DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Mainz (ID:7342451)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
7342451
Region:
55127 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.07.2012
Frist Angebotsabgabe:
23.07.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ersatz der Netzersatzanlage (NEA) – optional der 20 kV-Schaltanlage inkl. Fernwirksystem - im Sendezentrums 1, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz - Generalplanungsleistungen TA (Schwerpunkt ET) gemäß § 53 HOAI. Generalplanerleistungen der Technischen Ausrüstung (Schwerpunkt ET) gem. § 53 HOAI. Projekt: Ersatz der Netzersatzanlage im Werkstattgebäude. Option: Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik. Das Sendezentrum des Zweiten Deutschen Fernsehens befindet sich auf dem Lerchenberg in Mainz, welches sich über eine Fläche von 1 040 000 m² erstreckt. Die elektrische Versorgung erfolgt über drei 20kV-Einspeiseleitungen vom örtlichen Energieversorger in die zentrale Mittelspannungsschaltanlage (MS-Anlage) im Werkstattgebäude, welches neben der MS-Anlage auch die Notstrom- und Kälteversorgungsanlagen beinhaltet. Von diesem zentralen Versorgungsgebäude werden über ein 20 kV-Mittelspannungsnetz in verschiedenen Ringleitungen und Unterstationen 41 Transformatoren (33 MW installierte Leistung), sowie eine Vielzahl von USV-Anlagen versorgt. Diese Transformatoren sind über 10 verschiedene Gebäude mit unterschiedlichsten Nutzungen verteilt. Der Sendebetrieb, sowie die Rechenzentren müssen an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Für das Werksattgebäude auf dem Gelände des ZDF-Sendezentrums 1 in Mainz muss die Netzersatzanlage bedingt durch den steigenden Leistungsbedarf erneuert werden. In diesem Zusammenhang müssen Maßnahmen gemäß Leistungsphasen (LPh) 1 - 3 bis Mitte 2013 und LPh 4 - 9 in 2013/2015 nach HOAI §53 Leistungsbild Technische Ausrüstung realisiert werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll die zentrale 20 kV-MS-Schaltanlage mit derzeit 38 Schaltfeldern in Doppelsammelschienentechnik inklusive Fernwirktechnik ersetzt werden. Das Vorhaben wird auf den nächsten Seiten als „Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik“ optional beschrieben. Sämtliche erforderlichen Gewerke sind von einem Generalplaner mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik zu planen und zu koordinieren. Die Netzersatzanlage besteht aus einem Verbund von drei Netzersatzaggregaten, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden. Die derzeitige Anlage wurde im Jahre 1973 errichtet und verfügt über eine Leistung von 5 MVA. Zwei Aggregate mit 1.250 kVA und ein Aggregat von 2 500 kVA. Bedingt durch den größeren Leistungsbedarf und Alterung der Anlage ist eine komplette Erneuerung der Netzersatzanlage inklusive Steuerungstechnik notwendig. Eine Netzersatzanlage mit 3 x 3.150 kW wird favorisiert. Die geforderte Grundlagenermittlung mit zentraler und dezentraler Variantenausarbeitung kann auch zu dem Ergebnis einer dezentralen Versorgung führen. Die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher muss dauerhaft während der Bauphase aufrecht erhalten werden. Bis zum Umbau der 20 kV-Schaltanlage inkl. Fernwirktechnik (Realisierung ab 2014 – 2016) ist die Netzersatzanlage in die bestehende Leittechnik einzubinden und für die zukünftige Umsetzung vorzubereiten. Im Zuge dieser Maßnahme ist für das gesamte Gelände eine Bestandsaufnahme der Netzersatzverbraucher durchzuführen, um ggf. Mängel, Anpassungen und wenn notwendig Änderungen vornehmen zu können. Diese Kriterien sind im Schwerpunkt: — die Einhaltung der Hochhausverordnung in ihrer geltenden Fassung, — Versammlungsstätten in verschiedenen Gebäuden, — die Versorgung des Sendeweges, — und die Versorgung der Rechenzentren. Folgende Anlagengruppen nach HOAI §51 Anwendungsbereich müssen bearbeitet werden: 3. Lufttechnische Anlagen 4. Starkstromanlagen 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 8. Gebäudeautomation Nachfolgend aufgeführte Anlagen müssen bei diesem Projekt bearbeitet werden: — Schalt- und Steuerungseinrichtung, — 60 V-Steuerspannung inklusive Batterieanlage, — Notstromaggregat, — Kraftstoffversorgungssystem, — Abgassystem, — Rückkühlanlage, — Be- und Entlüftungssystem, — Schallschutz, — Anpassung der Nieder- und Mittelspannungsanlage inklusive Schutztechnik der Netzersatzanlage, — Ersatzstromversorgung (> 5 MW) während Umbaumaßnahme inkl. Einbindung in die Bestandsanlage, — Elektroinstallation, — Erdung und Potentialausgleich, — Gebäudeleittechnik, — Sicherheitstechnik, Brandschutz. Das Erstellen eines Lastenheftes ist erforderlich. An die Beschreibung der Funktionalität und die abschließende Dokumentation wird ein erhöhter Anspruch gestellt. Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 400) für alle im Projekt beteiligten Gewerke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 5 200 000 EUR netto. Lufttechnische Anlagen (AK: 22 000 EUR, Zone: III). Starkstromanlagen (AK: 5 000 000 EUR, Zone: III). Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (AK: 55 000 EUR, Zone: III). Gebäudeautomation (AK: 110 000 EUR, Zone: III). Die Bauzeit beträgt ca. 2 Jahre nach Genehmigung. Option: Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik. Das Projekt Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik ist optional zu betrachten. Die Beauftragung für die Bearbeitung des genannten Projektes behält sich das ZDF vor. Ein Anspruch auf Abruf besteht nicht. Für das Werkstattgebäude auf dem Gelände des ZDF-Sendezentrums 1 in Mainz muss die zentrale 20 kV-Schaltanlage ersetzt werden. Zurzeit besteht diese Anlage aus 38 luftisolierten Feldern in Doppelsammelschienenausführung. Im Zuge dieser Reinvestitionsmaßnahme muss auch die derzeit über die Gebäudeleittechnik realisierte Netzersatzsteuerung auf Fernwirktechnik umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang müssen Maßnahmen gemäß Leistungsphasen (LPh) 1-3 in 2014 und LPh 5-9 in 2015/2016 nach HOAI §53 Leistungsbild Technische Ausrüstung realisiert werden. Mittelspannungsschaltanlage: Die Haupteinspeiseschaltanlage (20 kV) im Werkstattgebäude besteht aus 38 freistehenden Feldern aus dem Jahre 1978. Das Doppelsammelschienensystem wird durch Trennwände in zwei Systeme aufgeteilt. Das System ist in EVU-, Netzersatz- und Normalnetz-Teil aufgeteilt. Für die vielfältigen Schalt-, Steuer-, Überwachungs- und Meldefunktionen der Schaltanlage steht eine 60 V-Versorgungsanlage mit Batterien zur Verfügung. Bedingt durch den wachsenden Energiebedarf und Erschließung neuer Gebäude ist die Bestandsanlage an die Kapazitätsgrenze gekommen. Somit muss die neu geplante 20kV-MS-Schaltanlage aus ca. 40 Feldern bestehen, aus Platzgründen voraussichtlich mit einem SF6-(Doppel-)Sammelschienensystem. Die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher muss dauerhaft während der Bauphase aufrecht erhalten werden. Die gesamte 20 kV-Versorgung des ZDF-Sendezentrums 1 in Mainz ist zu analysieren und Vereinfachungen, sowie mögliche Umstrukturierungen zu berücksichtigen. Fernwirktechnik: Im Rahmen der Betriebsführung erfolgt zwischen der Mittel- und Niederspannungs-schaltanlage und der Gebäudeleittechnik (GLT) ein Informations- und Befehlsaustausch. Stör-, Betriebsmeldungen, analoge Messwerte, Zählwerte, Netzzustandsmeldungen und Steuerbefehle werden ausgetauscht. Auch die Steuerung des Netzersatzprogramms erfolgt durch die GLT. Im Zuge dieser Maßnahme soll losgelöst von der GLT eine Fernwirktechnik (autarkes System) aufgebaut werden. Das Fernwirksystem soll die Steuerung der Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen des Sendezentrums 1 beinhalten und wird sich schätzungsweise auf ca. 110 MS-Schaltfeldern und 100 NS-Schaltfeldern erstrecken. Diese sind dezentral an ca. 20 unterschiedlichen Standorten auf dem Gelände verteilt. Das Netzersatzprogramm soll zukünftig die Schaltkommandos über das Fernwirksystem absetzen und funktionell aus der GLT zurückgebaut werden. Die Anpassungen bezüglich der GLT sind zu berücksichtigen. Ebenso ist eine Visualisierung der Fernwirktechnik mit dem Netzersatzprogramm erforderlich. Folgende Anlagengruppen nach HOAI § 51 Anwendungsbereich müssen bearbeitet werden: 3. Lufttechnische Anlagen 4. Starkstromanlagen 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 8. Gebäudeautomation Nachfolgend aufgeführte Anlagen müssen bei diesem Projekt bearbeitet werden: — Nieder- und Mittelspannungsanlage, — Schutztechnik für Nieder- und Mittelspannung, — Ersatzstromversorgung (> 5 MW) während Umbaumaßnahme inkl. Einbindung in die Bestandsanlage, — Fernwirktechnik inkl. Automatismen wie Netzersatzprogramm, — Visualisierung der Fernwirktechnik, — 60 V-Steuerspannung inklusive Batterieanlage, — Elektroinstallation, — Erdung und Potentialausgleich, — Gebäudeleittechnik, — Sicherheitstechnik, Brandschutz. An die Beschreibung der Funktionalität und die abschließende Dokumentation wird ein erhöhter Anspruch gestellt. Mittelspannungsschaltanlage: Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 400) für alle im Projekt beteiligten Gewerke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 3 100 000 EUR netto. Lufttechnische Anlagen (AK: 22 000 EUR, Zone: III). Starkstromanlagen (AK: 2 900 000 EUR, Zone: III). Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (AHK: 22 000 EUR, Zone: III). Gebäudeautomation (AK: 165 000 EUR, Zone: III). Fernwirktechnik: Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 400) für alle im Projekt beteiligten Gewerke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 750 000 EUR netto. Starkstromanlagen (AK: 638 000 EUR, Zone: III). Gebäudeautomation (AK: 110 000 EUR, Zone: III). Die geplante Bauzeit für die Option ist begleitend zu dem v. g. Projekt ab 2014 bis 2016 vorgesehen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  216553-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
ZDF, Zweites Deutsches Fernsehen, Anstalt des Öffentlichen Rechts, HA
Rechtemanagement und Zentraleinkauf
ZDF-Straße 1
Kontaktstelle(n): Abt. Produktions-, Verwaltungs- und Baueinkauf
Zu Händen von: Gerhard König
55127 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131701-4624
E-Mail: baueinkauf@zdf.de
Fax: +49 6131701-9462
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.zdf.de
Weitere Auskünfte erteilen: Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich
auf der externen Ausschreibungsplattform www.vergabe.rib.de zum
kostenfreien Download zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind
ausschließlich online auf der Startseite der Plattform über den Button
„Veröffentlic
ZDF-Str. 1
Zu Händen von: Gerhard König
55127 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 613170-14624
E-Mail: baueinkauf@zdf.de
Fax: +49 613170-19462
Internet-Adresse: http://www.zdf.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf der externen Ausschreibungsplattform www.vergabe.rib.de zum kostenfreien Download zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind ausschließlich online auf der Startseite der Plattform über den Button „Veröffentlic ZDF-Str. 1 Zu Händen von: Gerhard König 55127 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 613170-14624 E-Mail: baueinkauf@zdf.de Fax: +49 613170-19426 Internet-Adresse: http://www.zdf.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Hauptabteilung Rechtemanagement und Zentraleinkauf ZDF-Str. 1 55127 Mainz DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Medien
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Ersatz der Netzersatzanlage (NEA) – optional der 20 kV-Schaltanlage inkl. Fernwirksystem - im Sendezentrums 1, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz - Generalplanungsleistungen TA (Schwerpunkt ET) gemäß § 53 HOAI.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Hauptort der Leistung: ZDF, Sendezentrum 1, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz. NUTS-Code DEB35
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Generalplanerleistungen der Technischen Ausrüstung (Schwerpunkt ET) gem. § 53 HOAI. Projekt: Ersatz der Netzersatzanlage im Werkstattgebäude. Option: Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik. Das Sendezentrum des Zweiten Deutschen Fernsehens befindet sich auf dem Lerchenberg in Mainz, welches sich über eine Fläche von 1 040 000 m² erstreckt. Die elektrische Versorgung erfolgt über drei 20kV-Einspeiseleitungen vom örtlichen Energieversorger in die zentrale Mittelspannungsschaltanlage (MS-Anlage) im Werkstattgebäude, welches neben der MS-Anlage auch die Notstrom- und Kälteversorgungsanlagen beinhaltet. Von diesem zentralen Versorgungsgebäude werden über ein 20 kV-Mittelspannungsnetz in verschiedenen Ringleitungen und Unterstationen 41 Transformatoren (33 MW installierte Leistung), sowie eine Vielzahl von USV-Anlagen versorgt. Diese Transformatoren sind über 10 verschiedene Gebäude mit unterschiedlichsten Nutzungen verteilt. Der Sendebetrieb, sowie die Rechenzentren müssen an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Für das Werksattgebäude auf dem Gelände des ZDF-Sendezentrums 1 in Mainz muss die Netzersatzanlage bedingt durch den steigenden Leistungsbedarf erneuert werden. In diesem Zusammenhang müssen Maßnahmen gemäß Leistungsphasen (LPh) 1 - 3 bis Mitte 2013 und LPh 4 - 9 in 2013/2015 nach HOAI §53 Leistungsbild Technische Ausrüstung realisiert werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll die zentrale 20 kV-MS-Schaltanlage mit derzeit 38 Schaltfeldern in Doppelsammelschienentechnik inklusive Fernwirktechnik ersetzt werden. Das Vorhaben wird auf den nächsten Seiten als „Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik“ optional beschrieben. Sämtliche erforderlichen Gewerke sind von einem Generalplaner mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik zu planen und zu koordinieren. Die Netzersatzanlage besteht aus einem Verbund von drei Netzersatzaggregaten, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden. Die derzeitige Anlage wurde im Jahre 1973 errichtet und verfügt über eine Leistung von 5 MVA. Zwei Aggregate mit 1.250 kVA und ein Aggregat von 2 500 kVA. Bedingt durch den größeren Leistungsbedarf und Alterung der Anlage ist eine komplette Erneuerung der Netzersatzanlage inklusive Steuerungstechnik notwendig. Eine Netzersatzanlage mit 3 x 3.150 kW wird favorisiert. Die geforderte Grundlagenermittlung mit zentraler und dezentraler Variantenausarbeitung kann auch zu dem Ergebnis einer dezentralen Versorgung führen. Die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher muss dauerhaft während der Bauphase aufrecht erhalten werden. Bis zum Umbau der 20 kV-Schaltanlage inkl. Fernwirktechnik (Realisierung ab 2014 – 2016) ist die Netzersatzanlage in die bestehende Leittechnik einzubinden und für die zukünftige Umsetzung vorzubereiten. Im Zuge dieser Maßnahme ist für das gesamte Gelände eine Bestandsaufnahme der Netzersatzverbraucher durchzuführen, um ggf. Mängel, Anpassungen und wenn notwendig Änderungen vornehmen zu können. Diese Kriterien sind im Schwerpunkt: — die Einhaltung der Hochhausverordnung in ihrer geltenden Fassung, — Versammlungsstätten in verschiedenen Gebäuden, — die Versorgung des Sendeweges, — und die Versorgung der Rechenzentren. Folgende Anlagengruppen nach HOAI §51 Anwendungsbereich müssen bearbeitet werden: 3. Lufttechnische Anlagen 4. Starkstromanlagen 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 8. Gebäudeautomation Nachfolgend aufgeführte Anlagen müssen bei diesem Projekt bearbeitet werden: — Schalt- und Steuerungseinrichtung, — 60 V-Steuerspannung inklusive Batterieanlage, — Notstromaggregat, — Kraftstoffversorgungssystem, — Abgassystem, — Rückkühlanlage, — Be- und Entlüftungssystem, — Schallschutz, — Anpassung der Nieder- und Mittelspannungsanlage inklusive Schutztechnik der Netzersatzanlage, — Ersatzstromversorgung (> 5 MW) während Umbaumaßnahme inkl. Einbindung in die Bestandsanlage, — Elektroinstallation, — Erdung und Potentialausgleich, — Gebäudeleittechnik, — Sicherheitstechnik, Brandschutz. Das Erstellen eines Lastenheftes ist erforderlich. An die Beschreibung der Funktionalität und die abschließende Dokumentation wird ein erhöhter Anspruch gestellt. Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 400) für alle im Projekt beteiligten Gewerke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 5 200 000 EUR netto. Lufttechnische Anlagen (AK: 22 000 EUR, Zone: III). Starkstromanlagen (AK: 5 000 000 EUR, Zone: III). Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (AK: 55 000 EUR, Zone: III). Gebäudeautomation (AK: 110 000 EUR, Zone: III). Die Bauzeit beträgt ca. 2 Jahre nach Genehmigung. Option: Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik. Das Projekt Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage im Werkstattgebäude inklusive Fernwirktechnik ist optional zu betrachten. Die Beauftragung für die Bearbeitung des genannten Projektes behält sich das ZDF vor. Ein Anspruch auf Abruf besteht nicht. Für das Werkstattgebäude auf dem Gelände des ZDF-Sendezentrums 1 in Mainz muss die zentrale 20 kV-Schaltanlage ersetzt werden. Zurzeit besteht diese Anlage aus 38 luftisolierten Feldern in Doppelsammelschienenausführung. Im Zuge dieser Reinvestitionsmaßnahme muss auch die derzeit über die Gebäudeleittechnik realisierte Netzersatzsteuerung auf Fernwirktechnik umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang müssen Maßnahmen gemäß Leistungsphasen (LPh) 1-3 in 2014 und LPh 5-9 in 2015/2016 nach HOAI §53 Leistungsbild Technische Ausrüstung realisiert werden. Mittelspannungsschaltanlage: Die Haupteinspeiseschaltanlage (20 kV) im Werkstattgebäude besteht aus 38 freistehenden Feldern aus dem Jahre 1978. Das Doppelsammelschienensystem wird durch Trennwände in zwei Systeme aufgeteilt. Das System ist in EVU-, Netzersatz- und Normalnetz-Teil aufgeteilt. Für die vielfältigen Schalt-, Steuer-, Überwachungs- und Meldefunktionen der Schaltanlage steht eine 60 V-Versorgungsanlage mit Batterien zur Verfügung. Bedingt durch den wachsenden Energiebedarf und Erschließung neuer Gebäude ist die Bestandsanlage an die Kapazitätsgrenze gekommen. Somit muss die neu geplante 20kV-MS-Schaltanlage aus ca. 40 Feldern bestehen, aus Platzgründen voraussichtlich mit einem SF6-(Doppel-)Sammelschienensystem. Die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher muss dauerhaft während der Bauphase aufrecht erhalten werden. Die gesamte 20 kV-Versorgung des ZDF-Sendezentrums 1 in Mainz ist zu analysieren und Vereinfachungen, sowie mögliche Umstrukturierungen zu berücksichtigen. Fernwirktechnik: Im Rahmen der Betriebsführung erfolgt zwischen der Mittel- und Niederspannungs-schaltanlage und der Gebäudeleittechnik (GLT) ein Informations- und Befehlsaustausch. Stör-, Betriebsmeldungen, analoge Messwerte, Zählwerte, Netzzustandsmeldungen und Steuerbefehle werden ausgetauscht. Auch die Steuerung des Netzersatzprogramms erfolgt durch die GLT. Im Zuge dieser Maßnahme soll losgelöst von der GLT eine Fernwirktechnik (autarkes System) aufgebaut werden. Das Fernwirksystem soll die Steuerung der Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen des Sendezentrums 1 beinhalten und wird sich schätzungsweise auf ca. 110 MS-Schaltfeldern und 100 NS-Schaltfeldern erstrecken. Diese sind dezentral an ca. 20 unterschiedlichen Standorten auf dem Gelände verteilt. Das Netzersatzprogramm soll zukünftig die Schaltkommandos über das Fernwirksystem absetzen und funktionell aus der GLT zurückgebaut werden. Die Anpassungen bezüglich der GLT sind zu berücksichtigen. Ebenso ist eine Visualisierung der Fernwirktechnik mit dem Netzersatzprogramm erforderlich. Folgende Anlagengruppen nach HOAI § 51 Anwendungsbereich müssen bearbeitet werden: 3. Lufttechnische Anlagen 4. Starkstromanlagen 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 8. Gebäudeautomation Nachfolgend aufgeführte Anlagen müssen bei diesem Projekt bearbeitet werden: — Nieder- und Mittelspannungsanlage, — Schutztechnik für Nieder- und Mittelspannung, — Ersatzstromversorgung (> 5 MW) während Umbaumaßnahme inkl. Einbindung in die Bestandsanlage, — Fernwirktechnik inkl. Automatismen wie Netzersatzprogramm, — Visualisierung der Fernwirktechnik, — 60 V-Steuerspannung inklusive Batterieanlage, — Elektroinstallation, — Erdung und Potentialausgleich, — Gebäudeleittechnik, — Sicherheitstechnik, Brandschutz. An die Beschreibung der Funktionalität und die abschließende Dokumentation wird ein erhöhter Anspruch gestellt. Mittelspannungsschaltanlage: Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 400) für alle im Projekt beteiligten Gewerke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 3 100 000 EUR netto. Lufttechnische Anlagen (AK: 22 000 EUR, Zone: III). Starkstromanlagen (AK: 2 900 000 EUR, Zone: III). Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (AHK: 22 000 EUR, Zone:
III).
Gebäudeautomation (AK: 165 000 EUR, Zone: III). Fernwirktechnik: Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 400) für alle im Projekt beteiligten Gewerke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 750 000 EUR netto. Starkstromanlagen (AK: 638 000 EUR, Zone: III). Gebäudeautomation (AK: 110 000 EUR, Zone: III). Die geplante Bauzeit für die Option ist begleitend zu dem v. g. Projekt ab 2014 bis 2016 vorgesehen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Nr. II.1.5). Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 625 000,00 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 9 jeweils einzeln zu beauftragen. Weiterhin ist beabsichtigt, das Projekt „Ersatz der Mittelspannungsschaltanlage inkl. Fernwirksystem“ optional zu vergeben. Das Optionsrecht des Auftraggebers ist frei. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe)
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 52 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise in Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: HOAI und Allgemeine Vertragsbedingungen des ZDF (AVB, Stand, 7.6.2001) mit den besonderen Regelungen zur Kündigung und zum Urheberrecht.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter, der in Vertretung und auf Rechnung aller Mitglieder handeln kann, aufgezeigt ist und die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss die Teilnahmebedingungen unter
III.2 erfüllen und die geforderten Nachweise zur Rechtslage und zur
wirtschaftlichen bzw. finanziellen Leistungsfähigkeit erbringen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Vertragssprache und Verhandlungssprache ist deutsch. Es gilt deutsches Recht. Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen des ZDF (AVB, Stand 7.6.2001). Honorare und Vergütungen richten sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (Die geforderten Nachweise und Erklärungen zu
III.2.1, 2.2 und 2.3 sind mit der Bewerbung in der aufgeführten
Reihenfolge vorzulegen. Das Fehlen geforderter Nachweise führt zum Ausschluss der Bewerbung): 1. Eigenerklärungen gem. § 4 (2) VOF: — ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder, — ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten. 2. Angaben gem. § 4 (3) VOF der Namen und die berufliche Qualifikation der Person, die die Leistung tatsächlich erbringen, einschließlich Beschreibung der Projektorganisation 3. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach VOF § 4 (6) a, b, c, d, e, f und g nicht vorliegen 4. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach VOF § 4 (9) a, b, c, d, e nicht zutreffen 5. Nachweis der Berufszulassung gemäß § 19 VOF durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt tätig ist. 6. Weitere Anforderungen gemäß Hinweisbogen zur Bewerbung und Bewerbungsbogen
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Gemäß § 5 (4a) VOF Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung entsprechend III.1.1) oder Erklärung eines Versicherers, dass zum Zeitpunkt der Beauftragung die entsprechende Berufshaftpflichtversicherungsdeckung vorliegen wird. 2. Erklärung gem. § 5 (4c) VOF über den Gesamtumsatz des Bewerbers und sein Umsatz für die entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. 3. Bei Mitgliedschaft in Bietergemeinschaften oder Bindung von Nachunternehmern: Vorlage eines Nachweises z. B. in Form einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen gemäß § 5 (6) VOF. 4. Erklärung der wirtschaftlichen und personellen Entwicklung der letzten 3 Jahre. 5. Weitere Anforderungen gemäß Hinweisbogen zur Bewerbung und Bewerbungsbogen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die Bewerbungsunterlagen sind übersichtlich und formgerecht, entsprechend der vorgegebenen Gliederung aufzubauen, zu heften und mit Register einzureichen. Die Unterlagen sollen das Format A4 nicht überschreiten. Erklärungen sind mit Unterschrift vorzulegen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Angabe (Organigramm) über die voraussichtlich technische Projektstruktur (Namen, Anzahl, Qualifikation). 2. Eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen für Planungsleistungen der TA für Ersatzmaßnahmen im laufenden Betrieb nach Teil 4 HOAI. Mit Angabe: a) des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer), b) der Gesamtbaukosten (KGR 200-700) und des eigenen Honorarbetrages), c) der Bauzeit; d) der erbrachten HOAI-Leistungsphasen, e) Nachweises der erfolgreichen Projektabwicklung durch Referenzschreiben des Auftraggebers. 3. Persönliche Referenzliste der mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbaren Leistungen: a) des Projektleiters mit Angabe von Pkt. 2. a) bis e), b) des Stellvertreters mit Angabe von Pkt. 2. a) bis e). 4. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren festangestellten Mitarbeitern und aus der die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist, 5. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird, 6. Weitere Anforderungen gemäß Hinweisbogen zur Bewerbung und Bewerbungsbogen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die Bewerbungsunterlagen sind übersichtlich und formgerecht, entsprechend der vorgegebenen Gliederung aufzubauen, zu heften und mit Register einzureichen. Die Unterlagen sollen das Format A4 nicht überschreiten. Erklärungen sind mit Unterschrift vorzulegen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Zugelassen sind gemäß § 19 (1) bis (3) VOF in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, die gemäß Landesgesetz von Rheinland-Pfalz zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt und nach den Bauordnungen der Länder bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Vgl. III.2).
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
ZDF-170-OV-12-045
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
23.7.2012 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 31.8.2012
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus einem vollständig auszufüllenden Bewerberbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen und einem Hinweisbogen – Teil 1. Die Bewerbungsunterlagen müssen beim Auftraggeber schriftlich (vorzugsweise per E-Mail an: baueinkauf@zdf.de) angefordert werden. Der Auftraggeber stellt die Unterlagen kurzfristig per E-Mail zur Verfügung. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber Angebot "Ersatz Netzersatzanlage – opt. 20 kV-Anlage“ gekennzeichnet beim ZDF, Hochhaus 707, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz, einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d. h. per E-Mail, Fax oder Brief von der unter Ziffer I.1) genannten Stelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Zuschlagskriterien sind im Hinweisbogen – Teil 2 benannt. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de/ Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Vorsorglich wird auch auf die Fristen gemäß § 101a Abs. 1, § 101b Abs. 2 sowie § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB hingewiesen.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt S. VI.4.1
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.7.2012
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