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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Frankfurt am Main (ID:4110847)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
4110847
Region:
60598 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.07.2009
Frist Vergabeunterlagen:
07.08.2009
Frist Angebotsabgabe:
10.08.2009
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Das Deutsche Museum plant die bautechnische und energetische Instandsetzung der Fassaden und Dächer des Stammhauses des Deutschen Museums auf der Museumsinsel. Die Maßnahmen betreffen den Geb?udehaupttrakt, der als Sammlungsbau bezeichnet wird. Das geviertf?rmige Gebäude wurde zwischen 1909 und 1925 von den Architekten Gabriel und Emanuel von Seidl errichtet und besteht aus: Nordtrakt mit Haupteingang unter dem zentralen Eingangs-Kuppelturm, aufgebaut aus Kellergeschoss, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach, abgeschlossen im Osten und Westen durch 2 kuppelf?rmige Treppent?rme, die die Treppenhäuser des Ost- und Westtraktes beherbergen. Westtrakt mit Museumsturm, aufgebaut aus Untergeschoss, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach. über die gesamte Länge verläuft ein auskragender Balkon über dem Erdgeschoss. Dem Turm vorgelagert ist ein erdgeschossig offenes Vorhaus mit ausgebautem und genutztem Tonnendach. S?dtrakt mit direktem Anschluss an die Luftfahrthalle aufgebaut aus Kellergeschoss, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach. Osttrakt mit Museumsturm, aufgebaut aus Souterrain, das aufgrund des Gel?ndeverlaufs nach Norden hin zum Vollgeschoss wird, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach. über 3/4 der Länge verläuft eine Terrasse über dem Erdgeschoss, das gegenüber den Obergeschossen vorkragt. Dem Trakt angegliedert ist ein zweigeschossiger Quergiebel, vorderkantenb?ndig mit dem Erdgeschoss. Zwischen dem zentralen Eingangs-Kuppelturm und dem S?dtrakt verläuft parallel mittig zu Ost- und Westtrakt die unterkellerte doppelgeschossige Schifffahrtshalle mit gestuftem Satteldach. Zwischen Ost- und Westtrakt und der Schifffahrtshalle erstrecken sich jeweils eingeschossige Hallen. Die Massivwandkonstruktionen bestehen aus Stahlbeton, Stampfbeton und Mischmauerwerk, Betonw?nde teilweise mit Naturstein verkleidet bzw. Sichtbetonw?nde. Die Fenster sind zum großen Teil aus Holz zum Teil aus Kunststoff. Die mit Kupferblech gedeckten Dachkonstruktionen bestehen aus Stahl-, Stahlbeton- und Holzdachtragwerken mit integrierten Dachfl?chenfenstern und Lichtkuppeln. Die Stufung der Dächer wird durch Obergadenfenster gebildet. Die Balkone und Terrassen sind mit Plattenbel?gen versehen. Die Fassaden umfassen Au?enfassaden und Innenfassaden oberhalb der Dachebene der Schifffahrtshalle und der eingeschossigen Hallen. Sämtliche zeichnerischen Planungsergebnisse sind dem Auftraggeber im CAD-Dateiformat dwg und pdf zu übergeben.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  196480-2009

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Deutsches Museum München, Museumsinsel 1, z. Hd. von Herr Clemens Rausch, D-80538 München. E-Mail: c.rausch@deutsches-museum.de. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.deutsches-museum.de. Weitere Auskünfte erteilen: SNP Schlawien Naab Partnerschaft, Darmstädter Landstraße 184, z. Hd. von Frau Tanja Turner, D-60598 Frankfurt am Main. Tel. +49 6996873724. E-Mail: tanja.turner@snp-online.de. Fax +49 6996873750. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: SNP Schlawien Naab Partnerschaft, Darmstädter Landstraße 184, z. Hd. von Frau Tanja Turner, D-60598 Frankfurt am Main. Tel. +49 6996873724. E-Mail: tanja.turner@snp-online.de. Fax +49 6996873750. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: SNP Schlawien Naab Partnerschaft, Darmstädter Landstraße 184, z. Hd. von Frau Tanja Turner, D-60598 Frankfurt am Main. Tel. +49 6996873724. E-Mail: tanja.turner@snp-online.de. Fax +49 6996873750.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Freizeit, Kultur und Religion. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Generalplanerleistungen zur bautechnischen und energetischen Instandsetzung der Bestandsgebäude des Deutschen Museums, Museumsinsel 1, Objekt- und Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung sowie bauphysikalische und Gr?ndungsberatung.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: München. NUTS-Code: DE212.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Das Deutsche Museum plant die bautechnische und energetische Instandsetzung der Fassaden und Dächer des Stammhauses des Deutschen Museums auf der Museumsinsel. Die Maßnahmen betreffen den Geb?udehaupttrakt, der als Sammlungsbau bezeichnet wird. Das geviertf?rmige Gebäude wurde zwischen 1909 und 1925 von den Architekten Gabriel und Emanuel von Seidl errichtet und besteht aus: Nordtrakt mit Haupteingang unter dem zentralen Eingangs-Kuppelturm, aufgebaut aus Kellergeschoss, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach, abgeschlossen im Osten und Westen durch 2 kuppelf?rmige Treppent?rme, die die Treppenhäuser des Ost- und Westtraktes beherbergen. Westtrakt mit Museumsturm, aufgebaut aus Untergeschoss, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach. über die gesamte Länge verläuft ein auskragender Balkon über dem Erdgeschoss. Dem Turm vorgelagert ist ein erdgeschossig offenes Vorhaus mit ausgebautem und genutztem Tonnendach. S?dtrakt mit direktem Anschluss an die Luftfahrthalle aufgebaut aus Kellergeschoss, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach. Osttrakt mit Museumsturm, aufgebaut aus Souterrain, das aufgrund des Gel?ndeverlaufs nach Norden hin zum Vollgeschoss wird, Erdgeschoss, 2 Obergeschossen und Dachgeschoss mit gestuftem Satteldach. über 3/4 der Länge verläuft eine Terrasse über dem Erdgeschoss, das gegenüber den Obergeschossen vorkragt. Dem Trakt angegliedert ist ein zweigeschossiger Quergiebel, vorderkantenb?ndig mit dem Erdgeschoss. Zwischen dem zentralen Eingangs-Kuppelturm und dem S?dtrakt verläuft parallel mittig zu Ost- und Westtrakt die unterkellerte doppelgeschossige Schifffahrtshalle mit gestuftem Satteldach. Zwischen Ost- und Westtrakt und der Schifffahrtshalle erstrecken sich jeweils eingeschossige Hallen. Die Massivwandkonstruktionen bestehen aus Stahlbeton, Stampfbeton und Mischmauerwerk, Betonw?nde teilweise mit Naturstein verkleidet bzw. Sichtbetonw?nde. Die Fenster sind zum großen Teil aus Holz zum Teil aus Kunststoff. Die mit Kupferblech gedeckten Dachkonstruktionen bestehen aus Stahl-, Stahlbeton- und Holzdachtragwerken mit integrierten Dachfl?chenfenstern und Lichtkuppeln. Die Stufung der Dächer wird durch Obergadenfenster gebildet. Die Balkone und Terrassen sind mit Plattenbel?gen versehen. Die Fassaden umfassen Au?enfassaden und Innenfassaden oberhalb der Dachebene der Schifffahrtshalle und der eingeschossigen Hallen. Sämtliche zeichnerischen Planungsergebnisse sind dem Auftraggeber im CAD-Dateiformat dwg und pdf zu übergeben.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71240000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Au?enfassadenfl?che beläuft sich auf ca. 15 500 qm, die projizierten Dachfl?chen auf ca. 8 000 qm. Im einzelnen sind folgende Leistungen zu erbringen: ? Objektplanung für Gebäude, ? 15 HOAI (Teilleistungen); anrechenbare Kosten ca. 4 000 000.- EUR, mitverarbeitete Bausubstanz: ca. 600 000 EUR, Honorarzone IV, ? Objektplanung für Ingenieurbauwerke, ? 55 HOAI (Teilleistungen); anrechenbare Kosten ca. 4 650 000 EUR, mitverarbeitete Bausubstanz: ca. 800 000 EUR, Honorarzone II, ? Tragwerksplanung, ? 64 HOAI; anrechenbare Kosten ca. 5 300 000 EUR; mitverarbeitete Bausubstanz: ca. 1 400 000 EUR, Honorarzone III, ? Technische Gebäudeausrüstung, ? 73 HOAI; KGR 440 (Baufreiheitsma?nahmen als Grundlage der Dach- und Fassadeninstandsetzung sowie Blitzschutzanlage/ELT), Honorarzone III, Abrechnung nach ? 6 HOAI, ? Bauphysikalische Beratung nach ? 78 HOAI, Abrechung nach ? 6 HOAI, ? Baugrundbeurteilung und Gr?ndungsberatung, ? 92 HOAI, Abrechnung nach ? 6 HOAI. Einzelheiten ergeben sich aus den jeweiligen Leistungsbeschreibungen. Als integrativer Bestandteil der Planung sind Bau- und Bauzwischenzust?nde zur Aufrechterhaltung des Museumsbetriebs sowie der Bauausführung zu erarbeiten und zu planen. Der geforderte Leistungsumfang umfasst zudem die Abstimmung und Koordination der in der Vertragslaufzeit parallel laufenden Planungen und Bauleistungen Dritter mit den Gebäuden und Anlagen des Bestands.
II.2.2) Optionen:
Ja. Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung der Leistungen erfolgt abschnitts- und stufenweise. Vergeben werden zunächst die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 der ?? 15, 55, 64, 73, 78 und 92 HOAI, getrennt nach Dach, Außenfassade und Innenhoffassade. Der Auftraggeber behält sich die weitere stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit der Finanzierung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen seiner Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens - Leistungsphasen 5-8 der ?? 15, 55, 64, 73 und 78 HOAI - vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Dauer in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personen- und 3 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden im Auftragsfall.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerben sich mehrere Unternehmen in einer Bewerbergemeinschaft, so hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine rechtsverbindliche Erklärung für sich abzugeben, wonach im Auftragsfall die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Rechtsform zugesichert wird. Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrags im Auftragsfall bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die Bewerbergemeinschaftserkl?rung ist von den ausgewählten Bietern mit dem Angebot vorzulegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: ? Ausgef?llter und von einem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterzeichneter Bewerbungsbogen (Teilnahmeantrag), der die unter Anhang A I genannte Stelle auf Anforderung per email zur Verfügung stellt. Es ist zwingend das vorgegebene Formular zu verwenden und in Papierform und in elektronischer Form mit den weiter vorzulegenden Unterlagen bei der im Anhang A I genannten Stelle einzureichen; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger oder nicht rechtzeitiger Abgabe wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen, ? Erklärung zu Name und Gründungsdatum des sich bewerbenden Büros, ? Eigenerkl?rung über die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern und der Einhaltung der hierfür speziellen Verwaltungsvorschriften und Regelwerke, ? Eigenerkl?rung über die Erfahrungen mit der Zusammenarbeit und Koordination mit an der Generalplanung beteiligten Architekten, Ingenieuren und Fachplanern, ? Eigenerkl?rung zu dem beruflichen Werdegang des Gesamtprojektleiters, ? Bei juristischen Personen: aktueller (nicht älter als 3 Monate)Nachweis über den Eintrag in das Berufs- oder Handelsregister des Unternehmens- bzw. Wohnsitzes, in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Heimatlandes, ? Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit gemäß ? 7 VOF, ? Erklärung zu Ausschlussgr?nden nach ? 11 VOF, ? Vorlage der Eintragungsurkunde des B?roinhabers oder des allein vertretungsberechtigten Bevollmächtigten und/oder des Gesamtprojektleiters sowie Nachweis der Bauvorlageberechtigung (Kopie), ? Vorlage der Diplomurkunde des Gesamtprojektleiters (sofern nicht bereits durch Berufszulassung nachgewiesen), ? Erklärung über eine geplante Erteilung von Unterauftr?gen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: ? Eigenerkl?rung zum Gesamtumsatz und zu dem Umsatz aus den Bereichen Objektplanung für Gebäude und Ingenieurbauwerke sowie aus dem Bereich Tragwerksplanung.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: 1. H?chstens 5 Referenzen bezüglich Generalplanerleistungen für Neubauten und Bauten im Bestand; 2. H?chstens 5 Referenzprojekte für die besondere Leistung in der Tragwerksplanung für Bestandsaufnahmen/Bauwerksuntersuchungen an historischen Stahl-, Stahlbeton-, Mauerwerks- und Holztragwerken von Gebäuden, die Grundlage der darauf aufbauenden Instandsetzungsplanung waren. Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben erforderlich: ? Zuordnung zu den obigen Kategorien, ? Kurze Projektbeschreibung, ? Auftraggeber, Ansprechpartner (Name, Telefon), ? Ausführungszeitraum, ? Angabe der Baukosten, der Honorarzone und der BGF einschließlich Angabe des Eigenleistungsanteils, ? Angabe der beauftragten Leistungsphasen, ? Angabe ob Öffentlicher oder privater Auftraggeber; 3. Zu den vorzulegenden Referenzen ist weiterhin jeweils ein Referenzschreiben einzureichen, durch das die Leistung des Bewerbers nachgewiesen werden kann (Bewertung analog Arbeitszeugnis, z.B. "... stets zur vollsten Zufriedenheit ..."). Diese Referenzschreiben fließen in die Wertung ein; 4. Erklärung zum Jahresdurchschnitt der Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Gesch?ftsjahren, unterteilt in Führungskräfte und sonstige fest angestellte Mitarbeiter; 5. Angaben über das für den Auftrag zur Verfügung stehende Personal; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu 1. Mindestens 3 Referenzen, mit Objektplanung für Gebäude nach ? 15 HOAI (Honorarzone III oder IV, Leistungsphasen 2-8), Objektplanung Ingenieurbauwerke nach ? 55 HOAI (Honorarzone III, Leistungsphasen 2-8), Tragwerksplanung nach ? 64 HOAI (Honorarzone III oder IV, Leistungsphasen 2-6), Planung der Technischen Gebäudeausrüstung nach ? 73 HOAI (Honorarzone III, Leistungsphasen 2-8). Eigenleistungsanteil > 50 %, BGF > 6 000 qm, nicht älter als fünf Jahre. Die Referenzen müssen Generalplanerleistungen aus den genannten Gebieten ausweisen. Zu 2. Mindestens 2 Referenzen, BGF > 10 000 qm, nicht älter als 5 Jahre.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja. Nat?rliche und juristische Personen, die die geforderten Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaats berechtigt sind, im Zulassungsbereich die Berufsbezeichnung Architekt zu f?hren. Ist in dem jeweiligen Herkunftsmitgliedsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen eines Architekten, wer über ein Diplom, Ausbildungsnachweis oder sonstigen Nachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgem??en Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die dem Auftragsgegenstand entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Das Projekt unterliegt dem Konjunkturprogramm.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit: Wichtung 40 (max. 200 Punkte): Umsatz für Objektplanerleistungen für Gebäude Wichtung 10 (max. 50 Punkte), Umsatz für Tragwerksplanungen Wichtung 10 (max. 50 Punkte), Umsatz für Objektplanerleistungen Ingenieurbauwerke Wichtung 10 (max. 50 Punkte), Anzahl der Mitarbeiter Wichtung 10 (max. 50 Punkte). Fachliche Eignung Wichtung 60 (max. 300 Punkte): Referenzen Generalplanerleistungen Wichtung 25 (max. 125 Punkte), Referenzen Tragwerksplanung Wichtung 25 (max. 125 Punkte), Referenzschreiben Wichtung je 5 (max. 50 Punkte). Die Wertungsmatrix kann angefordert werden. Falls die aufzufordernden Bieter wegen Punktegleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge im Losverfahren bestimmt.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: 1. Honorar. Gewichtung: 30. 2. Projektorganisation (Organisation des Planungsb?ros, Wichtung 5; kurzfristige Verfügbarkeit, Wichtung 8; qualit?ts-, kosten- und termingerechte Ausführung, Wichtung 7). Gewichtung: 20. 3. Präsentation eines vergleichbaren Projekts (Herangehensweise, Wichtung 10; übertragbare Aspekte hinsichtlich Art und Ausführung, Wichtung 8; Form und Klarheit der Darstellung, Wichtung 2). Gewichtung: 20. 4. Projektanalyse (Konzept zur Sanierung, Abstimmungsma?nahmen, technischer Standard). Gewichtung: 15. 5. Projektteam (Kommunikationsfähigkeit, Wichtung 8; Erfahrungen mit Sanierungsmaßnahmen und beruflicher Werdegang, Wichtung 5; Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern, Wichtung 2). Gewichtung: 15.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2733-09.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 7.8.2009. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 10.8.2009 - 10:00. IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 20.8.2009.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Es ist zwingend das vorgegebene Formular ?Bewerbungsbogen? zu verwenden. Dieses Formular sowie weitere Informationen zur Auswertung und die Verdingungsunterlagen werden auf Anfrage ausschließlich per email von dem im Anhang A I genannten Büro versandt. Der Bewerbungsbogen (excel-Tabelle) ist auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben und sowohl zwingend in Papierform als auch nebst den sonstigen verlangten Nachweise und Erklärungen auf CD-Rom, DVD oder USB-Stick in einem gängigen Format (pdf, excel-Tabelle soll nicht umgewandelt werden) bis Montag, 10.8.2009 (10:00) bei der im Anhang A I genannten Stelle einzureichen. Die Wertungsmatrix für die zweite Phase kann von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, angefordert werden. Bietergemeinschaften haben mit dem Angebot eine Bietergemeinschaftserkl?rung vorzulegen. Ist der Einsatz von Subplanern angedacht, sind mit dem Angebot Verpflichtungserkl?rungen vorzulegen. Alternativangebote: Die in die engere Wahl kommenden Bieter werden ausdrücklich aufgefordert, auf Basis der HOAI 2009 ein Alternativangebot abzugeben, da nicht feststeht, ob die neue HOAI im Zeitpunkt der Zuschlagserteilung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und damit in Kraft getreten ist. Mindestanforderung für das Alternativangebot ist, dass sämtliche zu beauftragenden Leistungen erfasst sind. Sollte die neue HOAI im Zeitpunkt der Wertung der Angebote in Kraft getreten sein, werden nur die Alternativangebote gewertet.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, D-80538 München. E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de. Tel. +49 892176-2411. Fax +49 892176-2847.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Fristen berechnen sich nach ? 101a und 107 Abs. 3 GWB.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
13.7.2009.
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