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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Erlangen (ID:10043979)

Übersicht
DTAD-ID:
10043979
Region:
91058 Erlangen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Ingenieurleistungen für die Objektplanung-Gebäude (Leistungsphasen 5-9) gem. § 34 HOAI 2013 für die Küchenmodernisierung und -erweiterung inklusive Erweiterung von Speisesaal und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.10.2014
Frist Vergabeunterlagen:
03.11.2014
Frist Angebotsabgabe:
10.11.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Regnitz Werkstätten gGmbH
Goerdelerstraße 21
91058 Erlangen
Kontaktstelle: Geschäftsleitung
Herrn Stefan Müller
Telefon: +49 91319207111
Fax: +49 91319207311
E-Mail: stefan.mueller@lebenshilfe-erlangen.de
http://www.lebenshilfe-erlangen.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Ingenieurleistungen für die Objektplanung-Gebäude (Leistungsphasen 5-9) gem. § 34 HOAI 2013 für die Küchenmodernisierung und -erweiterung inklusive Erweiterung von Speisesaal und Büroflächen.
Auftraggeber beabsichtigt die 1984/1985 als Verteilerküche gebaute und 1992 als Produktionsküche für die damals anerkannte Platzzahl von 200 Werkstattplätzen umgebaute Küche zu modernisieren und zu erweitern. Die Küche soll auf einen energietechnisch, hygienetechnisch und sicherheitstechnisch notwendigen Standard gebracht werden. Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme sollen die Fläche des Speisesaals sowie Büroflächen erweitert werden. Die Baumaßnahme bezüglich der Modernisierung bezieht sich auf eine Bruttogeschossfläche von 907,27 m² und einen Bruttorauminhalt von 3 544,57 m³. Die Baumaßnahme bezüglich der Erweiterung bezieht sich auf eine Bruttogeschossfläche von 654,53 m² und einen Bruttorauminhalt von 2 512,95 m³.Zur Realisierung dieses Vorhabens sind die Leistungen für die Objektplanung Gebäude gemäß Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß § 34 HOAI 2013 erforderlich. Die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 wurden bereits erbracht. Das Objekt ist der Honorarzone IV zuzuordnen. Vorhandene Bausubstanz ist mitzuverarbeiten. Die Voraussetzungen für die Vereinbarung eines Zuschlages gem. § 36 Abs. 2 HOAI 2013 sind gegeben. Eine Kostenberechnung ist bereits vorhanden.
Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß § 34 HOAI 2013 Objektplanung-Gebäude.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt und zwar als erste Stufe die Ausführungsplanung gem. § 34 Abs. 3 Nr. 5 HOAI 2013, als zweite Stufe die Vorbereitung der und Mitwirkung bei der Vergabe gem. § 34 Abs. 3 Nr. 6 und 7 HOAI 2013 und als dritte und letzte Stufe die Objektüberwachung und Objektbetreuung gem. § 34 Abs. 3 Nr. 8 und 9 HOAI 2013. Der Auftraggeber ist in der Entscheidung, ob nach Vollendung der ersten Stufe die zweite Stufe beauftragt wird und ob nach Vollendung der zweiten Stufe die dritte Stufe beauftragt wird, völlig frei. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass nach Vollendung einer Stufe weitere Stufen beauftragt werden.

CPV-Codes: 71240000

Erfüllungsort:
Erlangen.
Nuts-Code: DE252

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
350220-2014

Vergabeunterlagen:
Der Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag und alle weiteren Unterlagen für die Bewerbung können bei der Kontaktstelle nach Ziff. I.1) angefordert werden.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Vertragsgrundlage werden im Auftragsfall das Vertragsmuster und die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers.
Die Anzahl der kompletten Bewerbungsunterlagen soll maximal 50 Seiten DIN A 4, sonstige Unterlagen in DIN A 3 maximal 20 Seiten nicht überschreiten.

Termine & Fristen
Unterlagen:
03.11.2014 - 16:00 Uhr

Angebotsfrist:
10.11.2014 - 16:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.02.2015 - 31.08.2016

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über 5 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistung und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenkategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zahlung:
Auf Antrag des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
Auf Wunsch einer Vertragspartei kann ein Zahlungsplan vereinbart werden; zu den einzelnen Zahlungsterminen hat der Auftragnehmer jeweils eine prüffähige Abschlagsrechnung vorzulegen. Erfolgt zum einzelnen Zahlungstermin keine Abschlagsrechnung, so ist der Auftraggeber berechtigt, nach erfolgloser, angemessener, kurzer Nachfristsetzung für die Abschlagszahlung eine Ersatzabschlagsrechnung zu erstellen.
Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Als Sicherheit behält der Auftraggeber von jeder Zahlung jeweils 5 v. H. bis zu einer Höhe von 5 v. H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der Auftragnehmer kann stattdessen eine Bankbürgschaft stellen.
Wird nach Abnahme der Teil- /Schlusszahlung festgestellt, dass die Vergütung abweichend vom Vertrag oder aufgrund unzutreffender anrechenbarer Kosten ermittelt wurde, so ist die Abrechnung zu berichtigen. Auftraggeber und Auftragnehmer sind verpflichtet, die sich danach ergebenden Beträge zu erstatten. Sie können sich nicht auf einen etwaigen Wegfall der Bereicherung (§ 818 Abs. 3 BGB) berufen.
Die Ausgaben des Auftraggebers unterliegen der Rechnungsprüfung durch den Rechnungshof. Die Rechnungsprüfung kann auch erst nach Ablauf mehrerer Jahre durchgeführt werden. Die gesetzliche Verjährungsfrist (§ 195 BGB) von Ansprüchen des Auftraggebers wegen Überzahlung des Auftragnehmers von Ansprüchen aus ungerechtfertigter Bereicherung wegen insoweit festgestellter ungerechtfertigter Zahlungen bzw. Überzahlungen beginnt mit der Kenntnis des Auftraggebers vom Ergebnis der Rechnungsprüfung, es sei denn, der Auftraggeber hatte bereits zuvor von der Überzahlung Kenntnis oder seine Unkenntnis war grob fahrlässig. § 199 Abs. 4 BGB bleibt unberührt. Der Auftragnehmer muss bis zum Ablauf der Verjährungsfrist damit rechnen, dass er auf Erstattung dieser ungerechtfertigt gezahlten Beträge in Anspruch genommen wird.
Im Falle der Überzahlung hat der Auftragnehmer den überzahlten Betrag zu erstatten. Leistet er innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang des Rückforderungsschreibens nicht, befindet er sich mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug und hat Verzugszinsen in Höhe von 8 v. H. über dem Basiszinssatz des § 247 BGB zu zahlen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 lit. a) bis d) VOF
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu Ziff. III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art. 2 BauKaG erfüllt sind.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen.
Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
Auflistung des/der Projektverantwortlichen, der Mitarbeiter am Projekt, Nachweise zu deren Berufszulassung und Befähigung sowie Organigramm dieser Beschäftigten.
Auflistung des Bewerbers der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme, des Leistungszeitraums, des Leistungsbildes und des öffentlichen oder privaten Auftraggebers.
Anzahl und Qualifikation der Beschäftigten, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Dienstleistungsauftrages bedienen will.
Erklärung zur Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung über die der Bewerber für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird.
Nachweise über besondere Erfahrung im barrierefreien Bauen.
Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Eine Verpflichtungserklärung der Unter-nehmen, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will, ist auf Anforderung nachzureichen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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