DTAD

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in München (ID:10848918)

Übersicht
DTAD-ID:
10848918
Region:
81671 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Verfahrensart:
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beaufsichtigung der Bauarbeiten , Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen , Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen , Planung von Werksanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Zur Sicherstellung der Klärschlammentsorgung sollen Um- und Ausbauten durchgeführt werden, die in erster Linie zur Realisierung einer Klärschlammnotausschleusung auf dem Klärwerk Gut Großlappen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.06.2015
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landeshauptstadt München, Münchner Stadtentwässerung, per Adresse: Baureferat
Friedenstraße 40
81671 München
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro

Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
www.muenchen.de

Auftragnehmer:
Grontmij GmbH
Graeffstraße 5
DE-50823 Köln

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planung von Ingenieurbauwerken §§ 41 f. HOAI, Lph. 2 – 9, mit den Fachplanungen für Tragwerksplanung §§ 49 f. HOAI, Lph. 2 – 6, und Technischen Ausstattung §§ 53 f. HOAI, Lph. 2 – 9, für die Erweiterungen am Hauptschlammpumpwerk des Klärwerk Gut Großlappen.
Zur Sicherstellung der Klärschlammentsorgung sollen Um- und Ausbauten durchgeführt werden, die in erster Linie zur Realisierung einer Klärschlammnotausschleusung auf dem Klärwerk Gut Großlappen für den Fall eines teilweisen oder totalen Versagens der derzeitigen Schlammentsorgungsoptionen benötigt werden.
Die Notfallentsorgung des Klärschlamms soll durch eine gezielte Ausschleusung des ausgefaulten Nass-Schlamms aus den Vorlagebehältern erfolgen. Dazu soll der Schlamm zunächst vom Haupschlammpumpwerk (HSPW) einer stationären sowie optional einer zusätzlichen mobilen angemieteten Zentrifuge zur Entwässerung zugeführt werden. Anschließend soll der entwässerte Schlamm bedingt gestapelt bzw. extern entsorgt werden.
Für die Realisierung der Notausschleusung müssen Pumpen sowie Verbindungsleitungen vom HSPW zu den Zentrifugen gelegt sowie die erforderliche Betriebs-, Gebäude- und Elektrotechnik zur Schlammaufbereitung und Beschickung der Zentrifugen bereitgestellt werden. Des Weiteren soll ein Gebäude für die Unterbringung der stationären Zentrifugen errichtet, eine Pufferungsmöglichkeit für den entwässerten Schlamm zur externen Entsorgung vorbereitet werden.
Neben der Realisierung der Notausschleusung soll auch die Gesamtsituation am HSPW verbessert werden. Dazu sind weitere bau- und betriebstechnische Maßnahmen notwendig, die nicht direkt mit der Klärschlammnotausschleusung in Verbindung stehen, jedoch in die laufenden Planung integriert werden können. Die Maßnahmen umfassen die Erneuerung der bereits stark beschädigten, ca. 30 Jahre alten Dachabdichtung des HSPW, durch die bereits Wasser ins Gebäude eindringt, sowie die Ertüchtigung der Gebäuderückwand des HSPW, die im Zug der Bauarbeiten für die Errichtung der Notauschleusung erstmals freigelegt wird. Die Rückwand ist bisher weder gedämmt, noch ist deren Fassade an die Gebäudegestaltung des Klärwerks angepasst. Aufgrund der erstmaligen Freilegung der Rückwand ergibt sich die Notwendigkeit, diese mit einer modernen Dämmung auszustatten sowie deren Fassade an die übrigen Gebäude anzupassen.
Sowohl für die Realisierung der Notausschleusung, die Ertüchtigung der Gebäuderückwand als auch für die Erweiterungen am HSPW sind Elektro- und Prozessleittechnik mitzuplanen. Diese umfassen im Wesentlichen die Erneuerung und Erweiterung der Stromversorgung mit Mittelspannungs- und/oder Niederspannungsschaltanlagen des HSPW und der Notausschleusung (Niederspannungsschaltanlagen versorgen die gesamten fest installierten Verbraucher und die zusätzliche Zentrifuge mit allen Zusatzaggregaten), die Automatisierung der zusätzlichen und/oder mobilen Zentrifugen mit Prozessleittechnik (PLT), die Einbindung in das vorhandene PLT-Netzwerk des Klärwerks, die Neugestaltung der Messtechnik und die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des HSPW-Betriebes über Provisorien. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit und zur Überwachung der Klärschlammnotausschleusung werden betriebsrelevante Daten auf das bestehende prozessleittechnische System aufgeschaltet und in der Zentralen Leitwarte des Klärwerks visualisiert. Während der Bauphase müssen die bestehenden mess-, steuerungs- und regelungstechnischen Einrichtungen für die bestehenden Entsorgungspunkte aufrechterhalten werden und für den dritten Schlammentsorgungspunkt (Notausschleusung) erstellt werden. Bestehende Leitungen sind, soweit nicht für die Umplanungen erforderlich, zu erhalten, ggf. erforderliche Schutzmaßnahmen sind einzuplanen.
Darüber hinaus soll eine befestigte Betankungsfläche für die Anlieferung der zur Eindickung des Schlamms nötigen Flockungshilfsmittel (FHM) errichtet werden. Die Betankungsanlage ist derzeit als Provisorium ausgeführt. Des Weiteren wird für das Klärschlammnotfallkonzept eine befestigte Stellfläche für die mobile Zentrifuge benötigt. Da eine Doppelnutzung in der Regel nicht gleichzeitig erfolgt und die technischen Anforderungen vergleichbar sind, kann die Betankungsfläche daher auch als Aufstellungsort für die mobile Zentrifuge genutzt werden.
Der Betrieb des Klärwerks Gut Großlappen ist während der gesamten Ausführung der vorgenannten Leistungen aufrechtzuerhalten. Eine kurzfristige zeitweise Unterbrechung für die Umsetzung der Maßnahmen ist mit der Betriebsabteilung des Klärwerks abzustimmen.

CPV-Codes: 71240000, 71246000, 71245000, 71247000, 71323200, 71300000, 71334000

Erfüllungsort:
Freisinger Landstraße 187, München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung

Dokumententyp:
Vergebener Auftrag

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
205514-2015

Aktenzeichen:
VOF-Verfahren Planung von Ingenieurbauwerken §§ 41 f. HOAI, Lph. 2 - 9, mit den Fachplanungen für Tragwerksplanung §§ 49 f. HOAI, Lph. 2 - 6, und Technischen Ausstattung §§ 53 f. HOAI, Lph. 2 - 9, für die Erweiterungen am Hauptschlammpumpwerk des Klärwerk Gut Großlappen

Auftragswert:
634 956,11 EUR

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Sonstiges
Tag der Zuschlagsentscheidung: 14.04.2015
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen