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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in München (ID:10082677)

Übersicht
DTAD-ID:
10082677
Region:
80337 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Heizungsplanung, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Belüftung , Beratung im Bereich Sanitärinstallation , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Heizungsplanung , Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Generalplanung für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen. Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
24.10.2014
Frist Angebotsabgabe:
21.11.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Städtisches Klinikum München GmbH
Thalkirchner Straße 48
80337 München
Kontaktstelle: VOB-/VOF-Stelle
Ann Carolin Edrissi
Fax: +49 8951476615
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de
http://www.klinikum-muenchen.de/

 
Weitere Auskünfte erteilen:
LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
80333 München
Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470
Fax: +49 8954414799
E-Mail: kb-gp@lutzabel.com

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
80333 München
Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470
Fax: +49 8954414799
E-Mail: kb-gp@lutzabel.com

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Generalplanung für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen.
Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige Krankenhäuser eröffnet. Typologisch handelt es sich um einen Vertikaltyp in Doppelkammstruktur und in Ost-West-Richtung verlaufender Magistrale. Die großzügige Flächenauslegung in den Pflegebereichen und die Zuordnung von Technikflächen zu den hochinstallierten Funktionsgeschossen im Sockel, bieten auch nach heutigen Maßstäben gute Voraussetzungen für moderne, prozessoptimierte Strukturen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine großzügige bauliche Erweiterung, deren Lokalisierung im Südareal zwischen Klinikgebäude und Englschalkinger Straße zu positionieren ist. Das Bestandsgebäude des Klinikums erfährt in südlicher Richtung eine erhebliche Erweiterungsmöglichkeit durch einen angedockten Ergänzungsbau mit einem Technikgeschoss (2. UG) sowie drei weiteren Vollgeschossen (1. UG, EG, 1. OG). Durch diesen Entspannungsbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den Gebäudebestand in 4 Quadranten großflächig und in überschaubarem Zeitrahmen grundlegend zu sanieren. Erfahrungen bei vergleichbaren Projekten haben gezeigt, dass eine Sanierung von OP-Bereichen bei laufendem Betrieb bei Kliniken dieser Baustruktur unter wirtschaftlichen und ablauftechnischen Gesichtspunkten nicht zielführend ist. Insoweit sieht das Konzept einen Neubau des Zentral-OPs, der zentralen Notfallaufnahme sowie der gesamten, vergrößerten intensivmedizinischen Kapazitäten im Entspannungsbau vor. Für die Ausdehnung des Gebäudes ist die zentrale OP-Abteilung als flächenmäßig größte Funktionsstelle für die Dimensionierung des Baukörpers bestimmend.
Die Kennzahlen NF Neubau ca 17 000 m² und BGF Neubau ca. 30 000 m² verdeutlichen anhand des Vergleichswertes BGF/NF von ca. 1,8 die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Konzeptes.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 beziehen sich im Wesentlichen auf: Untersuchung und Behandlung (U/B, Zentrale Räume, Zentral OP, Pers.zone OP, OP Materiallager), Pflege (Operative ICU, konservative ICU, IMC, Stroke Unit, ICU/SBV, Aufnahmepflege, CPU, TK Neuro, TK Onkologie, TK Diab./I.MED, TK Hämatologie, TK Schmerztherapie, Dienstzimmer/Logistik, Zentrale Überwachung), Krankenhausmanagement (Patienten Aufnahme, Soziale Dienste, Serviceeinrichtungen, Café/Kiosk, Personalumkleide, Ver- und Entsorgung, Sterilgutversorgung, Bettenaufbereitung).
