EUR. Die Sanierungsmaßnahmen finden unter laufendem Schulbetrieb statt, entsprechende Vorgehensweisen werden von den Bewerbern erwartet. Es liegt eine Bestandsaufnahme mit einer Sanierungsempfehlung vor, diese ist Grundlage der Beauftragung und wird den verbliebenen Teilnehmern am Verhandlungsgespräch zur Verfügung gestellt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Planungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppe 1 bis 5 und 8) gem. § 51 HOAI 2009 - Leistungsphase 1-9.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.8.2011. Ende: 31.12.2016 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Im Auftragsfall ist eine Haftpflichtversicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und·1 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Rechts- und Verwaltungsvorschriften: HOAI; RL-Bau und LHO des Landes Bremen, jeweils aktuelle Fassung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja TGA- PLANER: Die Beauftragung der technischen Leistungen erfolgt nach Abschluss des VOF- Verfahrens parallel zu den Hochbauleistungen. Die Leistungen werden stufenweise unter dem Vorbehalt der Finanzierung wie folgt beauftragt: — Lph 1 bis 2 Fassadensanierung, — Lph 1 bis 2 Brandschutzsanierung, — Lph 3 Fassadensanierung, — Lph 4 bis 9 Fassadensanierung, — Lph 3 Je Bauabschnitt Brandschutzsanierung, — Lph 4 bis 9 Je Bauabschnitt Brandschutzsanierung.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff.III.2.1 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden. Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Das Fehlen der hier oder in der Bewerbungsmappe geforderten Nachweise und Erklärungen, führt zum Ausschluss der Bewerbung. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. 1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach § 4 VOF, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe; 2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF; 3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF; 4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF; 5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF; 6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall: a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen; b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und, 8-11 nach III.2.1 der Bekanntmachung nachreichen. 7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen; 8. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn an die Angestellten zu zahlen; 9. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm für folgende Leistungsbereiche: — TGA-Planung für Anlagengruppe 1 und 2 nach § 51 der HOAI, — TGA-Planung für Anlagengruppe 3 nach § 51 der HOAI, — TGA-Planung für Anlagengruppe 4 und 5 nach § 51 der HOAI, — TGA-Planung für Anlagengruppe 8 nach § 51 der HOAI. 10. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber(bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 9), z.B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen; 11. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.2 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden. Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.2 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2 gewertet. 12. Für "TGA- Planung nach § 51 der HOAI 2009": Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2008, 2009 und 2010 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen; 13. Für "TGA- Planung nach § 51 der HOAI 2009": Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2008, 2009 und 2010 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die "TGA- Planung nach § 51 der HOAI 2009" zuständig ist. Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 200 000 EUR ergibt 0 Punkte, — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 200 000 EUR bis 400 000 EUR ergibt 1 Punkt, — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 400 000 EUR bis 600 000 EUR ergibt 2 Punkte, — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz ab 600 000 EUR ergibt 3 Punkte. Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die "TGA- Planung nach § 51 der HOAI 2009" zuständig ist. Die mitgeteilte Jahresmitarbeiterzahl wird addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2 oder weniger ergibt 0 Punkte, — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 3 ergibt 1 Punkt, — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 4 ergibt 2 Punkte, — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist größer als 4 ergibt 3 Punkte.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 14. Für den „"TGA- Planung nach § 51, Anlagengruppe 1 bis 3 inkl. 8 der HOAI 2009 (§ 68, Anlagengruppe 1 und 2 der HOAI 2002)": Referenzliste und Bescheinigungen des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für die Jahre 2008, 2009 und 2010 für vergleichbare Leistungen. 15. Für den "TGA- Planung nach § 51, Anlagengruppe 1 bis 3 inkl. 8 der HOAI 2009 (§ 68, Anlagengruppe 1 und 2 der HOAI 2002)": Referenzliste des Leistungserbringer(-s) für die Jahre 2008, 2009 und 2010 für vergleichbare Leistungen. 16. Für den „"TGA- Planung nach § 51, Anlagengruppe 4 und 5 der HOAI 2009 (§ 68, Anlagengruppe 3 der HOAI 2002)": Referenzliste und Bescheinigungen des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für die Jahre 2008, 2009 und 2010 für vergleichbare Leistungen. 17. Für den "TGA- Planung nach § 51, Anlagengruppe 4 und 5 der HOAI 2009 (§ 68, Anlagengruppe 3 der HOAI 2002)": Referenzliste des Leistungserbringer(-s) für die Jahre 2008, 2009 und 2010 für vergleichbare Leistungen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt: Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als, wie vom Bewerber erbracht. Andernfalls ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen. Die Bewerber werden ausdrücklich gebeten zu jeder Referenz ein erläuterndes Projektdatenblatt beizulegen. Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit zu Punkt 14 bis 17 gilt zusätzlich: Die in diesem Verfahren zu berücksichtigten anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit der geforderten Leistungsbildern des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per geforderter Eigenerklärung mitgeteilt. Die anrechenbaren Kosten pro Bearbeitungsjahr ergeben sich je nach Leistungsstand des Referenzprojektes entweder aus der Kostenschätzung, Kostenberechung, Kostenanschlag oder Kostenfeststellung. Bei der Wertung durch die Vergabestelle werden keine Unterschiede wegen Berechnungsmethode(Kostenermittlungsarten) gemacht, die anrechenbaren Kosten werden jeweils gleich behandelt. Die wie vor beschriebenen zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2008, 2009 und 2010 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2008, 2009 und 2010 entfallen. Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Ingenieurbüro). Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist. Die geforderte Referenzliste mit Bescheinigungen gemäß vorstehender Leistung für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: Die Bauaufgabe. — „Sanierung von Technischen Gebäudeausrüstungen mit mindestens Honorarzone II der HOAI“, — die Anlagengruppe 1 bis 3 inkl. 8 nach § 51 der HOAI 2009 (§ 68 Anlagengruppe 1 und 2 der HOAI 2002), — die Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 700 000 EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 700 000 EUR bis 1 100 000 EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 1.100.000 EUR bis 1 400 000 EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 1 400 000 EUR ergibt 3 Punkte. Abgefragt wird/werden die technische Leistungsfähigkeit der Person(en), der/die in Ziffer III.2.1 Nr. 9 als Leistungserbringer genannt wird/werden. Die geforderte Referenzliste gemäß vorstehender Leistung für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: Die Bauaufgabe. — „Sanierung von Technischen Gebäudeausrüstungen mit mindestens Honorarzone II der HOAI“, — die Anlagengruppe 4 und 5 nach § 51 der HOAI 2009 (§ 68 Anlagengruppe 3 der HOAI 2002), — die Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 290 000 EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 290 000 EUR bis 430 000 EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 430 000 EUR bis 570 000 EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 570 000 EUR ergibt 3 Punkte. Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Ingenieurbüro). Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist. Die geforderte Referenzliste gemäß vorstehender Leistung mit Bescheinigung für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: Die Bauaufgabe. — „Sanierung von Technischen Gebäudeausrüstungen mit mindestens Honorarzone II der HOAI“, — die Anlagengruppe 1 bis 3 inkl. 8 nach § 51 der HOAI 2009 (§ 68 Anlagengruppe 1 und 2 der HOAI 2002), — die Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 700 000 EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 700 000 EUR bis 1 100 000 EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 1 100 000 EUR bis 1 400 000 EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 1 400 000 EUR ergibt 3 Punkte. Abgefragt wird/werden die technische Leistungsfähigkeit der Person(en), der/die in Ziffer III.2.1 Nr. 9 als Leistungserbringer genannt wird/werden. Die geforderte "Referenzliste gemäß vorstehender Leistung " für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: Die Bauaufgabe. — „Sanierung von Technischen Gebäudeausrüstungen mit mindestens Honorarzone II der HOAI“, — die Anlagengruppe 4 und 5 nach § 51 der HOAI 2009 (§ 68 Anlagengruppe 3 der HOAI 2002), — die Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 290 000 EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 290 000 EUR bis 430 000 EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 430 000 EUR bis 570 000 EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 570 000 EUR ergibt 3 Punkte.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Die Leistungen werden vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, ansässige, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Ingenieur“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerbergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 4 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zum Auswahlverfahren wird zugelassen, wer die Bewerbungsmappe (vergl. Ziff.
