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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Weilheim in Oberbayern (ID:10198478)

Übersicht
DTAD-ID:
10198478
Region:
82362 Weilheim in Oberbayern
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Neubau zweier Unterkunftsgebäude für die Bundeswehr in der General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking. Gegenstand des Auftrags sind die Architektenleistungen für die Errichtung zweier...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.11.2014
Frist Vergabeunterlagen:
22.12.2014
Frist Angebotsabgabe:
23.12.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt Weilheim
Münchener Str. 39
82362 Weilheim in Oberbayern
Kontaktstelle: Staatliches Bauamt Weilheim, Abteilung T

Telefon: +49 8819900
Fax: +49 8819902170
E-Mail: vof@stbawm.bayern.de
http://www.stbawm.bayern.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.stbawm.bayern.de

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau zweier Unterkunftsgebäude für die Bundeswehr in der General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking.
Gegenstand des Auftrags sind die Architektenleistungen für die Errichtung zweier Unterkunftsgebäude für die Bundeswehr: Objektplanung Gebäude nach § 33 HOAI; Leistungsphase 3 bis 9.
Auf dem Gelände der General-Fellgiebel-Kaserne wird eine bundesweite zentrale Ausbildungsstätte für die Bundeswehr errichtet. Für die Unterbringung der Teilnehmer an den Schullehrgängen sind zwei neue Unterkunftsgebäude geplant. Geplante Fertigstellung ist Mitte 2018.
Als städtebaulicher Rahmen für die Planung dient der fortgeschriebene Masterplan, der den Neubau eines Lehrsaal- und Funktionsgebäudes für Hör- und Lehrsäle sowie Verwaltungsräume im Zentrum der Liegenschaft vorsieht. Durch diesen zentralen Bau und durch die Fortentwicklung der bestehenden giebelständigen Anordnung von Unterkunfts- und Funktionsgebäuden rund um die innere Erschließungsstraße entsteht eine campusähnliche Situation.
Die in der Vorplanung (ES-Bau) erarbeitete Grundriss- und Haustechnikkonzeption basiert auf der Musterplanung der Bundeswehr und ist Grundlage für die weitere Planung (EW-Bau, AFU-Bau).
Es wird angestrebt Photovoltaikmodule auf den Dachflächen zu integrieren. Entsprechend der energetischen Selbstverpflichtung des Bundes sind die EnEV-Anforderungen (Bezug EnEV 2009) um 20 % im Jahresprimärenergiebedarf und um 30 % beim mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten zu unterschreiten.
In Folge der gleichen Nutzungsanforderungen stimmen die Raumkonzepte und die äußere Kubatur beider Gebäude im Vorentwurf überein. Im Grundriss unterscheiden sich die Unterkunftsgebäude nur durch ihre spiegelbildliche Anordnung. Durch die Wiederholung der Gebäudetypen ist für die Berechnung des Honorars vom zweiten Gebäude, der § 11 HOAI anzuwenden.
Das Gebäudevolumen beträgt jeweils ca. 12 000 m³ (BRI).
Die BGF beträgt jeweils ca. 3 800 m² (BGF).
Die Gesamtkosten KG 200 bis KG 600 der oben beschriebenen Maßnahme werden je Gebäude auf ca. 6 000 000 EUR geschätzt.
Termine:
— frühester Termin für die Auftragserteilung: 11.3.2015;
— Fertigstellung EW-Bau Geb. 121 + 122: Juli 2015;
— Erstellung Ausführungsplanung/Vergabe Geb. 121 + 122: Beginn Sept. 2015, Ende Okt. 2016;
— Bauzeit bis Übergabe Geb. 121 + 122: Beginn Mai 2016, Ende Mai 2018;
— Fertigstellungstermin/Übergabe beider Gebäude: Mai 2018.
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) für den Neubau beider Unterkunftsgebäude.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking, Landkreis Starnberg.
Nuts-Code: DE21L

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
399592-2014

Aktenzeichen:
14D0612

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbawm.bayern.de abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen – in Deutsch ausgefüllt – einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Der Teilnahmeantrag kann mit weiteren Informationen ab dem 24.11.2014 von der Internetseite des Staatlichen Bauamts Weilheim unter http://www.stbawm.bayern.de/hochbau/aktuelles heruntergeladen werden.
Vom Staatlichen Bauamt Weilheim werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt Weilheim mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
-Bitte nicht öffnen-
Vergabenummer: 14D0612,
Teilnahmeantrag zum VOF-Verfahren,
Neubau von 2 Unterkunftsgebäuden der Bundeswehr,
General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking,
Gebäudeplanung.
-E I LT-
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten.
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Unterlagen:
22.12.2014 - 0:00 Uhr

Angebotsfrist:
23.12.2014 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.04.2015 - 31.05.2018

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie über mindestens 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden,mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zahlung:
Gemäß §§ 10 - 12 AVB (s. Nr. VI.3).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach § 4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen/§ 19 Abs. 3 VOF:
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007.
Meine/unsere Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG ist gewährleistet, im Auftragsfall werden die Vorgaben des Art. 2 BauKG erfüllt.
durch
— Studiennachweise und Bescheinigungen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 4c VOF):
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012 und 2013) ist abzugeben.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs. 2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (= “Nachunternehmer“) (§ 5 Abs. 5h VOF):
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen (§ 5 Abs. 6 VOF):
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
(Angabe in Tabellarischer Form)
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel (§ 5 Abs. 5 d VOF):
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Gebäude in den Leistungsphasen 3 bis 9 § 34 HOAI, (§ 5 Abs. 5 b VOF):
Eine tabellarische Auflistung der wesentlichen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad.
Weitere Wertungskriterien:
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen:
Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Bundesbauten) mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten).
Auf Sachkunde im energetischen Bauen wird besonderen Wert gelegt.
Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle eine Nutzfläche von 1 200 m² und Baukosten in Höhe von 3 000 000 EUR Brutto an.
Referenzbögen:
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten sechs abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5) der Bekanntmachung beschrieben (max. drei Referenzprojekte für die Leistungsphasen 3 bis 9 § 34 HOAI 2013) gefordert.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
1. Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § 34 HOAI.
2. Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes.
3. Angabe der Baukosten in KGR 200 bis 600 nach DIN 276 einschl. MwSt.
Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen.
4. Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern.
5. Angaben zur Berufsbezeichnung der eingesetzten Mitarbeiter sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung.
6. Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse.
Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.).
7. Barrierefreiheit.
8. Qualität der Fassade/energetische Aspekte.
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal sechs Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis:
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz, reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam.
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.4) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
1. Berufliche Qualifikation;
2. Berufserfahrung;
3. Referenzobjekt;
4. Erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts.
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Stellvertreter/in des Projektverantwortlichen:
Der/die Stellvertreter/in des Projektleiters wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.4. vorgesehene/r Bauleiter/in:
Der/die vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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