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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Kaiserslautern (ID:13431794)

DTAD-ID:
13431794
Region:
67663 Kaiserslautern
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI für den Neubau eines Forschungsgebäudes – „Center for Applied Biosensing (CefAB)“,...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
30.09.2017
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Deutschland-Kaiserslautern: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Kaiserslautern, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Rauschenweg 32
Kaiserslautern
67663
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB32
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.LBBnet.de

Auftragnehmer:
B+P Reiner Becker GmbH Architekten Generalplaner
Berlin
Deutschland
NUTS-Code: DE3
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein

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Gewerbliche Bauvorhaben
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
17 D 0015 – HS Kaiserslautern Campus Zweibrücken, Neubau Forschungsgebäude CefAB, Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI.
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI für den Neubau eines Forschungsgebäudes – „Center for Applied Biosensing (CefAB)“, an der Hochschule Kaiserslautern Campus Zweibrücken, Leistungsphasen (Lph.) 2-9 (Lph. 2, 3, 4, 6, 7 und 8 in Teilen) gem. § 34 HOAI, ergänzt durch Besondere Leistungen.

CPV-Codes:
71240000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEB3A
Hauptort der Ausführung
66482 Zweibrücken.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Vergebener Auftrag

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
385422-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 188-385422

Auftragswert:
ohne MwSt.: 2.352.005,25 EUR

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Büros durch den Büroinhaber / Führungskraft in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und Konzeptionelle Vorgehensweise, Vortrag Projektleiter und Bauleiter / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme (Vortrag Projektleiter / Bauleiter) / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 15

Sonstiges
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Ziel des Vergabeverfahrens nach VgV 2016 ist die Vergabe von Objektplanungsleistungen Gebäude, Leistungsphasen 2 – 9 (Lph. 2, 3, 4, 6, 7 und 8 in Teilen) für den Neubau eines Forschungsgebäudes – „Center for Applied Biosensing (CefAB)“ der Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken. Die Leistungsphasen werden, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Genehmigung, stufenweise (Leistungsstufe 1, optional Leistungsstufen 2 – 5) beauftragt.
Die gemeinsame Zielstellung des Vorhabens CefAB ist die engere räumliche und fachliche Zusammenführung der einzelnen Arbeitsgruppen, die in einem Laborgebäude zusammengefasst werden sollen, so dass alle gleichberechtigt auf die notwendigen Ressourcen zugreifen können. Von der Entwicklung der Sensoren bis zur biomedizinischen Applikation, soll auf allen Ebenen und jederzeit interdisziplinär der Fortschritt der einzelnen Projekte gemeinsam vorangetrieben werden.
Die stark interdisziplinäre thematische Ausrichtung des CefAB spiegelt sich in vier Themenfeldern wider, die inhaltlich eng miteinander verknüpft sind:
1. Entwicklung von Sensoren und Sensorsvstemen:
Dieser Bereich zielt auf die Weiterentwicklung von Multielektrodenarrays, Nanodrähten und nanoskaligen Impedanzsensoren sowie der Entwicklung elektronischer und optisch transparenter Sensorik ab. Anwendungsfelder sind zum einen die Analyse (bio)chemischer Substanzen (Wirkstoffe, Stoffwechselprodukte, Toxine), zum anderen die Zellkulturforschung, insbesondere die empfindliche und ortsaufgelöste Messung von lonenströmen oder der Adhäsionskraft von Zellen. Hier sollen mikrofluidische Systeme entwickelt werden, um die bereits im FuE-Bereich in Zweibrücken etablierten Mikro-Nano-Elektroden und Multielektrodenarrays (MEAs) in Analysesystemen zu betreiben.
2. Theranostics, Wirkstoffforschung und Drug Delivery:
Die Einsatzbereiche der entwickelten Sensoren und Sensorsysteme sind durch dieses Themenfeld definiert. Auf der Basis etablierter und im Themenfeld 1 entwickelter Systeme werden die drei großen Eintrittspforten des menschlichen Körpers (Haut, Lunge und Magen-Darm-Trakt), in-vivo-äquivalent simuliert und Aufnahme, Transport und Wirkung von Medikamenten und Umweltgiften untersucht.
3. Körpernahe Sensorik:
Hierbei ist die Sensorik im Hinblick auf medizinische Diagnostik und Vorsorge direkt am Menschen, in der Telemedizin sowie allgemein im Bereich des Ambient Assisted Living (AAL) und der Überwachung von Vitalparametern in Freizeit, Sport und Beruf im Fokus.
4. Sensor Fusion:
In diesem Themenfeld werden Fragestellungen von Sensoreinbindungen in konkrete Anwendungssysteme bearbeitet. Dieser Bereich ist sehr stark mit dem Themenfeld 3 verknüpft. Mit modernen mathematischen bzw. Software-technischen Methoden werden Vitalparameter eines Individuums und dessen Umgebung mit hoher Genauigkeit erfasst. Durch die Vernetzung mit moderner, energieeffizienter Telemetrie sollen miniaturisierte und ultrasensitive Sensoren auf flexiblen Substraten für den Einsatz in der prädiktiven und präventiven Gesundheitsvorsorge und Versorgung entwickelt werden.
Die Nutzfläche NF beträgt ca. 3 600 m2 und besteht aus biomedizinischen und pharmakologischen Forschungslaboren, einem Reinraum Nanotechnologie (in erschütterungsfreier Ausführung), allgemeinen Laboren Sensoric und E-Health sowie Büro- und Besprechungsräumen. Geschätzte Herstellungskosten KG 300 und 400: ca. 25,8 Mio EUR netto.
Vorgesehene Termine:
Auftragserteilung: 1.8.2017,
Geplante Fertigstellung: 6.4.2022.

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 34 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (Lph. 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (Lph. 5 und 6), Leistungsstufe 3 (Lph. 7), Leistungsstufe 4 (Lph. 8) und Leistungsstufe 5 (Lph. 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 067-126494

Tag des Vertragsabschlusses:
18.09.2017

Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

Zusätzliche Angaben

1) Bewerbergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV):
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3) Unteraufträge (§ 36 VgV):
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Entfällt
Entfällt
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 26.09.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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