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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:4644113)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
4644113
Region:
28325 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
12.01.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Das Klinikum Bremen-Mitte ? ein Krankenhaus innerhalb des Klinikverbundes der Gesundheit Nord gGmbH 1.0) Die Klinikum Bremen-Mitte gGmbH ist innerhalb des Klinikverbundes der Gesundheit Nord gGmbH ein Krankenhaus der Maximalversorgung (Versorgungsstufe IV). Die Gesundheit Nord gGmbH gehört mit ihren 2 900 Betten und rund 8 000 Beschäftigten zu den gr??ten kommunalen Klinikverb?nden. J?hrlich werden rund 260 000 Patienten stationär und ambulant behandelt. Zur Gesundheit Nord gGmbH zählen die Klinika Bremen-Mitte, Bremen-Ost, Bremen-Nord und Links der Weser. über die Gesundheit Nord gGmbH werden alle strategischen Zielplanungen standort?bergreifend für den Klinikverbund entwickelt und gesteuert. Tr?ger ist die Freie Hansestadt Bremen. Die Klinikum Bremen-Mitte gGmbH befindet sich zentral in innerst?dtischer Lage der Freien Hansestadt Bremen. Das Klinikum besteht seit über 150 Jahren, die darauf befindlichen Gebäude sind in Pavillonstruktur auf einer Gesamtfläche von ca. 19,4 ha abgebildet. Der medizinische Betrieb wird in über 20 Fachkliniken und einer Vielzahl von Instituten und angesiedelten Praxen sichergestellt: Kliniken: Klinik für Allgemeine, Viscerale und Onkologische Chirurgie; Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie; Klinik für Gefäßchirurgie;Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische Operationen und Spezielle Schmerztherapie; Klinik für Neurochirurgie; Neurologische Klinik ? Schlaganfalleinheit (Stroke Unit); Klinik für Plastische, Rekonstruktive und ästhetische Chirurgie; Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie; Zentrum für Innere Medizin Kliniken I ? III / Kompetenzzentrum für Abdominalerkrankungen; Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie; Klinik für Neonatologie und P?diatrische Intensivmedizin; Prof. Hess Kinderklinik; Augenklinik; Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe; Hals ? Nasen ? Ohrenklinik, Plastische Operationen und Spezielle Schmerztherapie; Klinik für Dermatologie und Allergologie; Urologische Klinik; Klinik für Neuroradiologie; Klinik für Radiologische Diagnostik und Nuklearmedizin; Klinik für Strahlentherapie. Institute: Apotheke (Zentralapotheke); Institut für Allgemeine Hygiene, Krankenhaus- und Umwelthygiene; Institut für Klinische Pharmakologie; Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin; Institut für Neuropathologie; Institut für Pathologie. Schulen: Integratives Bildungszentrum; Lehranstalt für technische Assistenten in der Medizin. Im Klinikum Bremen-Mitte werden jährlich rund 50 000 Patienten stationär und 70 000 Patienten ambulant behandelt. Insgesamt verfügt das Klinikum derzeit über 885 stationäre, 90 teilstation?re Pl?tze und 14 Dialysepl?tze. Im Klinikum Im KBM sind derzeit rund 2 100 Mitarbeiter beschäftigt (VK). Darüber hinaus sind im KBM rund 320 Ausbildungsplätze angesiedelt. 