DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Nienburg (ID:12294154)

Übersicht
DTAD-ID:
12294154
Region:
31582 Nienburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.09.2016
Frist Angebotsabgabe:
14.10.2016
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Staatliches Baumanagement Weser-Leine
Brückenstraße 8
Nienburg
31582
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Unger
Telefon: +49 5021-808221
E-Mail: vergabe@sb-wl.niedersachsen.de
Fax: +49 5021-808236
NUTS-Code: DE927
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.ofd.niedersachsen.de/bau_und_liegenschaften/bau/bauaemter/sb_weserleine/staatliches-baumanagement-weser-leine-68018.html

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Standortausbau FLI-MM, Cluster Landwirtschaft – Generalplanung bestehend aus Objektplanung gem. § 34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI und Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI.
Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Aufgaben sind die Entwicklung tierschutzgerechter Haltungssysteme, der Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, die effektive Verwendung von Futtermitteln für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel und anderer tierischer Leistungen, sowie der Schutz vor Krankheiten durch eine verbesserte Diagnose, Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen. Das FLI ist derzeit in elf Fachinstitute an sechs Standorten unterteilt. Drei dieser Institute sollen künftig am Standort Mariensee/Mecklenhorst zusammengeführt werden.
Mariensee und Mecklenhorst liegen im Stadtgebiet von Neustadt am Rübenberge (Region Hannover). Beide Standorte werden seit langem vom FLI bzw. seinen Vorgängerinstitutionen genutzt und sollen nun ergänzt und erweitert werden. Weiter unter II.2.4).

CPV-Codes:
71240000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE927

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
322752-2016

Aktenzeichen:
16E-G22/C2

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
14.10.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Kundendienst / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 15

