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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:9998658)

Übersicht
DTAD-ID:
9998658
Region:
28215 Bremen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Planungsleistungen Hochbau gem. § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9 für das Projekt: Oberschule an der Egge – Neubau Jahrgangshaus. Hintergrund: Im Rahmen der Umstrukturierung des Schulkonzeptes...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.10.2014
Frist Vergabeunterlagen:
05.11.2014
Frist Angebotsabgabe:
06.11.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Sondervermögen Immobilien und Technik, vertreten durch Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
28215 Bremen
Herrn Hach
Fax: +49 42149616998
E-Mail: volker.hach@immobilien.bremen.de
http://immobilien.bremen.de

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Immobilien Bremen AöR, Verdingung, Raum 0.04
Theodor-Heuss-Allee 14
28215 Bremen
Frau Seifert, Frau Rzondkowski, Frau Loh

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Kostenloser Download auf der Vergabeplattform der Freien Hansestadt Bremen http://vergabe.bremen.de. Es erfolgt kein Versand in Papierform

28215 Bremen

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planungsleistungen Hochbau gem. § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9 für das Projekt: Oberschule an der Egge – Neubau Jahrgangshaus.
Hintergrund:
Im Rahmen der Umstrukturierung des Schulkonzeptes hin zur Oberschule wurde für das Schulzentrum Blumenthal, jetzt „Oberschule an der Egge“, in der Eggesteder Straße 20, 28779 Bremen ein Raumnutzungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept wurde ein Raumdefizit festgestellt, das durch einen Erweiterungsbau ausgeglichen werden soll.
Machbarkeitsstudie:
In einer Machbarkeitsstudie wurden 2012 verschiedene Standortvarianten für eine Erweiterung auf dem Schulgrundstück untersucht. Diese wurden mit der Schule, dem Bauherrn, der Bauordnung Bremen Nord und dem Gewerbeaufsichtsamt abgestimmt. Als Ergebnis wurde von den Beteiligten ein Solitärbau parallel zum Hauptgebäude und der Straße „Rüdelskamp“ als die beste Lösung favorisiert. Die innere Erschließung vom Hauptgebäude aus erfolgt in dieser Variante über einen verglasten Erschließungsgang.
Raumprogramm:
Seitens Senator für Bildung wurde folgendes Raumprogramm für das neue Jahrgangshaus definiert:
9 x Klassenräume a 65 m²,
3 x Differenzierungsräume a 30 m²,
3 x Lehrerstützpunkt a 40 m²,
3 x Lehr- und Lernmittelraum a 20 m²,
1 x Behinderten-WC a 8 m²,
2 x Schülertoiletten (M/J) a 14 + 14 m²,
2 x Lehrertoiletten a 10 m².
Die Netto-Nutzflächen liegen somit in der Summe bei 939 m² NNF.
Rahmenbedingungen:
Gemäß den Richtlinien für „Energetische Anforderungen an den Neubau und die Sanierung von öffentlichen Gebäuden der Freien Hansestadt Bremen (Land und Stadtgemeinde)“ ist das zu errichtende Gebäude grundsätzlich in Passivhausbauweise auszuführen. Hierbei ist der vom Passivhaus Institut in Darmstadt entwickelte Passivhausstandard zugrunde zu legen.
Planungsleistungen Hochbau gem. § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
Bremen.
Nuts-Code: DE501

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
333882-2014

Aktenzeichen:
V0670/2014 Sie werden gebeten diese Vergabenummer IMMER bei jedem Schriftwechsel anzugeben

Vergabeunterlagen:
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an.
2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOF-Teilnahmeantrag“ sowie dem „Aktenzeichen“ zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter I.1) benannt ist.
3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb.
4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren ausgegeben wurde. Die Bewerbungsmappe kann digital, nach erfolgter Registrierung unter „www.vergabe.bremen.de“ heruntergeladen werden oder unter der bei I.1) genannten Kontaktstelle für „Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen“ per Mail, Fax oder schriftlich angefordert werden. Die Bewerbungsunterlagen werden bei Anforderungen per Mail digital zugesendet. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig.
5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen.
6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge NICHT in gebundener Form einzureichen.
7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft ist u. a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten.
8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“.
9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“. Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht.

Auftragswert:
260 000 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
05.11.2014 - 23:59 Uhr

Angebotsfrist:
06.11.2014 - 23:59 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden abzuschließen.

