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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Wiesbaden (ID:6069085)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
6069085
Region:
65189 Wiesbaden
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.04.2011
Frist Angebotsabgabe:
13.05.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Generalplaner-Leistungen Sanierung und Umbau historischer Wasserturm. Generalplaner-Leistungen für ein denkmalgeschütztes Gebäude mit Umbaumaßnahmen, Sanierung und Modernisierung. Zu planende Nutzungen: Gastronomie, Versammlungsstätte, Büroräume sowie die zugehörigen Sozial- und Nebenräume. Das Wiesbadener Kulturzentrum "Schlachthof" wird gegenwärtig saniert. Der benachbart zum Wiesbadener Kulturzentrum "Schlachthof" gelegene, zwischen 1897 und 1899 entstandene, historische Wasserturm mit Kesselhaus soll saniert und modernisiert werden und zukünftig folgende Nutzungen aufnehmen: — Gastronomie, bestehend aus einem Schankraum (ca. 110 m²), der Küche mit Lager (ca. 35 m²) und zugehörigen Sanitärräumen, — Veranstaltungsraum mit Bar und Bühne (ca. 140 m²), sowie den entsprechenden Zugängen, — Notwendige Nebenräume für den Gastronomie- und Veranstaltungsbereich, — Büros, — Sozialräume. Die Gebäude sind derzeit ungenutzt und in modernisierungsbedürftigem Zustand. Dem 36 m hohen Wasserturm kommt wegen seiner einprägsamen Architektur in Verbindung mit seiner frei gestellten, in weitem Umfeld sichtbaren Lage eine Wahrzeichenfunktion zu. Die Umbauplanung muß sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht werden als auch ein funktional überzeugendes Konzept für die vorgesehenen Nutzungen bieten. Daneben ist sicher zu stellen, dass heutige Standards u.a. in den Bereichen technische Gebäudeausstattung, Raum- und Gebäudeakustik, Brandschutz und Energieeinsparung umgesetzt werden. Gegenstand der zu beauftragenden Leistungen sind Generalplaner-Leistungen über: a) Architektenleistungen Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1; § 32 ff, Leistungsphasen 2-4. Die Leistungsphase 1 und teilweise 2 liegen vor und können der Planung zugrunde gelegt werden. b) Die zugehörigen Leistungen der Fachingenieure aus den Bereichen: Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung, Thermische Bauphysik, Bau- und Raumakustik, Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung, Brandschutz sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß HOAI. Die Leistungsphase 1 gemäß HOAI der Tragwerksplanung liegt vor und ist der Planung zugrunde zu legen. c) Die zugehörigen besondere Leistungen in folgenden Bereichen: fachliche, terminliche und budgetbezogene Projektkoordination und Überwachung durch den Generalplaner, vermessungstechnische Leistungen (Bestandsaufnahme), Aufstellen eines Raum- und Funktionsprogramms, Betriebsplanung, Küchenplanung.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  120165-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V. Murnaustraße 1 65189 Wiesbaden DEUTSCHLAND E-Mail: vergabe@schlachthof-wiesbaden.de Weitere Auskünfte erteilen: SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH Konrad-Adenauer-Ring 11 z. H. Christoph Golla 65187 Wiesbaden DEUTSCHLAND E-Mail: vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH Konrad-Adenauer-Ring 11 z. H. Christoph Golla 65187 Wiesbaden DEUTSCHLAND E-Mail: vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH Konrad-Adenauer-Ring 11 z. H. Christoph Golla 65187 Wiesbaden DEUTSCHLAND E-Mail: vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Generalplaner-Leistungen Sanierung und Umbau historischer Wasserturm.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung D-65189 Wiesbaden, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE714
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Generalplaner-Leistungen für ein denkmalgeschütztes Gebäude mit Umbaumaßnahmen, Sanierung und Modernisierung. Zu planende Nutzungen: Gastronomie, Versammlungsstätte, Büroräume sowie die zugehörigen Sozial- und Nebenräume. Das Wiesbadener Kulturzentrum "Schlachthof" wird gegenwärtig saniert. Der benachbart zum Wiesbadener Kulturzentrum "Schlachthof" gelegene, zwischen 1897 und 1899 entstandene, historische Wasserturm mit Kesselhaus soll saniert und modernisiert werden und zukünftig folgende Nutzungen aufnehmen: — Gastronomie, bestehend aus einem Schankraum (ca. 110 m²), der Küche mit Lager (ca. 35 m²) und zugehörigen Sanitärräumen, — Veranstaltungsraum mit Bar und Bühne (ca. 140 m²), sowie den entsprechenden Zugängen, — Notwendige Nebenräume für den Gastronomie- und Veranstaltungsbereich, — Büros, — Sozialräume. Die Gebäude sind derzeit ungenutzt und in modernisierungsbedürftigem Zustand. Dem 36 m hohen Wasserturm kommt wegen seiner einprägsamen Architektur in Verbindung mit seiner frei gestellten, in weitem Umfeld sichtbaren Lage eine Wahrzeichenfunktion zu. Die Umbauplanung muß sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht werden als auch ein funktional überzeugendes Konzept für die vorgesehenen Nutzungen bieten. Daneben ist sicher zu stellen, dass heutige Standards u.a. in den Bereichen technische Gebäudeausstattung, Raum- und Gebäudeakustik, Brandschutz und Energieeinsparung umgesetzt werden. Gegenstand der zu beauftragenden Leistungen sind Generalplaner-Leistungen über: a) Architektenleistungen Gebäude gemäß HOAI Teil 3,
Abschnitt 1; § 32 ff,
Leistungsphasen 2-4. Die Leistungsphase 1 und teilweise 2 liegen vor und können der Planung zugrunde gelegt werden. b) Die zugehörigen Leistungen der Fachingenieure aus den Bereichen: Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung, Thermische Bauphysik, Bau- und Raumakustik, Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung, Brandschutz sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß HOAI. Die Leistungsphase 1 gemäß HOAI der Tragwerksplanung liegt vor und ist der Planung zugrunde zu legen. c) Die zugehörigen besondere Leistungen in folgenden Bereichen: fachliche, terminliche und budgetbezogene Projektkoordination und Überwachung durch den Generalplaner, vermessungstechnische Leistungen (Bestandsaufnahme), Aufstellen eines Raum- und Funktionsprogramms, Betriebsplanung, Küchenplanung.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Zum Umfang der Generalplaner-Leistungen siehe II.1.5). Die Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI vergütet, dabei werden die Architektenleistungen Gebäude in Honorarzone III HOAI eingestuft. Option: die Leistungen werden stufenweise in den Schritten bis Leistungsphase 2, bis 3 und schließlich bis 4 der Architektenleistungen jeweils mit zugehörigen Fachplanerleistungen und besonderen Leistungen beauftragt. Weitere Option: die Weiterbeauftragung des Generalplaners mit der Weiterführung der Koordinierungsaufgaben, Architektenleistungen Gebäude bis HOAI Leistungsphase 9, fachplanerischen Leistungen in Planung, Bauüberwachung und Kontrolle sowie mit baubegleitenden Vermessungsleistungen ist beabsichtigt und erfolgt optional vorbehaltlich einer Beschlußfassung des Magistrats / der Stadtverordneten zur weiteren Umsetzung des Projekts.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen sowie Weiterbeauftragung von Leistungen bis Leistungsphase 9 (siehe
II.2.1)).
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 22 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von mind. 2 500 000,00 EUR und Personenschäden von mind. 2 500 000,00 EUR nachzuweisen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigtem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung aller Mitglieder.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Eine dem jeweiligen Projektstand angemessene, örtliche Präsenz von Mitarbeitern des Auftragnehmers ist zu sicher zu stellen.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend unter III.2.1), III.2.2) und III.2.3) geforderten Angaben Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück gegeben. Es wird empfohlen, den Bewerberbogen zu verwenden (weiteres siehe VI.3)). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise - soweit einschlägig - grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.2.2) und III.2.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen. Entsprechendes gilt im Falle des beabsichtigten Nachunternehmereinsatzes für wesentliche Teilleistungen (Objektplanungsleistungen, Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung). Falls Nachunternehmer für diese Teilleistungen eingesetzt werden sollen, ist die Eignung auch für diese Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall bestätigen. Hinweis: der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils gem. III.2.3) b) weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern, falls die Nachweise nicht bereits ohnehin vorgelegt worden sind (bei wesentlichen Teilleistungen). Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige Teilnahmenanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können. Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers: a. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe von Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens, kurze Beschreibung des Tätigkeitsbereichs, Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung; b. Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; c. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF vorliegen; d. Eigenerklärung des Bewerbers, dass: — sich das Unternehmen nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich ein in einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenes vergleichbares Verfahren in einer entsprechenden Lage befindet (§ 4 Abs. 9 a VOF), — keine rechtskräftige Verurteilung aus Gründen vorliegt, die die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (§ 4 Abs. 9 b VOF), — die Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt wurden (§ 4 Abs. 9 d VOF). e. Eigenerklärung des Bewerbers auf welche Art er mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er mit auf den Auftrag bezogen relevanter Weise mit anderen zusammen arbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a. Jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2007-2009) Angaben zum Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Leistungen die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, einschließlich des Anteils von gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen; b. Nachweis einer Berufshaftpflicht oder einer Deckungszusage einer Versicherung mit der Deckung gemäß Ziffer III.1.1).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a. Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 5 d) VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, die Anzahl seiner Führungskräfte sowie von mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Aufgaben betrauten Beschäftigten ersichtlich ist; b. Bescheinigung über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers gemäß § 5 Abs. 5 a) VOF; c. Angaben nach § 5 Abs. 5 a) VOF über die berufliche Befähigung derjenigen Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen durch ein projektspezifisches Organigramm/Auflistung mit Benennung der technischen Leitung und der Personen, die die weiteren Aufgaben/Fachplanungsleistungen wahrnehmen unter Angabe deren Firmenzugehörigkeit, beruflicher Qualifikation und Erfahrung in der Bearbeitung von vergleichbaren Projekten (für Nachunternehmer nur soweit wesentliche Teilleistungen (siehe III.2.1)) betroffen sind); d. Soweit die Erbringung der Leistungen einem bestimmten Berufsstand vorbehalten ist (siehe III.3.1)): Vorlage der in III.3.1) benannten Nachweise. Sowie: für die Sachverständigenleistungen Brandschutz: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz". e. Referenzliste nach § 5 Abs. 5 b) VOF mit max. 5 Referenzobjekten aus den letzten 3 Jahren aus den Bereichen Umbau/Sanierung historischer, idealerweise denkmalgeschützter Bausubstanz und/oder Bestandsumbau zu gastronomischer Nutzung, kultureller Nutzung, Versammlungsstätten. Darstellung der Projekte auf max. 2 DIN A4 Seiten mit Bild und Angabe von: — Projektbezeichnung und Leistungsort, — Benennung des Auftraggebers, — Zeitrahmen der Leistungserbringung, — Projektspezische Daten (BGF, Nutzungsart, ggf. technische Besonderheiten), — im Projekt erbrachte Leistungen unter Angabe der Leistungsphasen gemäß HOAI. f. Eigenerklärung nach § 5 Abs. 5 h) VOF, ob und wenn ja in welchem Umfang und für welche Leistungen Unteraufträge erteilt werden; g. Darstellung, wie eine kurzfristige Erreichbarkeit und eine anzustrebende Reaktionszeit von maximal 2 Stunden bei der Auftragsabwicklung sicher gestellt werden. Der Bewerber muss vollständig die Eignung für sämtliche unter Ziffer
II.1.5) aufgeführte Leistungen mit seinen Bewerbungsunterlagen nachweisen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Voraussetzung für die Architektenleistung Gebäude nach HOAI: Bauvorlageberechtigung nach § 49 Hessischer Bauordnung (HBO). Voraussetzung für die Ingenieurleistungen Thermische Bauphysik nach HOAI: Nachweis des Eintrags in die Liste der Nachweisberechtigten für bautechnische Nachweise gemäß § 4 NBVO als "Nachweisberechtigter für Wärmeschutz". Voraussetzung für Ingenierleistungen zum Schallschutz: Nachweis des Eintrags in die Liste der Nachweisberechtigten für bautechnische Nachweise gemäß § 4 NBVO als "Nachweisberechtigter für Schallschutz".
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1) bis
III.2.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten
Unterlagen gem. III.2.1) bis III.2.3) insbesondere: — der Vergleichbarkeit von Referenzprojekten und der im jeweiligen Projekt erbrachten Leistungen, — der Qualifikation und einschlägigen Erfahrung der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte, — der Gewähr für einen reibungslosen Projektablauf nach Organigramm und Darlegung zu Erreichbarkeit und Reaktionszeit.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
2-2011
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
13.5.2011 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 26.5.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die bezugsfertige Fertigstellung der Baumaßnahme ist für März 2013 vorgesehen. Das Kulturzentrum Schlachthof e.V. vergibt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung jedoch unter Übernahme und in Erfüllung der Auftraggeberstellung der Landeshauptstadt Wiesbaden. Hinweis zu IV.3.3): soweit nachtstehend nicht anders geregelt, werden im Teilnahmewettbewerb keine weitergehenden Unterlagen versandt. Den Bewerbungsbogen mailen wir Ihnen auf Anfrage zu. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an die Mailadresse vergabe.schlachthof@seg-wiesbaden.de. Hinweis: Teilnahmeanträge sind auf dem Postweg oder direkt bei der unter
I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) benannten Stelle einzureichen. Die
Einreichung von Teilnahmenanträgen mittels Telefax oder elektronisch ist ausgeschlossen. Nachr. HAD-Ref.: 3714/1. Nachr. V-Nr/AKZ: 2-2011.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Im übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, d.h. nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung spätestens innerhalb von 14 Tagen ab Kenntnis des Verstoßes zu rügen.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
12.4.2011
DTAD
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