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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in München (ID:10597611)

Übersicht
DTAD-ID:
10597611
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Mensa auf dem Campus Pasing der Hochschule München befindet sich in einem Hörsaalgebäude, das 1972 errichtet wurde. Nach einer umfassenden Sanierung Anfang der neunziger Jahre bedarf es...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
30.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Telefon: +49 8921811-5209/5201
Fax: +49 89218115099
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Hochschule München - Sanierung der Mensa am Campus Pasing - Objektplanung Leistungsbild Gebäude nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, nach §§ 33-37 HOAI 2013.
Die Mensa auf dem Campus Pasing der Hochschule München befindet sich in einem Hörsaalgebäude, das 1972 errichtet wurde. Nach einer umfassenden Sanierung Anfang der neunziger Jahre bedarf es aufgrund des aktuellen Zustands der Mensaküche erneut einer Sanierung, die den baulichen Ausbau (Böden, Wände, Decken, Technik) wie auch die Ausstattung der gesamten Koch- und Spülküche einschl. Lager- und Vorbereitungsräumen sowie Essensausgabe umfasst. Die Organisation von Küche und Ausgabe ist heutigen Standards anzupassen. Der Küchenbereich mit Nebenräumen (Ergeschoss und Untergeschoss) umfasst insgesamt ca. 550 m2 Nutzfläche. Es werden täglich bis zu 800 Essen ausgegeben.
Der Hochschulbetrieb wird während der Baumaßnahme aufrechterhalten. Baustellenabwicklung und Terminplanung sind entsprechend mit der Nutzung abzustimmen. Für den Betrieb der Mensa ist ein Küchenprovisorium erforderlich. Hierfür sind unter anderem im Außenbereich Container aufzustellen, die den erdgeschossigen Speisesaal andienen. Für Küchenplanung bzw. küchentechnische Planung des Provisoriums wird ein Fachplaner hinzugezogen.
Die räumliche Situation ist beengt. Der Mensabereich und Speisesaal orientieren sich zu einem Innenhofbereich. Dieser liegt in Teilen über der Tiefgarage, deren Decke nur eingeschränkt belastbar bzw. nicht befahrbar ist. Teile der Baustelle sind gegebenenfalls über die Tiefgaragenzufahrt anzudienen. Aufgrund der komplexen Rahmenbedingungen legt der Auftraggeber großen Wert auf Erfahrung bei der Baustellenabwicklung im Bestand und bei laufendem Betrieb.
Die Kostenobergrenze für die Sanierungsmaßnahme liegt bei rund 3,3 Millionen EUR brutto Gesamt-baukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 600 nach DIN 276.
Termine:
— Planungsbeginn umgehend nach Abschluss des Verhandlungsverfahrens und Beauftragung
— Beginn Erstellung Ausführungsplanung (AFU-Bau): November 2015
— Fertigstellung Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau): Januar 2016 (HU-Bau auf Basis Entwurfs- und zum Teil der Ausführungsplanung)
— Baubeginn: August 2016
— Bauzeit: voraussichtlich 2 bis 3 Semester
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung. Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für Provisorium und Sanierung. Insbesondere vor dem Hintergrund derzeit nur provisorisch instand zu setzender Bauschäden ist zur Sicherstellung einer durchgehenden Essensversorgung vor Ort die Maßnahme zügig zu bearbeiten.
Im Auswahlverfahren werden mindestens 3 Bewerber für Angebotsabgabe und Teilnahme am Ver-handlungsverfahren ermittelt. Die hierbei erforderlichen Angaben werden mit der Aufforderung zur Verhandlung mitgeteilt. Es ist im Vorfeld kein Lösungskonzept zu erarbeiten.
Objektplanung Leistungsbild Gebäude nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, nach §§ 33 bis 37 HOAI 2013.
Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Bewerber mit folgenden Leistungen gemäß der Gebäudeplanung § 34 HOAI Leistungsphase 2-3 (teilweise)* und Leistungsphase 4-8 stufenweise zu beauftragen Dies soll in folgenden Stufen erfolgen:
- Leistungsstufe 1 und 2, beinhaltet Leistungsphase 2-3 (teilweise) und Leistungsphase 4-5,
- Leistungsstufe 3 und 4, beinhaltet Leistungsphase 6-7 und 8.
Der Auftrag wird in die Honorarzone III "Mindestsatz“ nach § 35 HOAI eingestuft.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 6 bis 8 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
80539 München (Planungsbesprechungen)bzw.Am Stadtpark 20, 81243 München (Baustelle).
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
113131-2015

Aktenzeichen:
Maßnahme Hochschule München - Sanierung der Mensa am Campus Pasing; Maßnahmennummer: 15085 E 0001; Objektplanung Gebäude

Vergabeunterlagen:
A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der "Teilnahmeantrag" mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo. - Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren Leistung Objektplanung Gebäude
Maßnahme Hochschule München - Sanierung der Mensa am Campus Pasing
Maßnahmennummer: 15085 E 0001
Objektplanung Gebäude
Staatliches Bauamt München 2,
Ludwigstraße 18, 80539 München.
- IM POSTEINGANG NICHT ÖFFNEN -
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind - für Nachfragen - mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2 dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1 angefordert oder unter
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf
eingesehen werden.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist - falls im Einzelfall erforderlich - nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
30.04.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und
Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide
Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der oben genannten Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach §4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen §19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmebe-rechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007
Meine/unsere Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG ist gewährleistet, im Auftragsfall werden die Vorgaben des Art. 2 BauKG erfüllt.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs.4c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Gebäude nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 2-8.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs.2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (=“Nachunternehmer“) nach §5 Abs.5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entspre-chende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unter-aufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach §5 Abs.6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Ver-fügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/ Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1 (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Gebäude in den Leistungsphasen 2 bis 8 § 34 HOAI (nach §5 Abs. 5 b VOF):
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z.B. hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
*Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
Weitere Wertungskriterien:
2.3.2. Fachtechnische Qualität der Referenzen
Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Sanierungsmaßnahmen) mit vergleichbarer Komplexität und Schwierigkeitsgrad, Größenordnung (Nutzfläche / Baukosten) und Leistungsumfang, insbesondere hinsichtlich
2.3.2.1 Abwicklung unter laufendem Betrieb des Gebäudes
2.3.2.2 erhöhtem Abstimmungsbedarf mit technischer Gebäudeausrüstung (insbesondere im Bereich Restaurationsbetriebe)
2.3.2.3 Durchführung von öffentlichen Bauaufgaben
2.3.2.4 Gestaltqualität
Auf Sachkunde z.B. bei der Bauabwicklung / Objektüberwachung wird besonderen Wert gelegt.
Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle eine Nutzfläche von ≥ 550 m2 und Baukosten in Höhe von ≥ 3 Mio EUR Brutto an.
Referenzbögen:
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5 der Bekanntmachung beschrieben (maximal drei Referenzprojekte für die Leistungsphasen 2 bis 8 § 34 HOAI 2013) gefordert.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten
Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § 34 HOAI
Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes
Angabe der Baukosten in Kostengruppen KG 300 bis 400 nach DIN 276 einschl. MwSt.
Bescheinigung/en über diese beauftragten und erbrachten Leistungen
Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen
Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern
sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung
Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse
Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.)
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (s. Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal zwei Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis:
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz, reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.4) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
berufliche Qualifikation
Berufserfahrung
Referenzobjekt
erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können
wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Ausschreiber/in am Projekt:
Der/die vorgesehene/r Ausschreiber/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.4. vorgesehene/r Bauleiter/in:
Der/die vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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