Zahlung:
Rechts- und Verwaltungsvorschriften: HOAI; RL-Bau und LHO des Landes Bremen, jeweils aktuelle Fassung.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die in Ziff. III.2.1) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) einzufügen.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt.
Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers.
Das Fehlen der hier oder in der Bewerbungsmappe geforderten Nachweise und Erklärungen führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach VOF § 4, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe.
2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF.
3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF.
4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF.
5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF.
6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall:
a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen;
b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und, 8-11 nach III.2.1) der Bekanntmachung nachreichen.
7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden abzuschließen;
8. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm für den Leistungsbereich „Objektplaner nach § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9“.
9. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 8), z. B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen.
10. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die in Ziff. III.2.2) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) einzufügen.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt.
Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers.
Die Nachweise der Ziffer III.2.2) werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2) gewertet.
11. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“:
Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2011, 2012 und 2013 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen;
12. Für „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“:
Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2011, 2012 und 2013 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt:
Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet.
Erläuterung zu 11 (Gewichtung 15 %):
Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist.
Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz).
— Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 65 000 EUR ergibt 0 Punkte;
— gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 65 000 EUR bis 129 999 EUR ergibt 1 Punkt;
— gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 130 000 EUR bis 199 999 EUR ergibt 2 Punkte;
— gemittelter Jahresnettohonorarumsatz ab 200 000 EUR ergibt 3 Punkte.
Erläuterung zu 12 (Gewichtung 15 %):
Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 34 der HOAI 2013“ zuständig ist.
Die mitgeteilte Jahresmitarbeiterzahl wird addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl).
— Keine verwertbaren Angaben oder gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist kleiner als 1,5 ergibt 0 Punkte;
— gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 1,5 bis 2,6 ergibt 1 Punkt;
— gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2,7 bis 3,7 ergibt 2 Punkte;
— gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ab 3,8 ergibt 3 Punkte.

