DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Darmstadt (ID:3584583)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
3584583
Region:
64289 Darmstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.03.2009
Frist Angebotsabgabe:
30.03.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Planer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die TU Darmstadt beabsichtigt die grundlegende Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Residenzschlosses in Darmstadt. Das Residenzschloss ist ein über 6 Jahrhunderte entstandener Gebäudekomplex. In den Gebäuden sind u.a. die geisteswissenschaftlichen Institute der TU Darmstadt, die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und das Schlossmuseum untergebracht. Nach erfolgter Instandsetzung und Sanierung wird die TU Darmstadt Hauptnutzer sein (u.a. FB Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften mit FB-Bibliothek, Präsidium der TU, Teile der TU-Verwaltung, Sprachenzentrum, Patentinformationszentrum, Faculty Club). Zudem ist die Unterbringung weiterer Einrichtungen geplant: u.a. Deutsches Polen-Institut (DPI), ggf. Gastronomie. Bei sämtlichen Gebäuden des Schlosskomplexes ist die Anpassung der Gebäude an die aktuellen baurechtlichen, technischen und funktionalen Anforderungen erforderlich, die mit den Denkmalbeh?rden abzugleichen sind. Bei der Planung und Ausführung der Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten wird auf die Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit besonders Wert gelegt (ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualität, technische Qualität und Prozessqualit?t). Auf Grundlage des Instandsetzungsgutachtens aus dem Jahre 2006 und unter Berücksichtigung des denkmalpflegerischen Leitfadens aus dem Jahre 2008 sind u.a. folgende Baumaßnahmen durchzuführen: Dachneueindeckungen, Instandsetzungen der Fassaden und Fenster, Gr?ndungsinstandsetzungen (falls erforderlich), technische Geb?udeausstattung, Schallschutz, Innenausbau, Brandschutz- und Schadstoffentsorgungsma?nahmen sowie Instandsetzungsmaßnahmen der Außenanlagen (Brücken (falls erforderlich), Bastion, Höfe, Terrassen, Schlossgraben, Mauern und Einfriedigungen). Die Aufgabe erfordert ein Planungsbüro, das insbesondere Erfahrungen mit dem Bauen im historischen Bestand aufweisen kann und Erfahrungen im Umgang mit Denkmalrichtlinien hat. Die Sanierungsmaßnahmen sollen bei teilweise laufendem Betrieb bzw. Hochschulbetrieb erfolgen. In Einzelmaßnahmen alsbald und umfassend nach Auszug der ULB in den Neubau, voraussichtlich im 2. Halbjahr 2011. Die zu sanierende bzw. umzubauende NGF (Netto Grundfläche) betr?gt ca. 27 000 qm. Die Baukosten für die Instandsetzungsmaßnahmen belaufen sich auf ca. 31 600 000 EUR/netto, KGR 200 bis 500. Der Auftrag umfasst die Generalplanerleistungen für die beschriebenen Baumaßnahmen. Darin enthalten sind folgende Leistungen für die jeweils entsprechende Fachplaner zu benennen sind: ? Der Objektplanung für Gebäude, Freianlagen und raumbildende Ausbauten, ? Teil II ? 15 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 9, ? Der Technischen Gebäudeausrüstung, ? Teil IX ? 68 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 9, Anlagengruppe. 1: Gas, Wasser-, Abwasser und Feuerlöschtechnik Anlagengruppe. 2: W?rmeversorgungs-, Brauchwasserw?rmung- und Raumlufttechnik, Klimatechnik Anlagengruppe. 3: Elektrotechnik Anlagengruppe. 4: Aufzug-, Förder- und Lagertechnik und Gebäudeleittechnik (GLT) - der Tragwerksplanung - Teil VIII ? 64 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 6 - für Thermische Bauphysik - Teil IX ? 78 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 5 - für Schallschutz und Bauakustik - Teil XI ? 80 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 5 Zu den Verhandlungsgespr?chen ist die namentliche Benennung der weiteren Fachplaner bzw. Sachverständigen (u.a. für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo), EnEV-Nachweis, Brandschutzkonzept, Schadensdiagnostik, Schadstoffentsorgung, Materialtechnologie im Denkmalschutz) erforderlich. Der Auftragnehmer (Generalplaner) hat die Leistungen der Objektplanung selbst zu erbringen; für die ?brigen Leistungen ist der Einsatz von Unterauftragnehmern zulässig. Weiterhin zugelassen sind Bewerbergemeinschaft und Bewerbergemeinschaft mit Unterauftragnehmern. Die Federführung obliegt dem Generalplaner/Hauptbewerber. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Generalplanungsleistung vor.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen
Org. Dok.-Nr:  61652-2009

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Technische Universität Darmstadt, Karolinenplatz 5, Kontakt Dezernat V Bau und Immobilien, D-64289 Darmstadt. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.tu-darmstadt.de. Weitere Auskünfte erteilen: [phase eins]. Projektmanagement für Architektur und Städtebau, Cuxhavener Straße 12-13, D-10555 Berlin. Tel. nur schriftlich. E-Mail: das-vof@phase1.de. Fax +49 303121000. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: [phase eins]. Projektmanagement für Architektur und Städtebau, Cuxhavener Straße 12-13, D-Berlin. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: [phase eins]. Projektmanagement für Architektur und Städtebau, Cuxhavener Straße 12-13, D-10555 Berlin. Tel. nur schriftliche. E-Mail: das-vof@phase1.de. Fax +49 303121000. URL: www.phase1.de/das-vof.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Bildung. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Residenzschlosses in Darmstadt.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Darmstadt. NUTS-Code: DE711.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die TU Darmstadt beabsichtigt die grundlegende Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Residenzschlosses in Darmstadt. Das Residenzschloss ist ein über 6 Jahrhunderte entstandener Gebäudekomplex. In den Gebäuden sind u.a. die geisteswissenschaftlichen Institute der TU Darmstadt, die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und das Schlossmuseum untergebracht. Nach erfolgter Instandsetzung und Sanierung wird die TU Darmstadt Hauptnutzer sein (u.a. FB Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften mit FB-Bibliothek, Präsidium der TU, Teile der TU-Verwaltung, Sprachenzentrum, Patentinformationszentrum, Faculty Club). Zudem ist die Unterbringung weiterer Einrichtungen geplant: u.a. Deutsches Polen-Institut (DPI), ggf. Gastronomie. Bei sämtlichen Gebäuden des Schlosskomplexes ist die Anpassung der Gebäude an die aktuellen baurechtlichen, technischen und funktionalen Anforderungen erforderlich, die mit den Denkmalbeh?rden abzugleichen sind. Bei der Planung und Ausführung der Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten wird auf die Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit besonders Wert gelegt (ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualität, technische Qualität und Prozessqualit?t). Auf Grundlage des Instandsetzungsgutachtens aus dem Jahre 2006 und unter Berücksichtigung des denkmalpflegerischen Leitfadens aus dem Jahre 2008 sind u.a. folgende Baumaßnahmen durchzuführen: Dachneueindeckungen, Instandsetzungen der Fassaden und Fenster, Gr?ndungsinstandsetzungen (falls erforderlich), technische Geb?udeausstattung, Schallschutz, Innenausbau, Brandschutz- und Schadstoffentsorgungsma?nahmen sowie Instandsetzungsmaßnahmen der Außenanlagen (Brücken (falls erforderlich), Bastion, Höfe, Terrassen, Schlossgraben, Mauern und Einfriedigungen). Die Aufgabe erfordert ein Planungsbüro, das insbesondere Erfahrungen mit dem Bauen im historischen Bestand aufweisen kann und Erfahrungen im Umgang mit Denkmalrichtlinien hat. Die Sanierungsmaßnahmen sollen bei teilweise laufendem Betrieb bzw. Hochschulbetrieb erfolgen. In Einzelmaßnahmen alsbald und umfassend nach Auszug der ULB in den Neubau, voraussichtlich im 2. Halbjahr 2011. Die zu sanierende bzw. umzubauende NGF (Netto Grundfläche) betr?gt ca. 27 000 qm. Die Baukosten für die Instandsetzungsmaßnahmen belaufen sich auf ca. 31 600 000 EUR/netto, KGR 200 bis 500. Der Auftrag umfasst die Generalplanerleistungen für die beschriebenen Baumaßnahmen. Darin enthalten sind folgende Leistungen für die jeweils entsprechende Fachplaner zu benennen sind: ? Der Objektplanung für Gebäude, Freianlagen und raumbildende Ausbauten, ? Teil II ? 15 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 9, ? Der Technischen Gebäudeausrüstung, ? Teil IX ? 68 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 9, Anlagengruppe. 1: Gas, Wasser-, Abwasser und Feuerlöschtechnik Anlagengruppe. 2: W?rmeversorgungs-, Brauchwasserw?rmung- und Raumlufttechnik, Klimatechnik Anlagengruppe. 3: Elektrotechnik Anlagengruppe. 4: Aufzug-, Förder- und Lagertechnik und Gebäudeleittechnik (GLT) - der Tragwerksplanung - Teil VIII ? 64 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 6 - für Thermische Bauphysik - Teil IX ? 