Vorgesehen sind: Notaufnahme Erwachsene, Zentraler OP-Bereich für die Fachabteilungen Neurozentrum (Neurochirurgie), Bewegungsapparat-/Traumazentrum (Unfallchirurgie und Sportmedizin und Orthopädie, Plastische, Rekonstruktive, Hand- und Verbrennungschirurgie, Wirbelsäulenchirurgie), Darmzentrum (Allgemein-, Viszeralchirurgie), Herz-Gefäß-Zentrum (Herzchirurgie, Gefäßchirurgie), Lungenzentrum (Thoraxchirurgie), HNO, Urologie; Überreg. Notfallzentrum - Aufnahmestation (Präklinik), Operative Fachabteilungen, Konservative Fachabteilungen, Tageskliniken.
Am Standort ist zielplanerisch ebenfalls ein Operatives Eingriffszentrum vorgesehen. In Abgrenzung zu den OP-Sälen in der Zentralen OP-Abteilung werden gemäß RKI-Richtlinie in den Räumen des Operativen Eingriffszentrums folgende Eingriffe und invasive Maßnahmen durchgeführt:
— kleinere invasive Eingriffe, wie z. B. interventionelle Maßnahmen aus Innere Medizin, Radiologie, etc., Wundversorgungen, Gelenk-punktionen,
— Invasive Untersuchungen und vergleichbare Maßnahmen, wie z. B. Sondierung von natürlichen Körperöffnungen, Endoskopien durch natürliche Körperöffnungen, ausgedehnte Verbandswechsel,
— Legen bestimmter intravasaler Katheter.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. Phase: Im ersten Schritt erfolgt die Umverlegung des HLP und die Freimachung des Baufeldes.
2. Phase: In der 2. Phase wird über einem Zeitraum von ca. 30 Monaten der Neubau errichtet.
3. Phase: Nach Umverlegung der OP – Abteilung und Inbetriebnahme der erweiterten Notfallversorgung, ICU, IMC und Tagesklinik erfolgt der Umbau im 1. UG ( Teilflächen ehemaliger OP – Abteilung ) zur Aufnahme der CPU und Aufnahmepflege etc.
4. Phase: Parallel zur 3. Phase kann der Interims – Container – Pflege aufgebaut werden, um die bestehende Klinik, in vier Abschnitten, entsprechend den Anforderungen umzubauen bzw. zu sanieren.
5. Phase: Der erste Sanierungsabschnitt der Klinik erfolgt im Nord-Ost-Quadranten.
6. Phase: Sanierung: 2 Nord-West-Quadrant.
7. Phase: Sanierung 3: Süd-West-Quadrant.
8. Phase: Sanierung 4: Süd-Ost-Quadrant.
Die Bettenzahl (stationär) am Standort Bogenhausen nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 1019 (aktuell: 951).
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. EUR 315 Mio. brutto (ohne Indexsteigerung), davon Erweiterung ca. 1/3, Generalsanierung ca. 2/3.
Gegenstand des Auftrags sind Generalplanerleistungen in Form von:
— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI); Leistungsphasen 1-9,
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI); Leistungsphasen 1-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen),
— Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, einschl. Medizintechnik; Leistungsphasen 1-9,
— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Vermessung, Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept,
— SiGeKO-Leistungen, Baugrundbeurteilung, Verkehrsplanung (Stellplätze, Zufahrten), soweit erforderlich.
Generalplanung bestehend aus:
— Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI); Leistungsphasen 1-9,
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI); Leistungsphasen 1-6 (+ Leistungsphasen 7-8: Besondere Leistungen),
— Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, einschl. Medizintechnik; Leistungsphasen 1-9,
— Beratungsleistungen, Anlage 1 HOAI: Wärmeschutz, ENEV-Nachweis, Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Vermessung, Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept,
— SiGeKO-Leistungen, Baugrundbeurteilung.