2.0) Ausgangssituation / Historie zum Masterplan Klinikum Bremen-Mitte gGmbH: Für die Klinikum Bremen-Mitte gGmbH wurden aufgrund der sich abzeichnenden Veränderungen im Gesundheitswesen bereits 2003 erste ?berlegungen zur Entwicklung eines Masterplans aufgenommen. Dazu wurden in einem ersten Teil konzeptionelle Ansätze zur medizinischen Neuausrichtung (Bildung von medizinischen Kompetenzzentren) entwickelt. Darauf aufbauend entstand in einem 2. Teil das bauliche Konzept, welches eine Zentrierung der seit über 150 Jahren entstandenen Pavillonbauweise vorsieht. Diese ersten ?berlegungen (Strategieplanung) wurden durch Plausibilit?tsgutachten vom Konzeptionsansatz her bestätigt bzw. in Teilen modifiziert. Geplant war, das Projekt über ein PPP-Modell (Planen, Bauen und Betreiben) zu realisieren. Ende 2005 wurde die Entscheidung zum Start eines Vorprojektes mit dem Ziel der Erstellung einer ausschreibungsf?higen Unterlage auf der Basis eines PPP-Modells getroffen. Das Ergebnis des Vorprojektes (Funktionale Leistungsbeschreibung) war Gegenstand des sich daran anschließenden PPPVerfahrens, welches im August 2006 im Rahmen eines ?wettbewerblichen Dialogs? ausgeschrieben wurde. Während des PPP-Verfahren wurden weitere ergänzende Unterlagen in das Verfahren eingebracht. Die vorliegende Funktionale Leistungsbeschreibung wurde an die Ergebnisse aus dem wettbewerblichen Dialog im 2. Quartal 2007 angepasst. Das PPP-Verfahren wurde im Januar 2008 vorzeitig für beendet erklärt. Mit und nach der vorzeitigen Beendigung des PPP-Verfahrens wurde der vorliegende Masterplan im Rahmen konzeptioneller Planungsansätze überarbeitet und weiter modifiziert. Unter Berücksichtigung der aktuellen und sich abzeichnenden Marktver?nderungen wurde zunächst eine Baukostenfortschreibung vorgenommen. Diese Basis war dann Grundlage für den überarbeiteten Masterplan. So wurden z. B. patientenferne Einrichtungen (wie Zentralapotheke, Teile des geplanten Ver- und Entsorgungszentrums und Verwaltung) aus der Planung herausgenommen. Diese sollen außerhalb des jetzigen Verfahrens im Rahmen einer Verbundl?sung über alle Klinikstandorte der Gesundheit Nord gGmbH im Sinne einer weiteren Zentralisierung realisiert werden. Das ursprünglich geplante Parkhaus wurde ebenfalls aus der jetzigen Maßnahme herausgenommen. Darüber hinaus wurden weitere Optimierungen und Reduzierungen im Bereich Bau und Architektur und in den Fl?chenans?tzen vorgenommen. Das im alten Masterplan umzubauende Chirurgische Zentralgeb?ude sowie der verbliebene Teil der Pädiatrie soll ebenfalls aufgegeben werden. Daraus resultiert, dass der bisher geplante Teilersatzneubau aufgestockt wird (diese Aufstockung war im alten Masterplan als Reservefl?che geplant) und eine Fl?chenerweiterung in Richtung Osten für ein Mutter-Kind-Zentrum durchgeführt werden soll. 3.0) Aufgabenbeschreibung Generalplanerleistungen Allgemein: Es werden Generalplanerleistungen ausgeschrieben. Diese umfassen u. a. Architektenplanung nach ?? 15 ff. HOAI, Tragwerksplanung nach ?? 62 ff. HOAI, Planung der technischen Gebäudeausrüstung nach ?? 68 ff. HOAI hinsichtlich der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 und 6, Verkehrsplanung ? 51 ff. HOAI, jeweils für die Leistungsphasen 1?9 (ggf. unter Reduzierung der Grundleistungen). Darüber hinaus umfassen sie die Betriebs- und Organisationsplanung (BO) zur Überarbeitung eines Betriebskonzeptes und eines Einzelraumprogramms für das Vorhaben. Die umfangreichen Ergebnisse der vorhergegangenen Planungen und die konzeptionellen Ansätze des überarbeiteten Masterplans 2008 sind zu berücksichtigen, weiterzuentwickeln und unter Berücksichtigung der sich fortentwickelnden strategischen Gesamtausrichtung der Gesundheit Nord gGmbH in die Planungsleistungen einzuarbeiten. Es