78 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 5 - für Schallschutz und Bauakustik - Teil XI ? 80 HOAI, Lph 1 in Teilen und Lph 2 bis 5 Zu den Verhandlungsgespr?chen ist die namentliche Benennung der weiteren Fachplaner bzw. Sachverständigen (u.a. für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo), EnEV-Nachweis, Brandschutzkonzept, Schadensdiagnostik, Schadstoffentsorgung, Materialtechnologie im Denkmalschutz) erforderlich. Der Auftragnehmer (Generalplaner) hat die Leistungen der Objektplanung selbst zu erbringen; für die ?brigen Leistungen ist der Einsatz von Unterauftragnehmern zulässig. Weiterhin zugelassen sind Bewerbergemeinschaft und Bewerbergemeinschaft mit Unterauftragnehmern. Die Federführung obliegt dem Generalplaner/Hauptbewerber. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Generalplanungsleistung vor.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71240000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Generalplanerleistung für Architekten- und Ingenieurleistungen gem. Punkt II.1.5).
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Dauer in Monaten: 72 (ab Auftragsvergabe). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 EURO je Schadenfall für Personensch?den und von 1,5 EURO je Schadenfall für sonstige Schäden die jeweils 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen muss, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrags aufrecht zu erhalten.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich T?tige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das BGB.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und der Objektplaner/Hauptbewerber als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags benannt wird. Bewerbergemeinschaften haben bereits im Bewerbungsbogen die Mitglieder zu benennen und den Objektplaner /Hauptbewerber als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags anzugeben. Bewerbergemeinschaften haben weiterhin eine unterzeichnete Erklärung im Bewerbungsbogen über gesamtschuldnerische Haftung abzugeben. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und f?hren zum zwingenden Ausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: 1. Vollst?ndig ausgefüllter und vom B?roinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen. 2. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen / natürlichen Personen soweit diese Personen eintragungspflichtig sind (im Falle einer GmbH, z.B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszuges. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters (Generalplaner/Objektplaner) im Bewerbungsbogen. Der bevollmächtigte Vertreter einer Bewerbergemeinschaft muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden. Für Bewerber, die den Nachweis durch einen Handelsregisterauszug nicht f?hren können ist eine Eigenerkl?rung einzureichen (z.B. GbR). 3. Folgende aktuelle Bewerbereigenerkl?rungen gem. VOF ?? 7 und 11 sind - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - zwingend im Bewerbungsbogen abzugeben, ansonsten wird der Bewerber ausgeschlossen: 3.a Rechtsverbindlich unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung gem. VOF ?7 Abs. 2, als Bewerbereigenerkl?rung im Bewerbungsbogen: ? Ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder, ? Ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet mit der Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen 3.b Rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbereigenerkl?rungen gem. VOF ? 11 Abs. 4 a) bis e) über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgr?nde im Bewerbungsbogen. 4) Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber ausgeschlossen werden: a) die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden; b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen; c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde; d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates des Auftraggebers nicht erfüllt haben; e) die sich bei der Erteilung von Ausk?nften, die gem. VOF ?? 7, 10, 12 und 13 eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen. 4. Ggf. Angabe des Bewerbers welche Fachdisziplin(en) mit dem eigenen Büro erbracht werden und welche Auftragsanteile, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gem. VOF ? 13 Abs. 2 h). Weiterhin muss dargestellt werden mit welchen der benannten Unterauftragnehmer in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet wurde mit Benennung des Projekts. Analoge Angabe der Auftragsanteile von Bewerbern einer Bewerbergemeinschaft. 5. Ggf. Eigenerkl?rung (im Bewerbungsbogen), falls sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient gem. VOF ?? 13 Abs. 3, 12 Abs.3. Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens und die Unvollständigkeit der einzureichenden Nachweise f?hren ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften im Bewerbungsbogen (vom B?roinhaber, einem Geschäftsführer und / oder dem bevollmächtigten Vertreter) zum zwingenden Ausschluss der Bewerbung. Bei Bewerbergemeinschaften muss die rechtsverbindliche Unterschrift des Generalplaners (Objektplaner) im Original vorliegen, bei den weiteren Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden rechtsverbindliche Unterschriften im Bewerbungsbogen akzeptiert, die per Fax an den Hauptbewerber übermittelt werden. Der Bewerbungsbogen muss mit den weiteren erforderlichen Nachweisen unter der im Anhang A genannten Adresse eingereicht werden. Hinweis: Mehrfachbeteiligungen von Bewerbern für die Objektplanung, die Technischen Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung sind unzulässig und f?hren zum zwingenden Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerber. Mehrfachbeteiligungen von Unterauftragnehmern, sofern sie nicht die Planungsleistungen für die Objektplanung, die Technische Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung erbringen werden sind zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Folgende Erklärungen gem. VOF ? 12 sind von den Bewerbern für die Disziplinen Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung ? bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern ? zwingend im Bewerbungsbogen anzugeben, ansonsten wird die Bewerbung ausgeschlossen: Bewerbereigenerkl?rung über die Gesamtumsätze sowie die Umsätze für entsprechende Planungsleistungen in den letzten 3 Gesch?ftsjahren gem. VOF ? 12 Abs. 1 c). Kann ein Bewerber aus einem wichtigen Grund diese Erklärung nicht abgeben, so kann er seine finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege oder Eigenerklärungen nachweisen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Folgende aktuelle Nachweise und Erklärungen gem. VOF ? 13 sind von den Bewerbern für die Disziplinen Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung ? bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern ? zwingend im Teilnahmeantrag anzugeben bzw. mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen: 1. Nachweise zur Berufszulassung durch Studiennachweise und Bescheinigungen (jeweils in Kopie) über die berufliche Befähigung der Bewerber und/oder Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen gem. VOF ? 13 Abs. 2 a). 2. Angaben der Anzahl der beschäftigten Personen und Führungs-kr?fte gesamt sowie im Bereich der entsprechenden Planungs-leistungen jeweils im Mittel der letzten 3 Jahre gem. VOF ? 13 Abs. 2 d). 3. Verbindliche Angaben von Namen sowie Nachweise zur Berufszulassung der Personen, welche für die Leistungserbringung der Projektleitung sowie der stellv. Projektleitung der i. R. stehenden Maßnahmen vorgesehen sind (Studiennachweise und Bescheinigungen jeweils in Kopie). 4. Angabe von jeweils 2 vergleichbaren Referenzprojekten von den Bewerbern für die Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung (dabei müssen mindestens die Leistungen für die Anlagengruppen 1, 2 und 3 erbracht worden sein) und Tragwerksplanung gem. VOF ? 13 Abs. 2 b). Als vergleichbare Referenzprojekte gelten Sanierungen denkmalgeschützter Bauten. Die Referenzen müssen im eigenen Büro durchgeführt und in den letzten 3 Jahren, mit Abschluss der Lph 8 fertig gestellt worden sein und müssen insbesondere folgende Angaben enthalten: ? Geb?udetyp, ? Errichtungsjahr des Gebäudes, ? Baumaßnahme, ? Sanierung im laufenden Betrieb, ? Bauvolumen in BGF, ? Bauwerkskosten der KG 300 und 400, netto - Auftraggeber und Art des Auftraggebers, ? Leistungserbringung als Generalplaner (Objektplaner), ? Leistungszeitraum, ? Leistungsphasen, ? Anlagengruppen (TGA Planer), ? Benennung des Projektleiters sowie des stellv. Projektleiters, ? Dokumentation pro Referenzprojekt (max. eine DIN A4 Seite pro Referenz), ? Referenzschreiben Öffentlicher und privater Auftraggeber bzw. Eigenerkl?rung bei privaten Auftraggebern. Die obige Reihenfolge der Referenzkriterien beschreibt nicht deren Rangfolge. 5. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität, gem. VOF ? 13 Abs. 2, f). 