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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Hannover (ID:11512805)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
11512805
Region:
30449 Hannover
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.01.2016
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Immobilienprojektes i/ZWO beabsichtigt die enercity Immobilien GmbH & Co.KG (eIG) die Sanierung von Bestandsgebäuden sowie den Neubau von Büro- und Erschließungsgebäuden an den Standorten Ricklingen und Glocksee. Ziel des Immobilienprojekts ist eine effiziente und wirtschaftliche Immobilienoptimierung durch eine funktionale Neuordnung Die Bestandsgebäude der Standorte Ricklingen und Glocksee wurden überwiegend in den 1960/70er Jahren errichtet. Sie sind im erweiterten westlichen bzw. südwestlichen Innenstadtgebiet von Hannover verortet (ca. 4 bzw. 2 km vom Hauptbahnhof entfernt). Die enercity Immobilien GmbH & Co. KG ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Hannover AG (enercity). Die Realisierung der baulichen Ergänzungen steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Projektentscheidung des enercity-Vorstandes im 4. Quartal 2016. Die Bedarfe richten sich nach den Anforderungen des Mieters enercity. Standort Ricklingen: Der Standort Ricklingen ist insbesondere durch eine gewerbliche Nutzung (Leitstelle, Werkstätten, Lager, Fahrzeuge) geprägt. Darüber hinaus umfasst er zahlreiche Büroflächen. Es befinden sich fast ausschließlich Abteilungen der Technischen Direktion und die enercity Netzgesellschaft an diesem Standort. Für eine bauliche Ergänzung durch einen Büroneubau mit einer angestrebten BGF von ca. 12 200 m sollen Teile der Bestandsbebauung abgerissen werden, sodass auf dem Grundstücksbereich ein definiertes Baufeld für eine Überplanung zur Verfügung steht. Der Büroneubau soll überwiegend Verwaltungseinheiten sowie im Kellergeschoss Lager- und Archivflächen aufnehmen. Im Zuge der Gesamtentwicklung sind auch Teile der Bestandsgebäude, insbesondere der zentrale Gebäudekomplex RK.10-12, zu sanieren. Daher sind im Rahmen des Gesamtkonzepts die Bestandsbauten in die Planung zu integrieren. Standort Glocksee: Der Standort Glocksee umfasst vorwiegend Bürogebäude ergänzt durch Nebengebäude sowie ein Leitstellengebäude. Die zentralen Gebäude GL.01 und GL.06 sollen durch einen neuen Erschließungsbaukörper funktional optimiert werden. Darüber hinaus soll der Speisesaal zukünftig erdgeschossig neben der Küche, die sich im denkmalgeschützten ehemaligen Gasometer (GL.07) befindet, angesiedelt werden. Im Zuge der Gesamtentwicklung sind auch Teile der Bestandsgebäude, insbesondere die o.g. zentralen Gebäude GL.01 und GL.06, zu sanieren. Planungsaufgabe: Gegenstand des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs ist die funktionale und bauliche Optimierung der Standorte Ricklingen und Glocksee. Auf dem Standort Ricklingen ist der Neubau eines Bürohauses vorgesehen. Am Standort Glocksee sollen Erweiterungsbauten (Erschließungsbauwerk sowie der Anbau eines Speisesaals an den denkmalgeschützten ehemaligen Gasometer) erstellt werden. An beiden Standorten ist zudem die Innen- und Außensanierung der Bestandsbebauung geplant. Im Rahmen der baulichen Gesamtentwicklung sind auf beiden Standorten auch Gebäudeabbrüche vorgesehen, wodurch sich die Standorte baulich zum Umfeld öffnen sollen. In diesem Zusammenhang sind auch die Freiräume/Sonderflächen auf dem Grundstück neu zu ordnen und die Gestaltung der jeweiligen Eingangsbereiche und des Außengeländes entsprechend zu optimieren. Insgesamt ist am Standort Ricklingen mit dem Büroneubau eine Fläche von ca. 12 200 m BGF nach DIN 277 zu realisieren. Die zu sanierende Fläche der Bestandsbebauung beträgt ca. 15 500 m BGF. Am Standort Glocksee ist mit dem Neubau des Speisesaals eine Fläche von ca. 500 m BGF nach DIN 277 zu realisieren. Die Größe des Erschließungsbaukörpers ist entwurfsabhängig und richtet sich nach der Funktion. Die zu sanierende Fläche der Bestandsbebauung beträgt ca. 15 000 m BGF. Im Rahmen des Wettbewerbs ist die Sanierung der Bestandsgebäude an beiden Standorten exemplarisch anhand ausgewählter Geschosse bzw. ausgewählter Fassadenansichten darzustellen. Von den Teilnehmern des Wettbewerbs werden für beide Unternehmensstandorte Aussagen zur architektonischen Qualität der Neu- und Erweiterungsbauten, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berüc...
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  16124-2016

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
eIG – enercity Immobilien GmbH & Co. KG
Ihmeplatz 2
Zu Händen von: Herrn Jörg Schulz
30449 Hannover
DEUTSCHLAND
E-Mail: izwo@enercity.de
Fax: +49 5114309414360
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.enercity.de

Weitere Auskünfte erteilen:
Kajen 10
Herrn Kai Degen
20459 Hamburg
Deutschland
E-Mail: k.degen@drost-consult.de
Fax: +49 40360984-11
Internet-Adresse(n): http://www.drost-consult.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: D&K drost consult GmbH Kajen 10 Herrn Kai Degen 20459 Hamburg Deutschland E-Mail: k.degen@drost-consult.de Fax: +49 40360984-11 Internet-Adresse(n): http://www.drost-consult.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: D&K drost consult GmbH Kajen 10 Herrn Kai Degen 20459 Hamburg Deutschland E-Mail: k.degen@drost-consult.de Fax: +49 40360984-11 Internet-Adresse(n): http://www.drost-consult.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
I.3) Haupttätigkeit(en)
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1.1 Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den Öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
I/ZWO – Neubau und Sanierung an den Standorten Ricklingen und Glocksee.
II.1.2 Kurze Beschreibung
Im Rahmen des Immobilienprojektes i/ZWO beabsichtigt die enercity Immobilien GmbH & Co.KG (eIG) die Sanierung von Bestandsgebäuden sowie den Neubau von Büro- und Erschließungsgebäuden an den Standorten Ricklingen und Glocksee. Ziel des Immobilienprojekts ist eine effiziente und wirtschaftliche Immobilienoptimierung durch eine funktionale Neuordnung Die Bestandsgebäude der Standorte Ricklingen und Glocksee wurden überwiegend in den 1960/70er Jahren errichtet. Sie sind im erweiterten westlichen bzw. südwestlichen Innenstadtgebiet von Hannover verortet (ca. 4 bzw. 2 km vom Hauptbahnhof entfernt). Die enercity Immobilien GmbH & Co. KG ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Hannover AG (enercity). Die Realisierung der baulichen Ergänzungen steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Projektentscheidung des enercity-Vorstandes im 4. Quartal 2016. Die Bedarfe richten sich nach den Anforderungen des Mieters enercity. Standort Ricklingen: Der Standort Ricklingen ist insbesondere durch eine gewerbliche Nutzung (Leitstelle, Werkstätten, Lager, Fahrzeuge) geprägt. Darüber hinaus umfasst er zahlreiche Büroflächen. Es befinden sich fast ausschließlich Abteilungen der Technischen Direktion und die enercity Netzgesellschaft an diesem Standort. Für eine bauliche Ergänzung durch einen Büroneubau mit einer angestrebten BGF von ca. 12 200 m sollen Teile der Bestandsbebauung abgerissen werden, sodass auf dem Grundstücksbereich ein definiertes Baufeld für eine Überplanung zur Verfügung steht. Der Büroneubau soll überwiegend Verwaltungseinheiten sowie im Kellergeschoss Lager- und Archivflächen aufnehmen. Im Zuge der Gesamtentwicklung sind auch Teile der Bestandsgebäude, insbesondere der zentrale Gebäudekomplex RK.10-12, zu sanieren. Daher sind im Rahmen des Gesamtkonzepts die Bestandsbauten in die Planung zu integrieren. Standort Glocksee: Der Standort Glocksee umfasst vorwiegend Bürogebäude ergänzt durch Nebengebäude sowie ein Leitstellengebäude. Die zentralen Gebäude GL.01 und GL.06 sollen durch einen neuen Erschließungsbaukörper funktional optimiert werden. Darüber hinaus soll der Speisesaal zukünftig erdgeschossig neben der Küche, die sich im denkmalgeschützten ehemaligen Gasometer (GL.07) befindet, angesiedelt werden. Im Zuge der Gesamtentwicklung sind auch Teile der Bestandsgebäude, insbesondere die o.g. zentralen Gebäude GL.01 und GL.06, zu sanieren. Planungsaufgabe: Gegenstand des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs ist die funktionale und bauliche Optimierung der Standorte Ricklingen und Glocksee. Auf dem Standort Ricklingen ist der Neubau eines Bürohauses vorgesehen. Am Standort Glocksee sollen Erweiterungsbauten (Erschließungsbauwerk sowie der Anbau eines Speisesaals an den denkmalgeschützten ehemaligen Gasometer) erstellt werden. An beiden Standorten ist zudem die Innen- und Außensanierung der Bestandsbebauung geplant. Im Rahmen der baulichen Gesamtentwicklung sind auf beiden Standorten auch Gebäudeabbrüche vorgesehen, wodurch sich die Standorte baulich zum Umfeld öffnen sollen. In diesem Zusammenhang sind auch die Freiräume/Sonderflächen auf dem Grundstück neu zu ordnen und die Gestaltung der jeweiligen Eingangsbereiche und des Außengeländes entsprechend zu optimieren. Insgesamt ist am Standort Ricklingen mit dem Büroneubau eine Fläche von ca. 12 200 m BGF nach DIN 277 zu realisieren. Die zu sanierende Fläche der Bestandsbebauung beträgt ca. 15 500 m BGF. Am Standort Glocksee ist mit dem Neubau des Speisesaals eine Fläche von ca. 500 m BGF nach DIN 277 zu realisieren. Die Größe des Erschließungsbaukörpers ist entwurfsabhängig und richtet sich nach der Funktion. Die zu sanierende Fläche der Bestandsbebauung beträgt ca. 15 000 m BGF. Im Rahmen des Wettbewerbs ist die Sanierung der Bestandsgebäude an beiden Standorten exemplarisch anhand ausgewählter Geschosse bzw. ausgewählter Fassadenansichten darzustellen. Von den Teilnehmern des Wettbewerbs werden für beide Unternehmensstandorte Aussagen zur architektonischen Qualität der Neu- und Erweiterungsbauten, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Im Zusammenhang mit einer angestrebten Standortöffnung sollen darüber hinaus auch Aussagen zu den neuen Eingangssituationen (Adressbildung) sowie zur Zonierung der neu entstehenden Freiflächen getroffen werden. Für den Standort Ricklingen sollen zusätzlich bauliche Erweiterungsmöglichkeiten für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung aufgezeigt werden. Generell werden Lösungsvorschläge erwartet, die ein möglichst optimales Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, hoher Energieeffizienz, niedrigen Betriebskosten und wirtschaftlicher Erstellung vorweisen. Entsprechende Aussagen in Form von qualifizierten Konzepten werden im Wettbewerb erwartet. Die Durchführung des Bauvorhabens ist am jeweiligen Standort und insgesamt als eine Gesamtmaßnahme, teilweise unter Aufrechterhaltung des bestehenden Betriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit der bestehenden Gebäudeteile am Standort Ricklingen muss während der Bauzeit gewährleistet werden. Am Standort Glocksee sollen die Gebäude während der Sanierung größtenteils freigezogen werden. Die Sanierungsmaßnahmen am Standort Glocksee sollen bis Mitte 2020 abgeschlossen werden. Die Realisierung der baulichen Ergänzungen an beiden Standorten ist ebenfalls bis Mitte 2020 vorgesehen. Die Sanierungsmaßnahmen am Standort Ricklingen sind größtenteils für die Jahre 2021 – 2023 geplant. Der vorgegebene Kostenrahmen für die Sanierungsmaßnahmen in Ricklingen und Glocksee beträgt ca. 40 000 000 EUR netto gem. DIN 276 Kostengruppen 300 + 400. Der vorgegebene Kostenrahmen für die Neubaumaßnahmen beträgt ca. 26 000 000 EUR netto gem. DIN 276 Kostengruppen 300 + 400. Der Wettbewerb wird gemäß SektVO § 11 2 und § 3 (3) Richtlinien für Planungswettbewerbe in der Fassung vom 31.1.2013 (RPW 2013) als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 14 Teilnehmern und mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben gem. § 1 (4) RPW 2013 bis zur Entscheidung des Preisgerichts anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch D&K drost consult GmbH, Hamburg.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen sind. Teilnahmeberechtigt sind Architekten/Architektinnen (siehe Punkt III.2)). Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaften) von Architekten sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2)) nachweisen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft auszufüllen. Ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner zu benennen (Anlage 1E). Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen, Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig. Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Jeder Unterauftragnehmer muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2)) nachweisen und ist im Bewerbungsbogen zu benennen. Im Falle der Bewerbung mit Unterauftragnehmern ist Anlage 1G von jedem Unterauftragnehmer zu unterzeichnen und einzureichen. In dem vorgeschalteten, offenen Bewerbungsverfahren sollen insgesamt 14 Büros/Arbeitsgemeinschaften für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt werden. 12 der 14 Teilnehmer sollen aus der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ ausgewählt werden. Jeweils 1 Teilnehmer soll mittels Losverfahren aus den Kategorien „Junges Büro“ und „Kleines Büro“ ausgewählt werden. Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ Die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Jahresumsatz von mindestens 1 500 000 EUR (netto) für die Jahre 2012, 2013, 2014 sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 15 Ingenieuren/-innen für die Jahre 2013, 2014, 2015 im Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI vorweisen. Darüber hinaus müssen die Bewerber dieser Kategorie ihre aufgabenbezogene Bauerfahrung anhand von 2 einzureichenden, vergleichbaren Referenzprojekten nachweisen. Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Junges Büro“: Zur Kategorie „Junges Büro“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2009 erfolgte. Der Nachweis ist für alle Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einzureichen (Anlage 4A, Kopie der Kammerurkunde). Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“: Zur Kategorie „Kleines Büro“ zählen Bewerber, die im Durchschnitt der letzten 3 Jahre maximal 7 fachlich geeignete, festangestellte Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer, etc. für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI nachweisen (Anlage 5A). Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Anlagen bis zum 15.2.2016 um 14:00 Uhr bei der im Anhang A.III – „Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an “ genannten Stelle einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Bewerbungsunterlagen inklusive des Bewerbungsbogens sind bei der im Anhang A.II – „Weitere Unterlagen verschicken “ genannten Kontaktstelle anzufordern. Mit dem Teilnahmeantrag sind von den Bewerbern aller 3 Kategorien folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben: — ausgefüllter Bewerbungsbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle; — Anlage 1A: Erklärungen darüber, dass keiner der in § 21 SektVO genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck); — Anlage 1B: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck); — Anlage 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck); — Anlage 1D: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert. — Anlage 1E: Bevollmächtigung des Vertreters bei Arbeitsgemeinschaften (Vordruck); — Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in einer Arbeitsgemeinschaft (Vordruck); — Anlage 1G: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck); — Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut (Kopie des Versicherungsscheins) oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) nachzuweisen. Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssummen beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der/die Bewerber/in insofern seine/ ihre Bereitschaft zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen auf mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/in, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer projektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend). Versicherungsnachweise bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. — Anlage 2B: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie). Bei Bewerbungen in der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ sind darüber hinaus folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben: — Anlage 2C: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (Vordruck). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) mindestens 1 500 000 EUR (netto) erreichen. — Anlage 2D: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Vordruck). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) mindestens 15 Ingenieure/-innen nachzuweisen. — Anlagen 3, 3A und 3B: Detaillierte Darstellung von 2 vergleichbaren Projekten für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI (Vordruck und Präsentationsblätter). Präsentation von 2 vergleichbaren Referenzprojekten im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbezeichnung, der Projektbeschreibung (Funktion/Nutzung), der Baukosten (KG 300 + 400) und der Fläche, des Leistungsumfangs gem. HOAI und des Leistungszeitraums, der maßgeblich beteiligten Mitarbeiter/des Projektleiters und des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Das Projekt muss innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2008), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Bei Bewerbungen in der Kategorie „Junges Büro“ sind zusätzlich zu den oben aufgeführten Anlagen 1A bis 2B folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben: — Anlagen 4 und 4A: Nachweis aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser über den Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2009 (Vordruck und in Kopie). Bei Bewerbungen in der Kategorie „Kleines Büro“ sind zusätzlich zu den oben aufgeführten Anlagen 1A bis 2B folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben: — Anlagen 5 und 5A: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. in den letzten 3 Jahren (Vordruck und Erklärung des Steuerberaters; sofern der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt hat, gilt Anlage 5 als verbindliche Eigenerklärung). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) maximal 7 Ingenieure/-innen inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. zu beschäftigen. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft sind für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in Summe maximal 7 Ingenieure/-innen für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen. Die aufgezählten Nachweise (bis auf Kammerurkunden und Diplom-Urkunden) müssen aktuell nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben (Anlage 1F). Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst. Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten sind durchgehend zu nummerieren. Über den o. g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig. Die Vergabestelle bittet darum, alle Unterlagen zusätzlich in digitaler Form auf CD oder USB-Stick einzureichen. Rückfragen von Bewerbern werden nebst Beantwortung in anonymisierter Form auf der folgenden Homepage veröffentlicht: www.drost-consult.de Auswahl der Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“: Die Auftraggeberin wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, 12 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Die Auswahl der Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 34 HOAI eingereichten zwei Referenzprojekte in einer ersten Stufe jeweils in den Kriterien Vergleichbare Bauaufgabe (1-5,5 Punkte), Vergleichbare Größe (1-3 Punkte) und Vergleichbarer Leistungsbereich (1-3 Punkte). Alle Bewerbungen, die mit den eingereichten Referenzen in der ersten Stufe eine Mindestpunktzahl von 15 Punkten erreichen, werden in einer zweiten Stufe begutachtet. In der zweiten Stufe wählt die Auftraggeberin, unabhängig von der in der ersten Stufe erreichten Punktzahl, diejenigen Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt jeweils in den Kriterien Übergeordnete Gestalterische Qualität (0-3 Punkte) und Angestrebte Qualität Hinsichtlich der Bauaufgabe (0-3 Punkte). In der zweiten Stufe können mit den Referenzen insgesamt maximal 12 Punkte erreicht werden. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Auswahl der Bewerber der Kategorie „Junges Büro“: Die Auswahl von 1 Teilnehmer der Kategorie „Junges Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der Vergabestelle unabhängigen Mitarbeiters von enercity statt. Auswahl der Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“: Die Auswahl von 1 Teilnehmer der Kategorie „Kleines Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der Vergabestelle unabhängigen Mitarbeiters von enercity statt. Alle Bewerber werden per Fax von der Vergabestelle über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens informiert.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Teilnehmerzahl: 14
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien: Formalleistungen; Städtebauliche Qualität; Hochbauliches Konzept; Funktionales Konzept; Wirtschaftlichkeit. Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim Öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
-
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 12.02.2016 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 15.02.2016 - 14:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Für den hochbaulichen Realisierungswettbewerb stellt die Ausloberin zwei Wettbewerbssummen (separat für jeden Standort) bereit. Für den Standort Ricklingen stellt die Ausloberin eine Wettbewerbssumme von insgesamt 145 000 EUR (netto) zur Verfügung. Von der Gesamtsumme sollen 117 000 EUR (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen 3 Preise vergeben werden: 1. Preis: 58 500 EUR (netto), 2. Preis: 35 100 EUR (netto), 3. Preis: 23 400 EUR (netto). Für den Standort Glocksee stellt die Ausloberin eine Wettbewerbssumme von insgesamt 70.000,- EURO (netto) zur Verfügung. Von der Gesamtsumme sollen 49 000 EUR (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen drei Preise vergeben werden: 1. Preis: 24 500 EUR (netto), 2. Preis: 14 700 EUR (netto), 3. Preis: 9 800 EUR (netto). Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssummen vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.5.2)).
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Die gemäß RPW 2013 ermittelten Wettbewerbssummen (145 000 EUR (netto) für den Standort Ricklingen sowie 70 000 EUR (netto) für den Standort Glocksee) für den hochbaulichen Realisierungswettbewerb werden anteilig als Bearbeitungssumme (2 000 EUR (netto) für den Standort Ricklingen und 1 500 EUR (netto) für den Standort Glocksee) zu gleichen Teilen an die Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit).
IV.5.3) Folgeaufträge
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
F12 member names 1. Die Besetzung des Preisgerichts wird mit dem Versenden der Wettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Die im Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen sind, erhalten die Wettbewerbsunterlagen nach ihrer Teilnahmebestätigung unaufgefordert zugesandt. Der Wettbewerb wird gemäß RPW 2013 durchgeführt. Hinweis zu IV.5.3) und IV.5.4). Es handelt sich um einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb, mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren. Das Preisgericht gibt – für beide Standorte separat – eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. § 6 (2) RPW 2013. Der Auftraggeber behält sich vor, die Standorte einzeln – an unterschiedliche Architekten – zu vergeben. Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend der RPW 2013, § 8 (2) einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen (Neubau und Bestand) gemäß HOAI § 34 – mindestens Leistungsphasen 2 bis 4 und Teile von 5 (zum Beispiel Leitdetails) beauftragen wird (die Beauftragung erfolgt stufenweise), sofern das Projekt umgesetzt wird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht und soweit mindestens eines der teilnahmeberechtigten Büros, dessen Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet. Sofern das Preisgericht einen Teilnehmer aus den Kategorien „Junges Büro“ oder „Kleines Büro“ zur weiteren Bearbeitung empfiehlt, behält sich die Ausloberin vor, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist die Zustimmung der Ausloberin erforderlich. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die in Ansatz zu bringende Preissumme ist dabei im angemessenen Maße um die Auslagen für Modell und Perspektiven zu mindern. Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ein Mitglied oder mehrere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrunde liegenden Planungsaufgabe zu beauftragen. Im Anschluss an den hochbaulichen Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Alle mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 (3) RPW 2013 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten. Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs: Absendung der Aufforderung zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 10. KW 2016; Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 11. KW 2016; Rückfragenkolloquium: 11. KW 2016; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 20. KW 2016; Abgabe Modell: 20. KW 2016; Preisgerichtssitzung: 24. KW 2016.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Regierungsvertretung Lüneburg Auf der Hude 2 Auf der Hude 2 Auf der Hude 2 Lüneburg Deutschland Fax: +49 4131152943
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Regierungsvertretung Lüneburg An der hude 2 An der hude 2 An der hude 2 Lüneburg Deutschland Fax: +49 4131152943
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.01.2016
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