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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Werlte (ID:12060428)

Übersicht
DTAD-ID:
12060428
Region:
49757 Werlte
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Objektplanung gemäß Teil 3 §34 HOAI (Lph. 1 bis 9) für die Samtgemeinde Werlte. Planung und Realisierung einer neuen fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten. Die Beauftragung erfolgt...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.07.2016
Frist Angebotsabgabe:
02.08.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Samtgemeinde Werlte
Marktstraße 1
Werlte
49757
Deutschland
E-Mail: samtgemeinde.werlte@werlte.de
NUTS-Code: DE949
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.werlte.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Objektplanung gemäß Teil 3 §34 HOAI (Lph. 1 bis 9) für die Samtgemeinde Werlte; Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten Werlte.
Objektplanung gemäß Teil 3 §34 HOAI (Lph. 1 bis 9) für die Samtgemeinde Werlte. Planung und Realisierung einer neuen fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Mit dem Zuschlag erfolgt die Beauftragung der ersten Stufe. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer/optionaler Stufen besteht nicht.
Die erste Stufe der Beauftragung umfasst die Lph. 1, Lph. 2 und die Lph. 3 nach HOAI.
Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Lph. 3 werden optional die weiteren erforderlichen Leistungsphasen beauftragt:
— zunächst die Lph 4,
— nachfolgend die Lph 5, Lph 6, Lph. 7 und Lph. 8.
— sowie nachfolgend die Lph 9.
Die Leistungen sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach Auftragsvergabe wahrzunehmen.

CPV-Codes:
71200000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE949
Hauptort der Ausführung
Werlte.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
225468-2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
02.08.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Für die Bewerbung ist der Teilnahmeantrag gemäß „Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ (EEE) zu verwenden, der bei der unter I.3) Kommunikation genannten Kontaktstelle, heruntergeladen werden kann. Bewerbungen sind nur mit diesem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder dementsprechend bevollmächtigten Vertreter unterschrieben einzureichen. Bei juristischen Personen (im Falle einer GmbH durch Vorlage Handelsregisterauszuges) ist der Nachweis der Unterschriftsberechtigten einzureichen. Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die Angaben / Nachweise – wie im Bewerbungsformular angegeben – auch für Dritte erbracht werden. Bei Bietergemeinschaften ist eine Bietergemeinschaftserklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung einzureichen einschließlich der Benennung eines bevollmächtigen Vertreters. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen fristgerecht eingereicht werden.
Geforderte Nachweise sind:
Unterschriebene Verpflichtungserklärung (siehe Anlage 2), dass das Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) vom 31.10.2013 eingehalten wird (Sofern der Bewerber mit dem Einsatz von Nachunternehmern plant, ist in der Verpflichtungserklärung anzugeben, dass auch die Nachunternehmer entsprechend verpflichtet werden (vgl. § 13 NTVergG).
Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gegen ihn vorliegen gemäß §§123-124 GWB im Zusammenhang mit
— einer strafrechtlichen Verurteilung (Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Bestechung, Betrug, Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels),
— der Entrichtung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen,
— Insolvenz, Interessenkonflikten oder beruflichen Fehlverhalten.
(Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, erfolgt mit dem Teilnahmeantrag).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Von dem Büro – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert – sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen vorzulegen:
— Unterschriebene Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto): Erklärung über den Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
(Objektplanung – vergleichbarer Gesamtumsatz). Liegt der Jahresabschluss für das letzte Geschäftsjahr noch nicht vor, so reicht eine Prognose (die Form der Darstellung ist dem Bewerber selbst überlassen). Kriterium zur Auswahl der Bewerber (12 %).
— Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung
(Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, erfolgt mit dem Teilnahmeantrag).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
— Nachweis über das Bestehen und die Höhe einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß §45 (4) Nr. 2 VgV in Höhe von 1.5 Mio. EUR für Personenschäden und 1.5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden).
— Bestätigung, dass im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen wird (siehe Anlage 3). Die Deckungssumme soll mindestens 1.5 Mio. EUR für
Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden betragen.
— Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweise auf maßgebliche Vorschriften gemäß HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung. Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
(Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, erfolgt mit dem Teilnahmeantrag).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Personelle Ausstattung:
Von jedem Büro – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert – sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen vorzulegen, die zur Wertung herangezogen werden:
a) Leistungsfähigkeit des Büros gemäß §46 (3) Nr. 8 VgV: Aufstellung der vom Bewerber in den letzten drei Jahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne freie Mitarbeiter). Die Beschäftigten sind zu gliedern in Führungskräfte/ Büroinhaber, Architekten/ Ingenieure (einschl. Bachelor und Master); Kriterium zur
Wertung: Wichtung 12 %
b) Fachliche Qualifikation der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung gemäß §§43 (1) und 75 VgV:
Zu den benannten Personen, die die ausgeschriebene Dienstleistung tatsächlich erbringen sollen, ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation (durch Vorlage der Berufszulassung), durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren (Kriterium zur Wertung: Wichtung 5 %) sowie durch die Anzahl von Referenzen (Kriterium
zur Wertung: Wichtung 5 %) jeweils für die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung zuführen.
2. Nennung von drei Referenzprojekten, wobei eine selbstständig vom benannten Projektleiter erbracht worden sein muss, für Objektplanung Gebäude in der Anlage 1, die in den letzten fünf Jahren (Leistungszeitraum 01.06.2011 – 31.05.2016) erbracht wurden und hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang
gemäß §46 (3) Nr. 1 VgV vergleichbar mit der Aufgabenstellung sind. Hierbei sind zwingend folgende Festlegungen einzuhalten
— mindestens eine Referenz für eine Grundschule,
— mindestens eine Referenz für eine Maßnahme aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung“ oder
„Gesundheit/Betreuung“ (Auftragsart),
— mindestens eine Referenz für einen Neubau (Gegenstand des Auftrags)
— und mindestens eine Referenz mit Baukosten KG 300 und 400 über 5,0 Mio. Euro
— die Referenzen müssen im Sinne der HOAI mit der zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sein.
Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung, als auch für die Auswahl der Bewerber verwendet. Hierbei werden für die Auswahl der Bewerber alle vorgelegten Referenzen – durch Bildung eines Mittelwertes – berücksichtigt. Es gilt in Summe den Nachweis der Mindestkriterien zu erbringen. Somit sind zur Erfüllung der Mindeststandards ggf. mehr als drei Referenzprojekte nachzuweisen.
Folgende Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen:
— Auftragsart (Wichtung 8 %),
— Gegenstand des Auftrags (Wichtung 8 %),
— Komplexität des Auftrags (Wichtung 8 %),
— erbrachte Leistung(Wichtung 8 %),
— Leistungszeitraum (Wichtung 8 %),
— Projektgröße BGF (Wichtung 8 %)
— sowie Baukosten nach DIN 276 (KG 300 + 400) (Wichtung 8 %).
Für die Darstellung ist das Formular Anlage 1 zu verwenden, außerdem sind die Referenzen durch Ausführungen und Bilder zu ergänzen, ferner ist für jede Referenz ein Ansprechpartner beim Auftraggeber dieser Referenz unter Angabe der Telefonnummer und E-Mail Adresse zu benennen.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
BOS Projektmanagement GmbH
Neudorfer Str. 41
Duisburg
47057
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heinz Osterhage
E-Mail: werlte@bos-pm.de
NUTS-Code: DEA12
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bos-pm.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
BOS Projektmanagement GmbH
Neudorfer Str. 41
Duisburg
57047
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heinz Osterhage
E-Mail: werlte@bos-pm.de
NUTS-Code: DEA12
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bos-pm.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Die Samtgemeinde Werlte beabsichtigt den Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit Schulkindergarten in Werlte auf dem Grundstück Flur 001, Flurstück 35/2.
Das Grundstück weist eine Fläche von ca. 19.500 m2 auf und liegt östlich der Loruper Straße (ca. 89m breit) und längsseitig am Hilligenweg gegenüber einer Sportanlage (ca. 220m). Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Gemeinde Werlte.
Das Raumprogramm umfasst eine Nettogrundfläche von rund 3.550 m2.
Die Verkehrs- und Außenflächen sind im Rahmen der Bearbeitung ebenfalls zu strukturieren und in das Planungskonzept zu integrieren. Hierbei sind zu berücksichtigen:
— ca. 35 PKW-Einstellplätze und 10 Fahrradparkplätze für das Personal,
— ca. 20 weitere PKW-Einstellplätze,
— ca. 450 Fahrradparkplätze für die Schüler,
— eine Bushaltestelle,
— Räume zum Bewegen, Klettern, Ruhen und Spielfelder.
Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme sind in der vorläufigen Kostenannahme ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 7,52 Mio. EUR (KG 200-700, ohne die KG 600) brutto vorgesehen.
Die Auftragsvergabe ist für Ende 2016/ Anfang 2017 vorgesehen. Die Grundschule soll am 31.03.2020 bezugsfertig sein.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 45
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge als Objektplaner ergeben sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III. (Ziffer 1.1 bis 1.3). Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in drei Schritten:
1. Summarische Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen und ggf. Nachforderung (Vgl. §56 VgV)
2. Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: als geeignet gelten Bewerber, die:
— die geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben,
— bei denen keine Ausschlussgründe nach §§123-124 GWB vorliegen,
— die ihre finanzielle Leistungsfähigkeit plausibel dargelegt haben,
— den Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen nachgewiesen haben,
— mindestens 3 wertungsfähige Referenzen, von denen eine in eigenständiger Leistung des Projektleiters erbracht worden sein muss, dokumentiert haben,
— und die über die notwendige personelle Ausstattung für den Auftrag verfügen.
Gewertet werden nur die Angaben aus den Teilnahmeanträgen.
3. Sollten mehr als drei Architekturbüros oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird die Vergabestelle die am besten geeigneten Bewerber anhand der nachfolgenden Kriterien und der prozentual angegebenen Gewichtung hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende Wertung sind die von den Bewerbern genannten Nachweise wie folgt maßgeblich:
— Erklärung über den Umsatz des Architekturbüros: 12 %
— Aufstellung des Architekturbüros in den letzten drei Jahren durchschnittlich beschäftigten Ingenieure (ohne freie Mitarbeiter): 12 %
— Fachliche Qualifikation der Gesamt und Teilprojektleitung: 20 %
— 3 Referenzen: 56 %
Die Bewertungsmatrix liegt als Anlage 5 den Unterlagen bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600 Punkte.
Die Beschränkung der Zahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden, erfolgt mehrstufig. Nach Auswertung der Bewerbungen werden die am besten geeigneten Bewerber aufgefordert, einen ersten Lösungsvorschlag zur Findung eines wirtschaftlichen Konzepts auszuarbeiten. Die Beschreibung der Aufgabenstellung wird ausschließlich den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Nach Prüfung und Beurteilung der eingereichten Lösungsvorschläge werden die abschließenden Verhandlungsgespräche mit dem weiter reduzierten Teilnehmerkreis durchgeführt.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Zur Bewerbung sind zugelassen alle natürlichen Personen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Bei Bietergemeinschaften werden Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. In diesem Fall ist durch rechtsverbindliche Erklärung des Nachunternehmer, die Unkenntnis der Angebotspreise der relevanten Bietergemeinschaften zu versichern. Ebenso darf es dem Bieter (Bietergemeinschaft) nicht möglich sein, durch Doppelbeteiligung von Nachunternehmer, Rückschlüsse auf Angebotspreise eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen zu können. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02.08.2016
Ortszeit: 12:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

(1) Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum unter IV.2.2) genannten
Zeitpunkt, schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten
Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Teilnahmeantrag Objektplanung
— Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit -, NICHT ÖFFNEN!“ in einfacher Ausfertigung (ein Original,
eine Kopie) sowie zusätzlich in einfacher elektronischer Fassung auf CD oder DVD (der Teilnahmeantrag nebst
allen geforderten Erklärungen und Unterlagen ebenfalls im PDF-Format) an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle
zu übersenden.
Zusammen mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber dem Auftraggeber eine Person und deren Stellvertreter
nebst Kontaktdaten (vor allem E-Mail-Adresse und Telefonnummer) zu benennen (bei Bewerbergemeinschaften
möglichst u.a. vom bevollmächtigten Vertreter), welche während des Vergabeverfahrens als Kontaktperson des
Auftraggebers – auch für die Entgegennahme von Erklärungen – zur Verfügung steht.
(2) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit
prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die
betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer
kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber
bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses
Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die
Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung
von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die
Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung erfolgt
entsprechend den unter Ziffer II.2.9) geschilderten Schritten 2 und 3. Der Auftraggeber behält sich außerdem
vor, von den ausgewählten Bewerbern zusätzlich Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb
gemachten Erklärungen abzufordern.
(3) Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Der
Auftraggeber geht davon aus, dass die von ihm in diesem Vergabeverfahren verlangten Unterlagen
(Erläuterungen, Erklärungen, Nachweise etc.) keiner gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung unterliegen
und damit nicht vergütungspflichtig sind. Die Bearbeitung des Lösungsvorschlag wird angemessen honoriert.
(4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/
Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur
eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren
Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus
wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung.
(5) Enthält die Bekanntmachung Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung der
Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich und in
Textform (per E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen können bis zum 19.07.2016 an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle in Textform (per Post oder per E-Mail) gestellt werden.
Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt voraussichtlich in Textform (per E-Mail). Telefonische Anfragen sind
unzulässig und werden nicht beantwortet.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe
sind gem. § 160 GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor
der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.
Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter
Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der
Zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.4). Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 28.06.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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