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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Fulda (ID:5969202)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
5969202
Region:
36043 Fulda
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
12.03.2011
Frist Vergabeunterlagen:
25.03.2011
Frist Angebotsabgabe:
30.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Murhardsche Bibliothek Kassel - Planung des Erweiterungsanbaus und Sanierung des Bestandsgebäudes; Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 51 HOAI in den Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 7 und 8 in den Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 53 HOAI. Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung in den Leistungsphasen 2 bis 8 für die Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 7 und 8 für den geplanten Anbau an das denkmalgeschützte Gebäude der Murhardschen Bibliothek in Kassel sowie die Sanierung des Bestandsgebäudes.
Kategorien:
Heizungsplanung, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Belüftung , Beratung im Bereich Sanitärinstallation , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Heizungsplanung , Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  82337-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Hessisches Baumanagement - Vergabebereich Fulda Schillerstraße 8 36043 Fulda DEUTSCHLAND Tel. +49 6616005-0 E-Mail: info.vergabe-FD@hbm.hessen.de Fax +49 6616005-306 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Murhardsche Bibliothek Kassel - Planung des Erweiterungsanbaus und Sanierung des Bestandsgebäudes; Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 51 HOAI in den Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 7 und 8 in den Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 53 HOAI.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Stadt Kassel. NUTS-Code DE731
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung in den Leistungsphasen 2 bis 8 für die Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 7 und 8 für den geplanten Anbau an das denkmalgeschützte Gebäude der Murhardschen Bibliothek in Kassel sowie die Sanierung des Bestandsgebäudes.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000, 71300000, 71321000, 71321200, 71321300, 71321400
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Das denkmalgeschützte Gebäude der Murhardschen Bibliothek in Kassel stammt aus dem Jahr 1905. Die Bibliothek selber verfügt, insbesondere im Bereich der Handschriften, über sehr wertvolle Bestände. Das Hildebrandlied als das älteste Stück germanischer Dichtung zählt zu einer der wichtigsten hier lagernder Schriften. Das Bibliotheksgebäude weist heute einen erheblichen Sanierungsstau auf. Durch die derzeitige bauliche Situation sind weder Sicherheitsstandards, noch die Attraktivität der Ausstellungsräume für die Handschriftensammlung zeitgemäß. Um die bau- und sicherheitstechnischen Mängel zu beheben, sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig, u. a.: 1. Gebäudetechnik, 1.1 Elektro. Die Elektroinstallation ist teilweise aus den Anfängen des Gebäudes (1905 eröffnet) bis hin zur Nachkriegsinstallation vorhanden und stellt somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko mit hoher Brandgefahr dar. Die Elektroinstallation im Gebäude ist komplett zu erneuern. Ausgenommen sind einzelne Räume (z. B. Zeitschirftenlesesaal), die erst vor kurzem umgebaut wurden, wenn keine Sicherheitsbedenken bestehen. Die Buchsicherungsanlage im Eingangsbereich entspricht nicht den aktuellen Standards und ist zu erneuern. 1.2 Heizung, Lüftung, Sanitär. Die Leitungsführung Sanitär/Heizung im Keller ist abgängig bzw. stellt durch die Art der Leitungsführung ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die dort gelagerten Bibkiotheksbestände dar. Daher ist vorgesehen, die Leitungen im Keller aus funktionalen und technischen Gründen komplett zu erneuern. In den übrigen Bereichen des Gebäudes sollen Leitungsführung und Heizkörper dort erneuert werden, wo Sicherheitsbedenken bzw. Bedenken hinsichtlich der Dauerhaftigkeit bestehen. Leitungsführung und Aggregate sind komplett neu zu errichten. Die öffentlichen WC Anlagen im Erdgeschoss sind nicht behindertengerecht und entsprechen nicht den heutigen Standards. Die Anlagen sind komplett neu zu organisieren (veränderter Flächenbedarf wegen Barrierefreiheit) einschließlich neue Ver- und Entsorgungsleitungen sind neu zu errichten. Die Sanitärräume im Keller des Eulensaals, die erst vor einigen Jahren umgebaut wurden, sollen erhalten bleiben. 1.3 Einbruchs- und Sicherungsanlage. Das Gebäude ist derzeit nicht mit einer Einbruchs- und Sicherungsanlage ausgestattet. Zur angemessenen Sicherung des wertvollen historischen Erbes im Haus ist ein Sicherungskonzept zu erarbeiten und eine entsprechende Installation nachzurüsten (Alarmsicherung der Außenhaut). 2. Brandschutz und Alarmierung im Brandfall. Das Gebäude weist brandschutztechnische Mängel auf; die vorhandene automatische Brandmeldeanlage ist in Teilen zu erweitern und zu verbessern. Im Wesentlichen handelt es sich um die Ergänzung der Sicherheitsbeleuchtung sowie Brandschottungen und Nachrüstung von Alarmierungseinrichtungen. Weiterhin soll durch einen Anbau an das denkmalgeschützte Gebäude eine angemessene Präsentation der wertvollen Handschriftensammlung sowie die Nutzung, Lagerung und Bearbeitung der historischen Sammlung (Handschriftenlesesaal, Magazin) ermöglicht werden. Entsprechend dem hohen Wert der im Anbau unterzubringenden Bestände sind die Anforderungen an die Einbruchsicherheit, beginnend bei der Außenhautsicherung und den Fenstern bis hin zum Brandschutz sehr hoch. Hinzu kommen Anforderungen zur Konservation und Präservation von Papieren und Pergamenten. Es ist eine konstante Temperatur von 18 Grad Celsius im Magazin und Ausstellungsbereich und max. 21 Grad Celsius in Benutzungsbereichen sowie eine konstante rel. Luftfeuchtigkeit 50 % sicherzustellen (maximale Schwankungsbreite im Benutzungsbereich +/- 5 %). Der Brandschutz ist zwingend ohne Wasserlöschanlagen (Sprinkleranlage/ Nebelsprühanlage) auszuführen. Darüber hinaus ist eine Videoüberwachung der Außenhaut und der Publikumsbereiche (Ausstellungsbereich, Handschriftenlesesaal) vorzusehen. Ziel der Maßnahme ist es, neben den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen zur Bereitstellung einer zeitgemäßen Sicherheits- und Bautechnik, einen neuen Anbau als angemessenen architektonischen Rahmen für die Werterhaltung und Präsentation der hochrangigen kulturellen Schätze der Murhardschen Bibliothek zu schaffen und eine wirtschaftliche Nutzung der Bibliothek sowie einen Ressourcen schonenden Betrieb zu ermöglichen. Die Baukosten (KG 400, netto) betragen ca. 400 000 EUR für den Neubau und ca. 1 900 000 EUR für die Sanierung des Bestandsgebäudes. Als zeitlicher Rahmen für die Maßnahme sind ein Baubeginn für Mitte 2012 und ein Abschluss für Ende 2013 vorgesehen. Die Baumaßnahmen sollen, soweit möglich, bei laufendem Betrieb erfolgen. Auftrag des Verfahrens sind Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 51 HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 7 und 8, Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 53 HOAI. Der Bewerber muss Erfahrung in der Planung und Objektüberwachung komplexer technischer Gebäudeausrüstung in Kulturbauten, bevorzugt Museen, Bibliotheken und Ausstellungsgebäude nachweisen. Insbesondere hinsichtlich der Anforderungen an den anlagentechnischen Brandschutz sowie die Sicherheitstechnik werden Erfahrungen in diesen Themenkomplexen zur Ausarbeitung wirtschaftlicher und tragfähiger Lösungen erwartet. Der Brandschutz ist zwingend ohne Wasserlöschanlagen (Sprinkleranlage/Nebelsprühanlage) zu realisieren. Erfahrungen im Bereich Klimatisierung von Museums- und Bibliotheksräumen sind erforderlich. Weiterhin sind Erfahrungen im Bereich Gebäudeautomationssysteme auf dem BACnet-Standard wünschenswert.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen gemäß RBBau-Vertagsmuster, Leistungsphasen 2-8 vorgesehen.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 32 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Im Auftragsfall müssen mindestens folgende Deckungssummen für eine Berufshaftpflichtversicherung versicherbar sein: 512.290,00 EUR für Personen- sowie 153 390,00 EUR für sonstige Schäden einschließlich Vermögensschäden.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Bewerbungsunterlagen zur persönlichen Lage sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen. — Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert, — Verbindliche Erklärung gem. VOF § 4 Abs. 2, — Eigenerklärung zu VOF § 4 Abs. 6, — Verbindliche Erklärung zu VOF § 4 Abs. 9 a-d. Vorbehalten wird die Anforderung von Originalen sowie Ausschluss nach § 4 Abs. 9 e.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen: — Nachweis nach VOF § 5 Abs. 4 a. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt
III.1.1 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der
Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden können. — Erklärung nach VOF § 5 Abs. 4 c. Alle geforderten Nachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmer gemäß VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 einzureichen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Mindeststandard zum Versicherungsnachweis: sh. Pkt. III.1.1. Mindestumsatz für entsprechende Leistungen: größer/gleich 240 000,00 EUR/Jahr im Durchschnitt.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Bewerbungsunterlagen und Erklärungen sind zwingend in der unter
VI. 3 genannten Form mittels den anzufordernden Bewerbungsunterlagen
einzureichen: — Erklärung nach VOF § 5 Abs. 5 d, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte sowie der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieuren hervorgeht, — Nachweise nach VOF § 5 Abs. 5 a für die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskrägte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen, — Angaben nach VOF § 5 Abs. 5 c für die berufliche Befähigung und Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters und Stellvertreters, — Nachweis nach § 5 Abs. 5 f für die Gewährleistung der Qualität, — Erklärung nach VOF § 5 Abs. 5 h (ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen) bzw. Erklärung und Nachweis VOF § 5 Abs. 6, ob sich der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient werden soll mit Darstellung von Art und Umfang, — Liste nach VOF § 5 Abs. 5 b der in den letzten fünf Jahren (Abschluss Leistungsphase 8 gem. § 53 HOAI zwischen 02/2006 und 02/2011) erbrachten Leistungen für vergleichbare Referenzprojekte (5 Referenzprojekte) mit jeweils Kurzbeschreibung des Projektes und Angabe zu: — Art der Maßnahme (Neubau; Neuanlage; Wiederaufbau; Erweiterungsbau; Umbau; Modernisierung; Instandsetzung; Instandhaltung entsprechend § 2 HOAI), — Gebäudetypologie (Ausstellungsgebäude, Bibliotheksgebäude, Veranstaltungsgebäude, Museumsgebäude), — Projektgröße (Nutzfläche; Baukosten (KG 400 brutto)), — Projektzeit (Leistungszeitraum des Bewerbers; Abschluss Leistungsphase 8 gem. HOAI § 53), — Leistungsumfang (Angaben zu erbrachten Anlagengruppen; erbrachten Leistungsphasen und anrechenbare Kosten), — Angaben zur Maßnahme (Bauen im Bestand; Denkmalschutz; Bauen bei laufendem Betrieb; Bauen in mehreren Bauabschnitten; Öffentlicher Auftraggeber, Versammlungsstätten), — Projektspezifische Angaben (Kunstlichtplanung für Ausstellungsräume; Sicherheitstechnik für Ausstellungsräume; Erstinstallation bzw. Erweiterung einer Einbruchmeldeanlage; Erstinstallation bzw. Erweiterung einer Brandmeldeanlage; Erstinstallation bzw. Erweiterung einer Löschanlage ohne wasserführendes System; Erstinstallation bzw. Erweiterung von Klimaanlagen in Museums- und/ oder Bibliotheksräumen; Erstinstallation bzw. Erweiterung von Gebäudeautomationssystemen auf dem BACnet-Standard), — zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten) sowie Angabe der Referenzperson beim Auftraggeber. Eine Bescheinigung bzw. eine Erklärung gem. VOF § 5 Abs. 5 b zum erbrachten Leistungsumfang ist für jedes der eingereichten Referenzprojekte zwingend erforderlich. Die Referenzprojekte müssen in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierfür sind je Referenz max. 1 frei gestaltbares DIN A4 Blatt als Anlage einzureichen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Nachweis über mindestens drei festangestellte Ingenieure, die mit vergleichbaren Leistungen betraut sind. Mindestforderungen an die Referenzprojekte: — min. 1 Projekt aus dem Bereich Neubau oder Erweiterung gem. HOAI § 2, — min. 1 Projekt aus dem Bereich Umbau, Modernisierung, Instandsetzung oder Instandhaltung gem. HOAI § 2, — min. 1 Projekt in denkmalgeschützter Substanz, — min. 1 Projekt mit Erstinstallation bzw. Erweiterung einer Löschanlage ohne wasserführendes System, — mind. 1 Projekt mit Erstinstallation bzw. Erweiterung von Klimaanlagen in Museums- und/oder Bibliotheksräumen, — durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 (ohne LPH 4) des § 53 in den Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 mindestens einmal vollständig abgedeckt sein. Für alle Referenzprojekte gilt: — Abschluss Leistungsphase 8 gem. HOAI § 53 zwischen 02/2006 und 02/2011, — Bescheinigung bzw. Erklärung gem. VOF § 5 Abs. 5 b zum erbrachten Leistungsumfang für jedes der eingereichten Referenzprojekte, — Weiterführende Darstellung der Referenzprojekte auf max. 1 frei gestaltbaren DIN A4 Blatt je Referenzprojekt.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja VOF § 19 Abs. 2 und Abs. 3; Hessisches Ingenieurgesetz.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren Verfahren im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms des Landes Hessen.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Fristgerechte Vorlage der Bewerbungsunterlagen. Prüfen der eingereichten Nachweise und Erklärungen auf Eignung hinsichtlich der Mindestanforderungen. Prüfen und Bewerten der eingereichten Referenzen. Prüfen und Bewerten der Leistungsfähigkeit und der Kapazitäten.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
0423.086613
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
25.3.2011 - 11:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
30.3.2011 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter "Bewerbungsbogen" und "Referenzbogen" zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Unterlagen sind in digitaler Form bei der in Punkt I.1 genannten Kontakadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail mit Angabe der Verfahrensnummer (sh. Punkt
I.1) ist ausreichend. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als
Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierten Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Nachr. HAD-Ref.: 55/1257. Nachr. V-Nr/AKZ: 0423.086613.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen, Regierungspräsidium Darmstadt Wilhelminenstraße 1-3 (Fristenbriefkasten Luisenplatz 2) 64278 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 6151-126348 (Zentrale - 120) Fax +49 6151-125816/126834
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird im Zusammenhang mit Bieterrügen auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hingewiesen: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
8.3.2011
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