Technische Leistungsfähigkeit
Die in Ziff. III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) einzufügen.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.3) gewertet.
Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt:
Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als wie vom Bewerber erbracht. Andernfalls ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen.
Einzelne Referenzobjekte können mehrfach in den unterschiedlichen Referenzlisten aufgeführt werden, sofern sie die jeweiligen Anforderungen der Referenzliste erfüllen.
Die Bewerber werden ausdrücklich gebeten, zu jeder Referenz ein erläuterndes Projektdatenblatt beizulegen.
Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit Punkt 13 bis 16 gilt zusätzlich:
Die in diesem Verfahren zu berücksichtigenden anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per geforderter Eigenerklärung mitgeteilt.
Die anrechenbaren Kosten pro Bearbeitungsjahr ergeben sich je nach Leistungsstand des Referenzprojektes entweder aus der Kostenschätzung, Kostenberechung, Kostenanschlag oder Kostenfeststellung. Bei der Wertung durch die Vergabestelle werden keine Unterschiede wegen Berechnungsmethode(Kostenermittlungsarten) gemacht, die anrechenbaren Kosten werden jeweils gleich behandelt.
Die wie vor beschriebenen zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte, die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2011, 2012 und 2013 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2011, 2012 und 2013 entfallen.
13. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für die Jahre 2011, 2012 und 2013 für vergleichbare Leistungen in Bezug auf Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungs- und Ausführungsplanung.
14. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für die Jahre 2011, 2012 und 2013 für vergleichbare Leistungen in Bezug auf Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung.
15. Projektblätter „Gestalterisch-funktionelle Qualität“ für vergleichbare Planungsleistungen des Neubaus eines Nichtwohngebäudes.
16. Für den „Objektplaner nach § 34 der HOAI 2013“: Referenzliste des Bewerbers für vergleichbare Leistungen in Bezug auf „Planung eines Neubaus im Passivhausstandard“.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
*** Erläuterung zu 13 (Gewichtung 15 %).
Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architekturbüro, Ingenieurbüro) in Bezug auf Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungsplanung und Ausführungsplanung.
Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist.
Die geforderte „Referenzliste Bewerber zu § 34 HOAI 2013 (bzw. §33 HOAI 2009) mit Bescheinigung“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt sämtliche der folgenden Bedingungen:
— Die Bauaufgabe „Neubau von Nichtwohngebäuden mit mindestens Honorarzone III der HOAI“,
— die Objektplanung nach § 34 HOAI in den Leistungsphasen 2 bis 5,
— die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-8),
— die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung,
— den Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten.
Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert.
Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 2 800 000 EUR ergibt 0 Punkte;
Anrechenbare Nettokosten von 2 800 000 EUR bis 3 599 999 EUR ergibt 1 Punkt;
Anrechenbare Nettokosten von 3 600 000 EUR bis 4 399 999 EUR ergibt 2 Punkte;
Anrechenbare Nettokosten ab 4.400.000 EUR ergeben 3 Punkte.
*** Erläuterung zu 14 (Gewichtung 15 %).
Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architekturbüro, Ingenieurbüro) in Bezug auf Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung.
Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist.
Die geforderte „Referenzliste Bewerber zu § 34 HOAI 2013 (bzw. §33 HOAI 2009) mit Bescheinigung“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt sämtliche der folgenden Bedingungen:
— Die Bauaufgabe „Neubau von Nichtwohngebäuden mit mindestens Honorarzone III der HOAI“,
— die Objektplanung nach § 34 HOAI in den Leistungsphasen 6, 7 und 8,
— die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-8),
— die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung,
— den Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten.
Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert.
Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 2 800 000 EUR ergibt 0 Punkte;
Anrechenbare Nettokosten von 2 800 000 EUR bis 3 599 999 EUR ergibt 1 Punkt;
Anrechenbare Nettokosten von 3 600 000 EUR bis 4 399 999 EUR ergibt 2 Punkte;
Anrechenbare Nettokosten ab 4 400 000 EUR ergeben 3 Punkte.
*** Erläuterung zu 15 (Gewichtung 20 %).
Maximal 3 Referenzen (mit jeweils max. 1 DINA3- Blatt) über realisierte, mit der Aufgabenstellung vergleichbare Objekte hinsichtlich der Bauaufgabe:
— „Neubau eines Nichtwohngebäudes mit mindestens Honorarzone III der HOAI mit den vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen 2 bis 5“, mit folgenden Angaben:
— Art des Nichtwohngebäudes,
— Honorarzone,
— bearbeitete Leistungsphasen,
— Fertigstellung des Objektes.
Zu Wertung werden die vorliegenden Objekte zugelassen, die der geforderten Bauaufgabe entsprechen und in den Jahren 2011, 2012 oder 2013 errichtet und in Nutzung genommen wurden.
Das Eignungsgremium wertet die gestalterische und funktionelle Qualität jedes Objektes in Bezug auf Farbgebung, Materialität, Konstruktion, Funktionalität und Einbindung in die Umgebung mit 0 bis 3 Punkten.
In die Gesamtwertung fließt lediglich das Objekt mit der höchsten Punktewertung ein.
*** Erläuterung zu 16 (Gewichtung 20 %).
Abgefragt wird die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die Leistungen zu „Planung eines Neubaus im Passivhausstandard“.
Die geforderte Referenzliste ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist.
Die geforderte Referenzliste „Passivhausplanung“ für maximal 2 Referenzobjekte muss erkennbar für jedes Referenzobjekt sämtliche der folgenden Bedingungen:
— Die Bauaufgabe „Neubau eines Gebäudes mit mindestens Honorarzone III der HOAI“,
— die Angabe, ob es sich um ein Wohn- oder ein Nichtwohngebäude handelt,
— die Planung des Neubaus im Passivhausstandard gemäß den Anforderungen des Passivhaus Instituts in Darmstadt,
— Planungsleistungen des Bewerbers in der Objektplanung nach §34 HOAI mindestens in den Leistungsphasen 2-5,
— den Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer,
enthalten.
Werden in der Referenzliste mehr als 2 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 2 erstgenannten berücksichtigt. Es wird nur 1 Referenzobjekt mit der maximalen Punktzahl gewertet.
Keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben ergibt 0 Punkte;
Mindestens 1 wertbare Referenz mit dem Neubau eines Wohngebäudes ergibt 1 Punkt;
Mindestens 1 wertbare Referenz mit dem Neubau eines Nichtwohngebäudes ergibt 2 Punkte.
Der Nachweis der Leistungsfähigkeit des Bewerbers in Bezug auf die Planung eines Passivhauses kann nicht nur über bereits geplante bzw. gebaute Referenzobjekte erfolgen, sondern auch über eine entsprechend nachgewiesene Qualifikation des Bewerbers.
Aus diesem Grund wird ein gesonderter Punkt vergeben, wenn bei dem Bewerber, der für die Erbringung der Objektplanung nach § 34 HOAI zuständig ist, die Qualifikation für die besonderen Anforderungen an die Planung eines Gebäudes im Passivhausstandard nachweislich vorhanden ist.
Dieser Nachweis ist entweder durch Eintrag in die Liste der zertifizierten Passivhausplaner beim Passivhaus-Institut in Darmstadt zu erbringen oder aber über eine Bescheinigung der Teilnahme an einem Zertifikatslehrgang Passivhausplaner bzw. einer gleichwertigen Weiterbildung.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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