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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowieplanungsbezogene Leistungen in Bad Vilbel (ID:5504193)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowieplanungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
5504193
Region:
61118 Bad Vilbel
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.10.2010
Frist Angebotsabgabe:
25.10.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
nach der HOAI. 1. Objektplanung für Gebäude nach Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 2-4, 6, 7, 8, 2. Objektplanung für Freianlagen nach Teil 3, Abschnitt 2, Leistungsphasen 2, 3, 6, 7, 8, 3. Technische Ausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2, Leistungsphasen 1-3, 6, 7, 8. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen in folgenden Stufen vor: Stufe 1: Leistungsphasen 2-4, bzw. 1-3, bzw. 2+3, Stufe 2: Leistungsphasen 6, 7, Stufe 3: Leistungsphase 8. Das gesch?tzte Investitionsvolumen betr?gt für das Gesamtvorhaben ca. netto 16 000 000 EUR die sich auf zwei Bauabschnitte mit ca. netto 9 500 000 EUR für den 1. Bauabschnitt und ca. netto 6 500 000 EUR für den 2. Bauabschnitt ergeben. Geplant ist der Vergabe aller Leistungen an ein Büro, ggfs. mit Nachunternehmer, oder an eine Bewerbergemeinschaft, die im Auftragsfall die Rechtsform einer BGB-Gesellschaft annimmt. Die Bewerber sollen neben den Referenzen der eigenen Leistungen auch Referenzen für Freianlagen und Technische Ausrüstung vorlegen (siehe oben), um die Leistungsfähigkeit insgesamt beurteilen zu können.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  292269-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadtwerke Bad Vilbel Eigenbetrieb Theodor-Heuss-Straße 51 z. H. Klaus Rotter 61118 Bad Vilbel DEUTSCHLAND Tel. +49 6101528123 E-Mail: klaus.rotter@sw-bv.de Fax +49 6101528121 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Eigenbetrieb der Stadt Bad Vilbel Sonstiges Eigenbetrieb der Stadt Bad Vilbel Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Planungsleitungen nach ? 33, ? 38 und ? 53 der HOAI für den Neubau eines Gymnasiums mit Grundschule in 2 Bauabschnitten.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Theodor-Heuss-Straße 65, 61118 Bad Vilbel. NUTS-Code DE71E
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadtwerke Bad Vilbel Eigenbetrieb planen die Errichtung eines Schulgebäude mit den Nutzungseinheiten Gymnasium und Grundschule. Das Projekt wird in mindestens 2 zeitlich aufeinander folgenden getrennten Bauabschnitten zu realisieren sein. Der Ausbau soll für eine erwartete Gr??e im Endausbau von ca. 800 Schülern im Gymnasium und ca. 250 Schülern in der Grundschule erfolgen. In einem ersten Bauabschnitt soll der gr??te Teil des Gymnasiums (für ca. 500 Sch?ler) mit allen zugehörigen Nebenräumen sowie der Außenanlage und der notwendigen Infrastruktur, Zufahrten, Parkplätze, Schulhof etc. erstellt werden. Im zweiten Bauabschnitt soll neben der Erweiterung des Gymnasiums auf die Endausbaugr??e (800 Sch?ler) auch die komplette Grundschule für 250 Sch?ler mit erstellt werden. Das zu planende Gebäude muss dabei zwingend die Anforderungen einer Zweitverwertung als Bürogebäude erfüllen. Diese Zweitverwertbarkeit ist durch den Architekten in seinem Konzept sicher zu stellen und muss in den Bewerbungsunterlagen der 2. Phase konzeptionell dargestellt werden (Ziff. IV1.2 (6). Nach der Erstellung des Bauantrages erfolgt die Ausschreibung des Objektes als Funktionalausschreibung mit Leistungsbeschreibung-, bzw. Leistungsprogramm. Gegenstand der Planung sind: nach der HOAI. 1. Objektplanung für Gebäude nach Teil 3,
Abschnitt 1, Leistungsphasen
2-4, 6, 7, 8, 2. Objektplanung für Freianlagen nach Teil 3,
Abschnitt 2, Leistungsphasen
2, 3, 6, 7, 8, 3. Technische Ausrüstung nach Teil 4,
Abschnitt 2, Leistungsphasen 1-3, 6,
7, 8. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen in folgenden Stufen vor: Stufe 1: Leistungsphasen 2-4, bzw. 1-3, bzw. 2+3, Stufe 2: Leistungsphasen 6, 7, Stufe 3: Leistungsphase 8. Das gesch?tzte Investitionsvolumen betr?gt für das Gesamtvorhaben ca. netto 16 000 000 EUR die sich auf zwei Bauabschnitte mit ca. netto 9 500 000 EUR für den 1. Bauabschnitt und ca. netto 6 500 000 EUR für den 2. Bauabschnitt ergeben. Geplant ist der Vergabe aller Leistungen an ein Büro, ggfs. mit Nachunternehmer, oder an eine Bewerbergemeinschaft, die im Auftragsfall die Rechtsform einer BGB-Gesellschaft annimmt. Die Bewerber sollen neben den Referenzen der eigenen Leistungen auch Referenzen für Freianlagen und Technische Ausrüstung vorlegen (siehe oben), um die Leistungsfähigkeit insgesamt beurteilen zu können.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Siehe II.1.5).
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 21 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
(1) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, deren Deckungen für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) jeweils 3 000 000 EUR betr?gt.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden (2. Phase).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft oder Mehrfachbeteiligungen als Nachunternehmer und Bieter oder als Nachunternehmer verschiedener Bieter sind unzulässig. Im Falle einer Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips diese betreffenden Angebote der Bieter ausgeschlossen werden.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Voraussetzung ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gemäß dem Hessischen Architekten- und Stadtplanergesetz (HASG) bzw. vergleichbarer landesrechtlicher Vorschriften anderer Bundesländer oder Ingenieur gemäß dem Gesetz zum Schutze der Berufsbezeichnung Ingenieur (Ingenieurgesetz IngG) bzw. vergleichbarer landesrechtlicher Vorschriften anderer Bundesländer sowie die Bauvorlageberechtigung in Hessen gemäß ? 49 der Hessischen Bauordnung (HBO). Auswärtige Bewerber aus Mitgliedsstaaten der EU erfüllen die fachliche Voraussetzung, wenn Ihre Berufsbezeichnung bzw. -qualifikation mit der Richtlinie 2005/36/EG in Einklang steht. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzung, wenn deren satzungsgem??er Geschäftszweck auf die dem Projekt entsprechenden Planungs- und Ingenieurleistungen ausgerichtet ist und wenn nachgewiesen wird, dass einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter, die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Anzugeben sind zudem Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, Verweis auf Rechtsvorschrift ? 23 VOF.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Geforderte Eignungsnachweise (? 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. (1) Eigenerkl?rung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgr?nden nach ? 11 Abs. 1 a)-g) sowie Abs. 4 a)-d) VOF, (2) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. 34 Abs. 6-9 VOF vorliegen, (3) Erklärung gem. ? 4 Abs. 2 VOF, (4) Angaben ob und ggfs.in welchem Umfang rechtliche und/oder wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, (5) Eine Erklärung über die Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, insbesondere Zahl und Art der eingesetzten CAD-Systeme und AVA-Programme sowie über die Informations- und Kommunikationstechnologie (E-Mail-Programm, Office-Programme, Projekt-Software etc.), die einen umfassenden elektronischen Daten- und Informationsaustausch gewährleisten, (6) Nachweise gemäß Ziff. III.1.4), (7) Die nicht rechtzeitige oder unvollständige Vorlage der Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren f?hren. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bietergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung alle Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaige fehlende Unterlagen nachzufordern, (8) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leitung anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1) bis III 2.3) gestellten Anforderungen vollständig auch von diesem Nachunternehmer zu erbringen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Geforderte Eignungsnachweise (? 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. (1) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß III.1.1) der Bekanntmachung, (2) Vorlage einer aktuellen Bilanz oder aktueller Bilanzausz?ge, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist, (3) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahre in den in II.1.5) genannten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Geforderte Eignungsnachweise (? 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. (1) Angaben über das Büro, zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten sowie zur technischen Ausstattung des Büros, (2) Referenzen: Eine Präsentation oder Liste (möglichst im Format DIN A 4 mit maximal 4 Seiten je Projekt) der wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Art und Größenordnung. Dazu gehören mindestens 3 Schul- oder auch Verwaltungs- und Bürogebäude, die mindestens eine Bruttogeschossfl?che > = 4 000 m? BGF aufweisen und bei deren Realisierung vergleichbare Leistungen erbracht wurden. Folgende Angaben zu den Projekten sind beizufügen: (3) Kurze Beschreibung der Referenzma?nahmen, (4) Ausführungszeit der Leistung mit Soll/Ist Vergleich der Kosten aus Planung und Feststellung, (5) Angaben zu Geb?udetyp, -bauart, -raumprogramm, -gr??e, Baukosten (Kostenkennwerte z.B. EUR/m? BGF, usw.), (6) Informationen zum Ausbaustandard der Projekte, Angaben zu Küchen, Kantinen und Mensen mit Gr??enangaben (Nutzerzahlen) der Kostenentwicklung (Werte der Kostenberechnung und der Kostenfeststellung), mit vergleichbaren Kostengruppen, mit oder ohne Nebenkosten und Mehrwertsteuer, (7) Der terminlichen Entwicklung: Angabe der vorgesehenen und der erreichten Termine, Begründung von Terminabweichungen, ferner: ? der übertragenen Planungsleistungen und Leistungsphasen nach HOAI, ? der Honorarzonen und dem Honorarsatz, ? der Leistungszeit, ? des Auftraggebers (Adresse, Telefonnr.), ? des jeweiligen Vertragsverhältnisses zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftragnehmer, ARGE-Partner, Angestellter u.?.). (8) Nachweis geeigneter Maßnahmen zur langfristigen Qualitätssicherung des Bewerbers (z. B. Zertifizierung nach ISO 9001), (9) Geräte und technische Ausrüstung, insbesondere Zahl und Art der eingesetzten CAD-Systeme und AVA-Programme sowie über die Informations- und Kommunikationstechnologie (E-Mail-Programm, Office-Programme, Projekt-Software etc.), die einen umfassenden elektronischen Daten- und Informationsaustausch gewährleisten.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Ja, gemäß Ziff. III.1.4).
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 2 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahre in denen in II.1.5) genannten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen (Gewichtung: 5 %), (2) Angaben über das Büro, zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten sowie zur technischen Ausstattung des Büros (Gewichtung: 10 %), (3) Referenzen: Eine Präsentation oder Liste (möglichst im Format DIN A 4 mit maximal 4 Seiten je Projekt) der wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Art und Größenordnung. Dazu gehören mindestens 3 Schul- oder auch Verwaltungs- und Bürogebäude, die mindestens eine Bruttogeschossfl?che > = 4 000 m? BGF aufweisen und bei deren Realisierung vergleichbare Leistungen erbracht wurden. Folgende Angaben zu den Projekten sind beizufügen: ? Kurze Beschreibung der Referenzma?nahmen, ? Ausführungszeit der Leistung mit Soll/Ist Vergleich der Kosten aus Planung und Feststellung, ? Angaben zu Geb?udetyp, -bauart, -raumprogramm, -gr??e, Baukosten (Kostenkennwerte z.B. EUR/m? BGF, usw.), ? Informationen zum Ausbaustandard der Projekte, Angaben zu Küchen, Kantinen und Mensen mit Gr??enangaben (Nutzerzahlen) der Kostenentwicklung (Werte der Kostenberechnung und der Kostenfeststellung), mit vergleichbaren Kostengruppen, mit oder ohne Nebenkosten und Mehrwertsteuer, ? Der terminlichen Entwicklung: Angabe der vorgesehenen und der erreichten Termine, Begründung von Terminabweichungen, ferner: ? der übertragenen Planungsleistungen und Leistungsphasen nach HOAI, ? der Honorarzonen und dem Honorarsatz, ? der Leistungszeit, ? des Auftraggebers (Adresse, Telefonnr.), ? des jeweiligen Vertragsverhältnisses zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftragnehmer, ARGE-Partner, Angestellter u.?.), (Gewichtung: 50 %), (4) Nachweis geeigneter Maßnahmen zur langfristigen Qualitätssicherung des Bewerbers (z. B. Zertifizierung nach ISO 9001) (Gewichtung 10 %), (5) Geräte und technische Ausrüstung, insbesondere Zahl und Art der eingesetzten CAD-Systeme und AVA-Programme sowie über die Informations- und Kommunikationstechnologie (E-Mail-Programm, Office-Programme, Projekt-Software etc.), die einen umfassenden elektronischen Daten- und Informationsaustausch gewährleisten. (Gewichtung 10 %), (6) Angaben zur Sicherstellung der örtlichen Präsenz während der gesamten Projektphase. (Gewichtung: 15 %). Achtung: fehlende Angaben f?hren zu einer Minderung in der Bewertung. Die ausgewählten Bewerber werden in der Phase 2 aufgefordert, auf Basis des bestehenden B-Planes, eines vom AG vorgegeben Fl?chenschemas sowie eines Raumprogrammes, eine Grobkonzeption zu entwickeln. Weiterhin ist ein aussagekräftiges Konzeptpapier zu erstellen, aus dem ersichtlich wird, wie der Bewerber die zwingend notwendige Zweitverwertbarkeit des Gebäudes als Bürogebäude im Zuge seiner Planung umsetzen möchte. Abgabe eines Honorarangebots für die zu erbringenden Leistungen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
NES2012
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
25.10.2010 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 8.11.2010
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Zu IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 8.11.2010 für 2. Phase. Die zu erbringenden Nachweise müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Dipl. Urkunden Kammereintragungen) und noch gültig sein. Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugweis per Fax oder E-Mail, an die in unter Ziff. I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Sollten geforderte Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Ihm Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt. Das Recht behält sich der Auftraggeber aber vor. Die einzureichenden Unterlagen sind in einem DIN A 4 ?Ordner deutlich mit Ziffern und Buchstaben in der Reihenfolge gem. Ziff. III) dieser Bekanntmachung zu kennzeichnen und in einem Inhaltsverzeichnis aufzuführen. Die Bewerbung ist in einem mit ?Bewerbung? geschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung. ?Neubau der Europäischen Schule RheinMain in Bad ViIbel (NES2012) ? VOF: Planungsleistungen? zu kennzeichnen. Nachr. HAD-Ref.: 2/3428. Nachr. V-Nr/AKZ: NES2012.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten)/ 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (? 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
29.9.2010
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