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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in München-Flughafen (ID:10703019)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
10703019
Region:
85356 München-Flughafen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
26.05.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
A) Projektbeschreibung Errichtung einer neuen Halle in Stahlkonstruktion für die neuen Sicherheitskontrollen im Bereich des Dachgangs Ebene E06 mit angepasster Wegeführung. Das Areal erstreckt sich über den Bestand im Mittelbereich des Terminals 2 am Flughafen München, etwa zwischen den Fluggastbrücken 209 bis 216 im Pier- und Hallenbereich, hauptsächlich Ebene E06 bis Ebene E04. Enthalten ist der Neu- und Umbau bestehender Technikzentralen, Umbau am Bestand des vorhandenen Dachgangs, sowie den nördlich und südlich angrenzenden Bereich des Piers E06 bis E04 und die Check-In-Halle E06 bis E03. Erweiterung des Baukörpers im Bereich der Ebene 06 Mitte jeweils nach Norden und nach Süden bis zum bestehenden Dachgang, inkl. aller erforderlichen Rückbauten und Anpassungen. Die neu zu planenden und zu realisierenden Maßnahmen greifen in die Statik und das Tragwerk der Gebäudesubstanz ein. Ebenfalls betroffen sind nahezu alle Gewerke des baulichen Ausbaus inkl. der Gebäudetechnik des Bestandes. Sämtliche Umplanungen, Erweiterungen und Anpassungen am Bestand sind Teil der Planungsaufgabe. Es ist von projektspezifischen Kosten für die Tragwerksplanung von ca. 10,3 Mio. EUR auszugehen. b) Leistungsgegenstand Die vorliegend ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Tragwerksplanung für das vorgenannte Projekt. Der Leistungsumfang beinhaltet die Funktion als Planer, der alle erforderlichen Planungsleistungen innerhalb des nachfolgend aufgeführten Planungspakets, die zur funktionsgerechten Planung der vertragsgegenständlichen Bauwerke/Anlagen erforderlich sind oder es künftig werden, erbringt. Ein Vorentwurf liegt bereits vor. Der zukünftige Auftragnehmer wird die Planung zu übernehmen haben und seine Leistungen hierauf aufbauend erbringen. Die Planungs-, Koordinierungs- und Überwachungsleistungen beziehen sich insbesondere auf folgende Leistungsbereiche: Tragwerksplanung in Anlehnung an Anlage 14 zu § 51 Abs. 5 HOAI Satz 1 HOAI, LPH 3-6 Festbeauftragung mit Beauftragungsblock 1: Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (HOAI-Leistungsphasen 3 und 4). Option für Beauftragung des Beauftragungsblocks 2: Ausführungsplanung (HOAI-Leistungsphase 5), sowie Beauftragungsblock 3: Vorbereitung der Vergabe (HOAI-Leistungsphase 6) Die Vertragsleistungen mit Einschluss aller Planungen für temporäre Maßnahmen sowie die Terminplanung und Ablaufplanung der Bauarbeiten, werden überwiegend außerhalb des Sicherheitsbereichs des Flughafens München erbracht. Soweit dies nicht der Fall ist, müssen die Sicherheitsauflagen aus dem Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) mit den ab dem 01.01.2006 anzuwendenden sicherheitsrelevanten Auflagen berücksichtigt und umgesetzt werden. Gleichermaßen müssen die Auflagen und Anforderungen des laufenden Flugbetriebes berücksichtigt und umgesetzt werden. Die Bauleistungen sind im Rahmen der Realisierung im nicht allgemein zugänglichen Bereich des Flughafens bzw. an der Grenze zum nicht allgemein zugänglichen Bereich zu erbringen und erfordern deshalb bereits in der Planung und der Realisierung die besondere Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen an die Sicherheitsbestimmungen des Flughafens. Über die allgemeinen Koordinations- und Abstimmungspflichten hinaus, wirkt der Planer als Vertragsleistung bei der terminlichen, planungs- sowie bauablaufmäßigen Koordinierung zwischen seinen Planungen sowie den Planungen der weiteren fachlich Beteiligten mit, welche der AG anderweitig beauftragt hat oder beauftragen wird. Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  153913-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co. oHG
Nordallee 25, München – Flughafen
Zu Händen von: Frau Renate Lohmair
85356 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax: +49 8997561216

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
D1866 Tragwerksplanung T2 Siko E06.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Flughafen München. NUTS-Code DE21A
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
A) Projektbeschreibung Errichtung einer neuen Halle in Stahlkonstruktion für die neuen Sicherheitskontrollen im Bereich des Dachgangs Ebene E06 mit angepasster Wegeführung. Das Areal erstreckt sich über den Bestand im Mittelbereich des Terminals 2 am Flughafen München, etwa zwischen den Fluggastbrücken 209 bis 216 im Pier- und Hallenbereich, hauptsächlich Ebene E06 bis Ebene E04. Enthalten ist der Neu- und Umbau bestehender Technikzentralen, Umbau am Bestand des vorhandenen Dachgangs, sowie den nördlich und südlich angrenzenden Bereich des Piers E06 bis E04 und die Check-In-Halle E06 bis E03. Erweiterung des Baukörpers im Bereich der Ebene 06 Mitte jeweils nach Norden und nach Süden bis zum bestehenden Dachgang, inkl. aller erforderlichen Rückbauten und Anpassungen. Die neu zu planenden und zu realisierenden Maßnahmen greifen in die Statik und das Tragwerk der Gebäudesubstanz ein. Ebenfalls betroffen sind nahezu alle Gewerke des baulichen Ausbaus inkl. der Gebäudetechnik des Bestandes. Sämtliche Umplanungen, Erweiterungen und Anpassungen am Bestand sind Teil der Planungsaufgabe. Es ist von projektspezifischen Kosten für die Tragwerksplanung von ca. 10,3 Mio. EUR auszugehen. b) Leistungsgegenstand Die vorliegend ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Tragwerksplanung für das vorgenannte Projekt. Der Leistungsumfang beinhaltet die Funktion als Planer, der alle erforderlichen Planungsleistungen innerhalb des nachfolgend aufgeführten Planungspakets, die zur funktionsgerechten Planung der vertragsgegenständlichen Bauwerke/Anlagen erforderlich sind oder es künftig werden, erbringt. Ein Vorentwurf liegt bereits vor. Der zukünftige Auftragnehmer wird die Planung zu übernehmen haben und seine Leistungen hierauf aufbauend erbringen. Die Planungs-, Koordinierungs- und Überwachungsleistungen beziehen sich insbesondere auf folgende Leistungsbereiche: Tragwerksplanung in Anlehnung an Anlage 14 zu § 51 Abs. 5 HOAI Satz 1 HOAI, LPH 3-6 Festbeauftragung mit Beauftragungsblock 1: Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (HOAI-Leistungsphasen 3 und 4). Option für Beauftragung des Beauftragungsblocks 2: Ausführungsplanung (HOAI-Leistungsphase 5), sowie Beauftragungsblock 3: Vorbereitung der Vergabe (HOAI-Leistungsphase 6) Die Vertragsleistungen mit Einschluss aller Planungen für temporäre Maßnahmen sowie die Terminplanung und Ablaufplanung der Bauarbeiten, werden überwiegend außerhalb des Sicherheitsbereichs des Flughafens München erbracht. Soweit dies nicht der Fall ist, müssen die Sicherheitsauflagen aus dem Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) mit den ab dem 01.01.2006 anzuwendenden sicherheitsrelevanten Auflagen berücksichtigt und umgesetzt werden. Gleichermaßen müssen die Auflagen und Anforderungen des laufenden Flugbetriebes berücksichtigt und umgesetzt werden. Die Bauleistungen sind im Rahmen der Realisierung im nicht allgemein zugänglichen Bereich des Flughafens bzw. an der Grenze zum nicht allgemein zugänglichen Bereich zu erbringen und erfordern deshalb bereits in der Planung und der Realisierung die besondere Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen an die Sicherheitsbestimmungen des Flughafens. Über die allgemeinen Koordinations- und Abstimmungspflichten hinaus, wirkt der Planer als Vertragsleistung bei der terminlichen, planungs- sowie bauablaufmäßigen Koordinierung zwischen seinen Planungen sowie den Planungen der weiteren fachlich Beteiligten mit, welche der AG anderweitig beauftragt hat oder beauftragen wird. Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000, 71327000, 71300000 Beschreibung: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen. Dienstleistungen in der Tragwerksplanung. Dienstleistungen von Ingenieurbüros.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Gesamtleistung ist in folgende Beauftragungsblöcke aufgeteilt: Festbeauftragung mit Beauftragungsblock 1: Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (HOAI-Leistungsphasen 3 und 4). Option für Beauftragung des Beauftragungsblocks 2: Ausführungsplanung (HOAI-Leistungsphase 5), sowie Beauftragungsblock 3: Vorbereitung der Vergabe (HOAI-Leistungsphase 6). Eine Festbeauftragung erfolgt zunächst für den Beauftragungsblock 1. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung des Beauftragungsblocks 2 und 3 über die voranstehende Festbeauftragung hinaus besteht auch dann nicht, wenn das Projekt vom Auftraggeber fortgeführt wird.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Optionen für Abruf der Beauftragungsblöcke 2 und 3 nach Ziffer II.2.1) der vorliegenden Bekanntmachung.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 31.08.2015 Abschluss 31.08.2020
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag – und zusätzlich zum Bewerbungsbogen - eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärung des Bewerbers, aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO; bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO; cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO; dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO; ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO b) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z.B. durch Vorlage eines Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/ konzernrechtlichen Verflechtungen sowie Benennung der jeweiligen Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane), dass er von keiner gesellschafts-/ konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur-/ Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenskonflikt auszulösen. c) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (möglichst nicht älter als 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend). d) Hinsichtlich des Vorbehalts für den Berufsstand Ingenieur / Architekt siehe nachfolgend Ziffer III.3.1. Mindestbedingung/en: Bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten Anforderungen wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers (ohne Umsatzsteuer), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind (Tragwerksplanung), aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre; Mindestbedingung: Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbare Leistungen darf im nachfolgend benannten Bereich im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils die nachfolgenden Grenzen nicht unterschreiten: — Tragwerksplanung: 350 000 EUR (netto) /Jahr Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen nach Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung die Angaben der benannten Unternehmen addiert. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärung zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt; b) Benennung des Schlüsselpersonals als Eigenerklärung: Der Bewerber hat anzugeben, mit welchen Mitarbeiterinnen / Mitarbeitern er die nachfolgend benannten Positionen im Auftragsfall besetzen will, um die Vertragsleistung zu erbringen: — Projektleiter/-in für sämtliche in dem ausgeschriebenen Auftrag enthaltenen Planungsleistungen — stellvertretender Projektleiter/in Für die Darstellung sind neben der namentlichen Nennung der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter Angaben über deren berufliche Qualifikation, auftragsbezogene Projekterfahrung durch Benennung und Darstellung von personenbezogenen Referenzen mit Angaben zur Aufgabenstellung, Funktion und Leistungszeitraum des benannten Mitarbeiters im jeweiligen Projekt inkl. einer Kurzbeschreibung nach Art, Umfang und Zeitraum des Projekts allgemein, beruflicher Werdegang sowie ausdrückliche Angaben zum tatsächlichen Zeitpunkt der Verfügbarkeit im Auftragsfall zu machen. Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt dargestellt werden. Soweit der Bewerber den Einsatz von Subunternehmern beabsichtigt, müssen die voranstehenden Angaben für den Subunternehmer dargestellt werden; c) Eigenerklärung zu realisierten oder in Realisierung befindlichen und weitgehend abgeschlossenen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der vorliegenden Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen (= Ausschreibung und Objektüberwachung für ein Flughafenterminal oder eines Objekts mit vergleichbaren funktionalen und betrieblichen Anforderungen unter laufendem Betrieb und im Bestand) durchgeführt wurden; erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt, um bei einer Bewertung der Referenzen die volle Vergleichbarkeit bejahen zu können: — Name des Auftraggebers, — Kontaktdaten des Auftraggebers, — Bezeichnung und Standort der Referenz, — Zeitraum der Leistungserbringung — Auftragswert — Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen nach der Art, mit folgenden Angaben: — Größe des Projektes in m BGF — Komplexität des Projektes (nach HOAI-Honorarzonen) — Anteil der TGA-Kosten des Projektes — Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen, insbesondere mit folgenden Angaben: — Schwerpunkt der Aufgabenstellung innerhalb des Projektes — beauftragte und bearbeitete HOAI-Phasen — Benennung der besonderen Umstände der Leistungserbringung wie etwa laufender Betrieb, Bauen im Bestand, Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts — Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Büros/Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils; Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden und welche Leistungen von welchem Kooperationspartner erbracht wurden. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Als Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, welche die Berufsqualifikation des Ingenieurs ausüben und nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekten tätig zu werden. Zugelassen sind ferner Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig werden dürfen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
D1866
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
26.05.2015 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
A) Zum Auftraggeber: aa) Der Auftraggeber ist Auftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt. Der Auftraggeber wird im Vergabeverfahren durch die Flughafen München GmbH vertreten. Die Vertretungsbefugnis gilt nicht für behördliche und gerichtliche Verfahren. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: bb) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.2 a) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3 b) und c) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Benennung des Schlüsselpersonals und Referenzen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegenden Bekanntmachung – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3.d) der vorliegenden Bekanntmachung – hingewiesen. bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung – die entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen – zusätzlich zum vorgesehenen Bewerbungsbogen - für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft. cc) Subunternehmer: Beabsichtigt der Bewerber im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Subplaner berufen (vgl. Ziffer VI.3 b) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise entsprechend oben Ziffer VI.3. b), bb), bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung – die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen. c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Ziffer I.1 der vorliegenden Bekanntmachung in Textform anzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen, an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 eingehen. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1 ausschließlich während der Geschäftszeiten abgegeben werden Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren LV-Nr. D1866 Tragwerksplanung T2 Siko E06“ zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Die vom Bewerber erstellten Bewerbungen sind zusätzlich zur Papierfassung in digitaler Form als pdf-Files auf CD-ROM abzugeben. Für die Wertung des Teilnahmeantrages ist gleichwohl ausschließlich die schriftlich eingereichte Version gültig und maßgebend. e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: aa) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung (Eignungsvoraussetzungen) zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern, werden unvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, die ggf. nach einer Nachforderung weiterhin unvollständig sind. Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung (nachfolgend bb)) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge. Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2 der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angeben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen. bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, s.o.) inhaltlich darauf prüfen, ob die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung ggf. enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Auf Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Teilnahmeanträge, die ggf. benannte Mindestanforderungen nicht einhalten werden nicht berücksichtigt. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, bei denen – ohne dass für die jeweiligen Nachweise und Erklärungen Mindestbedingungen formuliert wurden – die grundsätzliche Eignung aufgrund der jeweiligen Erklärungsinhalte nicht bejaht werden kann. cc) Bewertung der Teilnahmeanträge Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl gleichwertiger Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf höchstens 8 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1.000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1.000 Punkten entfallen — maximal 400 Punkte auf die Benennung des Schlüsselpersonals gemäß Ziffer III.2. b); Hierbei entfallen auf die Bewertung des Projektleiters maximal 300 Punkte und auf die Bewertung des stellvertretenden Projektleiters maximal 100 Punkte — maximal 600 auf die Bewertung der Referenzangaben nach Ziffer III.2.3, c). Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die für die Bewertung nach voranstehender Vorgabe maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen bewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte der zu bewertenden Angaben nach ihrer Bedeutung mit unterschiedlichem Gewicht zu bewerten. Diese Bewertung wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen: 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt, 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen, 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen, 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen, 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen, 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben. Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jede Erklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann. Die konkrete Bewertungsmatrix ist zum Zeitpunkt des Versandes der vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt worden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte einer Eignungsvoraussetzung jeweils gesondert zu gewichten. f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. i) Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 13.5.2015 11:00 Uhr in Textform bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer 1.1 vorliegen. j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen, das jeweilige Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das jeweilige Vergabeverfahren einzustellen. l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80538 München Deutschland
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Wie oben Ziffer VI.4.1) der vorliegenden Bekanntmachung null null null
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28.04.2015
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