6. Eigenerkl?rung des Bewerbers dazu, ob im Auftragsfall die Einrichtung eines Projektb?ros in Darmstadt beabsichtigt ist. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die Bewerber für die Objektplanung und für die Tragwerksplanung müssen jeweils mindestens einmal die Sanierungen eines denkmalgesch?tzten Objektes durchgeführt haben. Die Referenzen müssen im eigenen Büro durchgeführt und in den letzten 3 Jahren, mit Abschluss der Lph 8 fertig gestellt worden sein.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja. Zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren zugelassen sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaats zur Führung der Berufsbezeichnung ?Architekt? berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplompr?fungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG gewährleistet ist. Teilnahmeberechtigt sind weiterhin Bewerbergemeinschaften/ Bietergemeinschaften und juristische Personen, zu deren satzungsgem??en Geschäftszweck entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen und Bewerbergemeinschaften/Bietergemeinschaften haben bereits in im Bewerbungsbogen einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 12 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Büro/Mitarbeiter. Gewichtung 20 %; 2. Jahresumsatz. Gewichtung 10 %; 3. Referenzen. Gewichtung 50 %; 4. Generalplanereignung. Gewichtung 20 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
B 364 KH EPL 182351906131.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
30.3.2009 - 18:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Dänisch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über einen Online-Modus unter www.phase1.de/das-vof. Nach Abschluss der Online-Bewerbung erhält der Hauptbewerber per E-Mail den Bewerbungsbogen mit allen online gemachten Angaben und Eigenerklärungen. Diesen sendet er rechtsverbindlich unterschrieben ggf. von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit den weiteren erforderlichen Nachweisen in einem Kuvert mit dem Vermerk ?VOF-DAS GP-Vergabeverfahren? an die im Anhang A genannte Adresse. Bei Bewerbergemeinschaften muss die rechtsverbindliche Unterschrift des Objektplaners/Hauptbewerbers im Original vorliegen, bei den weiteren Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden rechtsverbindliche Unterschriften im Bewerbungsbogen akzeptiert, die per Fax an den Hauptbewerber übermittelt werden und unter der im Anhang A genannten Adresse eingereicht werden. Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens und die Unvollständigkeit der einzureichenden Nachweise f?hrt ebenso wie nicht geleistete Unterschriften (vom B?roinhaber, einem Geschäftsführer und / oder dem bevollmächtigten Vertreter) zum zwingenden Ausschluss der Bewerbung. Bewerber, die die geforderten Mindeststandards gem. III.2.3 nicht erfüllen, werden ebenso zwingend vom Verfahren ausgeschlossen wie Bewerber, die die Eigenerklärungen und Nachweise gem. III. 2.2.1, III. 2.2.2, III. 2.2.3 nicht mit bzw. im Bewerbungsbogen vorlegen, Mehrfachbeteiligungen von Bewerbern für die Objektplanung, die Technischen Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung sind unzulässig und f?hren zum zwingenden Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerber. Mehrfachbeteiligungen von Unterauftragnehmern, sofern sie nicht die Planungsleistungen für die Objektplanung, die Technischen Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung erbringen werden sind zulässig. Auskünfte werden ausschließlich über das Online-Forum ebenfalls unter www.phase1.de/das-vof erteilt. Rückfragen müssen rechtzeitig, d.h. bis spätestens Freitag, den 20.3.2009 gestellt werden, um eine Beantwortung bis Mittwoch den 25.3.2009 zu ermöglichen. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind laufend veröffentlicht. Rechtsgültigkeit der R?ckfragenbeantwortung hat das abschließende R?ckfragenprotokoll, das den Bewerbern ab Mittwoch, den 25.3.2009 im Downloadbereich unter o.g. URL zur Verfügung gestellt wird. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Bei der Wertung des Bewerbungsbogens wird auf den Inhalt der geforderten Nachweise, Eigenerklärungen und Angaben mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten abgestellt. Nicht geforderte Unterlagen und Angaben werden nicht bewertet.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1 - 3, D-64283 Darmstadt. Fax +49 6151125816.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
27.2.2009.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen