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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Hambach (ID:13429425)

DTAD-ID:
13429425
Region:
65582 Hambach
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Elektrobereich , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden in...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
29.09.2017
Frist Angebotsabgabe:
26.10.2017
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Deutschland-Diez: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Goethestraße 9
Diez
65582
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB1A
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.LBBnet.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
17D0407 – Deines-Bruchmüller-Kaserne, Lahnstein, Neubau von 6 Büro- und Verwaltungsgebäuden für BAAINBw, Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, LPH 8 u. 9.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden in Modulbauweise.
Es sind die Leistungsphasen (LPH) 8 u. 9 gem. § 55 HOAI zu erbringen, ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.
— Einarbeitung in das Projekt;
— Werksabnahmen: Kontrolle der vertragl. geforderten Leistung der vorgefertigten modularen Systembauweise im Werk des Modulbauherstellers;
— Überprüfen erforderlicher Montagepläne der vom Modulhersteller geplanten Baukonstruktion und baukonstruktiver Einbauten auf Übereinstimmung mit der Entwurfsplanung und der Funktionalbeschreibung;
— Mitwirkung zur Erfüllung der Vorgaben gemäß Zielvereinbarungstabelle Nachhaltiges Bauen (BNB) in Zusammenarbeit mit dem BNB-Koordinator;
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
Die LPH 8 wird direkt beauftragt. Die Beauftragung der LPH 9 erfolgt optional (s. Ziffer II.2.11)).

CPV-Codes:
71240000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEB1A
Hauptort der Ausführung
Lahnstein.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
382984-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 187-382984

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
26.10.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Fachplanung Elektrotechnik) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 250 000 EUR pro Jahr betragen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— den Projektbearbeiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens, des Projektleiters und des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 8 nach dem 1.9.2007 begonnen wurde und bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift,
c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277),
d) erbrachte Leistungsphasen,
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis),
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor od. Master) od. eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Elektrotechnik od. einer vergleichbaren Fachrichtung u. eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in den genannten Fachrichtungen nach Studienabschluss nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor od. Master) od. eine vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Elektrotechnik od. einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung (Baustellenpraxis) u. eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Bewerber/das Unternehmen
Mind. 2 Referenzen über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neu- od. Erweiterungsbau eines Büro-, Verwaltungs- od. vergleichbaren Gebäudes, wobei der Neu- bzw. Erweiterungsbau eine BGF von mind. 1 000 m2. aufweisen muss. Bei gemischt genutzten Gebäuden muss der bearbeitete Büro- bzw. Verwaltungsbereich eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen. Umbauten u. Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der an den elektrotechn. Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.
Leistungsstand der Referenzen zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) od. Bauausführung abgeschlossen.
2. Projektleiter
Mind. 1 Referenz über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neu- od. Erweiterungsbau eines Büro-, Verwaltungs- od. vergleichbaren Gebäudes, wobei der Neu- bzw. Erweiterungsbau eine BGF von mind. 1 000 m2. aufweisen muss. Bei gemischt genutzten Gebäuden muss der bearbeitete Büro- bzw. Verwaltungsbereich eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen. Umbauten u. Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der an den elektrotechn. Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.
Leistungsstand der Referenzen zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) od. Bauausführung abgeschlossen.
3. Bauleiter
Mind. 1 Referenz über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neu- od. Erweiterungsbau eines Büro-, Verwaltungs- od. vergleichbaren Gebäudes, wobei der Neu- bzw. Erweiterungsbau eine BGF von mind. 1 000 m2. aufweisen muss. Bei gemischt genutzten Gebäuden muss der bearbeitete Büro- bzw. Verwaltungsbereich eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen. Umbauten u. Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der an den elektrotechn. Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.
Leisungsstand der Referenzen zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) od. Bauausführung abgeschlossen.
Für die Referenzen des Bewerbers, des Projektleiters u. des Bauleiters gilt jeweils:
Bei gemischt genutzten Gebäude ist die BGF des bearbeiteten Büro- bzw. Verwaltungsanteils anzugeben. Bei Umbauten u. Modernisierungen ist der Umfang der an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen darzustellen.
Die durchschnittl. jährl. Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 4 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittl. jährl. Zahl seiner Fach- u. Führungskräfte der Fachrichtung Elektrotechnik in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.vergabe.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000
71300000
71314100

Beschreibung der Beschaffung:
Innerhalb des Geländes der bundeseigenen Liegenschaft Deines-Bruchmüller-Kaserne (DBK), Lahnstein (militärischer Sicherheitsbereich) soll der Abbruch von 13 Bestandsgebäuden, der Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden sowie die Herstellung von Außenanlagen u. Stellplätzen für das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erfolgen.
Die Leistungen Abbruch- u. Außenanlagenarbeiten, Kampfmittelortung u. –räumung, Baugrundverbesserung u. Medienerschließung werden durch Fachingenieure geplant u. überwacht.
Die Büro u. Verwaltungsgebäude einschließl. Verbindungsgang erfolgen in modularer Systembauweise als schlüsselfertige Bauwerke (komplette, vollfunktionsfähige, mängelfreie Leistung) in einer Stahlrahmenkonstruktion o. ä. mit größtmöglicher Vorfertigung, um eine verkürzte Bauzeit zu realisieren.
Das Baufeld grenzt an bereits erstellte Neubauten der BAAINBw in modularer Systembauweise an u. soll gleiche Abmessungen u. äußeres Erscheinungsbild für ca. 800 Arbeitsplätze annehmen.
Gebäudeabmessungen: l/b/h von ca. 60m/ 12m/ 15m, Geschosshöhe: ca. 3,60m
Die nicht unterkellerten, barrierefrei erschlossenen, 4-geschossigen Gebäude enthalten hauptsächl. Büro- u. Besprechungsräume sowie Neben- u. Technikräume. Alle Geschosse sind barrierefrei durch einen Aufzug erreichbar. Die Gebäude werden untereinander jeweils mit erdgeschossigen, den Höhenunterschied zw. den Gebäuden aufnehmenden, barrierefreien Verbindungsgängen verbunden.
Zur Errichtung u. Gründung des Gebäudes einschließl. der Einführung der Ver- u. Entsorgungsmedien (Strom, Telefon, Datenkabel, Nahheiznetz, Wasser, Abwasser) müssen Fundamente/ Bodenplatten u. ggf. Schächte aus Stahlbeton gem. statischer Erfordernis hergestellt werden.
Immissions-, Schall-, Wärme- u. Brandschutzmaßnahmen werden gem. den gesetzl. Forderungen erfüllt. Nach derzeitigen Regeln der Technik u. unter Berücksichtigung der konstruktiven Besonderheiten des Modulbaus wird nicht die DIN, sondern die VDI als Grundlage des Schallschutzes verwendet.
Die speziellen Regelwerke der Bundeswehr sind zu beachten.
Das Brandschutzkonzept sowie die Flucht- u. Rettungspläne werden vom Auftraggeber (AG) erstellt.
Die Ausschreibung der Leistung erfolgt als Funktionalbeschreibung. Die im Leistungsverzeichnis erfassten Arbeiten werden
1. als Einheitspreisvertrag;
2. als Pauschalvertrag an einen Generalunternehmer beauftragt.
Bei der Bauausführung sind die Festlegungen der abgestimmten Zielvereinbarungstabelle BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) auf Basis des Leitfadens Nachhaltiges Bauen zu beachten. Es wird eine sinngemäße Anwendung u. keine Zertifizierung über die Konformitätsstellen angestrebt.
Zu den Aufgabe des AN gehört die komplette Neuinstallation der elektrotechnischen Anlagen mit Stark- u. Schwachstrom, unter Beachtung der weiteren Neuinstallationen, insbes. im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär sowie die Errichtung von Aufzügen u. einer normkonformen Blitzschutz- u. Erdungsanlage.
Der AN ausreichende Kontrollen an der Baustelle vorzunehmen, deren Häufigkeit sich nach ihrer Notwendigkeit u. nach dem Fortgang der Arbeiten richtet, mind. aber an 3 Tagen pro Woche.
Zusammenstellung Flächen u. BRI insges. für alle 6 Gebäude:
BGF: 18 180 m2

BRI: 67 130 m3

HNF: 10 370 m2

Die Gesamtbaukosten (KG 200-600 DIN 276) der Maßnahme betragen ca. 34 454 000 EUR brutto (davon KG 440 ca. 2 680 000 EUR, KG 450 ca. 800 000 EUR und KG 460 ca. 500 000 EUR, jeweils brutto u. insges. für alle 6 Gebäude).
terminliche Vorgaben:
Bauausführung Abbruch, Baufeldherrichtung: 10/2017 – 03/2018
Bauausführung Modulgebäude: 03/2018 – 01/2019
Bauausführung Außenanlage: 02/2019 – 08/2019
Pläne u. detaillierte Unterlagen werden aus sicherheitsspezifischen Gründen erst den Teilnehmern, welche zum Verhandlungsgespräch eingeladen werden, zur Verfügung gestellt.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 18
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Elektrotechnik, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der einzelnen Leistungen erfolgt stufenweise entsprechend RBBau-Vertragsmuster (Stufenvertrag). Die Leistungsstufe 4 (LPH 8) wird direkt beauftragt. Die Beauftragung der Leistungsstufe 5 (LPH 9) erfolgt optional.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B (Leistungsphase 9).


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (s. Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter od. Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grds. keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste i.S.v. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die Zugangsbestimmungen, Sicherheits- u. Ordnungsvorschriften der Streitkräfte zu beachten.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 26.10.2017
Ortszeit: 23:59

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1) Bewerbergemeinschaften
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Amt für Bundesbau -ABB
Wallstraße 1
Mainz
55122
Deutschland
Telefon: +49 6131140880
E-Mail: postfach@abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810
Internet-Adresse: http://www.abb-rlp.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 25.09.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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