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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Braunschweig (ID:10906271)

Übersicht
DTAD-ID:
10906271
Region:
38100 Braunschweig
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Stadt Braunschweig beabsichtigt mit der anstehenden Schulsanierung, Maßnahmen für den Ganztagsbetrieb, die Inklusion, die Anpassung von Fachräumen und Amok-Präventionen gebündelt mit...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
30.06.2015
Frist Angebotsabgabe:
12.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Braunschweig, Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement, Zentrale Vergabestelle
Ägidienmarkt 6
38100 Braunschweig

http://www.braunschweig.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
carsten meier architekten stadtplaner
Am Wendenwehr 3
38114 Braunschweig
Carsten Meier
Telefon: +49 5312273437
Fax: +49 5312273439
E-Mail: vof@carstenmeier.com

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
carsten meier architekten stadtplaner
Am Wendenwehr 3
38114 Braunschweig
Carsten Meier
Telefon: +49 5312273437
Fax: +49 5312273439
E-Mail: vof@carstenmeier.com

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Architektenleistungen gem. § 34 HOAI für die Sanierung des Gymnasiums Martino-Katharineum in Braunschweig, 2. Bauabschnitt.
Die Stadt Braunschweig beabsichtigt mit der anstehenden Schulsanierung, Maßnahmen für den Ganztagsbetrieb, die Inklusion, die Anpassung von Fachräumen und Amok-Präventionen gebündelt mit Brandschutz- und sonstigen Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.
Das Gebäude des Gymnasiums Martino-Katharineum in der Innenstadt Braunschweigs besteht als Schulstandort seit dem Jahr 1869, die als Schule dieses Jahr ihr 600-jähriges Jubiläum feiert. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde der Schulkomplex 1953 unter Verwendung der alten Bausubstanz wieder aufgebaut und im Jahr 1980 durch den Anbau einer Mensa und 2011 um einen Erweiterungsbau ergänzt. Die Hauptbauelemente wie Dach, Fassaden und Fenster wurden im ersten Bauabschnitt saniert. Große Teile der technischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und sind sanierungs- oder austauschbedürftig, des Weiteren ist das gesamte Gebäudeensemble hinsichtlich der geltenden brandschutztechnischen Standards zu sanieren. Der zu bearbeitende Gebäudebestand umfasst ca. 10 000 m² BGF.
Das Gebäude soll umfänglich in den nächsten drei (bis vier) Jahren saniert werden. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf ca. 1 885 000 EUR brutto in der KG 300 und 961 000 EUR netto in der KG 400.
Die Primärkonstruktion des Gebäudes wird bei den Sanierungsmaßnahmen nicht verändert.
Die Arbeiten umfassen voraussichtlich:
Bauleistungen:
— Betonsanierung von Unterdecken im Gebäudeteil A und B;
— Überarbeiten von Kellerräumen mit Aussenwandsanierung;
— Überarbeitung der Treppenhäuser;
— Restliches Umsetzen der Brandschutzmaßnahmen gemäß des vorliegenden Brandschutzgutachtens, insbesondere Schaffung der 2. Flucht- und Rettungswege sowie aller Maßnahmen der technischen Gewerke;
— Teilerneuerung der Unterhangdecken in den Fluren und Klassenräumen;
— Sanierung der WC-Bereiche, Erneuerung von Wand- und Bodenfliesen, Sanitärobjekten sowie Trennwandanlagen im Erweiterungsbau;
— Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage;
— Teilerneuerung von Bodenbelägen und Wand- und Deckenanstrichen;
— Schadstoffsanierung.
Planungsleistungen:
— Erstellen von Bestandsunterlagen mit Bauteiluntersuchung;
— Erstellen von Bauantragsunterlagen als Aufarbeitung der Genehmigungshistorie;
— Planung und Sanierung des NTW-Bereiches;
— Planung, Genehmigung und Umsetzung von Interimsmaßnahmen (bspw. Containerbauten).
Die Technische Gebäudeausrüstung wird parallel saniert, diese Leistungen werden jedoch gesondert vergeben.
Mit Vertragsschluss werden die Leistungsphasen 1-4 nach § 34 HOAI sofort vergeben. Der Abruf der Leistungsphasen 5-9 nach § 34 HOAI wird optional vereinbart. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise, zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Ausführungszeitraum: Beginn: Juli 2015, Ende: Juli 2019.
Siehe II.1.5).

CPV-Codes: 71200000

Erfüllungsort:
Braunschweig.
Nuts-Code: DE911

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
225762-2015

Vergabeunterlagen:
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um PDF-Dateien, die im Internet (http://www.carstenmeier.com) angefordert und anschließend heruntergeladen werden können.
Die Formblätter können auch unter +49 5312273439 schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „VOF Sanierung Martino-Katharineum“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „VOF Sanierung Martino-Katharineum – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist (Aufkleber als Anlage der Formblätter), bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage (Fax) oder per E-Mail erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „VOF Sanierung Martino-Katharineum –“ per Telefax an +49 5312273439 oder per E-Mail an vof@carstenmeier.com zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet auf der zugangsbeschränkten Verfahrensseite kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Alle Seiten der Bewerbungsunterlagen werden im Anschluss an den Eröffnungstermin maschinell eingescannt und mittels Stanzung gekennzeichnet. Sie sind daher ungebunden und ohne Laminierung, Heftung oder ähnliche feste Verbindungen der Seiten einzureichen.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.08.2015 - 11:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 2 500 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.

Zahlung:
(1) Allgemeine Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) der Stadt Braunschweig.
(2) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(3) Gesetze, Verordnungen und sonstige Vorschriften des Landes Niedersachsen (siehe u. a. http://www.ms.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/oeffentliches_planungs_baurecht/13765.html), u. a. NBauO/DVO-NBauO, LHO/VV-LHO, NVStättVO, SchulBauR (keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln.
(4) Festlegungen des AG: HOAI 2013, § 35 Honorazone III Mindestsatz, Umbauzuschlag maximal 20 %, Umfang der mitzuverarbeitenden Bausubstanz 10 % der anrechenbaren Kosten, max. 3 % Nebenkosten.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zwingend über das unter www.carstenmeier.com anzufordernde und vollständig auszufüllende Bewerbungsformular sowie den dort benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag). Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsformulare möglich. Formlose und/oder unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Gemäß Bewerbungsformular und Anlagen sind folgende Erklärungen und Nachweise einzureichen:
1.
a) Angabe des Namens bzw. der Firma/Bezeichnung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers mit Anschrift, eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse.
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Juristische Personen müssen den/die Namen und die berufliche Qualifikation der Person/en angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en.
2.
a) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Weise der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer mit Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Wirtschaftlich verknüpfte Unternehmen dürfen sich nicht parallel bewerben. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und können zum Verfahrensausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften führen. Bei wirtschaftlichen Verknüpfungen des Bewerbers/der Bewerber ist eine spätere Beteiligung dieser Büros/Firmen/Bauunternehmen an der Vergabe von Planungs-/Liefer- oder Bauleistungen ausgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet.
b) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogengeleistet.
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Sofern einer oder mehrere der vorgenannten Ausschlussgründe vorliegen, sind dazu nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Ausnahmetatbestände des § 4 Abs. 7 und § 4 Abs. 8 VOF bzw. eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 4 (9) VOF zu ermöglichen. Der Auftraggeber behält sich die weitere Aufklärung und das Verlangen weiterer Unterlagen vor.
d) Im Auftragsfall ist eine Versicherung gem. III.1.1 bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
Die Angaben zu 1. und 2. werden als Eigenerklärung auf dem Bewerbungsformblatt gemacht.
3.
a) Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt 01, Anlage 1: Erklärung/Vollmacht der Bewerber-/Bietergemeinschaft.) im Original vorzulegen. Hierin erfolgt die Benennung eine bevollmächtigen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft sowie die Erklärung zu einer gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall. Diese Anlage ist nur für Bewerbergemeinschaften notwendig, bei Einzelbewerbungen entfällt die Notwendigkeit.
b) Ggfs. Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gem. § 5 Abs. 5h VOF (Art und Umfang der Teilleistungen sowie namentliche Nennung). Dritte und/oder Nachunternehmer haben eine Verpflichtungserklärung (siehe Formblatt) mit dem Teilnahmeantrag zu unterzeichnen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber fordert aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (§ 21 Abs. 1 i. V. m. § 23) im Auftragsfall einen Gewerbezentralregisterauszug bzw. ein Führungszeugnis der Bewerber direkt von der zuständigen Stelle oder ggf. vom Bewerber an.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. eines vorgesehenen Nachunternehmereinsatzes sind die Eignungsnachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmen einzureichen.
Nachunternehmer dürfen jedoch nur die Referenzen angeben, die Art und Umfang der Teilleistungen entsprechen, die der Nachunternehmer ausführen wird.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zu den Netto-Umsätzen gem. § 5 Abs. 4c VOF, soweit sie Leistungen des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers für Architektenleistungen gem. § 34 HOAI der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014) betreffen (siehe Formblatt). Die angegebenen Beträge werden je Bewerbung in Summe gewertet und über die abgefragten Jahre gemittelt. Eine entsprechende Erklärung über den Umsatz wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der gemittelte Jahresumsatz (2012-2014) für Dienstleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume im Sinne des § 34 der HOAI 2013 muss mind. 150 000 EUR netto betragen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten/-innen (einschließlich der Führungskräfte) insgesamt.
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die Projektleitung/Planung/Bauleitung zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name; Akademischer Grad/Titel; Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Gebäude und Innenräume im Sinne des § 34 der HOAI 2013, insgesamt und der Bearbeitung eines oder mehrerer der Referenzprojekte in der Position als Projektleiter/-in, Planer/-in bzw. Bauleiter/-in.
3. Darstellung von Angaben für die in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen (s. Bewerbungsformular) mindestens zu 1 und maximal zu 2 Referenzprojekten, die in den letzten 5 Jahren (03/2010 bis zum unter IV.3.4) genannten Schlusstermin) erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI § 34) wurden und die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort;
— Auftraggeber (Name und Angabe ob öffentlicher Auftraggeber im Sinne GWB § 98);
— Bei Bewerbergemeinschaften/ Nachunterunternehmern zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer);
— Datum Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI § 34;
— Baukosten in Euro, netto (KG 300-400 nach DIN 276);
— Bruttogrundfläche BGF;
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne §34 HOAI 2013;
— Art der Baumaßnahme (Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2 ja oder nein);
— Gebäudetypologie (Schulgebäude/Sonstige).
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
4. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Nachunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die gemittelte Anzahl der genannten festangestellten Architekt/-innen aus den Jahren 2012 bis 2014 muss mind. 2 betragen.
Das Unternehmen muss mind. eine Referenz im Bereich der Objektplanung, Modernisierung im Sinne § 2(7) HOAI, öffentlicher Auftraggeber gem. § 98 GWB, vorweisen können, die in den letzten 5 Jahren (05/2010 bis zum unter IV.3.4) genannten Schlusstermin) erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI § 34) wurde und die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar ist.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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