VI.3 dieser Bekanntmachung) per Post, Mail oder Fax angefordert hat und
entsprechend den Teilnahmebedingungen rechtzeitig mit allen geforderten Nachweisen und Erklärungen eingereicht hat. Die vorgelegten Bewerbungsunterlagen werden verwahrt, nach Ablauf der Bewerbungsfrist geöffnet, perforiert und durchnummeriert. Die Seitenreihenfolge wird nicht verändert. Die Bewerber werden nach einer Wertungsmatrix (wird mit der Bewerbungsmappe zur Verfügung gestellt) bewertet. Die Kriterien entsprechen den Anforderungen der Teilnahmebedingungen III.2.1. bis
III.2.3.. Die Gewichtung ergibt sich aus dieser Bekanntmachung und der
Bewerbungsmappe (vergl. Ziff. VI.3.). Entsprechend §5 (3) VOF 2009 werden fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 bis III.2.3 vom Bewerber nachgefordert. Diese müssen mit einer Nachfrist von 6 Tagen, nach Absendung der Aufforderung zur Abgabe, bei der anfordernden Stelle vorliegen. In der Folge gilt, dass fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 zum Ausschluss führen. Die Nachweise/ Erklärungen nach III.2.2 und III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2 und
III.2.3 mit einer Wertungsmatrix bepunktet und die Reihenfolge der
Bewerber wird festgelegt. Der Auftraggeber wird im Rahmen der Eignungsprüfung Bewerber bei fehlender Leistungsfähigkeit (0 Punkte), siehe III.2.2 der Bekanntmachung, oder fehlender Fachkunde (0 Punkte), siehe III.2. 3 der Bekanntmachung, nach § 2 (1) VOF 2009 von den weiteren Verfahrensabläufen ausschließen. Die 4 Bewerber, die auf Basis dieser Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im unteren Zulassungsbereich), entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. Wird die Mindestanzahl von 3 Bewerbern, die zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren auch mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fort zuführen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Projektanalyse und Präsentation. Gewichtung 15 2. Personalstruktur und Projektkommunikation. Gewichtung 30 3. Projektmanagement. Gewichtung 20 4. Kosten- und Terminsicherheit. Gewichtung 25 5. Honorar. Gewichtung 10
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
V0191/2011. Der Umschlag des Teilnahmeantrages ist mit dem Aktenkennzeichen (V0191/2011) zu kennzeichnen und auch bei allen Anfragen ist diese Nummer anzugeben.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
26.4.2011 - 12:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
27.4.2011 - 23:59
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an. 2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOF-Teilnahmeantrag“ sowie dem "Aktenzeichen" zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter I.1) benannt ist. 3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb. 4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren von der unter I.1) genannten Kontaktstelle für „Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen“ ausgegeben wurde. Die Bewerbungsmappe ist bei dieser Kontaktstelle schriftlich oder per Mail zu beantragen. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig. 5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen. 6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge NICHT in gebundener Form einzureichen. 7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft ist u.a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten. 8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“. 9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft". Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Ansgaritorstrasse 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Tel. +49 421361/6704 Internet: www.bauumwelt.bremen.de Fax +49 421496/6704
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle, siehe Ziffer I.1 dieser Bekanntmachung, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt wurde. Die betroffenen Bieter, deren Angebote keine Berücksichtigung finden, werden vom Auftraggeber per Informationsschreiben gem. § 101a GWB in Kenntnis gesetzt.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Ansgaritorstrasse 2 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Tel. +49 421 / 361-6704 Internet: www.bauumwelt.bremen.de Fax +49 421 / 496-6704
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
17.3.2011
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