CPV-Codes: 71240000, 71221000, 71222000, 71300000, 71321000, 71321200, 71321300, 71321400, 71327000

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
363236-2014

Vergabeunterlagen:
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
21.11.2014 - 13:30 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 110 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.

Zahlung:
Abschlagszahlungen für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen nach HOAI und Vertrag.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben); für Nachunternehmer müssen die Nachweise (bis auf Verfügbarkeitsnachweis nach (5)) nicht eingereicht werden:
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft , dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt,
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden,
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen,
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten (z. B. Nachunternehmer) zusammenarbeitet; soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Nachunternehmer) für die Objektplanung und/oder die Tragwerksplanung und/oder die Planung Technische Ausrüstung hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen). Für sonstige Dritte (z. B. Nachunternehmer) sind vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zunächst nur Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen; erst auf Anforderung des Auftraggebers sind diese Dritten zu benennen und deren Verfügbarkeit nachzuweisen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1.) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Generalplanungsleistungen im Bauwesen) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen im Rahmen von Generalplanungsleistungen im Bauwesen) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) von mindestens netto 500 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen im Rahmen von Generalplanungsleistungen im Bauwesen). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2) (6) und (7).

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte und Führungskräfte anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur verfügen. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 20 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), die jeweils über ein Diplom, Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Ingenieur verfügen.
Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete Referenzprojekte, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
a) Art, Inhalt und Zahl der Referenzprojekte:
aa) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) des (falls er sich als Einzelbewerber bewirbt) Bewerbers oder (falls er sich als Bewerbergemeinschaft bewirbt) desjenigen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, das in dem ausschreibungsgegenständlichen Auftrag die Aufgaben des Generalplaners (insbesondere Vertretung und Projektleitung ggü. AG, Koordination und Integration aller Planungsleistungen) erfüllen wird, über entsprechend erbrachte Leistungen der Generalplanung (d. h. Bewerber mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder: Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung) aus den letzten 5 Jahren (2009 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4)).
bb) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI) des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Objektplanung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Objektplanung Gebäude benannten Dritten, oben III.2.1) (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4)).
cc) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte) über Leistungen der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI) des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Tragwerksplanung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Tragwerksplanung benannten Dritten, oben III.2.1) (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4)).
dd) Mindestens 1, höchstens 2 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI), Anlagengruppen 1-8 (ohne Medizintechnik) gem. § 53 Abs. 2 HOAI, des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung benannten Dritten, oben III.2.1) (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4). Die Anlagengruppen 1-8 (ohne Medizintechnik) müssen durch die Gesamtheit der beiden Referenzen abgedeckt werden, d. h. es kann z. B. die erste Referenz die Anlagengruppen 1-3 und 7 (ohne Medizintechnik) und 8 und die zweite Referenz die Anlagengruppen 4-6 umfassen. Beinhaltet bereits eine einzige Referenz die Anlagengruppen 1-8 (ohne Medizintechnik), kann der Bewerber diese entweder aufteilen (z. B. als eine erste Referenz für die Anlagengruppen 1-3 und 7 (ohne Medizintechnik) und 8 und eine zweite Referenz für die Anlagengruppen 4-6) oder nur einen Teilbereich der Referenz benennen (z. B. als erste Referenz für die Anlagengruppen 1-3 und 7 (ohne Medizintechnik) und 8) und sie durch eine zweite Referenz (im Beispielsfall für die Anlagengruppen 4-6) ergänzen.
ee) Genau 1 vergleichbares Referenzprojekt (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppe7 – Medizintechnik- gem. § 53 Abs. 2 HOAI, des vorgesehenen Leistungserbringers (d. h. des Bewerbers, des für die Leistungen der Planung Medizintechnik vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder des für die Leistungen der Planung Medizintechnik benannten Dritten, oben III.2.1) (5)) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4)).
b) Mindestanforderungen an die Referenzprojekte gemäß III.2.3) (9) a):
Die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3) (9) a) aa)-ee) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen b) aa)-ee) (bis auf ee): Fremderklärung) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3) (9) a) aa)-ee) sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 30 000 m².
cc) Mindestens dem die Referenz benennenden Unternehmen im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6 fertig gestellt).
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3) (9) b) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
c) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)b)aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen (gilt nicht für Referenzen Tragwerksplanung nach (9)a) cc)).
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 500 Betten (gilt nicht für Referenzen Tragwerksplanung nach (9)a) cc)).
gg) Das Referenzprojekt betrifft ein Krankenhaus der Maximalversorgung (gilt nicht für Referenzen Tragswerksplanung nach (9)a) cc)).
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((9) c) aa)-gg)) Punkte erzielt werden (Referenzen Tragswerksplanung nach (9)a)cc): bis zu 4 Punkte nach (9)c)aa)-dd)), für die maximal 9 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 57 (7 x 7 + 2 x 4) Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10) Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Generalplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Generalplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 mit den unter II.1.5) beschriebenen Generalplanungsleistungen vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters (Generalplanungsleistungen Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau, bei denen der Projektleiter mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Planung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung war) aus den letzten 10 Jahren (2004 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und - beschreibung der erbrachten Leistungen nach näherer Maßgabe der Anforderungen gemäß III.2.3) (10) a) und (10) b).
Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird.
Mindestanforderungen an den Projektleiter sind ein Hochschulabschluss (Diplom, Master, oder vergleichbar) als Architekt oder Ingenieur (Fachrichtung Architektur / Hochbau) und eine Berufserfahrung als Projektleiter in der Generalplanung von mindestens 10 Jahren zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
a) Die nach vorstehenden Anforderungen angegebenen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ee): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen III.2.3) (10) a) aa) –ee) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind.
Mindestanforderungen an diese Referenzprojekte des Projektleiters sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276:2008-12: mindestens 50 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang unter der Verantwortung des Projektleiters erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht)).
bb) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 30 000 m².
cc) Mindestens vom Projektleiter als Projektleiter bearbeitete und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8 (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 6).
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 fertiggestellt (mit Ausnahme Tragwerksplanung: Leistungsphase 6 fertig gestellt).
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3) (10) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3) (10) a) aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 500 Betten.
gg) Das Referenzprojekt betrifft ein Krankenhaus der Maximalversorgung.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((10) a) aa)-gg)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 14 Punkte.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.3) (8), (9) und (10).

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