werden den Bewerbern auf Anforderung die bisherigen Planungsergebnisse als PDF Dateien auf CD/DVD zur Verfügung gestellt (mit einem Inhaltsverzeichnis in Papierform): CD 1 Strategiekonzept Masterplan 2003/2004; DVD 2 Verdingungsunterlagen PPP-Verfahren Stand 31.08.2006; CD 3 Funktionale Leistungsbeschreibung überarbeitet Architektur Stand 02.04.2007; CD 4 Funktionale Leistungsbeschreibung Technik überarbeitet Stand 2.4.2007; CD 5 Medizintechnik überarbeitet Stand 2.6.2007; CD 6 überarbeitete Pläne Neubau Stand 02.04.2007; CD 7 Konzeptionelle Ansätze überarbeiteter Masterplan 2008. Die zur Verfügung gestellten bisherigen Planungsergebnisse dürfen von den Bewerbern nur für dieses Verfahren benutzt und dürfen an Dritte nicht weitergegeben werden. Die bisherigen Planungsergebnisse werden den Bewerbern als Ergänzung zu dieser Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt, damit diese sich ein umfassendes Bild über die bisherigen Vorarbeiten/Aufgabe machen können und damit die Bewerber, die zur Verhandlung aufgefordert werden, bereits frühzeitig die Grundlagen ihrer Honorarvorstellungen ermitteln können. Gegenstand des Auftrages sind unter anderem die Erstellung der notwendigen Planungs-, Koordinations- Abstimmungsleistungen sowie die Einholung aller Zustimmungen und Genehmigungen im Rahmen des Projektes. Der beabsichtigte Generalplanervertrag sieht Optionsrechte des Auftraggebers insoweit vor, als zunächst von den infrage kommenden Leistungen nur Teilleistungen (Leistungsphasen 1?4) beauftragt werden und die weiteren Leistungsphasen beauftragt werden können, ohne dass dem Auftragnehmer hierauf ein Rechtsanspruch zusteht (?Abrufvertrag?). 4.0) Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung: Bei der vorgesehenen Maßnahme handelt es sich um eine Neustrukturierung des gesamten Klinikums Bremen Mitte (KBM). Betroffen sind das gesamte Klinikgel?nde und alle Bestandsfl?chen, -anlagen und -geb?ude. Die Neustrukturierung besteht aus Umnutzung-, Abbruch-, Umbau-, Sanierungs- und Neubauma?nahmen. Das Klinikum soll während der Umstrukturierung weitgehend uneingeschränkt in Betrieb bleiben. Neben der uneingeschränkten Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes ist die nahe Erreichbarkeit sowie die Ver- und Entsorgung durchgehend zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere für die Verkehrsanbindung, Medienversorgung, Entwässerung, Beleuchtung sowie für den Schutz vor mechanischen Beschädigungen und Beeinträchtigungen durch Sperrungen, Staub, Schmutz, Lärm, Erschütterungen etc. Die Neustrukturierungsma?nahmen sollen in mehreren Abschnitten erfolgen (Vorabma?nahmen, Interimsma?nahmen, Abbruch, Neubauma?nahmen Basis war dann Grundlage für den überarbeiteten Masterplan. So wurden z. B. patientenferne Einrichtungen (wie Zentralapotheke, Teile des geplanten Ver- und Entsorgungszentrums und Verwaltung) aus der Planung herausgenommen. Diese sollen außerhalb des jetzigen Verfahrens im Rahmen einer Verbundl?sung über alle Klinikstandorte der Gesundheit Nord gGmbH im Sinne einer weiteren Zentralisierung realisiert werden. Das ursprünglich geplante Parkhaus wurde ebenfalls aus der jetzigen Maßnahme herausgenommen. Darüber hinaus wurden weitere Optimierungen und Reduzierungen im Bereich Bau und Architektur und in den Fl?chenans?tzen vorgenommen. Das im alten Masterplan umzubauende Chirurgische Zentralgeb?ude sowie der verbliebene Teil der Pädiatrie soll ebenfalls aufgegeben werden. Daraus resultiert, dass der bisher geplante Teilersatzneubau aufgestockt wird (diese Aufstockung war im alten Masterplan als Reservefl?che geplant) und eine Fl?chenerweiterung in Richtung Osten für ein Mutter-Kind-Zentrum durchgeführt werden soll. 3.0) Aufgabenbeschreibung Generalplanerleistungen Allgemein: Es werden Generalplanerleistungen ausgeschrieben. Diese umfassen u. a. Architektenplanung nach ?? 15 ff. HOAI, Tragwerksplanung nach ?? 62 ff. HOAI, Planung der technischen Gebäudeausrüstung nach ?? 68 ff. HOAI hinsichtlich der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 und 6, Verkehrsplanung ? 51 ff. HOAI, jeweils für die Leistungsphasen 1?9 (ggf. unter Reduzierung der Grundleistungen). Darüber hinaus umfassen sie die Betriebs- und Organisationsplanung (BO) zur Überarbeitung eines Betriebskonzeptes und eines Einzelraumprogramms für das Vorhaben. Die umfangreichen Ergebnisse der vorhergegangenen Planungen und die konzeptionellen Ansätze des überarbeiteten Masterplans 2008 sind zu berücksichtigen, weiterzuentwickeln und unter Berücksichtigung der sich fortentwickelnden strategischen Gesamtausrichtung der Gesundheit Nord gGmbH in die Planungsleistungen einzuarbeiten. Es werden den Bewerbern auf Anforderung die bisherigen Planungsergebnisse als PDF Dateien auf CD/DVD zur Verfügung gestellt (mit einem Inhaltsverzeichnis in Papierform): CD 1 Strategiekonzept Masterplan 2003/2004; DVD 2 Verdingungsunterlagen PPP-Verfahren Stand 31.8.2006; CD 3 Funktionale Leistungsbeschreibung überarbeitet Architektur Stand 2.4.2007; CD 4 Funktionale Leistungsbeschreibung Technik überarbeitet Stand 2.4.2007; CD 5 Medizintechnik überarbeitet Stand 2.6.2007; CD 6 überarbeitete Pläne Neubau Stand 2.4.2007; CD 7 Konzeptionelle Ansätze überarbeiteter Masterplan 2008. Die zur Verfügung gestellten bisherigen Planungsergebnisse dürfen von den Bewerbern nur für dieses Verfahren benutzt und dürfen an Dritte nicht weitergegeben werden. Die bisherigen Planungsergebnisse werden den Bewerbern als Ergänzung zu dieser Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt, damit diese sich ein umfassendes Bild über die bisherigen Vorarbeiten/Aufgabe machen können und damit die Bewerber, die zur Verhandlung aufgefordert werden, bereits frühzeitig die Grundlagen ihrer Honorarvorstellungen ermitteln können. Gegenstand des Auftrages sind unter anderem die Erstellung der notwendigen Planungs-, Koordinations- Abstimmungsleistungen sowie die Einholung aller Zustimmungen und Genehmigungen im Rahmen des Projektes. Der beabsichtigte Generalplanervertrag sieht Optionsrechte des Auftraggebers insoweit vor, als zunächst von den infrage kommenden Leistungen nur Teilleistungen (Leistungsphasen 1?4) beauftragt werden und die weiteren Leistungsphasen beauftragt werden können, ohne dass dem Auftragnehmer hierauf ein Rechtsanspruch zusteht (?Abrufvertrag?). 4.0) Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung: Bei der vorgesehenen Maßnahme handelt es sich um eine Neustrukturierung des gesamten Klinikums Bremen Mitte (KBM). Betroffen sind das gesamte Klinikgel?nde und alle Bestandsfl?chen, -anlagen und -geb?ude. Die Neustrukturierung besteht aus Umnutzung-, Abbruch-, Umbau-, Sanierungs- und Neubauma?nahmen. Das Klinikum soll während der Umstrukturierung weitgehend uneingeschränkt in Betrieb bleiben. Neben der uneingeschränkten Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes ist die nahe Erreichbarkeit sowie die Ver- und Entsorgung durchgehend zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere für die Verkehrsanbindung, Medienversorgung, Entwässerung, Beleuchtung sowie für den Schutz vor mechanischen Beschädigungen und Beeinträchtigungen durch Sperrungen, Staub, Schmutz, Lärm, Erschütterungen etc. Die Neustrukturierungsma?nahmen sollen in mehreren Abschnitten erfolgen (Vorabma?nahmen, Interimsma?nahmen, Abbruch, Neubauma?nahmen einschließlich aller im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Kosten. Ein Anteil von voraussichtlich 24 000 000 EUR Medizintechnikkosten ist außerhalb der vorher genannten Gesamtkosten ausgewiesen. 4.2) Zentral OP / Notfallaufnahme: Das bestehende Gebäude 1 (ZOP), welches in 2002 fertiggestellt wurde, soll weiter genutzt und umgebaut werden. Das Gebäude verfügt über ein Erdgeschoss, in dem sich die zentrale Notfallaufnahme, Ambulante Sprechstunde und der Haupteingang mit Information, Aufnahmepl?tzen, Wartezone und Bistro-Bereich befinden. Im 1. Obergeschoss befindet sich der Zentral OP mit derzeit 8 OPS?len, Konferenzraum und ZSVA. In der 2. Etage befindet sich das Technikgeschoss und auf dem Dach ein klassifizierter Hubschrauberlandeplatz für Tag und Nachtlandungen, der fortbestehen soll. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen soll im Erdgeschoss der Haupteingang r?ckgebaut werden. Warte- und Bistrobereich werden zugunsten einer zu bauenden KV-Ambulanz aufgegeben werden. Der Notfallbereich wird um die Funktionen der anderen Fachdisziplinen (z. B. HNO, Augenklinik, Urologie, Gynäkologie, Dermatologie) erweitert. Die Liegendanfahrt wird im Rahmen der direkten Anbindung des Teilersatzneubaus mit dem Ziel einer wettertunabh?ngigen Nutzung neu gestaltet. Der im 1. OG befindliche Zentral OP mit 8 OP-S?len wird um voraussichtlich 7 weitere im Teilersatzneubau unterzubringende OP?s mit zentraler Einleitung, Holding Area, erweitert. Die bisherige OP Planung ist zu ?berarbeiten. 4.3) Betriebs- und Organisationsplanung: Gegenstand der Betriebsorganisationsplanung für dieses Projekt ist eine Analyse der vorhandenen Unterlagen zur Betriebs- und Raumplanung. Die aus 2003/2004 zugrunde gelegten Leistungsdaten sind zu aktualisieren und daraus ableitend den strukturellen Planungen zum Fl?chen- und Raumbedarf anzupassen. Weiterhin sind für die Fortschreibung der Fl?chen- und Raumplanung die Erkenntnisse zur Redimensionierung der Fl?chen zu berücksichtigen sowie Aspekte aus der konzeptionellen Überarbeitung Masterplan aufzunehmen (z.B. Integration der Leistungen Haus 6/12 in den Teilersatzneubau, Planung eines Mutter-Kind-Zentrums). Insbesondere sind die Bereiche Zentral OP, ambulantes Operieren, Strahlen-/Nuklearmedizin, Pathologie; Neuropathologie weiter zu optimieren bzw. zu entwickeln. Die Planungen zur Ver- und Entsorgung einschließlich der geplanten automatischen Warentransportanlage (AWT) sind zu ?berpr?fen. Darüber hinaus wird in der Gesundheit Nord gGmbH derzeit die medizinische Neustrukturierung über alle 4 Klinikstandorte im Sinne einer strategischen Gesamtplanung entwickelt. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich Mitte dieses Jahres vor, so dass diese im Rahmen der Betriebs- und Organisationsplanung aufzunehmen sind. Dies betrifft auch optimierte Prozessabl?ufe. Auf dieser Basis ist die Betriebsplanung fortzuentwickeln und eine Überarbeitung/Entwicklung eines Raum- und Funktionsprogramms mit Fl?chenermittelung nach DIN 13080 vorzunehmen. Die Prozesse sind für die einzelnen Bereiche zu ?berpr?fen, ggf. neu zu entwickelten und entsprechend in der Betriebs- und Organisationsplanung zu hinterlegen. 4.4) Bauabschnitte: Aufgrund des uneingeschränkten durchlaufenden Klinikbetriebes sind zahlreiche zeitliche Abhängigkeiten vorhanden. Nutzungen können erst ausziehen, wenn dafür neue Räumlichkeiten geschaffen wurden. Im Rahmen der Planung des Vorprojektes wurden Grobphasen (Vorbereitende Maßnahmen, Bauabschnitte 1 ? 3) vorgesehen, die entsprechend zu aktualisieren ggf. neu zu entwickeln sind. 4.5) Vorbereitende Maßnahmen: Hierunter werden im Wesentlichen alle Maßnahmen verstanden, die zur Baufeldfreimachung erforderlich sind. Dies ist vor allem der vollständige oder teilweise Abbruch von mehreren Gebäuden, Außenanlagen, Hindernissen etc. Darüber hinaus sind im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten die Durchführung von Infrastrukturma?nahmen inkl. Trafostationen, Technikzentralen und Notstromversorgung notwendig. Unter anderem ist nach heutigem Stand der Abbruch nachfolgender Gebäude zur Baufeldfreimachung erforderlich: Hygieneinstitut (Gebäude Nr.13); Zentralapotheke (Gebäude Nr. 14); Blutbank (Gebäude Nr. 17); Anbau Innere Medizin (Gebäude Nr.3); Innere Intensivstation (Gebäude Nr. 4); Alte K?che (Gebäude Nr. 15); Verwaltung alte Frauenklinik (Gebäude 18); Bunker. Nach Fertigstellung des Teilersatzneubaus sind ggf. weitere Bestandsgebäude abzurei?en ? die dafür notwendigen Planungen/Arbeiten sind Gegenstand der Maßnahme. 4.6) Interimsma?nahmen: Für den alten Masterplan wurden Interimsma?nahmen geplant. Diese Interimma?nahmen wurden unter dem Aspekt des Erhaltes Haus 6/12 detailliert geplant. Diese Planungen sind unter Berücksichtigung der geänderten Rahmenbedingungen und unter wirtschaftlichen Kriterien zu prüfen und fortzuschreiben. Für den Bereich des Gebäudes 1 (ZOP), in dem Umbauten geplant sind, müssen entsprechende Interimsl?sungen entwickelt werden. Bisher waren nachfolgende Maßnahmen geplant: Interimsma?nahmen für den Bereich der Inneren Intensivstation, Dialysestation, verschiedene Stationsverlagerungen aus dem Bereich der Inneren Medizin. Zeitweise Unterbringung der Stationen 3, HDT, Station 15 aus den Gebäuden der Inneren Medizin sowie der Anästhesie in ein zu erstellendes Gebäude in Modulbauweise im hinteren Bereich von Haus 6/12. Besondere Anforderungen sind für den in der Inneren Medizin gelegenen Bereich der Onkologie (immungeschw?chte Patienten) im Rahmen der HDT Behandlung zu berücksichtigen. Für die sich auf dem Klinikgel?nde befindlichen privaten Praxen sind während der gesamten Bau- und Umstrukturierungsmaßnahme die Zugänglichkeit, Anfahrbarkeit, Auffindbarkeit und die uneingeschränkte Nutzbarkeit sicherzustellen. 4.7) Nicht mehr Gegenstand der Maßnahme: Im Rahmen des ?Alten Masterplan? sollte der Neubau eines Ver- und Entsorgungszentrums, Zentralapotheke, Parkhaus realisiert werden. Diese Neubauten sind nicht Gegenstand der jetzigen Maßnahme. Das Ver- und Entsorgungszentrum wird lediglich als Anlieferungs- und Verteilerstation vorgesehen und soll in der Qualität ?Industriestandard? unter Berücksichtigung städtebaulicher Belange realisiert werden. Die bisher geplante AWT-Trasse ist im Rahmen der weiteren Planungen nochmals auf den Prüfstand zu stellen und muss mit den klinikstandort?bergreifenden ?berlegungen zur Gesamtlogistik der Gesundheit Nord gGmbH stehen. Alle in den bisherigen Unterlagen erarbeiten Bezüge des klassischen PPP-Models (Betreiberleistungen) werden nicht abgerufen. Die Elemente des PPP-Modells sind nicht Gegenstand der Leistungserbringung (so sind insbesondere die Leistungen des ursprünglich vorgesehenen Facilty-Managements gegenstandslos). 