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Erklärung (EEE) wird mit den nachfolgend spezifizierten Erklärungsinhalten akzeptiert. Die Vergabestelle behält sich vor die jeweils geforderten bzw. von den Eigenerklärungen erfassten Unterlagen und Nachweise jederzeit nachzufordern.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen (Vordruck);
— Anlage 1B: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1D: Erklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck);
— Anlage 1E: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert;
— Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1H: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.2. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2;
— Anlage 3A1-3A3: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung (in Kopie) für die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— Anlage 3B1-3B3: Nachweis der beruflichen Qualifikation der Projektleitung (Studiennachweis) für die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— Anlage 3C1/3C2: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen der Generalplanung (siehe II.2.9) sowie III.1.3) mit Referenzschreiben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen sind unter der folgenden Adresse herunterzuladen: siehe I.3)
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Die ausgewählten Bieter müssen zur Angebotsabgabe den Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung (mit mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden) erbringen. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bieter die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Objektplanung: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2013, 2014; 2015). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 1 300 000 EUR (netto) erreichen.
Technische Ausrüstung: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2013, 2014; 2015). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Tragwerksplanung: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2013, 2014; 2015). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 350 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert je Leistungsbereich erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
(A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Architekt/-in gem. § 75 (1) VgV für die Leistungen Objektplanung gem. § 34 HOAI.
— Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
— Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI.
(B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier:
— Für die Leistungen Objektplanung gem. § 34 HOAI: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur (mindestens FH).
— Für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Ingenieurwesen (mindestens FH) für die Leistung Technische Ausrüstung.
— Für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen (mindestens FH).
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Generalplanung:
Mindestens ein Projekt muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist.
Die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten zeigt, dass auf Grund der speziellen Thematik sowie der Komplexität und Größe der Aufgabe der Bewerberkreis für die ausgeschriebene Leistung zur Zeit sehr eingeschränkt ist. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen Qualifikation der letzten 3 Jahre (je Jahr 2013, 2014, 2015).
Für die Leistungen Objektplanung gem. § 34 HOAI sind mind. 13 festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
Für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (Bereich HLS, Anlagegruppe 1-3) sind mind. 2 festangestellte Ingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Ingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
Für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (Bereich ELT, Anlagegruppe 4-5) sind mind. 2 festangestellte Ingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Ingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
Für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mind. 3 festangestellte Absolventen der Fachrichtung Bauingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
E) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlich geförderten Bauvorhaben oder öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen. Zusätzlich ist die Erfahrung mit Bauten für die Nutztierhaltung zwingend nachzuweisen.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ6YY5YD6R%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ6YY5YD6R%22
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Basis der weiteren Bearbeitung bildet die vorliegende Entscheidungsunterlage (ES) – Bau.
Für die Bearbeitung der Gesamtaufgabe werden die zu vergebenden Planungsleistungen in 4 Teile (Cluster) unterteilt. Diese lauten Infrastruktur (KG 200 + 500), Landwirtschaftliche Versuchsstation, Labor und Forschung sowie Bestandssanierung.
Die Planung für diese 4 Cluster soll zu einer Entwurfsunterlage (EW)-Bau zusammengefügt werden und ist zur Prüfung auf Einhaltung der Kostenobergrenze und der Qualitäten vorzulegen.
Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst die Planungsaufgabe für den Bereich Landwirtschaftliche Versuchsstation. Schwerpunkt der Planung bildet die Unterbringung von Nutztieren.
Die Stallanlage für Schweine beinhaltet folgende Funktionen: Stallbereich für Jungsauen und Mastschweine, Warte- und Deckbereich, Ferkelaufzucht, Abferkelställe, Bereiche für Futter-, Strohlager und Geräteräume, Probenennahme und OP-Raum sowie die Umkleideräume.
Die Stallanlage für Rinder beinhaltet: Rinderstall 1 (Kaltstall) für 192 Versuchstiere (Jungrinder und Mastbullen), Rinderstall 2 (Kaltstall) für 188 Versuchstiere (Kälber), Rinderstall 3 (Kaltstall) für 199 Versuchstiere (Milchkühe bzw. Fistelkühe), Kadaverlager, Probenennahme und OP-Raum, Melkstand mit Wartebereich und dazugehörigen Technik- und Nebenräumen, Hygieneschleuse, Büros sowie Nebenräume für Futtermittel, Fahrzeuge und Geräte.
Für die Durchführung der Forschung an Geflügel sind Stallbereiche unterschiedlicher Art und Ausprägung sowie ein Brutbereich mit angeschlossener Eiersortierung und ein spezielles Geflügelschlachthaus in Gebäude N15 vorgesehen. Außerdem sind Nebenräume für die Lagerung von Futtermitteln, Stalleinrichtung und -technik, Umkleiden, Sanitärräume, Fuhrparkflächen und ein Stallbüro angeordnet.
Die zu vergebenden Leistungen der Generalplanung bestehen aus:
— Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 34 HOAI
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 55 HOAI Anlagengruppe 1-8
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 51
— Bauphysik (EnEV-Nachweis)
Optional werden folgende weitere Leistungen in Generalplanung vergeben:
— Objektplanung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 34 HOAI (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 55 HOAI Anlagengruppe 1-8 (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 5 bis 6 gem. § 51 (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Schallschutz
— Raumakustik
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Die durch das Büro Maedebach & Redeleit Architekten erstellte ES-Bau wird allen Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Das Büro Maedebach & Redeleit Architekten ist nicht von der Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen. Zurzeit wird von dem Büro NLG Niedersächsische Landgesellschaft mbH ein landwirtschaftliches Betriebskonzept entwickelt. Dieses Konzept wird allen Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Das Büro NLG Niedersächsische Landgesellschaft mbH ist nicht von der Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Das Bauvorhaben wird durch die pbr.pmd Gesellschaft für Projektmanagement mbH gesteuert
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Vergabeverfahrens durch D&K drost consult GmbH unterstützen und beratend begleiten.
Die ES-Bau sieht eine herzustellende Fläche von ca. 32.000 m2 BGF vor. Die Baukosten für dieses Cluster belaufen sich auf ca. 21.9 Mio. EUR (brutto, KG 300+400). Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist derzeit für die erste Hälfte 2023 geplant.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 78
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Generalplanung eingereichten zwei Referenzprojekte. Mindestens ein Projekt muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Gewertet werden nur die Projekte, die in diesem vorgegebenen Zeitraum bearbeitet wurden.
Die Auswahl erfolgt jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-4 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2,5 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-2,5 Punkte) sowie der Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 24 Punkte erreicht werden.
Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten zeigt, dass auf Grund der speziellen Thematik sowie der Komplexität und Größe der Aufgabe der Bewerberkreis für die ausgeschriebene Leistung zur Zeit sehr eingeschränkt ist. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
— Objektplanung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 34 HOAI (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Technische Ausrüstung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 55 HOAI Anlagengruppe 1-8 (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Tragwerksplanung Leistungsphasen 5 bis 6 gem. § 51 (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Objektplanung: Geforderte Berufsqualifikation Architekt gem. § 75 (1) VgV.
Technische Ausrüstung: Geforderte Berufsqualifikation Ingenieur gem. § 75 (2) VgV.
Tragwerksplanung: Geforderte Berufsqualifikation Ingenieur gem. § 75 (2) VgV.
Die genauen Angaben zur Berufsqualifikation sind der Anlage Berufsstand zu entnehmen.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14.10.2016
Ortszeit: 14:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Bekanntmachung sowie Vergabeunterlagen finden Sie auf der folgenden Internetseite unter:siehe unter I.3
Hier sind die Bewerbungsunterlagen für die ausgeschriebene Leistung zum Download kostenfrei hinterlegt.
Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form ebenfalls auf der vorgenannten Plattform veröffentlicht:
Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht.
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung 43. KW 2016; Einreichung der Honorarangebote 48. KW 2016; Verhandlungsgespräche 49. KW 2016.
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY5YD6R.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499/400

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Staatliches Baumanagement
Brückenstraße 8
Nienburg
31582
Deutschland
Telefon: +49 5021-808221
Fax: +49 5021-808236

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 13.09.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen