DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbürossowie planungsbezogene Leistungen in Mainz-Kostheim (ID:5362439)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbürossowie planungsbezogene Leistungen
DTAD-ID:
5362439
Region:
55246 Mainz-Kostheim
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.08.2010
Frist Vergabeunterlagen:
13.09.2010
Frist Angebotsabgabe:
13.09.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
BM-Nr. A.0428.107125 Instandsetzung und Herrichtung der Liegenschaft Luisenstraße 7, Wiesbaden zur Unterbringung des Justizprüfungsamtes Fachhdisziplin: Gebäude. Bei dem zu vergebenden Planungsauftrag handelt es sich um Leistungen der Objektplanung gemäß HOAI 2009. Das landeseigene Dienstgebäude in der Luisenstraße 7 in 65185 Wiesbaden, soll zur Unterbringung des Justizprüfungsamtes hergerichtet werden. Das denkmalgeschützte Gebäude erbaut im Jahr 1830 soll grundlegend saniert werden.Um das für die neue Nutzung erforderliche Raumprogramm unterbringen zu können, ist die Veränderung der vorhandenen Raumaufteilung erforderlich, dazu sind umfangreiche statische Eingriffe notwendig. Die Anforderungen des Schall-, Wärme und Brandschutzes sind besonders zu beachten, die gesamte Technische Ausrüstung ist zu erneuern. Das denkmalgeschützte L-förmige Gebäude, umfasst das Hauptgebäude entlang der Luisenstraße, zwischen den Häusern Luisenstraße 5 (private Nutzung) und Luisenstraße 9 (Staatsgerichtshof) und einen dazu rechwinklig angeordneten, hinteren Gebäudeteil im Hofbereich. Das Hauptgebäude sowie der hintere Gebäudeteil mit Büroeinheiten, werden zur Zeit nicht genutzt. Darüber hinaus befindet sich im 1. Obergeschoß und 2. Obergeschoß des hinteren Gebäudeteils noch jeweils eine Wohneinheit. Es ist geplant das Justizprüfungsamt im Erdgeschoß, 1.Obergeschoß und 2. Obergeschoß unterzubringen, für das Kellergeschoß und Dachgeschoß ist keine Nutzung vorgesehen. Die genehmigte Nutzfläche NF (gem. DIN 277) beträgt, gemäß der Bedarfsermittlung des Nutzers 488 m². Rahmenbedingungen Die Baumaßnahme umfasst nach derzeitigem Kenntnisstand u.a. folgende Einzelmaßnahmen: — Erneuerung der Dachflächen, Verstärkung und ggf. Erneuerung der Dachkonstruktion, — Instandsetzen der Außenwände, Austausch der Fenster und Außentüren, — Verstärkung des Tragwerks, der Wände und Deckenstrukturen, — Umbau des kompletten Innenbereichs zur Unterbringung des neuen Raumprogramms, — Brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes, — Erneuerung der kompletten technischen Ausrüstung, — Erneuerung der gesamten sanitären Anlagen, — Klimatisierung bzw. Belüftung von Teilbereichen des Gebäudes, — Änderung des Eingangsbereiches unter Berücksichtigung der Zugangskontrolle, Einbau einer Aufzugsanlage, — Erstellung eines barrierefreien Zugangs, behindertengerechte Ausführung des Gebäudes einschließlich Einbau eines behindertengerechten WC's, — Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage, ELA- und Einbruchmeldeanlage. Bei der gesamten Umbaumaßnahme sind die Auflagen des Denkmalschutzes, des vorbeugenden Brandschutzes und die Vorgaben der Tragwerksplanung zu beachten. Neben dem Umgang mit der denkmalgeschützten Bausubstanz, wird besonderer Wert auf den barrierefreien Zugang des Justizprüfungsamtes gelegt. Die behindertengerechte Ausführung der Zugänge zu den Prüfungs- und Diensträumen ist ebenfalls zu gewährleisten. Zur Qualitätssicherung von Planung- und Ausführung wird eine enge Abstimmung zwischen Objekt- und Fachplanung (HLS, ELT, IT/ Medientechnik sowie Tragwerksplanung) gefordert. Die aktuellen Anforderungen der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung sind zu berücksichtigen. Das Vorhaben unterliegt dem bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren nach § 58 HBO. Gegenstand des Verfahrens Die mit Auftragserteilung vom Arbeitgeber an den Auftragnehmer zu übergebende Bedarfsbeschreibung ist unter Einhaltung der veranschlagten Kosten fortzuführen. Die geschätzten Baukosten betragen derzeit 4 350 000,00 EUR brutto (KG 200-700). Aktueller Projektstand Die Bedarfsbeschreibung des Betreibers wurde mit Datum vom 31.5.2010 zur Grundlage des Auftrags an das Hessische Baumanagement gemacht, der dieses zur Weiterbeauftragung ermächtigt. Leistungen Zu vergeben sind Planungsleistungen gemäß RBBau - Vertragsmuster „Gebäude“ sowie den Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB), Anhang 19 RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Es wird die HOAI 2009 zu Grunde gelegt. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. 1. Projektstufe: Das Erstellen der ES/EW-Bau umfasst Planungsleistungen der Leistungsphasen 1–3, § 33 HOAI und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. (Beim Erstellen der digitalen Planunterlagen sind die Vorgaben der CAD-Richtlinie des Landes Hessen / ergänzende Vereinbarungen zum CAD-Datenaustausch zu berücksichtigen). 2. Weitere Projektstufen: Planungsleistungen der Leistungsphasen 4–8, § 33 HOAI und RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Stufen besteht nicht.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen
Org. Dok.-Nr:  237082-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg Schützenrain 5-7 61169 Friedberg/Hessen DEUTSCHLAND Tel. +49 6031167-0 E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de Fax +49 6031167-126 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
BM-Nr. A.0428.107125 Instandsetzung und Herrichtung der Liegenschaft Luisenstraße 7, Wiesbaden zur Unterbringung des Justizprüfungsamtes Fachhdisziplin: Gebäude.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung Luisenstraße 7, 55246 Wiesbaden. NUTS-Code DE714
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Bei dem zu vergebenden Planungsauftrag handelt es sich um Leistungen der Objektplanung gemäß HOAI 2009. Das landeseigene Dienstgebäude in der Luisenstraße 7 in 65185 Wiesbaden, soll zur Unterbringung des Justizprüfungsamtes hergerichtet werden. Das denkmalgeschützte Gebäude erbaut im Jahr 1830 soll grundlegend saniert werden.Um das für die neue Nutzung erforderliche Raumprogramm unterbringen zu können, ist die Veränderung der vorhandenen Raumaufteilung erforderlich, dazu sind umfangreiche statische Eingriffe notwendig. Die Anforderungen des Schall-, Wärme und Brandschutzes sind besonders zu beachten, die gesamte Technische Ausrüstung ist zu erneuern. Das denkmalgeschützte L-förmige Gebäude, umfasst das Hauptgebäude entlang der Luisenstraße, zwischen den Häusern Luisenstraße 5 (private Nutzung) und Luisenstraße 9 (Staatsgerichtshof) und einen dazu rechwinklig angeordneten, hinteren Gebäudeteil im Hofbereich. Das Hauptgebäude sowie der hintere Gebäudeteil mit Büroeinheiten, werden zur Zeit nicht genutzt. Darüber hinaus befindet sich im 1. Obergeschoß und 2. Obergeschoß des hinteren Gebäudeteils noch jeweils eine Wohneinheit. Es ist geplant das Justizprüfungsamt im Erdgeschoß, 1.Obergeschoß und 2. Obergeschoß unterzubringen, für das Kellergeschoß und Dachgeschoß ist keine Nutzung vorgesehen. Die genehmigte Nutzfläche NF (gem. DIN 277) beträgt, gemäß der Bedarfsermittlung des Nutzers 488 m². Rahmenbedingungen Die Baumaßnahme umfasst nach derzeitigem Kenntnisstand u.a. folgende Einzelmaßnahmen: — Erneuerung der Dachflächen, Verstärkung und ggf. Erneuerung der Dachkonstruktion, — Instandsetzen der Außenwände, Austausch der Fenster und Außentüren, — Verstärkung des Tragwerks, der Wände und Deckenstrukturen, — Umbau des kompletten Innenbereichs zur Unterbringung des neuen Raumprogramms, — Brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes, — Erneuerung der kompletten technischen Ausrüstung, — Erneuerung der gesamten sanitären Anlagen, — Klimatisierung bzw. Belüftung von Teilbereichen des Gebäudes, — Änderung des Eingangsbereiches unter Berücksichtigung der Zugangskontrolle, Einbau einer Aufzugsanlage, — Erstellung eines barrierefreien Zugangs, behindertengerechte Ausführung des Gebäudes einschließlich Einbau eines behindertengerechten WC's, — Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage, ELA- und Einbruchmeldeanlage. Bei der gesamten Umbaumaßnahme sind die Auflagen des Denkmalschutzes, des vorbeugenden Brandschutzes und die Vorgaben der Tragwerksplanung zu beachten. Neben dem Umgang mit der denkmalgeschützten Bausubstanz, wird besonderer Wert auf den barrierefreien Zugang des Justizprüfungsamtes gelegt. Die behindertengerechte Ausführung der Zugänge zu den Prüfungs- und Diensträumen ist ebenfalls zu gewährleisten. Zur Qualitätssicherung von Planung- und Ausführung wird eine enge Abstimmung zwischen Objekt- und Fachplanung (HLS, ELT, IT/ Medientechnik sowie Tragwerksplanung) gefordert. Die aktuellen Anforderungen der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung sind zu berücksichtigen. Das Vorhaben unterliegt dem bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren nach § 58 HBO. Gegenstand des Verfahrens Die mit Auftragserteilung vom Arbeitgeber an den Auftragnehmer zu übergebende Bedarfsbeschreibung ist unter Einhaltung der veranschlagten Kosten fortzuführen. Die geschätzten Baukosten betragen derzeit 4 350 000,00 EUR brutto (KG 200-700). Aktueller Projektstand Die Bedarfsbeschreibung des Betreibers wurde mit Datum vom 31.5.2010 zur Grundlage des Auftrags an das Hessische Baumanagement gemacht, der dieses zur Weiterbeauftragung ermächtigt. Leistungen Zu vergeben sind Planungsleistungen gemäß RBBau - Vertragsmuster „Gebäude“ sowie den Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB), Anhang 19 RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Es wird die HOAI 2009 zu Grunde gelegt. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. 1. Projektstufe: Das Erstellen der ES/EW-Bau umfasst Planungsleistungen der Leistungsphasen 1–3, § 33 HOAI und der RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. (Beim Erstellen der digitalen Planunterlagen sind die Vorgaben der CAD-Richtlinie des Landes Hessen / ergänzende Vereinbarungen zum CAD-Datenaustausch zu berücksichtigen). 2. Weitere Projektstufen: Planungsleistungen der Leistungsphasen 4–8, § 33 HOAI und RBBau Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Stufen besteht nicht.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
488 m² (NF gem. DIN 277) – Gesamtkosten inkl. Baunebenkosten:. 4 350 000,00 EUR.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.1.2011. Ende: 31.12.2015 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: 511 290,00 EUR für Personenschäden und 1 022 580,00 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau sind nachzuweisen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der derzeit gültigen HOAI in Verbindung mit der RBBau. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich Tätige aus Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaften gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. Unteraufträge sind nicht zugelassen. Mehrfachbeteiligungen in unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der betroffenen Bewerbungen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja 1. Erstellung ES/EW - Bau – innerhalb von 7 Monaten; 2. Genehmigungsplanung innerhalb von 3 Monaten; 3. Ausführungsplanung innerhalb von 6 Monaten.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen. Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung mit Telefonnummer; 2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (im Falle einer GmbH z.B. durch die Vorlage eines Handelsregisterauszuges, im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters); 3. Nachweis der Rechtsform des Bewerbers gemäß § 4 VOF: Auszug aus dem gerichtlichen Register oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert; 4. Eigenerklärung nach VOF § 4 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) (Vorbehalten wird die Nachforderung der Nachweise gemäß § 4 VOF); 5. Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit nach VOF § 4, Absatz 2 (wirtschaftliche Zusammenarbeit / Unabhängigkeit).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Nachweise nach VOF § 5 Absatz 4 a) und c): — Nachweis einer entsprechenden Berufshaftplichtversicherung, — Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. Aus wichtigem Grund ist die Vorlage anderer, geeigneter Belege möglich (VOF § 5 Absatz 4). Geforderte Eignungsnachweise (§ 10 Abs. 3 und 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Nachweise nach VOF § 5: 1. Angaben nach § 5 VOF Abs. 5 b zu den in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen für Referenzprojekte mit vergleichbarer Nutzung. Referenzprojekte mit Kurzbeschreibung des Projektes, Angabe der Projektgröße in qm NF und BGF, der Gesamtbaukosten, des Leistungsumfangs (Leistungsphasen nach HOAI), der Leistungszeitraum und der Bauzeit, die von den tatsächlich handelnden und verantwortlichen Personen betreut wurden (insbesondere von vergleichbaren Referenzprojekten). Persönliche Referenzliste des vorgesehenen Projektleiters, des vorgesehenen Stellvertreters und persönliche Referenzliste vergleichbarer Leistungen des Bewerbers insgesamt. Die Angaben der Bausummen, der betreuten Leistungsphasen und Anlagengruppen, des Ausführungszeitraumes, der an der Realisierung beteiligten Ingenieure sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Telefonverbindung) ist erforderlich. Insbesondere sollen aus der Referenzliste Leistungen hervorgehen, die hinsichtlich Nutzung, besonderer Anforderungen (denkmal- und funktionsgerechte Instandsetzungen) und Größenordnung mit der gestellten Aufgabe vergleichbar sind. 2. Angaben und Bescheinigungen zur beruflichen Erfahrung (insbesondere denkmal- und funktionsgerechte Instandsetzungen) der für die zu erbringenden Dienstleistung tatsächlich handelnden und verantwortlichen Personen. 3. Darstellung von max. 6 Referenzobjekten, realisiert innerhalb der letzten 5 Jahre. Jedes Referenzobjekt ist darzustellen auf jeweils einer einseitig bedruckten DIN A3-Seite oder zwei einseitig bedruckten DIN A4-Seiten. Besonderer Wert wird dabei gelegt auf: denkmal- und funktionsgerechte Instandsetzungen von Objekten in vergleichbares Größe im Verwaltungsbau (mind. 400 qm NF, ca. 700 qm BGF). Es ist anzugeben, ob entsprechend RBBau eine ES/EW - Bau (alt: HU - Bau) erstellt wurde und ob Erfahrungen mit der Anwendung der Dokumentationsrichtlinie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und des Leitfadens "Nachhaltiges Bauen" vorhanden sind. Insbesondere sind in Form eines Soll-Ist-Vergleichs die geschätzten und abgerechneten Kosten sowie der geschätzte und tatsächlich aufgewendete Planungs- und Herstellungszeitraum der benannten Referenzobjekte darzustellen. Des weiteren sind Referenzschreiben mit Nennung des Ansprechpartners zu den auf der DIN A3- bzw. den DIN A4-Seiten dargestellten Referenzobjekten einzureichen (Auftraggeber und ggf. Nutzer). Es ist anzugeben, in welcher Konstruktionsweise / Anzahl der Geschosse das Vergleichsobjekt errichtet wurde. Weitere Angaben sind darzustellen zu den anrechenbaren Kosten in der KG 300 + 400 sowie zur Projektgröße in NF und BGF (m²) und zum Nachweis des konstruktiven Brandschutzes. 4. Angaben und Nachweise nach § 5 VOF Abs. 5 a über die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte (der letzten 3 Jahre des vorgesehenen Projektleiters / des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters / des verantwortlichen Planungsteams. Bei Berufsanfängern oder Arbeitsgemeinschaften junger Büros: Diplomurkunden aller Inhaber / Führungskräfte in Kopie). 5. Erklärung nach § 5 VOF Abs. 5 d, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (Bei mehreren Niederlassungen getrennt für jede Niederlassung.). — Angaben zu mittleren personellen Ausstattung einschließlich Geschäftsführer während der letzten 3 Jahre, — Angaben über die Anzahl der verwendeten CAD-Programme einschließlich Version und Angabe über das Programm einschließlich Version mit dem die Leistungsverzeichnisse erstellt werden sollen sowie Angaben über die Anzahl der PC-Arbeitsplätze und Plotter incl. jeweilige Softwarelizenzen je PC-Arbeitsplatz, — der Nachweis einer evtl. vorhandenen QM-Zertifizierung, — Angaben über Erfahrung und vorgesehene Maßnahmen zur Qualitäts-, Kosten- und Terminsicherung sowie Auskünfte über die entsprechenden Kosten- und Terminkontrollinstrumente anhand der Aufgabenstellung vergleichbarer Referenzen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards — Erklärung, dass keine Unteraufträge erteilt werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Architekten Der Zulassungsbereich bezieht sich auf die Mitgliedstaaten des europäischen Wirtschaftsraumes sowie auf die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Abkommen. Im Falle der Beauftragung wird eine berufliche Zulassung nach HBO § 49 Abs. 4–5 erforderlich. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft muss für sich die geforderten Nachweise erbringen. Die ARGE-Mitglieder müssen verbindlich erklären, dass die ARGE das Projekt in der benannten Zusammensetzung bearbeiten wird. Ferner ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 5 Höchstzahl 8 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: a) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit – Gewichtung 10 %; b) Fachliche Eignung: — Referenzen – Gewichtung 57,2 %, — Bürostruktur – Gewichtung 20,6 %, — Technische Ausrüstung (§ 5 (5) e) VOF) – Gewichtung 2.2 %; c) sonsige Bewertungskriterien: — Gesamteindruck der eingereichten Bewerbungsunterlagen – Gewichtung 10 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
A.0428.107125
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
13.9.2010 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
13.9.2010 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Hinweis: Sämtliche vorstehend genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels den anzufordernden Formblättern: "Bewerbererklärung", "Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit Freiberuflich Tätiger", "Bewerbungsbogen", "Referenzbogen" und "Sonstige Anlagen" zu erbringen. Die Unterlagen sind in digitaler Form beim hbm, RNL Mitte, Friedberg, E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de, erhältlich (siehe I.1). Die Bewerbungsunterlagen sind an die unter Punkt I.1 genannte Adresse einzureichen. Nichtvorlage führt ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschrift zum Ausschluss der Bewerbung.Evtl. auftretende Fragen sind schriftlich per Email an info.vergabe-FB@hbm.hessen.de bis spätestens ... 2010, 12:00 Uhr, zu richten. Es ist sicher zu stellen, dass die Bewerbungsdokumente zum Auswahlverfahren ausschließlich unter folgender Adresse (siehe I.1): Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, Schützenrain 5-7, D-61169 Friedberg bis zum Abgabetermin eingegangen sind. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe! Es werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen als die Einsendung der vorgegebenen Dokumente, insbesondere keine Bewerbungen, die per Fax oder per E-Mail eingegangen sind, zugelassen! Kostenfreier Download der Unterlagen auf:http://www.had.de/langfassung (mitAngabe der HAD-Referenz-Nr. und vergabe-Nr./Aktenzeichen). Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=PLY8ZMH931D0DXIJ. Nachr. HAD-Ref.: 39/3540. Nachr. V-Nr/AKZ: A.0428.107125.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
5.8.2010
DTAD
Zugehörige Dokumente
Alle Informationen anzeigen
Anzeigen
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen