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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Ingolstadt (ID:10848932)

Übersicht
DTAD-ID:
10848932
Region:
85057 Ingolstadt
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Heizungsplanung, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Belüftung , Beratung im Bereich Infrastrukturen , Beratung im Bereich Sanitärinstallation , Beratung im Bereich Schallschutz und Raumakustik , Dienstleistungen für thermische Bauphysik , Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit , Dienstleistungen im Elektrobereich , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architekturbüros , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Heizungsplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Lm Rahmen der Bundeswehrreform soll der Standort an der Max-lmmelmann-Kaserne in lngolstadt am 30.6.2015 aufgelassen werden. Das Kasernenareal umfasst insgesamt ca. 39 ha, der westliche Bereich...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.06.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Ingolstädter Kommunalbetriebe AÖR
Hindemithstraße 30
85057 Ingolstadt

E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de

Auftragnehmer:
Los 1:
kplan AG
Bahnhofstraße 13
DE-93326 Abensberg

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Entwicklung des Standortes Max-Immelmann-Kaserne – Los 1 (Generalplanerleistungen).
Lm Rahmen der Bundeswehrreform soll der Standort an der Max-lmmelmann-Kaserne in lngolstadt am 30.6.2015 aufgelassen werden. Das Kasernenareal umfasst insgesamt ca. 39 ha, der westliche Bereich mit ca. 9 ha liegt auf dem Stadtgebiet lngolstadt, unmittelbar angrenzend an das Gewerbegebiet Zuchering Weiherfeld. Die Stadt Ingolstadt hat auf das in ihrem Stadtgebiet liegende Areal das Zugriffsrecht. Hinsichtlich eines Areals von 76 439 m2 kämen jedenfalls 2 kommunale Betriebe (lngolstädter Kommunalbetriebe u. Bauhof (Straßenunterhalt/Brückentrupp/Signaltrupp)) für eine Nachnutzung in Betracht. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes mit der Ausweisung als öffentliche Gemeinbedarfsnutzung ist bereits beschlossen. Um die Entwicklungspotenziale auszuloten, wurde von der Stadt lngolstadt eine Untersuchung der Anforderungen und des Flächenbedarfs der potenziellen Nutzer (Bedarfsermittlung) in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt mit Datum 24.11.2014 vor. Zu planen sind Gebäude für die Nutzung als Verwaltung, Kantine, Lager (Streusalz), Werkstatt, Garagen, Reinigung (Waschhalle), Tankstelle, Labor, des Weiteren sind Funktionsflächen zu planen und Parkplätze.
I.) Los 1:
Es ist nunmehr beabsichtigt, einen Generalplaner – stufenweise – zu beauftragen, der zunächst in Stufe 1 eine Vorplanung erstellt mit folgender Zielsetzung (dabei sind 2 Varianten zu erarbeiten):
Stufe 1: (Lph. 1 + 2 sowie Bestandsaufnahme)
(1)
Wie kann der ermittelte Bedarf an Flächen und Funktionen der in Betracht kommenden Nutzer unter weitestgehender Erhaltung der Bestandsgebäude erfüllt werden? Ziel ist es, eine optimale Ausnutzung der Bestandsgebäude zu erreichen.
Dabei ist auch die Nutzung von Gemeinschaftsflächen (z.B. Kantine) durch die künftigen Nutzer in Betracht zu ziehen. Die Untersuchung hat in der 1. Variante stattzufinden vor dem Hintergrund einer weitestgehend möglichen Bestandserhaltung. Dabei ist auch zu untersuchen, ob ggf. ein Teilabriss und Teilneubau von Gebäuden geboten ist. Es ist eine wirtschaftliche Lösung anzustreben, dabei sind auch Betrachtungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit anzustellen. Es ist eine belastbare Kostenschätzung zu erstellen. Eine Untersuchung der Bestandsgebäude, soweit es für eine Kostenschätzung erforderlich ist, ist durchzuführen. Der Planer darf von Altlastenfreiheit ausgehen.
(2)
ln einer 2. Variante hat das Planungsteam Überlegungen über eine optimierte Ausnutzung der vorhandenen Flächen (insgesamt ca. 7 ha) anzustellen. Aufgabe ist es, anhand des bereits angemeldeten Bedarfs der künftigen Nutzer ein Planungskonzept zu entwickeln, das von einer sparsamen Nutzung der zur Verfügung stehenden Gesamtfläche ausgeht, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Funktionalität. Anzustreben ist dabei ein möglichst geringer Verbrauch der Gesamtfläche. Das Planungsteam kann in diesem Zusammenhang die Flächen frei überplanen, es muss also auf Bestandsgebäude keine Rücksicht genommen werden. Ziel der Untersuchungs- und Planungsleistungen in Stufe 1 ist es, einen Grundsatzbeschluss über die weitere Projektenhivicklung herbeiführen zu können.
Stufe 2:
Für den Fall, dass ein Grundsatzbeschluss zur weiteren Entwicklung einer der beiden Varianten gefasst wird, hat das Planungsteam die " Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) mit einer Kostenberechnung zu erstellen. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 1 besteht nicht. Ziel der Stufe 2 im Falle eines Abrufs dieser Stufe ist es, eine Projektgenehmigung (interner Beschluss) herbeizuführen.
Stufe 3:
Für den Fall der Projektgenehmigung ist die Öffentlich-rechtliche Genehmigung (Lph. 4 der einschlägigen Leistungsbilder) herbeizuführen. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 2 besteht nicht.
Stufe 4:
Nach Erteilung der öffentlich-rechtlichen Genehmigung ist in Stufe 4 die Ausführungsplanung, Ausschreibung und Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 5, 6 u. 7 der einschlägigen Leistungsbilder) zu erstellen. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 3 besteht nicht.
Stufe 5:
ln Stufe 5 ist im Rahmen der Realisierung des Projekts die Bauüberwachung und Dokumentation (Lph. 8 + 9 der einschlägigen Leistungsbilder) zu erbringen. Vom Generalplaner werden Erfahrungen in der Planung von Betriebshöfen (kommunal oder gewerblich), Konversionsflächen (z. B. militärische Konversionsflächen), Erfahrungen bei der Umplanung von Bestandsebjekten, im Planen von Verwaltungsgebäuden, Lagerhallen, Werkstätten und Garagen erwartet. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 4 besteht nicht.
Zeitplan:
Der Generalplaner soll erste – vorläufige – Ergebnisse bis 15.06.2015 erarbeiten. Bis zur 30. KW werden weitere vertiefte kommunizierbare Ergebnisse erwartet. Bis Anfang 38. KW muss die Stufe 1 abgeschlossen sein, so dass der Planungsausschuss eine Entscheidung fällen kann, ob und wenn ja, in welcher Variante eine weitere Planung und Realisierung in Betracht kommt. Für den Fall der Projektgenehmigung ist es das Ziel, eine öffentlich-rechtliche Genehmigung bis Mitte 2016 zu erreichen. Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe sollen bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Baubeginn ist für Frühjahr 2017 geplant, Fertigstellung Mitte 2019.
ll.) Los 2:
Mit Los 2 wird die Beauftragung eines Logistikplaners ausgeschrieben, der die durch die Standortverlegung entstehenden jährlichen Mehr- oder Minderkosten (Betriebs- und Personalaufwand) im Wege einer Schätzung ermitteln soll. Die Ergebnisse aus dieser Schätzung sind durch den Generalplaner (Los 1) in dessen Kostenermittlung einzuarbeiten. Auch beim Logistikplaner ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.

CPV-Codes: 71240000, 71200000, 71300000, 71327000, 71321300, 71321200, 71321400, 71314100, 71314310, 71317200, 71313200, 71311300

Erfüllungsort:
Ingolstadt.
Nuts-Code: DE211

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Vergebener Auftrag

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
205528-2015

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
keine Angabe

Sonstiges
Tag der Zuschlagsentscheidung: 21.05.2015

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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