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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Koblenz (ID:7680290)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
7680290
Region:
56073 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
30.10.2012
Frist Vergabeunterlagen:
19.11.2012
Frist Angebotsabgabe:
26.11.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Erweiterung OP-Konzept: Architekten- und Ingenieurleistungen (Generalplanung). Das Katholische Klinikum Marienhof/St. Josef gGmbH entstand 2001 durch Fusion der beiden alteingesessenen Koblenzer Krankenhäuser Marienhof und Brüderkrankenhaus St. Josef. Träger des Klinikums sind die Krankenpflegegenossenschaft der Schwestern vom Heiligen Geist und der Barmherzige Brüder Trier e.V. (BBT e.V.). Das Katholische Klinikum ist als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz ausgewiesen und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. Mit moderner Technik und innovativen Verfahren bildet das Katholische Klinikum ein wichtiges Zentrum der medizinischen Versorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz. Seit Juli 2011 bildet das das Katholische Klinikum Koblenz zusammen mit dem Brüderkrankenhaus Montabaur das "Katholische Klinikum Koblenz — Montabaur. Im Brüderhaus Koblenz befindet sich die allgemeine Orthopädie, Endoprothetik und Kinderorthopädie und das Polio-Zentrum, die Wirbelsäulenchirurgie, die Sportorthopädie, Unfallchirurgie und Arthroskopische Chirurgie, die Neurologie mit Schlaganfall-Einheit (Stroke-Unit), die Intensivmedizin/Anästhesie, die Urologie (Beleg-Abteilung). Daneben betreibt das Katholische Klinikum ein Medizinisches Versorgungszentrum MVZ mit den Fachbereichen Orthopädie und Neurochirurgie am Standort Brüderhaus. Mit der Anzahl von 655 Betten an drei Standorten zählt das Katholische Klinikum Koblenz — Montabaur zu den größten Krankenhäusern in Rheinland Pfalz. Aufbauend auf der geförderten Maßnahme Zentralsterilisation und OP-Nebenraumprogramm wurde unter Berücksichtigung einer zeitgemäßen Weiterentwicklung im Bereich der internen Funktionsabläufe mit Schwerpunkt der Zentralen OP-Abteilung ein Vorentwurf für das Erdgeschoss und Untergeschoss am Standort Brüderhaus Koblenz erstellt. Die Maßnahme wird um die Zentrale OP-Abteilung mit den drei Großraum - OPs und den dazu gehörigen Vorbereitungszonen und der Sterilgutver- und entsorgung herum in drei Phasen umgebaut. Die Hauptmaßnahme ist weitgehend auf die erdgeschossigen Flächen beschränkt, jedoch werden die zentralen Umkleiden in der 2. Phase im Untergeschoss angeordnet. Ebenso befinden sich im Untergeschoss Technikflächen für die OP-Abteilung. Durch Eigenmittel wurden vorweggenommene Maßnahmen im Bereich "Technische Anbindung" und "Statische Ertüchtigung" durchgeführt. Die beschriebenen 3-Phasen betreffen Umbauten im Bestand und beinhalten die Generalplanung für: 1. Ausbau eines neuen OP- Saal (Saal 6), incl. Nebenräume und Techn. Anbindung UG. in bestehender Raumhülle, die bereits im Rahmen des beschriebenen Vorprojektes errichtet wurde. Die Phase beinhaltet weiter die Vernetzung zur bisherigen Fördermaßnahme durch Erstellung Umbettung und Bettenwarte. 2. Erstellung eines neuen OP-Saal als Ersatz für bisherigen OP 5, incl. Nebenräume und Techn. Anbindung UG, Techn. Ausrüstung des OP-Saals 4 und Erschließung der Personalumkleide. 3. Erstellung Funktionszone OP 5 Nebenräume Patientenschleuse.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  344384-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Katholisches Klinikum Koblenz - Montabaur gGmbH
Kardinal-Krementz-Straße 1-5
Kontaktstelle(n): Stabsstelle Recht
Zu Händen von: Frau Kerstin Orf-Lübbe
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2614966364
E-Mail: k.orf@bbtgruppe.de
Fax: +49 2614966470
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bbtgruppe.de
Weitere Auskünfte erteilen: KDU Krist Deller & Partner Rechtsanwälte
Clemensstraße 26-30
Kontaktstelle(n): Dezernat Vergaberecht
Zu Händen von: Dr. Matthias Krist, Dr. Christof Schwabe
56068 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2611339933
E-Mail: schwabe@kdu.de
Fax: +49 2611339934
Internet-Adresse: http://www.kdu.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: KDU Krist Deller & Partner Rechtsanwälte Clemensstraße 26-30 Kontaktstelle(n): Dezernat Vergaberecht Zu Händen von: Dr. Matthias Krist, Dr. Christof Schwabe 56068 Koblenz DEUTSCHLAND Telefon: +49 2611339933 E-Mail: schwabe@kdu.de Fax: +49 2611339934 Internet-Adresse: http://www.kdu.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: KDU Krist Deller & Partner Rechtsanwälte Clemensstraße 26-30 Kontaktstelle(n): Dezernat Vergaberecht Zu Händen von: Dr. Matthias Krist, Dr. Christof Schwabe 56068 Koblenz DEUTSCHLAND Telefon: +49 2611339933 E-Mail: schwabe@kdu.de Fax: +49 2611339934 Internet-Adresse: http://www.kdu.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige
I.3) Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Erweiterung OP-Konzept: Architekten- und Ingenieurleistungen (Generalplanung).
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Koblenz. NUTS-Code DEB11
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Katholische Klinikum Marienhof/St. Josef gGmbH entstand 2001 durch Fusion der beiden alteingesessenen Koblenzer Krankenhäuser Marienhof und Brüderkrankenhaus St. Josef. Träger des Klinikums sind die Krankenpflegegenossenschaft der Schwestern vom Heiligen Geist und der Barmherzige Brüder Trier e.V. (BBT e.V.). Das Katholische Klinikum ist als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz ausgewiesen und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. Mit moderner Technik und innovativen Verfahren bildet das Katholische Klinikum ein wichtiges Zentrum der medizinischen Versorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz. Seit Juli 2011 bildet das das Katholische Klinikum Koblenz zusammen mit dem Brüderkrankenhaus Montabaur das "Katholische Klinikum Koblenz — Montabaur. Im Brüderhaus Koblenz befindet sich die allgemeine Orthopädie, Endoprothetik und Kinderorthopädie und das Polio-Zentrum, die Wirbelsäulenchirurgie, die Sportorthopädie, Unfallchirurgie und Arthroskopische Chirurgie, die Neurologie mit Schlaganfall-Einheit (Stroke-Unit), die Intensivmedizin/Anästhesie, die Urologie (Beleg-Abteilung). Daneben betreibt das Katholische Klinikum ein Medizinisches Versorgungszentrum MVZ mit den Fachbereichen Orthopädie und Neurochirurgie am Standort Brüderhaus. Mit der Anzahl von 655 Betten an drei Standorten zählt das Katholische Klinikum Koblenz — Montabaur zu den größten Krankenhäusern in Rheinland Pfalz. Aufbauend auf der geförderten Maßnahme Zentralsterilisation und OP-Nebenraumprogramm wurde unter Berücksichtigung einer zeitgemäßen Weiterentwicklung im Bereich der internen Funktionsabläufe mit Schwerpunkt der Zentralen OP-Abteilung ein Vorentwurf für das Erdgeschoss und Untergeschoss am Standort Brüderhaus Koblenz erstellt. Die Maßnahme wird um die Zentrale OP-Abteilung mit den drei Großraum - OPs und den dazu gehörigen Vorbereitungszonen und der Sterilgutver- und entsorgung herum in drei Phasen umgebaut. Die Hauptmaßnahme ist weitgehend auf die erdgeschossigen Flächen beschränkt, jedoch werden die zentralen Umkleiden in der 2. Phase im Untergeschoss angeordnet. Ebenso befinden sich im Untergeschoss Technikflächen für die OP-Abteilung. Durch Eigenmittel wurden vorweggenommene Maßnahmen im Bereich "Technische Anbindung" und "Statische Ertüchtigung" durchgeführt. Die beschriebenen 3-Phasen betreffen Umbauten im Bestand und beinhalten die Generalplanung für: 1. Ausbau eines neuen OP- Saal (Saal 6), incl. Nebenräume und Techn. Anbindung UG. in bestehender Raumhülle, die bereits im Rahmen des beschriebenen Vorprojektes errichtet wurde. Die Phase beinhaltet weiter die Vernetzung zur bisherigen Fördermaßnahme durch Erstellung Umbettung und Bettenwarte. 2. Erstellung eines neuen OP-Saal als Ersatz für bisherigen OP 5, incl. Nebenräume und Techn. Anbindung UG, Techn. Ausrüstung des OP-Saals 4 und Erschließung der Personalumkleide. 3. Erstellung Funktionszone OP 5 Nebenräume Patientenschleuse.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000 - IA19 - IA36
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Generalplanervergabe: Der Auftraggeber vergibt alle zu dem beschriebenen Umbau gehörenden Gewerke an ein Architekten- und Ingenieurbüro als Generalplaner. Der Generalplaner bietet alle zu der Realisierung des Umbaus notwendigen Fachplanerleistungen mit an. Beschreibung der zu erbringenden Planungsleistungen: Die Aufgabe des Architekten und der Fachplaner besteht in der Planung, Vergabe und Überwachung des OP-Umbaus in drei Phasen: Projektphase 1. Die 1. Phase umfasst im Untergeschoss Technikräume für den BG-OP. Im Erdgeschoss wird der Ausbau des BG-OP's durchgeführt. Dieser Bereich ist als geschlossener Rohbau in die erste Fördermaßnahme integriert und kann ohne Behinderung bzw. Schnittstellen mit anderen Bereichen sofort umgesetzt werden. Die im Altbau gelegenen Nebenraumfläche des BG-OP, die Patientenschleuse vor dem zentralen OP-Flur sowie die Bettenwarte werden ebenso wie die Patienten-Übergabe in Richtung Aufwachraum in der 1. Phase in Angriff genommen. Hierdurch ergibt sich eine direkte Vernetzung mit der bestehenden Fördermaßnahme. Die Maßnahmen der 1. Projektphase müssen während des laufenden OP-Betriebs zeitlich eingetaktet werden. Projektphase 2. Die 2. Projektphase umfasst den Einstieg in das OP-Konzept. Diese beinhaltet die Erstellung und Erschließung der Personal-Umkleiden im Untergeschoss und die Erstellung des OP-Saals 5 und die technische Ausrüstung des OP-Saals 4. Die jeweiligen Vorbereitungszonen und die Anbindung bzw. Erweiterung des Sterilgutlagers als Neubaufläche werden ebenfalls in dieser Projektphase in Angriff genommen. Die Notaufnahme und die vorgelagerte Halle für die Liegend-Anfahrt werden im Zuge dieser Umbaumaßnahmen raumtechnisch angepasst. Die Anfahrsituation kann verbleiben. Projektphase 3. Die Erstellung der Funktionszonen für das Nebenraumprogramm, OP Zentrum wird in der 3. Projektphase umgesetzt. Nach der 3. Phase ist die Funktionstüchtigkeit des OP's gegeben. Phasenübergreifende, notwendige Maßnahmen. Lm Zuge der Gesamtbaumaßnahme wird eine Vielzahl von Abfangungsmaßnahmen statisch notwendig. Ebenso sind notwendige Brandschutzmaßnahmen für die Nutzungseinheit umzusetzen. Die Wegeführungen für Patient, Personal, Ver- und Entsorgung sowie Ver- und Entsorgung Sterilgut, ist in Zusammenarbeit mit den Nutzern und dem lnstitut für Hygiene und Infektionsschutz entwickelt worden. Die in der Fördermaßnahme beinhalteten Ver- und Entsorgungsaufzüge werden durch die Gesamtkonzeption in ihrer Positionierung bestätigt. Beschreibung des zu beplanenden Objektes: Eine solche gibt der Auftraggeber mit der Aufgabenbeschreibung heraus. Planungsumfang: Der Auftraggeber beschafft von dem Generalplaner: — Objektplanung: Gebäude und raumbildende Ausbauten (§ 33 HOAI), Leistungsphasen 1-9, — Tragwerksplanung (§ 49 HOAI), Leistungsphasen 1-6, — Haustechnik: Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrik, Aufzug-, Förder- und Lagertechnik, MED (§ 53 HOAI), Leistungsphasen 1-9, — Brandschutz (Brandmeldeanlage und Baubegleitung), — Pflichten der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach der Baustellenverordnung (SiGeKo). Wert der Beschaffung: Bei dem unten stehenden Wert handelt es sich um den geschätzten Gesamtauftragswert des Projekts ohne Mehrwertsteuer für die Planung und die Realisierung. Geschätzter Wert ohne MwSt: 6 300 000,00 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich vor, zunächst nur die Leistungsphasen 1 und 2 zu beauftragen, danach als Optionen die Leistungsphasen, 3-4, sodann 5-7 und die Leistungsphasen 8-9 (im Falle der Tragwerksplanung 5-6). Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung nachfolgender Leistungsstufen. Optionale Projektphase 4: Als Machbarkeitsstudie ist die 4. Bauphase im Anschluss durchführbar. Sie umfasst die Erstellung eines 7. OP-Saals mit den dazu gehörigen Vorbereitungzonen. Dies bedingt weiterführende Überlegungen für die Bereiche Liegend-Anfahrt / Notaufnahme. Alle Maßnahmen werden im laufenden Klinikbetrieb durchgeführt.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Auftraggeber behält sich für den Fall der Auftragserteilung vor, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5 % der Auftragssumme für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen aus dem Vertrag zu fordern. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 3 % der Auftragssumme zu verlangen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2009), Förderrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bei Angeboten von Bietergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied die geforderten Auswahlkriterien zu erfüllen. Die Bietergemeinschaft hat einen Bevollmächtigten, der die Mitglieder rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Allgemeine Angaben zum Büro des Generalplaners (Name, Adresse, ausführende und vertragschließende Stelle, Gründungsdatum, Rechtsform, Hauptgesellschafter, Büroinhaber) (2) Eigenerklärung zur Eintragung in das Handels- oder Partnerschaftsregister unter Angabe der Nummer des Eintrags und des zuständigen Amtsgerichts (falls zutreffend). Soweit Bescheinigungen nationaler staatlicher Stellen gefordert sind, werden für Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die entsprechenden Bescheinigungen des jeweiligen Mitgliedstaates anerkannt. (3) Der Bewerber hat Angaben über etwaige wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Büros/ Unternehmen bzw. zur beabsichtigten auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit anderen Büros/Unternehmen zu machen (§ 4 Abs. 2 VOF). (4) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 Buchstaben a) – g) VOF nicht vorliegen. Soweit Bescheinigungen nationaler staatlicher Stellen gefordert sind, werden für Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die entsprechenden Bescheinigungen des jeweiligen Mitgliedstaates anerkannt. (5) Der Bewerber muss seine fachliche Eignung gemäß § 5 Abs. 5 Buchstabe a) VOF nachweisen (Architekt: Kammereintrag Architektenkammer, Fachingenieur: Diplomurkunde). Der Bewerber muss jeweils verantwortlichen Projektleiter und Stellvertreter benennen. Der für die Projektplanung verantwortliche Projektleiter (Architekt) muss bauvorlageberechtigt nach § 64 LBauO Rh-PF sein. Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen. Soweit Bescheinigungen nationaler staatlicher Stellen gefordert sind, werden für Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die entsprechenden Bescheinigungen des jeweiligen Mitgliedstaates anerkannt. (6) Für Bewerbungen von Bietergemeinschaften: Benennung eines Bevollmächtigten zur Angebotsabgabe und Vertragsdurchführung. Hierzu ist der beigefügte Vordruck „Erklärung der Bietergemeinschaft“ zu verwenden, der von dem Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft und von allen Mitgliedern zu unterschreiben und an den entsprechenden Stellen mit Firmenstempel und dem Datum zu versehen ist. Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft, und bezogen auf dieses, vorgelegt werden. Die Vergabeunterlagen enthalten einen Bewerberbogen zu den Teilnahmebedingungen, der ausschließlich von dem Generalplaner/der Generalplanerbietergemeinschaft auszufüllen ist. Die Vergabeunterlagen enthalten ferner ein Formular "Erklärung zu Unterauftragnehmern", in dem der Generalplaner/die Bietergemeinschaft entsprechende Angaben zu den Unterauftragnehmern zu machen hat. Der Auftraggeber wird im Rahmen der Auftragsvergabe für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Eigenerklärung zum Umsatz des Büros in den letzten drei Geschäftsjahren (2009, 2010, 2011), soweit dieser Umsatz Architekten- oder Ingenieurleistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (als vergleichbar gelten Planungen des Neubau, des Umbaus oder der Sanierung im Krankenhaus bzw. Klinikbereich zu einer Gesamtbausumme von mind. 4 000 000 EUR). Sofern die zu vergebende Leistung von dem Bewerber noch nicht seit drei Jahren angeboten wird, ist die Erklärung bezogen auf den Zeitraum vorzulegen, innerhalb dessen der Bieter die Leistung bisher anbietet. (2) Eigenerklärung über die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können, gegliedert nach Fachrichtungen. Eigenerklärung über die Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeits-/Führungskräfte. Bei Angeboten von Bietergemeinschaften müssen die vorstehenden Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft, und bezogen auf dieses, vorgelegt werden. (3) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 9 Buchstaben a) – e) VOF nicht vorliegen; hierzu enthalten die Vergabeunterlagen einen Bewerberbogen, der zu verwenden ist. Soweit Bescheinigungen nationaler staatlicher Stellen gefordert sind, werden für Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die entsprechenden Bescheinigungen des jeweiligen Mitgliedstaates anerkannt. (4) Tariftreueerklärung/Mindestentgelterklärung des Bieters nach Maßgabe des am 1.3.2011 in Kraft getretenen "Landesgesetzes zur Schaffung tariftreuerechtlicher Regelungen" Rheinland-Pfalz vom 1.12.2010 (GVB. 2010, 426). Bei Angeboten von Bietergemeinschaften müssen die vorstehenden Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft, und bezogen auf dieses, vorgelegt werden. Für die Erklärungen sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Mustererklärungen des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz zu verwenden. Ob und ggf. welchen tariflichen Vorgaben oder Mindestlohnbedingungen der Bieter unterliegt, prüft dieser in eigener Verantwortung. Die Vergabeunterlagen enthalten einen Bewerberbogen zu den Teilnahmebedingungen, der ausschließlich von dem Generalplaner/der Generalplanerbietergemeinschaft auszufüllen ist. Die Vergabeunterlagen enthalten ferner ein Formular "Erklärung zu Unterauftragnehmern", in dem der Generalplaner/die Bietergemeinschaft entsprechende Angaben zu den Unterauftragnehmern zu machen hat. Nach Angebotsabgabe und aufgrund gesonderter Aufforderung durch den Auftraggeber sind vorzulegen: a) Bestätigung der angegebenen Umsätze durch einen vereidigten Wirtschaftsprüfer / Steuerberater oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen. b) Vorlage qualifizierter Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaft, des Versicherungsträgers und der Steuerbehörden. Soweit Bescheinigungen nationaler staatlicher Stellen gefordert sind, werden für Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die entsprechenden Bescheinigungen des jeweiligen Mitgliedstaates anerkannt. Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften müssen die vorstehenden Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft, und bezogen auf dieses, vorgelegt werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Haftpflichtversicherung Deckungssumme Personen 3 000 000 EUR, sonstige Schäden 1 500 000 EUR. Bei Nichtvorliegen dieser Summen genügt eine Bescheinigung der Versicherung, dass die Versicherungssummen im Auftragsfall erhöht werden oder die schriftl. Erklärung des Versicheres zur Zusage einer objektbezogenen Versicherung.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Liste von mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2007 - 2011), welche die Architekten- bzw. Fachplanung für den Umbau oder die Errichtung von Hochbauten vergleichbarer Nutzungszwecke betrifft (Referenzen im Sinne von § 5 Abs. 5 Buchstabe b) VOF). Die einzelnen Referenzen müssen jeweils folgende Angaben enthalten: Bezeichnung des Bauvorhabens, Ort der Ausführung, Bauherr / Auftraggeber mit Anschrift und Kontaktdaten, namentliche Benennung eines Ansprechpartners bei dem Bauherrn / Auftraggeber, Art der vertraglichen Bindung: Hauptauftragnehmer, Generalplaner, ARGE-Partner, Nachunternehmer oder Sonstiges (im letztgenannten Fall Bezeichnung der Art der vertraglichen Bindung), Ausführungszeitraum (Monat / Jahr), stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfanges, durchgeführte Leistungsphasen nach HOAI, Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, Auftragswert nach HOAI (bei Teilleistungen deren anteiliger Auftragswert), stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen einschließlich der Angabe, ob die Leistung für einen Neubau / Umbau / Sonstige erbracht wurde. Sofern die hier zu vergebende Leistung von dem Bieter noch nicht seit 5 Jahren angeboten wird, sind die Referenzangaben bezogen auf den Zeitraum vorzulegen, innerhalb dessen der Bieter die Leistungen im Wettbewerb erbringt. Hat ein Bieter mehr als zehn Referenzen der vorgegebenen Art vorzuweisen, sind nicht mehr als zehn Referenzen vorzulegen. Die Angaben je Referenz dürfen eine einfach beschriebene DIN-A4-Seite nicht überschreiten. Bei Bewerbungen von Bietergemeinschaften kann der Nachweis von Referenzen einheitlich durch die Bietergemeinschaft erbracht werden. (2) Für den vorgesehenen Einsatz von Unterauftragnehmern: Erklärung welche Teilleistungen durch Unterauftragnehmer/Fachplaner erbracht werden. Hierzu ist der Vordruck „Erklärung zu Unterauftragnehmern“ zu verwenden. Nach Angebotsabgabe und aufgrund gesonderter Aufforderung durch den Auftraggeber sind vorzulegen: (1) Für den vorgesehenen Einsatz von Unterauftragnehmern/Fachplanern: Vorlage von Verpflichtungserklärungen im Sinne des § 5 Abs. 6 Satz 2 VOF. (2) Für Referenzleistungen öffentlicher Auftraggeber Nachweis durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung, bei privaten Auftraggebern durch eine einfache Bescheinigung des Auftraggebers. Sind diese Bescheinigungen nicht erhältlich, genügt eine einfache Erklärung des Bewerbers, § 5 Abs. 5 Buchstabe b) VOF. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Es sind mindestens folgende Referenzen über vergleichbare abgeschlossene Leistungen wie nebenstehend vorzulegen und nachzuweisen: — Zwei Referenzen über die Objektplanung Gebäude und raumbildende Ausbauten, — Eine Referenz TGA: Heizung, Lüftung, Sanitär, — Eine Referenz TGA: Elektrotechnik, — Eine Referenz TGA: Medizintechnik, — Eine Referenz Brandschutz. Der Generalplaner kann die Referenzen entweder als eigene Generalplanerreferenzen vorlegen oder er kann Referenzen von denjenigen Fachplanern vorlegen, die er in der "Erklärung zu Unterauftragnehmern" benennt.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Bewerben können sich alle Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt, Beratender Ingenieur oder Ingenieur gemäß § 19 VOF berechtigt sind oder über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügen, dessen Anerkennung nach den geltenden Rechtsvorschriften der Europäischen Union gewährleistet ist.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Berufserfahrung und Qualifikation der Mitarbeiter (40 Punkte) 1.1 Projektleiter und Stellvertreter (20 Punkte) 1.2 Ausführendes Personal (20 Punkte) 2. Referenzen (60 Punkte), 2.1 Vergleichbarkeit mit der gestellten Aufgabe OP-Erweiterung (20 Punkte) 2.2 Erfahrung mit Projektmanagement und GU-Vergaben (20 Punkte) 2.3 Qualität der Referenzauskünfte (20 Punkte)
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Projekteinschätzung des Bieters (Verständnis, Lösungsansätze) im Verhandlungsgespräch. Gewichtung 25 2. Vorgehensweise bei Termin-, Kosten- und Qualitätssicherung. Gewichtung 15 3. Gesamteindruck Präsentation einer vergleichbaren Referenz im Verhandlungsgespräch. Gewichtung 20 4. Projektorganisation, Lenkung der Fachplaner als Generalplaner. Gewichtung 25 5. Honorar (HOAI). Gewichtung 15
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
siehe Vergabeunterlagen
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
19.11.2012 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
26.11.2012
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 7.12.2012
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Teilnahmewettbewerb: Der Auftraggeber führt zunächst einen Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 1, § 10 VOF durch, um geeignete Büros auszusuchen. Er wird eine Auswahl nach einer Bewertungsmatrix mit den in dieser Bekanntmachung genannten objektiven Auswahlkriterien durchführen. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los, § 10 Abs. 3 VOF. Die Auswahl trifft ein Auswahlgremium, das aus dem Kaufmännischen Direktor, dem Technischen Leiter und einem externen Fachmann besteht. Der Auftraggeber wird 3-6 Büros auswählen und zur Abgabe eines Angebotes und Vorstellung ihres Büros einladen. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor (siehe Ziff. II.2.2 - Optionen). Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der bestätigten Fördermittel der Zuwendungsgeber in finanzieller und zeitlicher Hinsicht. Die Bewerbungsunterlagen mit Anlagen werden nicht mehr zurückgegeben. Eine Vergütung für die geforderten. Ausschreibungsunterlagen wird nicht gezahlt. Hausprospekte und sonstige Anlagen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz bei dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/ Fax: +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag, mit dem ein Bieter / Interessent am Auftrag behauptete vergaberechtliche Verstöße vor der zuständigen Vergabekammer überprüfen lassen kann, unzulässig, wenn: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz bei dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/ Fax: +49 6131162113
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.10.2012
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