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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Niestetal (ID:5747897)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
5747897
Region:
34266 Niestetal
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.12.2010
Frist Vergabeunterlagen:
24.01.2011
Frist Angebotsabgabe:
24.01.2011
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Neubau des Familienbades "Wichtelbrunnenbad" in der Gemeinde Niestetal. Die Gemeinde Niestetal plant den Neubau eines attraktiven Familienbades „Wichtelbrunnenbad“ mit breitgefächertem Angebot incl. Außenanlagen und Parkmöglichkeiten. Neben einem 25-Meter-Schwimmbecken sollen ein Attraktions- und Erlebnisbecken mit größerer Kinderrutsche im Innenbereich mit angeschlossenem Außenbecken, ein Eltern-Kind-Bereich incl. Planschbecken, ein Lehrschwimmbecken mit optionalem Hubboden, ein Gastronomiebereich und ein Saunabereich realisiert werden. Die Inbetriebnahme ist für August 2013 vorgesehen. Basis für den Entwurf ist die Einhaltung der EnEV2012, kein Passivhausstandard, modellhafter Einsatz von Photovoltaik.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architekturbüros , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  386675-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Gemeinde Niestetal Heiligenröder Straße 70 Kontakt: Gemeindevorstand z. H. Christian Holzapfel 34266 Niestetal DEUTSCHLAND Tel. +49 5615202-218 E-Mail: christian.holzapfel@niestetal.de Fax +49 5615202-251 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.niestetal.de Weitere Auskünfte erteilen: WSP CBP Projektmanagement GmbH Martin-Luther-Straße 5b 97072 Würzburg DEUTSCHLAND Tel. +49 93132293-0 E-Mail: niestetal@wspcbp.de Fax +49 93132293-29 Internet: www.wspcbp.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: WSP CBP Projektmanagement GmbH Martin-Luther-Straße 5b 97072 Würzburg DEUTSCHLAND Tel. +49 93132293-0 E-Mail: niestetal@wspcbp.de Fax +49 93132293-29 Internet: http://www.wspcbp.de/download/aktuelle-vof-verfahren/index.html Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: WSP CBP Projektmanagement GmbH Martin-Luther-Straße 5b 97072 Würzburg DEUTSCHLAND Tel. +49 93132293-0 E-Mail: niestetal@wspcbp.de Fax +49 93132293-29 Internet: www.wspcbp.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Neubau des Familienbades "Wichtelbrunnenbad" in der Gemeinde Niestetal.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Heiligenröder Straße in 34266 Niestetal, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE734
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Gemeinde Niestetal plant den Neubau eines attraktiven Familienbades „Wichtelbrunnenbad“ mit breitgefächertem Angebot incl. Außenanlagen und Parkmöglichkeiten. Neben einem 25-Meter-Schwimmbecken sollen ein Attraktions- und Erlebnisbecken mit größerer Kinderrutsche im Innenbereich mit angeschlossenem Außenbecken, ein Eltern-Kind-Bereich incl. Planschbecken, ein Lehrschwimmbecken mit optionalem Hubboden, ein Gastronomiebereich und ein Saunabereich realisiert werden. Die Inbetriebnahme ist für August 2013 vorgesehen. Basis für den Entwurf ist die Einhaltung der EnEV2012, kein Passivhausstandard, modellhafter Einsatz von Photovoltaik.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000, 71200000, 71300000, 71327000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Es ist eine stufenweise Beauftragung aller Grundleistungen nach HOAI 2009 beabsichtigt, bei Objektplanung mit Freianlagen LPH 2 – 9, bei Fachplanung Tragwerksplanung LPH 1 – 6, bei Fachplanung Technische Ausrüstung LPH 1 – 9. Zunächst werden nur die Grundleistungen der Leistungsphase 2 bei Objektplanung mit Freianlagen, bei Fachplanung LPH 1 – 2 und Beratungsleistungen LPH 1 – 2 nach HOAI beauftragt. Generalplanung bestehend aus: — Objektplanung HOAI Teil 3
Abschnitt 1 § 33,
— Freianlagen HOAI Teil 3
Abschnitt 2 § 38,
— Fachplanung HOAI Teil 4 § 49 Tragwerksplanung, — Fachplanung HOAI Teil 4 §§ 51, 53 Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7.1 Nutzungsspezifische Anlagen Badewassertechnik, 7.2 Nutzungsspezifische Anlagen Gastronomietechnik, 8 Gebäudeautomation, — Beratungsleistungen Bauphysik HOAI 2009 Anlage 1 zu § 3 Absatz 1, LPH 1 – 5, Thermische Bauphysik 1.2, Innenraumakustik 1.3.2, Schallschutz 1.3.1. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen und eventuellen Bauabschnitten besteht nicht. Festgesetzter Kostenrahmen der Projektkosten Kostengruppe 200-700 netto 10 000 000 EURO.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 16.5.2011. Ende: 30.1.2014 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 10 000 000 EUR und für sonstige Schäden mindestens 5 000 000 EUR beträgt. Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich anzuzeigen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB. Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen ist in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften in Form einer projektbezogenen ARGE sind zulässig. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie der Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der ARGE ist zum Zeitpunkt der Bewerbung vorzulegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die geforderten Angaben sind zwingend Formblätter auszufüllen. Diese können als Datei unter http://www.wspcbp.de/download/aktuelle-vof-verfahren/index.html bis 24.1.2011, 12:00 Uhr heruntergeladen werden. Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefüllten Formblättern und den darin geforderten Angaben in die Wertung einbezogen (d. h. auch, dass alle geforderten Leistungen nachgewiesen werden müssen). Zur Vorauswahl der Bewerber sind zwingend folgende Nachweise zu führen: Informationen gem. VOF § 4 (2, 3, 6, 9), § 5 (4a und c), § 5 (5a bis f und h), § 19 (2). Rechtslage – Geforderte Nachweise: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auch welcher Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gem. VOF § 4 (2). Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. VOF § 4 (6, 9) und keine Abhängigkeiten und Ausführungs- und Lieferinteressen gem. VOF § 2 (3) bestehen. Nachweis der Berufszulassung VOF § 19 (2). Nachweis der Kapazität und Leistungsfähigkeit zum Zeitpunkt der Leistungserbringung mit Angabe der Namen der Personen und deren berufliche Qualifikationen (Lebenslauf), die die Leistung tatsächlich erbringen gem. VOF § 4 (3).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben gem. VOF §5 (4a) Berufshaftpflichtversicherungsdeckung und VOF §4 (4c) Erklärung über den Gesamtjahresumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Jeder Einzelleistungserbringer hat die Formblätter auszufüllen (siehe auch
III.2.1), wobei der Hauptverantwortliche Generalplanungsbewerber zu
benennen ist. Der Nachweis der fachlichen Eignung gemäß VOF § 5 (5 a-f, h) ist zu erbringen durch folgende Auswahlkriterien: Vergleichbare realisierte Bäderprojekte der letzten 3 Jahre als Referenzen (max. 5) – für öffentliche Auftraggeber | – in der Projektgröße 6 – 15 Mio. EUR/netto (KGR 200 – 700) | – Familien-Bäder bestehend aus Hallenbad und Sauna | – Inbetriebnahme nach Januar 2008 | – Bestätigte Referenzschreiben der Auftraggeber. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft den Nachweis zu erbringen. Nachweis der Erfahrung und Beschreibung von Maßnahmen des Bewerbers zur Terminplanung und -koordination auch bei Abbruchmaßnahmen, sowie Kostensteuerung, wobei formlose Referenzbestätigungen der Auftraggeber zum Nachweis hinzuzufügen sind. Anzahl, Namen und berufliche Qualifikation der Personen, die die geforderte Leistung erbringen sollen, mit Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters über alle Leistungsphasen und seines Stellvertreters für Planung und Ausführung. Nachweise bzw. Erläuterungen zur qualifizierten Präsenz des Bewerbers für die örtliche Bauüberwachung, sowie zur Erfahrung der Zusammenarbeit mit anderen Einzelleistungserbringern. Angabe des Auftragsanteils, für den ein Nachunternehmereinsatz beabsichtigt ist. Nachweise bzw. Erläuterungen zur Zusammenarbeit der Einzelleistungserbringer und Qualitätssicherung. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Erklärung, aus der hervorgeht, welche technische Büroausstattung und welche Geräte (z. B. EDV-Anlage, Datenübertragung, Datenformat, Software) dem Bewerber zur Erfüllung der Dienstleistungen zur Verfügung steht. Prozentuale Bewertung der Einzelleistungserbringer innerhalb der Gesamtwertung des Generalplanungs-Bewerbers sind der Anlage im download der Formblätter zu entnehmen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Hessische Bauordnung (HBO). Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG vom 10.6.1985 gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung und der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bietergemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
102/2010
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
24.1.2011 - 12:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
24.1.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Digitale Bewerbungen sind nicht zugelassen. Aus der Stufe 1 qualifizieren sich 3 bis 5 Bewerber für die Stufe 2. Die 3 bis 5 qualifizierten Bewerber der Stufe 1 erhalten dann den Ausschreibungstext für die Stufe 2. In Stufe 2 verlangt der Auftraggeber gem. VOF § 20 (3) Lösungsvorschläge für die Planungsaufgaben. Jedes eingeladene Büro erhält ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 6 000 EUR inkl. Nebenkosten zzgl. 19 % Mehrwertsteuer. Digitale Bewerbungen sind nicht zugelassen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt. Bewerber haben die Angaben in der Bekanntmachung sowie die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Bekanntmachung und/oder die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich und noch vor Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. Angebotes die unter I.1 benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab Ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Hausanschrift: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt 64278 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 6151126348 Fax +49 6151125816
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit: — der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
21.12.2010
DTAD
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