DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:8854867)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
8854867
Region:
28215 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.11.2013
Frist Vergabeunterlagen:
11.12.2013
Frist Angebotsabgabe:
12.12.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Neubau Ausbildungsgebäude Navigation Marineoperationsschule Bremerhaven, Leistungsphasen 6-9 zu § 34 HOAI 2013. Es handelt sich um eine Baumaßnahme in einer der Landesverteidigung dienenden Liegenschaft, der Marineoperationsschule Bremerhaven in der Elbestraße 101 in 27570 Bremerhaven. Die Liegenschaft umfasst unterschiedlichste Gebäudetypen wie Unterkunfts-, Ausbildungs-, Verwaltungs- oder Werkstattgebäude. Der Neubau wird als Anbau an ein angrenzendes 3-geschossiges Gebäude, dem Gebäude 18 (Ausbildungsgebäude), hergestellt. Versorgungsleitungen sind teilweise vorhanden und entsprechend zu erweitern. Der Neubau orientiert sich entlang einer Straßenführung. Das Bauvorhaben umfasst ebenfalls den Abriss des Gebäudes 58 (Ausbildungsgebäude) nach Fertigstellung des Neubaus. Die überbaute Fläche im Erdgeschoss beträgt 1 500 m2, die BGF = 4 026 m2 und der BRI = 18 440 m3. Der Neubau hat überwiegend 3 Vollgeschosse plus einen zweigeschossigen, sich verjüngenden Gebäudekörper, der als Auditorium ausgebildet wird. Für diesen Gebäudeteil werden Umsetzungskenntnisse in dem Bereich „Vortragsräume“ gefordert. Die Gründung erfolgt mittels Bohrpfahlgründung, ein Balkenrost wird als Auflagerung für die Sohlplatte dienen. Ein Bodenaustausch schadstoffkontaminierter Böden bis ca. 1 m unter Terrain ist vorgesehen. Der Grundwasserspiegel liegt bei ca. – 1,0 m ab Geländeoberkante. Die Tragkonstruktion besteht aus einer Tiefgründung mit Vollverdrängungsbohrpfählen aus Stahlbeton bis ca. 25 m Länge. Die Fassade besteht aus Sichtmauerwerk und nimmt das vorherrschende Verblendmauerwerk in der Liegenschaft in Material- und Farbwahl wieder auf. Die Gebäudeansicht besteht aus einer stark gliedernden Säulen- und Riegelkonstruktion und großzügigen Glas-Metallflächen mit einem durchlaufenden Fensterband im 2. Obergeschoß. Tragende Wände, Gründungsplatte und Geschossdecken aus Stahlbeton. Nichttragendes Mauerwerk aus Kalksandstein, d = 24/17,5/11,5 cm. Außenwand bestehend aus 25 bzw. 30 cm Stahlbeton, 14 cm Dämmung und 11,5 cm Verblendmauerwerk bzw. Luftschicht und einer Aluminium-Paneelfassade. Die Außenfenster bestehen aus Holzaluminiumverbundfenstern mit dem U-Wert = 1.20 W(m2/K) und aus einer Alu-Pfosten-Riegel-Glaskonstruktion, U-Wert 1,2 W(m2/K). Alle Dachflächen werden mit Alu-Stegblechen gedeckt und sind flach geneigt. Der Mittelteil mit der Lüftungszentrale wird gestalterisch angehoben. Die Vorgaben aus dem Erlass des BMVBS vom 9.3.2010 zur Energetischen Vorbildfunktion von Bundesbauten zur Unterschreitung der Anforderungen zur Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) werden erfüllt. Der mittlere Wärmedurchgangskoeffizient der Gebäudehülle ist um 30% geringer als die Forderung der EnEV 2009 zu den Höchstwerten von Bauteilen. Derzeit geplante Grobtermine: Der Ausschreibungsstart ( LV Versand) ist Anfang 2. Quartal 2014, Start der Baumaßnahme im Anschluss. Das Bauvorhaben soll inkl. Abriss Gebäude 58, im März 2017 beendet sein. Kosten: Die genehmigten Gesamtbruttobaukosten betragen 10 094 161 EUR ohne Honorare. Die Bruttokosten betragen für die KGR 300: ca. 5,3 Mio. EUR und für die KGR 400: ca. 4,2 Mio. EUR. Sonstiges: Die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgt entsprechend den Vorgaben des Bundesbaus u. a. anhand des Standardleistungsbuches, entsprechende Kenntnisse und Umsetzungserfahrungen werden von den Bewerbern gefordert. Die entscheidenden Unterlagen zur Ausführungsplanung und zur Entwurfsunterlage (EW-)Bau wird den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wird den Teilnehmern ein Vertragsmuster mit Angaben zu den HOAI-relevanten Kennwerten zur Verfügung gestellt. Es werden die Leistungsphasen 6-9 mit Reduzierungen zum Leistungsumfang gemäß Anlage zu § 6 „Spezifische Leistungspflichten zum Vertrag Objektplanung – Gebäude und Innenräume“ zum Vertragsmuster VM2/1 der RBBau mit Stand 25.9.2013 beauftragt. Das Bauvorhaben wird mit der Honorarzone IV, Mindestsatz, bewertet. Ein Umbauzuschlag entfällt, da nur ein unwesentlicher Eingriff in die Bausubstanz, §2 Abs. 5, § 6 Abs. 2 Amtliche Begründung zur HOAI 2013, vom Gebäude 18 vorgenommen wird. Die Nebenkosten werden pauschal mit 4 % zum Nettohonorar festgelegt, ein möbliertes Baustellenbüro inkl. Wasser, Heizung und Strom wird gestellt. Es ist mit der Leistung sofort nach Abschluss des Verfahrens zu beginnen. Hinweis zu II.3): Die Vertragslaufzeit zu II.3) beinhaltet auch die Leistungsphase 9.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  374399-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesbau bei Immobilien
Theodor-Heuss- Allee 14
Kontaktstelle(n): Bundesbau bei Immobilien Bremen
Zu Händen von: Frau Behnke (V0581/2013)
28215 Bremen
DEUTSCHLAND
E-Mail: andrea.behnke@immobilien.bremen.de
Fax: +49 42149610182
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
http://www.immobilien.bremen.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.vergabe.bremen.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Download auf der Vergabeplattform der Freien Hansestadt Bremen,www.vergabe.bremen.de, es erfolgt kein Versand in Papierform Theodor-Heuss-Allee 14 Kontaktstelle(n): Siehe Internet-Adresse 28215 Bremen DEUTSCHLAND Internet-Adresse: http://www.vergabe.bremen.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Immbobilien Bremen AöR, Verdingung, Zi. 0.02/0.04 Theodor-Heuss-Allee 14 Kontaktstelle(n): Verdingung , Raum 0.02, Vergabe (V0581/2013) Zu Händen von: Fr. Seifert, Fr. Rzondkowski 28215 Bremen DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: ja Bundesrepublik Deutschland Deutschland DEUTSCHLAND
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Neubau Ausbildungsgebäude Navigation Marineoperationsschule Bremerhaven, Leistungsphasen 6-9 zu § 34 HOAI 2013.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremerhaven. NUTS-Code DE502
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Es handelt sich um eine Baumaßnahme in einer der Landesverteidigung dienenden Liegenschaft, der Marineoperationsschule Bremerhaven in der Elbestraße 101 in 27570 Bremerhaven. Die Liegenschaft umfasst unterschiedlichste Gebäudetypen wie Unterkunfts-, Ausbildungs-, Verwaltungs- oder Werkstattgebäude. Der Neubau wird als Anbau an ein angrenzendes 3-geschossiges Gebäude, dem Gebäude 18 (Ausbildungsgebäude), hergestellt. Versorgungsleitungen sind teilweise vorhanden und entsprechend zu erweitern. Der Neubau orientiert sich entlang einer Straßenführung. Das Bauvorhaben umfasst ebenfalls den Abriss des Gebäudes 58 (Ausbildungsgebäude) nach Fertigstellung des Neubaus. Die überbaute Fläche im Erdgeschoss beträgt 1 500 m2, die BGF = 4 026 m2 und der BRI = 18 440 m3. Der Neubau hat überwiegend 3 Vollgeschosse plus einen zweigeschossigen, sich verjüngenden Gebäudekörper, der als Auditorium ausgebildet wird. Für diesen Gebäudeteil werden Umsetzungskenntnisse in dem Bereich „Vortragsräume“ gefordert. Die Gründung erfolgt mittels Bohrpfahlgründung, ein Balkenrost wird als Auflagerung für die Sohlplatte dienen. Ein Bodenaustausch schadstoffkontaminierter Böden bis ca. 1 m unter Terrain ist vorgesehen. Der Grundwasserspiegel liegt bei ca. – 1,0 m ab Geländeoberkante. Die Tragkonstruktion besteht aus einer Tiefgründung mit Vollverdrängungsbohrpfählen aus Stahlbeton bis ca. 25 m Länge. Die Fassade besteht aus Sichtmauerwerk und nimmt das vorherrschende Verblendmauerwerk in der Liegenschaft in Material- und Farbwahl wieder auf. Die Gebäudeansicht besteht aus einer stark gliedernden Säulen- und Riegelkonstruktion und großzügigen Glas-Metallflächen mit einem durchlaufenden Fensterband im 2. Obergeschoß. Tragende Wände, Gründungsplatte und Geschossdecken aus Stahlbeton. Nichttragendes Mauerwerk aus Kalksandstein, d = 24/17,5/11,5 cm. Außenwand bestehend aus 25 bzw. 30 cm Stahlbeton, 14 cm Dämmung und 11,5 cm Verblendmauerwerk bzw. Luftschicht und einer Aluminium-Paneelfassade. Die Außenfenster bestehen aus Holzaluminiumverbundfenstern mit dem U-Wert = 1.20 W(m2/K) und aus einer Alu-Pfosten-Riegel-Glaskonstruktion, U-Wert 1,2 W(m2/K). Alle Dachflächen werden mit Alu-Stegblechen gedeckt und sind flach geneigt. Der Mittelteil mit der Lüftungszentrale wird gestalterisch angehoben. Die Vorgaben aus dem Erlass des BMVBS vom 9.3.2010 zur Energetischen Vorbildfunktion von Bundesbauten zur Unterschreitung der Anforderungen zur Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) werden erfüllt. Der mittlere Wärmedurchgangskoeffizient der Gebäudehülle ist um 30% geringer als die Forderung der EnEV 2009 zu den Höchstwerten von Bauteilen. Derzeit geplante Grobtermine: Der Ausschreibungsstart ( LV Versand) ist Anfang 2. Quartal 2014, Start der Baumaßnahme im Anschluss. Das Bauvorhaben soll inkl. Abriss Gebäude 58, im März 2017 beendet sein. Kosten: Die genehmigten Gesamtbruttobaukosten betragen 10 094 161 EUR ohne Honorare. Die Bruttokosten betragen für die KGR 300: ca. 5,3 Mio. EUR und für die KGR 400: ca. 4,2 Mio. EUR. Sonstiges: Die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgt entsprechend den Vorgaben des Bundesbaus u. a. anhand des Standardleistungsbuches, entsprechende Kenntnisse und Umsetzungserfahrungen werden von den Bewerbern gefordert. Die entscheidenden Unterlagen zur Ausführungsplanung und zur Entwurfsunterlage (EW-)Bau wird den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wird den Teilnehmern ein Vertragsmuster mit Angaben zu den HOAI-relevanten Kennwerten zur Verfügung gestellt. Es werden die Leistungsphasen 6-9 mit Reduzierungen zum Leistungsumfang gemäß Anlage zu § 6 „Spezifische Leistungspflichten zum Vertrag Objektplanung – Gebäude und Innenräume“ zum Vertragsmuster VM2/1 der RBBau mit Stand 25.9.2013 beauftragt. Das Bauvorhaben wird mit der Honorarzone IV, Mindestsatz, bewertet. Ein Umbauzuschlag entfällt, da nur ein unwesentlicher Eingriff in die Bausubstanz, §2 Abs. 5, § 6 Abs. 2 Amtliche Begründung zur HOAI 2013, vom Gebäude 18 vorgenommen wird. Die Nebenkosten werden pauschal mit 4 % zum Nettohonorar festgelegt, ein möbliertes Baustellenbüro inkl. Wasser, Heizung und Strom wird gestellt. Es ist mit der Leistung sofort nach Abschluss des Verfahrens zu beginnen. Hinweis zu II.3): Die Vertragslaufzeit zu II.3) beinhaltet auch die Leistungsphase 9.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
HOAI-Leistungen für Objektplanung nach § 34, Leistungsphase 6-9 der HOAI 2013.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 84 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist eine Haftpflichtversicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden nachzuweisen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Bremen; VOB; VHB (Vergabehandbuch des Bundes); HOAI 2013 und RBBau, jeweils aktuelle Fassung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Beauftragung der Leistungen erfolgt nach Abschluss des VOF-Verfahrens. Die Leistungen werden in Leistungsstufen vorbehaltlich der Finanzierung vergeben. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten. Ein Bereich des Gebäudes fällt unter die Sicherheitsstufe „Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD). Gemäß der Allgemeinen Vertragsbestimmungen zum Vertrag Objektplanung Gebäude und Innenräume, RBBau Anhang 10, § 19 abs. 19.3, gilt für die Durchführung des Vertrages ausschließlich die deutsche Sprache.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.1 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers, ebenso kann das Fehlen der in der Bewerbungsmappe geforderten Nachweise und Erklärungen zum Ausschluss der Bewerbung führen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. 1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach § 4 VOF, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe; 2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF; 3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF; 4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF; 5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF; 6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall: a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen; b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und, 8-10 nach III.2.1) der Bekanntmachung nachreichen. 7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden nachzuweisen; 8. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm für folgende Leistungsbereiche: „Objektplanung § 34, Leistungsphase 6-9 der HOAI 2013“ 9. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber(bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 8), z. B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen; 10. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.2) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.2) werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2) gewertet. 11. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2010, 2011 und 2012 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen; 12. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2010, 2011 und 2012 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Erläuterung zu 11 (Gewichtung 10 %): Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist. Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 70 000 EUR ergibt 0 Punkte; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 70 000 EUR bis 140 000 EUR ergibt 1 Punkt; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 140 000 EUR bis 210 000 EUR ergibt 2 Punkte; — gemittelter Jahresnettohonorarumsatz ab 210 000 EUR ergibt 3 Punkte. Erläuterung zu 12 (Gewichtung 10 %): Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist. Die mitgeteilte Jahresmitarbeiterzahl wird addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl). — Keine verwertbaren Angaben oder gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 1 ergibt 0 Punkte; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2 ergibt 1 Punkt; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 3 ergibt 2 Punkte; — gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 4 oder größer ergibt 3 Punkte.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die in Ziff. III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen aus den Jahren 2010, 2011 und 2012, gemäß VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.3) gewertet. 13. Referenzliste „Fachliche Eignung des Bewerbers inkl. Bescheinigungen“ für vergleichbare Leistungen. 14. Referenzliste „Fachliche Eignung des Leistungserbringers“ für vergleichbare Leistungen. 15. Referenzliste „Pfahlgründung“ inkl. erläuternden Projektdatenblätter. 16. Referenzliste „Vortragsräume“ inkl. erläuternden Projektdatenblätter 17. Referenzliste „Standardleistungsbuch für das Bauwesen“ inkl. Projektdatenblätter Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt: Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als, wie vom Bewerber erbracht. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen. Die in der Referenzliste zu berücksichtigenden anrechenbaren Kosten nach § 4 der HOAI 2009 für Punkt 13 und 14 werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per Eigenerklärung mitgeteilt. Die zu ermittelnden anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2010, 2011 und 2012 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden, wenn die in der Bauaufgabe geforderten Bedingungen z. B. Leistungsphasen erfüllt wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2010, 2011 und 2012 entfallen. Wertungserläuterung zu 13 (Gewichtung 25 %): Die geforderte Referenzliste „Fachliche Eignung des Bewerbers inkl. Bescheinigungen“ für maximal 10 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe: — „Neubau von Nicht-Wohngebäuden“ mit mindestens Honorarzone IV der HOAI 2009“, — die Leistungsphasen 6 bis 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr, — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 10 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 10 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten werden addiert, wenn die zuvor genannten Bauaufgaben vollständig erfüllt wurden. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 9,0 Mio. EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 9,0 Mio. EUR bis 13,0 Mio. EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 13,0 Mio. EUR bis 17,0 Mio. EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 17,0 Mio. EUR ergibt 3 Punkte. Wertungserläuterung zu 14 (Gewichtung 20 %): Die geforderte Referenzliste ist von dem/den unter III.2.1) Pkt. 8 dieser Bekanntmachung genannten Leistungserbringer/n zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als, wie vom Bewerber erbracht. Die Referenzliste „Fachliche Eignung des Leistungserbringers“ für maximal 10 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe: — „Neubau von Nicht-Wohngebäuden“ mit mindestens Honorarzone IV der HOAI 2009“, — die Leistungsphasen 6-8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), -die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr, -die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 10 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 10 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten werden addiert, wenn die zuvor genannten Bauaufgaben vollständig erfüllt wurden. Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 3,5 Mio. EUR ergibt 0 Punkte; Anrechenbare Nettokosten von 3,5 Mio. EUR bis 5,5 Mio. EUR ergibt 1 Punkt; Anrechenbare Nettokosten von 5,5 Mio. EUR bis 7,5 Mio. EUR ergibt 2 Punkte; Anrechenbare Nettokosten ab 7,5 Mio. EUR ergibt 3 Punkte. Wertungserläuterung zu 15 (Gewichtung 15 %): Die geforderte Referenzliste „Pfahlgründung“ für maximal 3 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF mit jeweils max. 1 DINA4- Projektblatt pro realisiertes Objekt für die Jahre 2010, 2011 und 2012 muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe: — „Pfahlgründung“ mit erläuternden Projektdatenblätter (z. B. Angaben zur Gründungsart und -tiefe), — die Leistungsphasen 6- 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 3 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 3 erstgenannten berücksichtigt. Es wird nur 1 Referenzobjekt mit der maximalen Punktzahl gewertet, wenn das Referenzobjekt vergleichbar ist und die zuvor an das Referenzobjekt geknüpften Bedingungen erfüllt werden. Keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben ergibt 0 Punkte, Mindestens 1 vergleichbare Referenz „Pfahlgründung“ mit einem Projektdatenblatt ergibt 3 Punkte. Wertungserläuterung zu 16 (Gewichtung 10 %): Die geforderte Referenzliste „Vortragsräume“ für maximal 3 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF mit jeweils max. 1 DINA4-Projektblatt pro realisiertes Objekt für die Jahre 2010, 2011 und 2012 muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe: — „ Vortragsräume“ mit erläuternden Projektdatenblatt, — die Leistungsphasen 6- 8, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 3 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 3 erstgenannten berücksichtigt. Es wird nur 1 Referenzobjekt mit der maximalen Punktzahl gewertet, wenn das Referenzobjekt vergleichbar ist und die zuvor an das Referenzobjekt geknüpften Bedingungen erfüllt werden. Keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben ergibt 0 Punkte, Mindestens 1 Referenz „künstlich belüfteter oder klimatisierter Vortragsraum“ mit einem Projektdatenblatt ergibt 3 Punkt. Wertungserläuterung zu 17 (Gewichtung 10 %): Die geforderte Referenzliste „Standardleistungsbuch für das Bauwesen“ für maximal 3 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF mit jeweils max. 5 DINA4-Projektblatt pro Objekt für die Jahre 2010, 2011 und 2012 muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe: — „Standardleistungsbuch für das Bauwesen“ mit Projektdatenblätter und beispielhaften Auszügen aus Leistungsverzeichnissen für z. B. Fenster die mit dem „Standardleistungsbuch für das Bauwesen“ erstellt wurden, — die Leistungsphasen 6, — die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9), — die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, enthalten. Werden in der Referenzliste mehr als 3 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 3 erstgenannten berücksichtigt. Es wird nur 1 Referenzobjekt mit der maximalen Punktzahl gewertet, wenn das Referenzobjekt vergleichbar ist und die zuvor an das Referenzobjekt geknüpften Bedingungen erfüllt werden. Keine verwertbaren (Freitexte werden nicht als „STLB-Bau“ konform gewertet) oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben ergibt 0 Punkte, Mindestens 1 vergleichbare Referenz „Standardleistungsbuch für das Bauwesen“ mit mindestens einem Projektdatenblatt ergibt 3 Punkte.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen werden vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, ansässige, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt“ oder „Ingenieur“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerbergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 4 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zum Auswahlverfahren wird zugelassen, wer die Bewerbungsmappe (vergl. Ziff.
VI.3 dieser Bekanntmachung)per Post, Mail oder Fax angefordert hat und
entsprechend den Teilnahmebedingungen rechtzeitig mitallen geforderten Nachweisen und Erklärungen eingereicht hat. Die vorgelegten Bewerbungsunterlagenwerden verwahrt, nach Ablauf der Bewerbungsfrist geöffnet und erfasst. Die Bewerber werden nach einerWertungsmatrix (wird mit der Bewerbungsmappe zur Verfügung gestellt) bewertet. Die Kriterien entsprechenden Anforderungen der Teilnahmebedingungen III.2.1. bis
III.2.3.. Die Gewichtung ergibt sich aus dieserBekanntmachung und der
Bewerbungsmappe (vergl. Ziff. VI.3.). Entsprechend §5 (3) VOF 2009 werdenfehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 bis III.2.3 vom Bewerber nachgefordert. Diesemüssen mit einer Nachfrist von 6 Tagen, nach Absendung der Aufforderung zur Abgabe, bei der anforderndenStelle vorliegen. In der Folge gilt, dass fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.2.1 zumAusschluss führen. Die Nachweise/ Erklärungen nach III.2.2 und III.2.3 werden anhand der Mindeststandardszu III.2.2 und
III.2.3 mit einer Wertungsmatrix bepunktet und die Reihenfolge der
Bewerber wird festgelegt.Der Auftraggeber wird im Rahmen der Eignungsprüfung Bewerber bei fehlender Leistungsfähigkeit (0 Punkte),siehe
III.2.2 der Bekanntmachung, oder fehlender Fachkunde (0 Punkte), siehe
III.2. 3 der Bekanntmachung,nach § 2 (1) VOF 2009 von den weiteren
Verfahrensabläufen ausschließen. Die 4 Bewerber, die auf Basisdieser Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Ergibtdas Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im unteren Zulassungsbereich),entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. Wirddie Mindestanzahl von 3 Bewerbern, die zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren auch mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fort zuführen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Projektanalyse und Erläuterung eines vergleichbaren Projekts. Gewichtung 40 2. Personalstruktur und Projektkommunikation. Gewichtung 30 3. Projekt- und Qualitätsmanagement. Gewichtung 10 4. Termin- und Kostenmanagement. Gewichtung 10 5. Honorar. Gewichtung 10
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
V0581/2013. Der Umschlag des Teilnahmeantrages ist mit dem Aktenkennzeichen (V0581/2013) zu kennzeichnen und auch bei allen Anfragen ist diese Nummer anzugeben.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
11.12.2013 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
12.12.2013 - 23:59
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an. 2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOF- Teilnahmeantrag“ sowie dem "Aktenzeichen" zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter I.1) benannt ist. 3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb. 4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren zum Download bereitliegt. Die Bewerbungsmappe kann nur digital, nach erfolgter Registrierung unter „www.vergabe.bremen.de“ heruntergeladen werden. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig. 5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen. 6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge nicht in gebundener Form einzureichen. 7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft ist u.a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten. 8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“. 9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“. Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht. 10. Die Bewerber sind nicht zur Öffnung der Angebote zugelassen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes Villemomblerstr. 76 53123 Bonn DEUTSCHLAND Telefon: +49 22894990 Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de Fax: +49 2289499163
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt, Villemombler Str. 76 in 53123 Bonn. Tel.: +49 22894990 und Fax: +49 2289499163. Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle, siehe Ziffer I.1 dieser Bekanntmachung, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt wurde. Die betroffenen Bieter, deren Angebote keine Berücksichtigung finden, werden vom Auftraggeber per Informationsschreiben gem. § 101a GWB in Kenntnis gesetzt.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Geschäftsbereich Bundesbau bei der Senatorin für Finanzen Hanseatenhof 5 28195 Bremen DEUTSCHLAND E-Mail: office@gbb.bremen.de Internet-Adresse: http://www.finanzen.bremen.de Fax: +49 42136189926
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.11.2013
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