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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Bremen (ID:7077777)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
7077777
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.04.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Johann-Heinrich von Thünen-Institut Bremerhaven. Institut für Fischereiökologie und Institut für Seefischerei. NEUBAU EINES LABOR- UND BÜROGEBÄUDES MIT FISCHTECHNIKUM. Der Wettbewerb ist gemäß VOF 2009 Kapitel 2 und RPW 2008, § 3 (2) als nicht offener, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für 20 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. RPW, §1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Verfahren mit 20 Teilnehmerteams als Arbeitsgemeinschaften bestehend aus Architekten, in der Funktion des Generalplaners, und Ingenieuren für technische Gebäudeausrüstung. Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Bremen und Ingenieurkammer Bremen hat beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb ist unter der Nummer 01/2012 registriert. Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung und die Vorplanung der gebäudetechnischen Ausrüstung für den Neubau des Johann Heinrich von Thünen -Instituts Bremerhaven (vTI-Bremerhaven), dessen Raumbedarf gemäß der vorab erstellten Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) und nach baufachlicher Prüfung mit einer Nutzfläche von 6 149 m2 (NF 1-7, gemäß DIN 277) zuzüglich einer Außenlagerfläche von 500 m² definiert wurde. ANLASS UND ZIEL DES WETTBEWERBS. Geplant ist der Neubau eines Labor- und Bürogebäudes mit Fischtechnikum für die Johann-Heinrich von Thünen-Institute für Fischereiökologie und Seefischerei am Standort Bremerhaven. Mit dem Schwerpunkt in der Durchführung spezieller fischereibiologischer, biologischer, chemischer und genetischer Forschungsarbeiten sind verschiedenste Laboratorien, Mess- und Untersuchungsräume sowie spezielle Versuchseinrichtungen für die wissenschaftliche Arbeit erforderlich. Das Institut Fischereiökologie (FOE) betreibt im Auftrag des BMELV ökologisch orientierte interdisziplinäre Forschung, Überwachung (Monitoring) im Rahmen der regionalen Meeresschutzkonventionen und EU-Richtlinien und Risikobewertung im Bereich Meeresumwelt, sowie der Aquakultur und Binnenfischerei. Das Institut für Seefischerei (SF) erarbeitet die biologischen und ökonomischen Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen im Meer als Entscheidungshilfen für die Aufgaben des BMELV innerhalb der gemeinsamen Fischereipolitik der EU und mariner Konventionen, deren Mitglied Deutschland ist. Für Probeentnahmen und Felduntersuchungen dienen den Instituten zwei Forschungsschiffe ("Walter Herwig III" und "Solea"). Der Standort für den geplanten Neubau des Institutsgebäudes für die Johann-Heinrich von Thünen-Institute in Bremerhaven an der Herwigstraße liegt in der Nähe des Areals "Schaufenster Fischereihafen". Dieses Gebiet, in dem vor 15-20 Jahren noch Fischerei- und Werftenbetriebe angesiedelt waren, hat sich zwischenzeitlich zu einem gemischt genutzten Quartier aus Dienstleistung, Gewerbe sowie Forschung und Entwicklung gewandelt. In den im ehemaligen Fischereihafen vorhandenen historischen 1- und 2-geschossigen Gewerbehallen haben sich darüber hinaus konsum- und tourismusbezogene Gewerbebetriebe etabliert, die ebenfalls von der Attraktivität der Umgebung profitieren. Das Grundstück für den Neubau des Instituts liegt mit seiner Hafenkaje direkt am Hafenbecken "Fischereihafen I". Die Weser bzw. die Nordsee kann vom Fischereihafen aus über die Doppelschleuse und den Geestevorhafen erreicht werden. Die Kajen im Fischereihafen werden von Forschungsschiffen, Museumsschiffen und anderen gewerblich oder privat genutzten Schiffen und Booten belegt. Da für Bauten des Bundes Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen des Wettbewerbs zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt. Eine Unterschreitung der Anforderungen der EnEV 2009 (Jahresprimärenergiebedarf - 20 %, mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient - 30 % ist Vorgabe für die Umsetzung des Projektes. Vor diesem Hintergrund ist für das geplante Neubauprojekt eine in Funktionalität und Gestaltung sowie mit Blick auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit angemessene Entwurfslösung zu finden. Besondere Beachtung wird auf Grund der Grundstückssituation an der Hafenkante und der klimatischen Bedingungen der Ausbildung bzw. Robustheit der Fassade/Außenhaut geschenkt. In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde vereinbart, kreative Entwurfsideen für eine optimale baulichfunktionale Lösung für den Neubau über einen Architektenwettbewerb zu finden. Die festgesetzten und genehmigten Kosten der ES-Bau sind als Kosten und Abrechnungsobergrenze für das Projekt zwingend einzuhalten und bereits im Wettbewerbsentwurf als wesentliche Vorgabe zu beachten. Die Bewerbungsunterlagen sowie ggf. bei genius loci eingehende Fragen mit Antworten können direkt im Internet runtergeladen werden unter: http://www.competitionline.com/wettbewerbe/102643.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  119375-2012

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesrepublik Deutschland - Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung - vertreten durch: Freie Hansestadt Bremen - Die
Senatorin für Finanzen - Geschäftsbereich Bundesbau
Hanseatenhof 5
28195 Bremen
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse(n):
Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.competitionline.com/
wettbewerbe/102643
Weitere Auskünfte erteilen: genius loci architekturcontor - Dietrich
Hartwich Architekt BDA
Deichstraße 19
20459 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 40378266
E-Mail: contor@geniusloci-hh.de
Fax: +49 40378331
Internet-Adresse: http://www.competitionline.de/wettbewerbe/102643
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: genius loci architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt BDA Deichstraße 19 20459 Hamburg DEUTSCHLAND Telefon: +49 40378266 E-Mail: contor@geniusloci-hh.de Fax: +49 40378331 Internet-Adresse: http://www.competitionline.de/wettbewerbe/102643 Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: genius loci architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt BDA Deichstraße 19 20459 Hamburg DEUTSCHLAND Telefon: +49 40378266 E-Mail: contor@geniusloci-hh.de Fax: +49 40378331
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen 1.3) Haupttätigkeit(en) Umwelt 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Johann-Heinrich von Thünen-Institut Bremerhaven.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Institut für Fischereiökologie und Institut für Seefischerei. NEUBAU EINES LABOR- UND BÜROGEBÄUDES MIT FISCHTECHNIKUM. Der Wettbewerb ist gemäß VOF 2009 Kapitel 2 und RPW 2008, § 3 (2) als nicht offener, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für 20 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist gem. RPW, §1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Verfahren mit 20 Teilnehmerteams als Arbeitsgemeinschaften bestehend aus Architekten, in der Funktion des Generalplaners, und Ingenieuren für technische Gebäudeausrüstung. Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Bremen und Ingenieurkammer Bremen hat beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb ist unter der Nummer 01/2012 registriert. Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung und die Vorplanung der gebäudetechnischen Ausrüstung für den Neubau des Johann Heinrich von Thünen -Instituts Bremerhaven (vTI-Bremerhaven), dessen Raumbedarf gemäß der vorab erstellten Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) und nach baufachlicher Prüfung mit einer Nutzfläche von 6 149 m2 (NF 1-7, gemäß DIN 277) zuzüglich einer Außenlagerfläche von 500 m² definiert wurde. ANLASS UND ZIEL DES WETTBEWERBS. Geplant ist der Neubau eines Labor- und Bürogebäudes mit Fischtechnikum für die Johann-Heinrich von Thünen-Institute für Fischereiökologie und Seefischerei am Standort Bremerhaven. Mit dem Schwerpunkt in der Durchführung spezieller fischereibiologischer, biologischer, chemischer und genetischer Forschungsarbeiten sind verschiedenste Laboratorien, Mess- und Untersuchungsräume sowie spezielle Versuchseinrichtungen für die wissenschaftliche Arbeit erforderlich. Das Institut Fischereiökologie (FOE) betreibt im Auftrag des BMELV ökologisch orientierte interdisziplinäre Forschung, Überwachung (Monitoring) im Rahmen der regionalen Meeresschutzkonventionen und EU-Richtlinien und Risikobewertung im Bereich Meeresumwelt, sowie der Aquakultur und Binnenfischerei. Das Institut für Seefischerei (SF) erarbeitet die biologischen und ökonomischen Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen im Meer als Entscheidungshilfen für die Aufgaben des BMELV innerhalb der gemeinsamen Fischereipolitik der EU und mariner Konventionen, deren Mitglied Deutschland ist. Für Probeentnahmen und Felduntersuchungen dienen den Instituten zwei Forschungsschiffe ("Walter Herwig III" und "Solea"). Der Standort für den geplanten Neubau des Institutsgebäudes für die Johann-Heinrich von Thünen-Institute in Bremerhaven an der Herwigstraße liegt in der Nähe des Areals "Schaufenster Fischereihafen". Dieses Gebiet, in dem vor 15-20 Jahren noch Fischerei- und Werftenbetriebe angesiedelt waren, hat sich zwischenzeitlich zu einem gemischt genutzten Quartier aus Dienstleistung, Gewerbe sowie Forschung und Entwicklung gewandelt. In den im ehemaligen Fischereihafen vorhandenen historischen 1- und 2-geschossigen Gewerbehallen haben sich darüber hinaus konsum- und tourismusbezogene Gewerbebetriebe etabliert, die ebenfalls von der Attraktivität der Umgebung profitieren. Das Grundstück für den Neubau des Instituts liegt mit seiner Hafenkaje direkt am Hafenbecken "Fischereihafen I". Die Weser bzw. die Nordsee kann vom Fischereihafen aus über die Doppelschleuse und den Geestevorhafen erreicht werden. Die Kajen im Fischereihafen werden von Forschungsschiffen, Museumsschiffen und anderen gewerblich oder privat genutzten Schiffen und Booten belegt. Da für Bauten des Bundes Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen des Wettbewerbs zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt. Eine Unterschreitung der Anforderungen der EnEV 2009 (Jahresprimärenergiebedarf - 20 %, mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient - 30 % ist Vorgabe für die Umsetzung des Projektes. Vor diesem Hintergrund ist für das geplante Neubauprojekt eine in Funktionalität und Gestaltung sowie mit Blick auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit angemessene Entwurfslösung zu finden. Besondere Beachtung wird auf Grund der Grundstückssituation an der Hafenkante und der klimatischen Bedingungen der Ausbildung bzw. Robustheit der Fassade/Außenhaut geschenkt. In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde vereinbart, kreative Entwurfsideen für eine optimale baulichfunktionale Lösung für den Neubau über einen Architektenwettbewerb zu finden. Die festgesetzten und genehmigten Kosten der ES-Bau sind als Kosten und Abrechnungsobergrenze für das Projekt zwingend einzuhalten und bereits im Wettbewerbsentwurf als wesentliche Vorgabe zu beachten. Die Bewerbungsunterlagen sowie ggf. bei genius loci eingehende Fragen mit Antworten können direkt im Internet runtergeladen werden unter: http://www.competitionline.com/wettbewerbe/102643.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71300000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen. Die Auswahl der 20 Wettbewerbsteilnehmer erfolgt mittels eines offenen Bewerbungsverfahrens, wobei: — 13 Teilnehmer aus der Kategorie – "Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung" (Anforderungen s.u.) ausgewählt werden. Für die folgenden Kategorien finden Losverfahren statt: — 3 Teilnehmer aus der Kategorie – "mittleres Büro" (Anforderungen s.u.), — 2 Teilnehmer aus der Kategorie – "Berufsanfänger" (Anforderungen s.u.), — 2 Teilnehmer aus der Kategorie – "kleines Büro" (Anforderungen s.u.). Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die aufzeigen, dass das Bewerberteam über die Qualifikation als Architekt und Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung (HOAI § 33 + 53) verfügt und die Bewerbungsformblätter sind zwingend zu verwenden und komplett auszufüllen. Die Bewerbungsunterlagen sowie ggf. bei genius loci eingehende Fragen mit Antworten können direkt im Internet runtergeladen werden unter: http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/102643. In diesen Formblättern sind anzugeben: FORMBLATT 1.1 + 1.2 BEWERBER - DATEN und 1.3 ERKLÄRUNG auszufüllen von allen Bewerbern. Die Angaben sind von jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (Architekt und Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung) gesondert im jeweiligen Formblatt auszufüllen. — Angaben über Personen- und bürobezogene Daten des Bewerbers (Bürobezeichnung, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail, Internetadresse, rechtlicher Status, Jahr der Bürogründung, Anzahl Mitarbeiter differenziert nach Ingenieuren/sonstigen und Angestellte/Freie), — Angabe, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen bestehen oder ob und auf welche Art, bezogen auf diesen Auftrag eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in relevanter Weise besteht (Unternehmensstruktur; Beteiligungen, Niederlassungen etc.). (gem. VOF § 4, Ziffer 2), — Angabe der Personen, die im Falle der Auswahl zur Teilnahme an diesem Wettbewerb die Leistung tatsächlich erbringen (Name + Berufsbezeichnung/Qualifikation), — Formlose Erklärung, dass nach § 4 Ziffer 9 VOF keine diesbezüglichen Ausschlussgründe vorliegen, — Benennung des verantwortlichen Projektpartners (in diesem Fall der Architekt). Anforderungen an die Bewerber mit "AufgabenbezogeneR Bauerfahrung" UND "MITTLERES BÜRO". FORMBLATT 2.1 - 2.3 PROJEKTE ARCHITEKTEN. — Es sind 3 Projekte zwingend vorzustellen -. Angaben in vorgegebenen Formblättern zu 3 realisierten Projekten, die vom Architekten (oder vom Planungsteam gemeinsam) entsprechend HOAI § 33, mindestens LP 2-5, bearbeitet wurden. Auszufüllen vom Architekten im Bewerberteam mit "aufgabenbezogener Bauerfahrung" und "mittlere Büros". Für jedes Projekt Angaben zu: — Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer) - Projekt mit Name und Funktion/Nutzung (falls zutreffend: mit Angabe zu Labortypen (S1/S2)/ Fischtechnikum), mit kurzer Beschreibung der für die Auswahl relevanten Aspekte (s.u. Auswahlkriterien) mit Angabe des Standortes, dem Planungs- und Errichtungszeitraum und der Größe in m² BGF Neubau und mit Angabe welchen Umfang ggf. Sanierung und Umbaumaßnahmen betrafen, — die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) getrennt für Neubau und Maßnahmen im Bestand, — Auszeichnungen und Preise, die für das vorgestellte Projekt erzielt wurden, — Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden (mind. erbracht LP 2–5, § 33 HOAI Gebäude). Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Zusätzlich zu den Formblättern sollen die 3 Projekte informell in einem Umfang von max. 10 Seiten DIN A4 (max. Format A3 auf A4 gefaltet) - einseitig mit Zeichnungen und Fotos vorgestellt werden. Weiterhin können, unabhängig von den drei in den Formblättern 2.1 – 2.3 vorgestellten Projekten, weitere Projekte des Bewerbers in einem Umfang von max. 6 Seiten DINA 4 (max. Format A3 auf A4 gefaltet) – einseitig dargestellt werden, um die gestalterische Qualität des Bewerbers zu vermitteln. Diese Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick auch in die gestalterische Detailarbeit des Bewerbers - möglichst am ausgeführten Projekt - ermöglichen. Für jedes der 3 Projekte sollte ein Referenzschreiben des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über die Qualität der Zusammenarbeit und die Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können. FORMBLATT 2.4 - 2.5 PROJEKTE - INGENIEUR TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG. — Es sind 2 Projekte zwingend vorzustellen -. NUR auszufüllen von Ingenieuren für Technische Gebäudeausrüstung die sich mit Architekten der Kategorie "Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung" oder "mittlere Büros" bewerben: Angaben in vorgegebenen Formblättern zu 2 realisierten Projekten (die nicht identisch sein müssen mit den Projekten 2.1-2.3), die vom Ingenieur für technische Gebäudeausstattung (oder vom Planungsteam gemeinsam) entsprechend HOAI § 53, mindestens LP 2-5, Anlagengruppen 1-3 bearbeitet wurden. Auszufüllen vom Ingenieur im Bewerberteam mit "aufgabenbezogener Bauerfahrung" und "mittlere Büros". Für jedes Projekt Angaben zu: — Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer) - Projekt mit Name und Funktion/Nutzung, mit Angabe, ob es sich um eine Neubaumaßnahme oder eine Sanierung bzw. beides handelt (falls zutreffend: Angabe zu Labortypen (S1/S2)/ Fischtechnikum), mit dem Standort, dem Planungs- und Errichtungszeitraum und der Größe in m² BGF Neubau und mit Angabe welchen Umfang ggf. Sanierung und Umbaumaßnahmen betrafen, — Angabe welche Anlagengruppen geplant/ausgeführt wurden (mind. erbracht Anlagengruppen 1-3), — Erläuterungen zum energetischen und gebäudetechnischen Konzept, — Auflistung der Maßnahmen in Hinblick auf besondere Energieeffizienz: z.B. Übererfüllung der gesetzlichen Mindestanforderung (EnEV 2009), Einsatz erneuerbarer Energien, etc, — die anteiligen Koste an der Gesamtbausumme für die Gebäudetechnik (Brutto, ohne Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) getrennt für Neubau und Maßnahmen im Bestand, — Auszeichnungen und Preise, die für das vorgestellte Projekt erzielt wurden, — Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden (mind. erbracht LP 2 – 5, § 53 HOAI / Anlagengruppen 1-3). Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Zusätzlich zu den Formblättern sollte für jedes der 2 Projekte ein Referenzschreiben des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über die Qualität der Zusammenarbeit und die Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können. Junge und Kleine Büros müssen die Projektblätter (FORMBLATT 2.1-2.5) nicht ausfüllen. ANFORDERUNG AN DIE BEWERBER DER KATEGORIE "BERUFSANFÄNGER". Diese Anforderung muss nur von den Architekten im Bewerberteam erbracht werden. Zur Kategorie 'Berufsanfänger' zählen Bewerberteams, in denen der beteiligte Architektenpartner einen Hochschulabschluss frühestens aus dem Jahr 2002 nachweist, wobei eine Kopie der Diplomzeugnisse aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser des Architekturbüros einzureichen ist. ANFORDERUNG AN DIE BEWERBER DER KATEGORIE "KLEINES BÜRO". Diese Anforderung muss nur von den Architekten im Bewerberteam erbracht werden. Zur Kategorie 'Kleines Büro' zählen Bewerberteams in denen der beteiligte Architektenpartner ein Büro unterhält, in dem maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur beschäftigt sind. (Weitere sonstige Mitarbeiter sind hier nicht relevant). Kleine Büros müssen eine Erklärung ihres Steuerberaters einreichen, dass das Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre beschäftigt hat. Sollte der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt haben, ist eine verbindliche Eigenauskunft einzureichen. ZUSÄTZLICHE UNTERLAGEN, entsprechend § 5 VOF, die zwingend von den Bewerbern eingereicht werden müssen: Alle Bewerber haben einzureichen: — Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerberteams (Architekt und Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung) gemäß den Angaben zum Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand (s.
Abschnitt III.2)). Eine
entsprechende Kopie des Nachweises ist beizufügen, — jeweils eine Projektliste des Architekten und des Ingenieurs für Technische Gebäudeausrüstung der (bis zu) letzten 10 Jahre mit Kenntlichmachung der Projekte, die mit der Aufgabenstellung vergleichbar sind, — Erklärung, des Architekten und des Ingenieurs für Technische Gebäudeausrüstung dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer besteht, mit Kopie des Versicherungsscheins, oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird. Bei einer Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, nachzuweisen. Juristische Personen haben zusätzlich einzureichen: Nachweis über den satzungsgemäßen Geschäftszweck durch Auszug aus dem einschlägigen Register, sowie eine Erklärung, welcher Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und welcher für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe verantwortliche Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Zulassungskriterien erfüllt. Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax und Email sind nicht zulässig. AUSWAHLKRITERIEN. Als Erstes erfolgt eine Prüfung ALLER EINGEGANGENEN BEWERBUNGEN bezüglich der formalen Anforderungen: 1. fristgerechter Eingang, 2. Zulässigkeit der Bewerbung gem. III.2), 3. Vollständigkeit der einzureichenden Unterlagen, 4. vollständig ausgefüllte Formblätter 1.1 + 1.2 + 1.3 sowie für Bewerbungen der Kategorie "BEWERBER MIT AUFGABENBEZOGENER BAUERFAHRUNG" und "BEWERBER MITTLERES BÜRO", 5. vollständig ausgefüllte Formblätter 2.1 - 2.3 und 2.4 + 2.5. Die Auswahl der 13 Teilnehmer aus der Rubrik BEWERBER MIT AUFGABENBEZOGENER BAUERFAHRUNG erfolgt in einem ersten Schritt in Form der Punktevergabe und in einem zweiten Schritt durch ein von der Ausloberin berufenes Gremium, in dem mindestens zur Hälfte Fachleute mit einer den Teilnehmern abverlangten Berufsqualifikation vertreten sein werden. Die freien Architekten und Ingenieure im Auswahlgremium sind nicht identisch mit den benannten freien Fachpreisrichtern. Voraussetzung für die Begutachtung durch das Auswahlgremium ist das Erreichen einer Mindestpunktezahl, die aus den 5 Referenzprojekten ermittelt wird und die gewährleistet, dass das Bewerberteam innerhalb der 3 präsentieren Projekte des Architekten bzw. der 2 präsentierten Projekte des Ingenieurs, Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den letzten 8 Jahren verantwortlich geplant hat.: Punkte werden vergeben für folgende Projekteigenschaften: Für die 3 Projekte (Formblätter 2.1 – 2.3) für die vom Architekten mindestens die LP 2-5 gem. HOAI § 33 (Gebäude) erbracht sein muss: Punkte je Projekt: NUTZUNGSART: Gebäude mit Labornutzung in Form von S1 oder S2 Laboren: 5 Punkte oder Gebäude mit sonstiger Nutzung: 1 Punkt. GRÖSSE: mind. 6 000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 3 Punkte oder mind. 3 000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 2 Punkte. FERTIGSTELLUNG in 2004 oder später 1 Punkt. Für die 2 Projekte für die vom Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung mindestens die LP 2-5 gem. HOAI § 53, für die Anlagengruppen 1-3 erbracht sein muss: NUTZUNGSART: Gebäude mit Labornutzung in Form von S1 oder S2 Laboren: 5 Punkte oder Gebäude mit sonstiger Nutzung: 1 Punkt. GRÖSSE: mind. 6 000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 3 Punkte oder mind. 3 000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 2 Punkte. FERTIGSTELLUNG in 2004 oder später 1 Punkt. Die maximale Punktezahl beträgt für: — die 3 Referenzprojekte des Architekten: 27 Punkte, — die 2 Referenzprojekte des Ingenieurs für technische Gebäudeausstattung: 18 Punkte. Alle Bewerberteams mit: — mindestens 18 Punkten für den Architekten und, — mindestens 13 Punkten für den Ingenieur für technische Gebäudeausstattung werden vom Auswahlgremium begutachtet. Für den Fall der Nichterreichung der 13 ausgeschriebenen Teilnehmerplätze für ‚Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung’ werden auch die Bewerber mit der nächstniedrigeren Punktezahl (= mind. 17 Punkte für den Architekten und mindestens 12 Punkte für den Ingenieur) vom Auswahlgremium begutachtet. Aus dem Bewerberkreis mit einer geringeren Punktzahl (= Bewerber ‚mittleres Büro’) werden 3 Wettbewerbsteilnehmer gelost (s.u. Losverfahren). Das Auswahlgremium berücksichtigt folgende Aspekte mit unterschiedlicher Wichtung:für die Architektur: — die architektonische Haltung bezogen auf die Gesamt-Aufgabenstellung 40 %, — die städtebauliche Konfiguration und Einfügung des Bauwerks in die Umgebung 20 %, — die Integration regenerativer Energiequellen in die Architektur 20 %, für die Gebäudetechnik: — ein schlüssiges energetisches und gebäudetechnisches Gesamtkonzept 20 %. Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen/Preise können auch Beachtung finden. Auch wird die Erfahrung, des Bewerbers ein vergleichbares Gebäude realisiert zu haben und dieses mit allen Anforderungen der behördlichen Abstimmungen und Koordination abzuwickeln, Beachtung finden und die eingereichte Übersicht der Projekte der letzten 10 Jahre wird ebenfalls zur Beurteilung hinzugezogen. Bei einer großen Anzahl an Bewerbungen behält sich das Gremium eine abschließende Losziehung vor. LOSZIEHUNG. Die Auswahl von je 2 Teilnehmern aus den Kategorien. — "Berufsanfänger" und "Kleines Büro" und die Auswahl von 3 Teilnehmern aus der Kategorie, — "mittleres Büro" erfolgt in Form einer Losziehung. Es wird für jede Kategorie ein eigener Lostopf eingerichtet. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der Ausloberin unabhängigen Beamten statt. Bei fehlenden Nachweisen oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für "Bewerber mit aufgabenbezogener Berufserfahrung", Bewerber der Rubrik junges Büro und Bewerber der Rubrik kleines Büro) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen. Die eingereichten Unterlagen der Bewerber werden nicht zurückgesandt. Alle Bewerber erhalten eine Information per E-Mail über das Ergebnis.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. VOF § 19 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren für technische Gebäudeausstattung. Der Architekt soll als verantwortlicher Ansprechpartner für den Auftraggeber benannt werden. Die Berechtigung zur Teilnahme: — NATÜRLICHE Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten (HOAI Leistungsbild im Bereich §§ 33) und als Ingenieure für technische Gebäudesausrüstung (HOAI Leistungsbild im Bereich § 53) tätig sind und dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres Heimatlandes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung bezogen auf Mitgliedsstaaten der EU nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden, — JURISTISCHE Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen benennen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Die Bewerber müssen bauvorlageberechtigt nach § 65 der Bremischen Landesbauordnung vom 6.10.2009 sein. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft, auch einzelner Mitglieder einer Bürogemeinschaft (Partner, Freie Mitarbeiter oder Angestellte) haben das Ausscheiden der gesamten Arbeitsgemeinschaft zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Einreichungsfrist erfüllt sein.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl: 20
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien werden in der Auslobungsunterlage bekannt gegeben.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 15.5.2012 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 15.5.2012 - 12:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber Tag: 11.6.2012
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Ausgelobte Summe gesamt: 200 000,00 EUR (exklusive Mehrwertsteuer) davon Preissumme 158 000,00 EUR und Bearbeitungssumme 42 000,00 EUR: 1. Preis: 63 200,00 EUR, 2. Preis: 39 500,00 EUR, 3. Preis: 23 700,00 EUR, 4. Preis: 15 800,00 EUR Anerkennung: 7 900,00 EUR, Anerkennung: 7 900,00 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Preissumme gemäß RPW 2008, § 7 (2) vorzunehmen.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Ein Teil der gemäß RPW 2008 ermittelten Wettbewerbssumme (42 000,00 EUR) wird als Bearbeitungssumme zu gleichen Teilen an die 14 Teilnehmerteams, deren Entwürfe außerhalb der Preis- und Anerkennungsgruppe verbleiben für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen und bei Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit ausgezahlt: je Teilnehmerteam beträgt die Bearbeitungssumme 3 000,00.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Prof. Susanne Gross, Architektin, Köln 2. Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Gerhard Hausladen, Kirchheim 3. Prof. Manfred Schomers, Architekt, Bremen 4. Ingrid Spengler, Architektin, Hamburg 5. N.N. Ingenieur energetische/nachhaltige Planung 6. PD Dr. Reinhold Hanel, Direktor und Professor, Leiter des von Thünen-Instituts für Fischereiökologie, Hamburg 7. Dipl.-Ing. Volker Holm, Stadtrat, Dezernat VI, Magistrat der Stadt Bremerhaven 8. Dr. Gerd Kraus, Leiter des von Thünen-Instituts für Seefischerei, Hamburg 9. Ralf Poss, Ministerialdirigent, Unterabteilungsleiter B2, Bundesbauten im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bonn
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Hinweis zu IV.5.3) und IV.5.4). Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß RPW 2008 § 6 (2). Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und entsprechend der RPW 2008 § 8 (2) eins der Preisträgerteams mit der weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Die Ausloberin behält sich gemäß VOF, § 15 vor, insbesondere zur Gewährleistung der Einhaltung der fixierten Baukosten im Anschluss an die Preisgerichtsentscheidung ein Verhandlungsverfahren unter den Preisträgern durchzuführen. Art und Umfang der Beauftragung werden sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird. Sie erstreckt sich i.d.R. mindestens bis zur abgeschlossenen Ausführungsplanung. (siehe auch spezifische Hinweise zur weiteren Beauftragung am Ende dieses Abschnittes). Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, im Falle einer Beauftragung die sofortige Projekt-Bearbeitung im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung. Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie "Junges Büro", "Kleines Büro" oder "mittleres Büro" vom Preisgericht zur weiteren Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung des Auftraggebers ein ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu unterhalten. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Vorgaben für die Einhaltung des Baukostenrahmens: Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von 26 500 000 EUR (Baukosten KG 300 und 400, einschließlich 5 % für zusätzliche energetische Maßnahmen in der KG 300 und zuzüglich 19 % MWSt., Kostenstand November 2010) haushaltsmäßig anerkannt und als bindende Vorgabe für den Planungsprozess definiert worden. In diesem Zusammenhang wird die Vorentwurfsplanung des Wettbewerbsverfahrens als erster Schritt einer kostenbewussten Planung verstanden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten und mit einer Kostenschätzung prüffähig zu hinterlegen. Die Kostenanalyse im Rahmen der Vorprüfung wird bereits erste Aussagen zu den zu erwartenden Kosten der KG 300 und 400 treffen und dem Preisgericht zur Entscheidungsfindung vorlegen. In einem ebenfalls noch zum Verfahren zählenden zweiten Schritt wird die Ausloberin, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen lassen, da die Einhaltung der Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und auch für die weitere Beauftragung ist. Hinweise zur weiteren Beauftragung: Es ist beabsichtigt, im ersten Schritt eine EW-Bau zu erstellen und die Leistungsphasen 2-4 unter Anrechnung der Preissumme zu beauftragen. Weitere Beauftragungen erfolgen im Anschluss an die EW-Bau.Es wird für die Grundleistungen gemäß der Anlage 11 (zu § 33) HOAI, die Honorarzone IV unten für die Objektplanung-Gebäude vereinbart. Für die Honorierung der Grundleistungen der Objektplanung -Technische Gebäudeausrüstung- gemäß HOAI Anlage 14 (zu § 53 Abs. 1) für die Anlagengruppen 1 bis 8 werden nachfolgend anlagenbezogene Honorarzonen vereinbart. Anlagengruppe und Honorarzone: 1. Abwasser- Wasser- und Gasanlagen: II unten; Aquakultur: III unten, 2. Wärmeversorgungsanlagen - Heizungs- und Fernheizungsanlagen: II unten, 3. Lufttechnische Anlagen, Klimaanlagen- Lüftungsanlagen: III unten, 4. Starkstromanlagen- Niederspannungsanlagen und Netze: II unten; Starkstromanlagen, Mittel- und Niederspannungs-Schaltanlagen, Eigenstromerzeugungs- und Umformeranlagen: III unten, 5. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen und Datentechnikanlagen:
II unten,
6. Förderanlagen - Hebebühnen, Kran- und Aufzugsanlagen: II unten, 7. Nutzungsspezifische Anlagen - Labortechnische Anlagen: III unten, 8. Gebäudeautomation: II unten. Nebenkosten werden mit 3 % pauschal vergütet. Hinweis zur Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens: Es ist beabsichtigt ein Kolloquium Ende Juni 2012 durchzuführen. Die Abgabe der Entwürfe ist für ca. Mitte August 2012 geplant.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Villemombler Straße 76 53123 Bonn DEUTSCHLAND Telefon: +49 22894990 Fax: +49 2289499163
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11.4.2012
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