4.8) Überarbeitung der Planung: Die für das PPP-Verfahren erarbeitete Funktionale Leistungsbeschreibung mit Stand 31.8.2006, die im Rahmen des wettbewerblichen Dialogs eingearbeiteten Änderungen, sowie auch die nach Beendigung des PPP-Verfahrens erarbeiteten konzeptionellen Rahmenvorgaben sind entsprechend zu berücksichtigen und planerisch aufzunehmen bzw. zu ?berarbeiten. Dies bedeutet im Wesentlichen eine Anpassung/Überarbeitung der bisherigen Betriebs- und Organisationsplanung sowie des Raumprogramms. Zu berücksichtigen sind insbesondere die in den Rahmenvorgaben zugrunde gelegte Redimensionierung der Fl?chen (Schwerpunkt Untersuchungs- und Behandlungsbereiche), und des Raumprogramms in Bezug auf die geforderten Redimensionierung der bisher ausgewiesenen Fl?chen, die Integration der Pädiatrie in die Neubauma?nahme sowie die Integration der bisherigen Bereiche aus dem Haus 6/12 (Chirurgisches Zentralgeb?ude). 4.9) Außenanlagen/Verkehrserschlie?ung: Im Rahmen der gestellten Anforderungen zur Überarbeitung des Teilersatzneubaus ist eine Fl?chenerweiterung in Richtung Osten vorgesehen (Mutter-Kind- Zentrum). Dadurch werden weiter Fl?chen frei. In diesem Zuge sind unter Berücksichtigung der städtebaulichen Vorgaben die Erschließung und die Außenanlagen zu ?berarbeiten. 4.10) Medizintechnik: Im Rahmen der bisherigen Arbeiten zum Masterplan wurde eine Bestandsaufnahme der Medizintechnik vorgenommen. Der ?bernehmbare Anteil wurde ermittelt und die neu zu beschaffende Medizintechnik im Rahmen der Maßnahme ausgewiesen. Weiterhin wurde ein Raumbuch (Grundlage BO-Planung) für den Bereich der Medizintechnik erstellt. Auf dieser Grundlage sind die Planungen zur Medizintechnik zu ?berarbeiten bzw. fortzuentwickeln. Dabei sind die strategischen Gesamtplanungen zur Medizintechnik der Gesundheit Nord gGmbH sowie derzeit in Planung befindliche Maßnahmen zu berücksichtigen. Die Planungen sind auf der Grundlage der noch zu aktualisierenden Raumplanung entsprechend zu ?berarbeiten. Für die Medizintechnikplanung wurde im alten Masterplan von einem Beschaffungsvolumen von rund 24 000 000 EUR ausgegangen (vergleiche oben ?Teilersatzneubau /Neubauma?nahme?). Dieses Volumen kann sich aufgrund der o. g. Ausführungen noch verändern. 4.11) Aspekte zur Projektdurchf?hrung: Alle Ergebnisse sind in Form von Entscheidungsvorlagen für die entsprechenden Gremien vorzubereiten. Dabei sind Alternativen mit Vor- und Nachteilen aufzubereiten und entsprechende Empfehlungen unter Berücksichtigung fachlicher und wirtschaftlicher Aspekte zu erstellen. Der Nachweis über ein wirtschaftliches Vorgehen ist in jedem Fall zu erbringen. Im Rahmen des Kostencontrollings sind bei ?berschreitungen des abgestimmten Kostenrahmens Nachweise zu erbringen, wie diese wieder aufgefangen werden können. Weiterhin ist im Rahmen der Weiterentwicklung der Baumaßnahme der Nachweis über die Berücksichtigung einer ökologischen und energieoptimierten Bauweise zu erbringen.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Gesundheit und Sicherheit , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Originalsprache:
Verfügbare Sprachen:
DE

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Für Vertragskunden
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