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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Mainz (ID:2915896)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
2915896
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.07.2008
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  189237-2008

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Str.11, z. Hd. von Frau Irina K?th-Hirsch, Herr Hans-Peter Haas, D-55218 Ingelheim am Rhein. Tel. 061 32-787 22 00 /-787 22 01. E-Mail: koeth-hirsch.irina@mainz-bingen.de haas.hans-peter@mainz-bingen.de. Fax 061 32-787 22 99. Internet-Adresse(n): www.mainz-bingen.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine öffentliche Verwaltung. ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
Objektplanung für den Neubau der Realschule Plus Ingelheim, 5-z?gige Realschule mit der Option Fachoberschule (FOS) im Ganztagesbetrieb (GTS) und für eine Dreifachsporthalle mit Kleinspielfeld.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Realschule Plus wird zukünftig die Schulformen Hauptschule, Realschule und Regionale Schule ersetzen. Die Realschule Plus f?hrt zur Qualifikation der Berufsreife, die zum Eintritt in berufsbezogene Bildungsg?nge berechtigt, ferner zum qualifizierten Sekundarabschluss I, der zum Eintritt in berufsbezogene und auch in studienbezogene Bildungsg?nge berechtigt. Im konkreten Fall ist geplant, ab dem Schuljahr 2009 / 2010 die Sch?ler der jetzigen Realschule und Hauptschule Ingelheim als Realschule Plus in kooperativer Form zusammenzuführen. Die Realschule Plus wird als Ganztagsschule in Angebotsform geführt. Da die derzeitigen Raumverhältnisse der bestehenden Schulgebäude für steigende Sch?lerzahlen und für die Zusammenführung der Schulformen nicht ausgelegt sind, ist der Baubeginn des Neubaus kurzfristig im Frühjahr 2009 geplant. Die baulichen Maßnahmen der angegliederten Fachoberschule (FOS) werden jedoch nicht im 1. Realisierungsschritt umgesetzt, sondern sind als Erweiterungsfl?chen einzuplanen. Das umzusetzende Raumprogramm enthält insgesamt ca. 6 300 m? Nutzfläche (NF), davon für den Allgemeinen Unterrichtsbereich ca. 2 280 m? (36 Räume), für den Fachunterrichtsbereich ca. 1 689 m? (33 Räume), für den Informationsbereich ca. 120 m? (1 Raum), für den Aufenthaltsbereich ca. 512 m? (4 Räume), für den Lehrer- und Verwaltungsbereich ca. 429 m? (18 Räume), für die Ganztagesbetreuung ca. 140 m2 NF (2 Räume), für die Mensa mit K?che ca. 425 m? (10 Räume) und ca. 700 m? für WC Anlagen, Lager- und Technikr?ume sowie für sonstige Nebenräume. Zusätzlich sind Erweiterungsfl?chen für die Option Fachoberschule (FOS) von ca. 507 m? (9 Räume) sowie für Allgemeine Unterrichtsräume von ca. 520 m? NF (8 Räume) einzuplanen. Das Raumprogramm für die Dreifachsporthalle enthält insgesamt ca. 1 800 m? Nutzfläche, davon ca. 1 230 m? für Hallenfläche mit Tribüne, ca. 240 m? für Umkleide und Sanit?rr?ume, ca. 180 m? für Ger?ter?ume, ca. 50 m? für WCAnlagen und ca. 100 m? für sonstige Fl?chen. Im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung erwartet der Auslober bezüglich der Gestaltung, Proportionierung und Ausrichtung der Baukörper klare, kompakte, rationale und damit ausschließlich wirtschaftliche und damit kostengünstige Planungskonzepte. Hinsichtlich des energieeffizienten Bauens soll die Gestaltung aller Baukörper des Schulkomplexes geeignet sein, im Rahmen der späteren Entwurfs- und Ausf?hrungsstadien energiesparende und w?rmegewinnende Details einzuarbeiten. Die Wirtschaftlichkeit des geplanten Schulbaus unter o. g. Aspekten wird im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens anhand der folgenden Verh?ltniszahlen überprüft: Hauptnutzfl?che / Nettogrundfl?che (HNF*a / NGF, SOLL: HNFa min 65 % der NGF), Verkehrsfläche / Nettogrundfl?che (VF / NGF, SOLL: VF max 25 % der NGF), Bruttorauminhalt / Hauptnutzfl?che (BRIa / HNFa, SOLL max. 6,5 /1) und w?rme?bertragende H?llfl?che / beheiztes Geb?udevolumen (A / V ) - Der Quotient, der das Verhältnis im Sinne des W?rmeschutznachweises als Kenngröße für die Kompaktheit des Bauk?rpers abbildet, muss möglichst klein sein.(*alte DIN 277:1987). Ferner wird als Wettbewerbsleistung eine Kostenschätzung nach DIN 276, 2006-11 für die Kostengruppen 300 (Bauwerk - Baukonstruktion) und 400 (Bauwerk - Technische Anlagen) in der 1. Ebene verlangt. Energetische Maßnahmen bzw. Ausf?hrungsdetails sollen in der Kostenschätzung lediglich auf Basis des derzeitig geforderten gesetzlichen Standards berücksichtigt werden.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
74220000. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER:
1.) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlu?kriterien und Vollständigkeit, 2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde sowie der architektonischen Qualität der vorgelegten Referenzprojekte (Eignungsprüfung). Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlu?kriterien: 1.1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kaptialgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, KG) Nachweis der Vertretungsmacht, 1.2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die ?brigen Mitglieder der Bietergemeinschaft. 1.3. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausf?hrungs- und Lieferinteressen erfolgt, ?4 (4) VOF. 1.4. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlu?gr?nde nach VOF ?11 vorliegen. 1.5. Unabhängigkeitserklärung nach VOF ?7(2) (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit). 1.6. Angaben zur Deckungssumme der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung. 1.7. Nachweis der Eintragung in die Architektenliste gemäß ?23 (1) und (3) VOF oder Nachweis gemäß der Richtlinie 2005/36EG vom 7.9.2005. Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.1-1.7. nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1.- 1.7. geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Das Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft an diesem Berwerbungsverfahren teilnehmen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber: 2.1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Gesch?ftsjahren für vergleichbare Leistungen (Objektplanungen) / Wichtung 10 %. 2.2. Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation von festangestellten F?hrungskr?ften (FK) und Technischen Mitarbeitern (MA) / Wichtung 10 %. 2.3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen B?rostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK bzw. MA und deren Qualifikation/Wichtung 10 %. 2.4. Darstellung von maximal 2 ausgewählten Projekten, vom Bewerber im eigenen Büro geplant und ausgeführt: 2 Schulen (Allgemeinbildende Schule, Hochschule, Berufsbildende Schule) als Neuerrichtung, auch als Erweiterungsbau. Für beide Referenzprojekte gilt: Der Auftraggeber muss jeweils Öffentlicher Auftraggeber sein. Zeitraum der Leistungserbringung innerhalb der letzten zehn Jahre (Baufertigstellungstermin ab 1.1.1998), Bauwerkskosten KG 300+400 ca. 6,0 Mio Euro brutto (nur Neubauteil). Erg?nzend zu den ausgewählten Projekten sind Angaben zu Bauherr, Projektleiter im eigenen Büro, Bauwerkskosten KG 300 + 400 brutto (nur Neubauteil) sowie zu den erbrachten Leistungen gem. HOAI zu machen. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen etc. zur Darstellung der gestalterischen Qualität des Projektes beizufügen, jedoch ausschließlich je Objekt 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4 im Querformat. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht gewertet / Wichtung 20 %. 2.5. Erzielte Bauwerkskosten (KG 300+400) brutto (nur Neubauteil) der Referenzprojekte bezogen auf m?-Bruttorauminhalt und m?- Nutzfläche / Wichtung 15 %. 2.6. Vorlage von max. 2 schriftlichen Referenzen von öffentlichen Auftraggebern (ausgestellt innerhalb der letzten 5 Jahre, ab 1.1.2003) mit positiven Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in LP 5-8 / Wichtung 15 %. 2.7. Bewertung der unter 2.4.vorgelegten Referenzprojekte hinsichtlich der Architektonischen Gestaltung durch ein noch zu benenndes Auswahlgremium / Wichtung 20 %. Werden die vorzulegenden Eigungsnachweise /-angaben unter Ziffer 2.1.-2.6. nicht bis zum Ablauf der Bewerberfristvorgelegt, f?hrt dies nicht zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Die Nicht-Vorlage der Eignungsnachweise /-angaben unter den Ziffern 2.1.-2.6. f?hrt jedoch zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Die Vorlage von Projekten unter Ziffer 2.4 mit geringeren Bauwerkskosten f?hrt zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Höhere erzielte Bauwerkskosten unter Ziffer 2.5 im Vergleich zu BKI-Kostenrichtwerten f?hren zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Bei Arbeitsgemeinschaften werden die Eignungsnachweise /-angaben zu den Ziffern 2.1.,2.2., 2.4. und 2.6. bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung addiert, zu Ziffer 2.3. werden getrennte Angaben erwartet. Aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass der Auftraggeber der ausgewählten Referenzprojekte unter Ziff. 2.4 bzw. der vorgelegten Referenzschreiben unter Ziff. 2.6 Öffentlicher Auftraggeber ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann das betr. Referenzprojekt / -schreiben bei der Bewertung nicht berücksichtigt werden. Das Ergebnis der unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 25 Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren aufgefordert werden. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download unter: www.mainzbingen. de/html/76-ausschreibungen.html. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die im Formularvordruck beschriebene Blattanzahl nicht ?berschreiten.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN:
Ja. Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gemäß ?23 VOF (1) und (3) berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Ein Geschäftsführer einer juristischen Person, ein Geschäftsführer einer Gesellschaft und bevollmächtigte Vertreter von juristischen Personen und Gesellschaften sowie der verantwortliche Verfasser der Wettbewerbsaufgabe müssen die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- / Bieter-gemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und jedes Mitglied die Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. Der Entwurfsverfasser muss bauvorlageberechtigt sein. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS:
Nichtoffen. Gewünschte Teilnehmerzahl: 25.
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE:
1. Funktionale und gestalterische Zuordnung der Baukörper untereinander und städtebauliche Einbindung des Schulkomplexes in das Gelände. 2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Interne Erschlie?ungen, Orientierbarkeit, Sicherheit. 3. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb des Schulgeb?udes. 4. Barrierefreie Geb?udekonzeption.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: "VOF-Verfahren WB Realschule Plus".
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
19.8.2008. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme:
19.8.2008 - 15:00.
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
29.8.2008.
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können:
Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben:
Ja. Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: 1. Preis 37 500 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer; 2. Preis 24 000 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer; 3. Preis 15 000 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer; Sowie 3 Ankäufe ? 6 500 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer.
IV.5.3) Folgeauftr?ge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben.
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend:
Nein.
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
1. Prof. Gerhard Freising, Trier. 2. Prof. Ulrich Hamann, Darmstadt/Kaiserslautern. 3. Rainer Kleebank, Worms. 4. Prof. Alexander von Padberg, Stuttgart / Siegen. 5. Gerold Reker, Kaiserslautern. 6. Claus Schick, Landrat des Landkreises Mainz-Bingen. 7. Adam J. Schmitt, Erster Beigeordneter Landkreis Mainz-Bingen. 8. Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard, Ingelheim am Rhein. 9. Bürgermeister Ralf Claus, Ingelheim am Rhein. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis spätestens 19.8.2008 unter www.mainz-bingen.de/html/76-ausschreibungen.html abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die im Formularvordruck beschriebene Blattanzahl nicht ?berschreiten. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 19.8.2008 um 15:00 Uhr bei der unter I.1.) angegebenen Adresse mit dem Aktenzeichen "VOF-Verfahren WB Realschule Plus" vorliegen. Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage ist am 29.08.2008, Termin Kolloquium am 5.9.2008 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 24.10.2008 (Pläne), 31.10.2008 für das Modell im Massstab 1:1000. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2009 vorgesehen. Aufgrund der großen Terminzw?nge beim Auslober muss der genannte Terminplan eingehalten werden. Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit allen Preistr?gern Verhandlungsgespr?che geführt. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren/Wichtung 30 %, 2. Wirtschaftlichkeit des Angebotes: Honorar im Rahmen der HOAI / Wichtung 10 %, Nebenkosten ?7 HOAI (der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung)/Wichtung 10 %; 3. Personelle Besetzung für das konkrete Projekt im Auftragsfall: Benennung von Projektleiter, Bauleiter, deren Stellverterter sowie Mitarbeiter und deren Qualifikation bezogen auf die einzelnen Leistungsphasen/ Wichtung 30 %, 4. Fachliche Präsentation eines vergleichbaren Schulbauprojekts mit Darstellung der Büroorganisation bezogen auf die einzelnen Leistungsphasen/Wichtung 20 %. Bedingungen für den Auftrag: Der Auslober / Auftraggeber beabsichtigt im Sinne der Ziffer 7.1 GRW 1995, die Leistungsphasen 1-5 zu beauftragen, wobei die Beauftragung abschnittsweise erfolgt. Folgende Abschnitte sollen gebildet werden: 1-2,3,4,5 (?15 HOAI). Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preistr?gern an einen der Preisträger. Der Auftrag, hier insbesondere die Planungen, müssen nach dem CAFM-Pflichtenheft der Kreisverwaltung Mainz-Bingen durchgeführt werden. Das CAFM-Pflichtenheft wird allen Bewerbern zum Download unter: www.mainz-bingen.de/html/ 76-ausschreibungen.html zugänglich gemacht. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 3 000 000 ? und für Personensch?den von 3 000 000 ? nachzuweisen. Dies gilt für die Übergangsfrist des novellierten VVG bis zum 1.1.2009. Bestehende Haftpflichtversicherungen sind im Laufe dieser Übergangsfrist auf das neue VVG anzupassen. Gefordert wird danach eine Deckungssumme von insgesamt 6 000 000 ?. Spätestens zum Verhandlungsgespr?ch ist eine Bestätigung der Versicherung vorzulegen, dass im Auftragsfall die o. g. Haftungssumme gewährleistet werden kann. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen der Ziff. 7.2 GRW 1995 wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird. Im Falle von Arbeits-/ Bietergemeinschaften: Der bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist bereits im Bewerbungsverfahren zu benennen.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Kaiser-Friedrich-Str. 5, D-55116 Mainz.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium f. Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstr. 9, D-55116 Mainz. Tel. 061 31-16 22 34. URL: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de. Fax 061 31-16 21 13.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
11.7.2008.
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