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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Bingen am Rhein (ID:5962533)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
5962533
Region:
55411 Bingen am Rhein
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau eines Feuerwehrhauses und einer Mehrzweckhalle in Bingen- Kempten. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen. Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 und Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9. Lage: Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich am südlichen Ortsrand von Bingen-Kempten, einem Stadtteil von Bingen am Rhein an der "Clara-Schumann-Straße". Das Grundstück liegt im Bereich des Bebauungsplanes "Im Kühweg" und kann von Besuchern aus der Ortsmitte gut erreicht werden. Von außerhalb ist das Grundstück von der Bundesstraße B9 kommend über die unmittelbar verlaufende Landesstraße 419 erschlossen. Funktion: Das auf dem Grundstück an der "Clara-Schumann-Straße" neu zu errichtende Feuerwehrhaus soll das derzeit im engen Ortskern gelegene Gebäude, das zudem für ein- und ausfahrende Feuerwehrautos im Einsatz eine unbefriedigende Situation bietet, ersetzen. Für die sportlichen, kulturellen und sonstigen Aktivitäten des Stadtteils Bingen-Kempten stehen bis dato nur eine Schulturnhalle und ein Sportlerheim aus den 60er Jahren zur Verfügung. Beide Gebäude genügen inzwischen heutigen Ansprüchen an ein zeitgemäßes Veranstaltungsgebäude bzw. an eine Sportstätte nicht mehr. Aus diesen Gründen hat der Rat der Stadt Bingen im Jahr 2005 einen Grundsatzbeschluss zum Neubau beider Einrichtungen beschlossen. Wesentliche Wettbewerbsziele: Bei der Planung von Feuerwehrhaus und Mehrzweckhalle auf einem gemeinsamen Grundstück soll auf Synergieeffekte im Planungskonzept geachtet werden. Diese liegen beispielsweise in der Gestaltung der Freianlagen (z. B. gemeinsame Parkplätze), in einer gemeinsam genutzten Heizungsanlage und sonstiger haustechnischer Anlagen. Ebenso ist im Zuge der Wettbewerbsbearbeitung die städtebaulich und unter Voraussetzung der Topografie sinnvolle Anordnung und Verteilung von Bauteilen bzw. die Zusammenfassung von Bauteilen beider Einrichtungen zu überprüfen. Die Lage des Grundstücks im Randbereich eines Allgemeinen Wohngebietes erfordert zur Vermeidung von Schallimmissionen diverse bauliche Vorkehrungen, die im Bebauungsplan "Im Kühweg, 2. Änderung Bingen Kempten" – neben städtebaulichen Vorgaben – festgesetzt und im Planungskonzept zu berücksichtigen sind. Das Baugrundstück weist ein deutliches Gefälle auf, siehe Höhenplan. Daher ist besondere Sorgfalt auf die Gestaltung der Freianlagen, der Parkplätze mit Ein- und Ausfahrten sowie auf die funktionale Einbindung der Gebäude in die Landschaft zu legen. Ferner ist es Ziel des Auslobers, ein Gebäude zu erhalten, das einen möglichst geringen Primärenergiebedarf erwarten lässt, was im Kontext der Entscheidung der Stadt Bingen zu verstehen ist, "co2-freie Stadt" zu werden". Daher legt der Auslober Wert auf einen guten energetischen Standard. Im Hinblick darauf sind die Anforderungen der aktuellen Energiesparverordnung um 10 % zu unterschreiten. Um den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Genüge zu tun, soll der Einbau einer Heizanlage für Biomasse auf Feststoffbasis, z. B. Pelletheizung eingeplant werden. Ferner sollen Vorschläge zur Platzierung und Gestaltung von Photovoltaik- und Sonnenkollektorelementen unterbreitet werden. Zur Größe der Photovoltaik- und Kollektorflächen werden keine Vorgaben gemacht. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Feuerwehrhauses / Teil 1 setzt sich nach derzeitigem Erkenntnisstand des Auslobers wie folgt zusammen: 1 Fahrzeughalle für 2 Fahrzeuge ca. 90 m², 1 Innen-Stellplatz für 2 Anhänger ca. 35 m², 1 Schulungs- und Besprechungsraum ca. 30 m², 1 Lehrmittelraum ca. 5 m², 1 Büroraum / Verwaltung ca. 8 m², 1 Teeküche ca. 7 m², 1 Werkstatt ca. 10 m², 1 Lagerraum ca. 10 m², 1 Damen-WC/Dusche ca. 5 m², 1 Herren-WC/Dusche ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 2m² sowie 1 Hausanschlussraum ca. 5 m² (Technikfläche). Das umzusetzende Raumprogramm der Mehrzweckhalle / Teil 2 setzt sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand des Auslobers aus ca. 1 067 m² Nutzfläche und ca. 123 m² Technikfläche zusammen. Im Einzelnen sind dies die folgenden Räume: 1 Halle (Abmessungen 15 x 27 m) ca. 405 m², 1 Bühne (fest eingebaut) ca. 80 m², Nebenräume der Bühne (Damen-WC/Dusche und Umkleide, Herren-WC/Dusche und Umkleide, 2 Probenräume) insgesamt ca. 60 m², 1 Mehrzweck- und Versammlungsraum ca. 100 m², 1 Sportgeräteraum ca. 120 m², 1 Stuhl- und Tischlager ca. 50 m², 1 Regie- und Sanitätsraum ca. 12 m², 2 Umkleiden à ca. 25 m², 2 Wasch-/ Duschräume à ca. 15 m², 2 behindertengerechte WCs mit Dusche à ca. 5 m², 1 Lehrerumkleide mit Dusche und WC ca. 14 m², 1 Foyer mit Garderobe ca. 40 m², 1 Anrichteküche (+ Spülen) ca. 25 m², 1 Vorratsraum, gekühlt (Lebensmittel) ca. 10 m², 1 WC-Damen mit Vorraum ca. 25 m², 1 WC-Herren mit Vorraum ca. 20 m², 1 behindertengerechtes WC mit Vorraum ca. 5 m², 1 Außengeräteraum ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 6 m², 1 Werkstatt / Lager (Hausmeister) ca. 15 m², 1 Heizzentrale ca. 30 m², 1 Lagerraum (für Pellet) ca. 30 m², 1 Lüftungszentrale ca. 50 m², 1 Hausanschlussraum ca. 10 m², 1 Batterieraum ca. 3 m². Hinsichtlich der Freianlagen sind eine Parkplatzanlage für 80 KFZ-Stellplätze sowie ein Betriebshof vor der Fahrzeughalle für die Feuerwehr gestalterisch in den Gesamtentwurf einzubringen. Insgesamt erwartet der Auslober in Bezug auf Planung, Herstellung und Betrieb eine wirtschaftliche Gebäudekonzeption. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Platte verlangt. Ferner sind derzeit ein Erläuterungsbericht, die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) sowie eine perspektivische Darstellung von einem repräsentativen Standort als zu erbringende Wettbewerbsleistung vorgesehen. Hinweis zum Download: Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan / Wettbewerbsgrundstück, Bebauungsplan "Im Kühweg", der dazugehörige Textteil als Einzeldokument, Höhenplan, Baugrundgutachten sowie der Bewerberbogen sind unter www.bingen.de unter http://download.bingen.de/wettbewerb_bingen_kempten zum Download bereit. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  78972-2011

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadtverwaltung Bingen am Rhein vertreten durch Frau Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen Burg Klopp Kontakt: Ämterhaus, Rochusallee 2, Abt. 60 Stadtbauamt z. H. Hanns-Peter Abel 55411 Bingen am Rhein DEUTSCHLAND Tel. +49 6721184156 E-Mail: hanns-peter.abel@bingen.de Fax +49 6721184121 Internet-Adresse(n) www.bingen.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: Stadtverwaltung Bingen Burg Klopp - Zimmer 43 Kontakt: Zentrale Verdingungsstelle 55411 Bingen am Rhein DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau eines Feuerwehrhauses und einer Mehrzweckhalle in Bingen- Kempten. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen. Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 und Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9.
II.1.2) Kurze Beschreibung
Lage: Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich am südlichen Ortsrand von Bingen-Kempten, einem Stadtteil von Bingen am Rhein an der "Clara-Schumann-Straße". Das Grundstück liegt im Bereich des Bebauungsplanes "Im Kühweg" und kann von Besuchern aus der Ortsmitte gut erreicht werden. Von außerhalb ist das Grundstück von der Bundesstraße B9 kommend über die unmittelbar verlaufende Landesstraße 419 erschlossen. Funktion: Das auf dem Grundstück an der "Clara-Schumann-Straße" neu zu errichtende Feuerwehrhaus soll das derzeit im engen Ortskern gelegene Gebäude, das zudem für ein- und ausfahrende Feuerwehrautos im Einsatz eine unbefriedigende Situation bietet, ersetzen. Für die sportlichen, kulturellen und sonstigen Aktivitäten des Stadtteils Bingen-Kempten stehen bis dato nur eine Schulturnhalle und ein Sportlerheim aus den 60er Jahren zur Verfügung. Beide Gebäude genügen inzwischen heutigen Ansprüchen an ein zeitgemäßes Veranstaltungsgebäude bzw. an eine Sportstätte nicht mehr. Aus diesen Gründen hat der Rat der Stadt Bingen im Jahr 2005 einen Grundsatzbeschluss zum Neubau beider Einrichtungen beschlossen. Wesentliche Wettbewerbsziele: Bei der Planung von Feuerwehrhaus und Mehrzweckhalle auf einem gemeinsamen Grundstück soll auf Synergieeffekte im Planungskonzept geachtet werden. Diese liegen beispielsweise in der Gestaltung der Freianlagen (z. B. gemeinsame Parkplätze), in einer gemeinsam genutzten Heizungsanlage und sonstiger haustechnischer Anlagen. Ebenso ist im Zuge der Wettbewerbsbearbeitung die städtebaulich und unter Voraussetzung der Topografie sinnvolle Anordnung und Verteilung von Bauteilen bzw. die Zusammenfassung von Bauteilen beider Einrichtungen zu überprüfen. Die Lage des Grundstücks im Randbereich eines Allgemeinen Wohngebietes erfordert zur Vermeidung von Schallimmissionen diverse bauliche Vorkehrungen, die im Bebauungsplan "Im Kühweg, 2. Änderung Bingen Kempten" – neben städtebaulichen Vorgaben – festgesetzt und im Planungskonzept zu berücksichtigen sind. Das Baugrundstück weist ein deutliches Gefälle auf, siehe Höhenplan. Daher ist besondere Sorgfalt auf die Gestaltung der Freianlagen, der Parkplätze mit Ein- und Ausfahrten sowie auf die funktionale Einbindung der Gebäude in die Landschaft zu legen. Ferner ist es Ziel des Auslobers, ein Gebäude zu erhalten, das einen möglichst geringen Primärenergiebedarf erwarten lässt, was im Kontext der Entscheidung der Stadt Bingen zu verstehen ist, "co2-freie Stadt" zu werden". Daher legt der Auslober Wert auf einen guten energetischen Standard. Im Hinblick darauf sind die Anforderungen der aktuellen Energiesparverordnung um 10 % zu unterschreiten. Um den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Genüge zu tun, soll der Einbau einer Heizanlage für Biomasse auf Feststoffbasis, z. B. Pelletheizung eingeplant werden. Ferner sollen Vorschläge zur Platzierung und Gestaltung von Photovoltaik- und Sonnenkollektorelementen unterbreitet werden. Zur Größe der Photovoltaik- und Kollektorflächen werden keine Vorgaben gemacht. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Feuerwehrhauses / Teil 1 setzt sich nach derzeitigem Erkenntnisstand des Auslobers wie folgt zusammen: 1 Fahrzeughalle für 2 Fahrzeuge ca. 90 m², 1 Innen-Stellplatz für 2 Anhänger ca. 35 m², 1 Schulungs- und Besprechungsraum ca. 30 m², 1 Lehrmittelraum ca. 5 m², 1 Büroraum / Verwaltung ca. 8 m², 1 Teeküche ca. 7 m², 1 Werkstatt ca. 10 m², 1 Lagerraum ca. 10 m², 1 Damen-WC/Dusche ca. 5 m², 1 Herren-WC/Dusche ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 2m² sowie 1 Hausanschlussraum ca. 5 m² (Technikfläche). Das umzusetzende Raumprogramm der Mehrzweckhalle / Teil 2 setzt sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand des Auslobers aus ca. 1 067 m² Nutzfläche und ca. 123 m² Technikfläche zusammen. Im Einzelnen sind dies die folgenden Räume: 1 Halle (Abmessungen 15 x 27 m) ca. 405 m², 1 Bühne (fest eingebaut) ca. 80 m², Nebenräume der Bühne (Damen-WC/Dusche und Umkleide, Herren-WC/Dusche und Umkleide, 2 Probenräume) insgesamt ca. 60 m², 1 Mehrzweck- und Versammlungsraum ca. 100 m², 1 Sportgeräteraum ca. 120 m², 1 Stuhl- und Tischlager ca. 50 m², 1 Regie- und Sanitätsraum ca. 12 m², 2 Umkleiden à ca. 25 m², 2 Wasch-/ Duschräume à ca. 15 m², 2 behindertengerechte WCs mit Dusche à ca. 5 m², 1 Lehrerumkleide mit Dusche und WC ca. 14 m², 1 Foyer mit Garderobe ca. 40 m², 1 Anrichteküche (+ Spülen) ca. 25 m², 1 Vorratsraum, gekühlt (Lebensmittel) ca. 10 m², 1 WC-Damen mit Vorraum ca. 25 m², 1 WC-Herren mit Vorraum ca. 20 m², 1 behindertengerechtes WC mit Vorraum ca. 5 m², 1 Außengeräteraum ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 6 m², 1 Werkstatt / Lager (Hausmeister) ca. 15 m², 1 Heizzentrale ca. 30 m², 1 Lagerraum (für Pellet) ca. 30 m², 1 Lüftungszentrale ca. 50 m², 1 Hausanschlussraum ca. 10 m², 1 Batterieraum ca. 3 m². Hinsichtlich der Freianlagen sind eine Parkplatzanlage für 80 KFZ-Stellplätze sowie ein Betriebshof vor der Fahrzeughalle für die Feuerwehr gestalterisch in den Gesamtentwurf einzubringen. Insgesamt erwartet der Auslober in Bezug auf Planung, Herstellung und Betrieb eine wirtschaftliche Gebäudekonzeption. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Platte verlangt. Ferner sind derzeit ein Erläuterungsbericht, die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) sowie eine perspektivische Darstellung von einem repräsentativen Standort als zu erbringende Wettbewerbsleistung vorgesehen. Hinweis zum Download: Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan / Wettbewerbsgrundstück, Bebauungsplan "Im Kühweg", der dazugehörige Textteil als Einzeldokument, Höhenplan, Baugrundgutachten sowie der Bewerberbogen sind unter www.bingen.de unter http://download.bingen.de/wettbewerb_bingen_kempten zum Download bereit. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71222000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
Das Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut: 1.) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlusskriterien und Vollständigkeit; 2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung). Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers zur Prüfung von Ausschlußkriterien: 1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht; 1.2 Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen; 1.3 Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF; 1.4 Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen); 1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlußgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen; 1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" gemäß § 19 (1) VOF für den Architekten des Architekturbüros oder in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll oder für den zuständigen Architekten in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft; 1.7 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt" gemäß §19 (1) VOF für den Landschaftsarchitekten in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll oder für den zuständigen Landschaftsarchitekten in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft; 1.8 Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.1 bis 1.8 nachweisen; 1.9 Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1.1 bis 1.9 vorzulegen; 1.10 Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffern 1.1 – 1.9 sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1.1 – 1.9 nicht oder nicht vollständig vorgelegt und auch auf Nachfrage der Vergabestelle nicht vorgelegt (siehe auch
Abschnitt VI.2) Sonstige Informationen / Hinweise)
oder ergänzt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des projektleitenden Architekturbüros bzw. - im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des federführenden Architekturbüros; 1.11 Teilnahmeberechtigt sind Architekturbüros als Generalplanerbüros oder in Arbeits- / Bietergemeinschaften – beide können sich auch der Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 5 (6) VOF bedienen. In jedem Fall sind sämtliche Disziplinen (Architektur und Landschaftsarchitektur) durch die Nachweise unter 1.6 – 1.7 für die entsprechenden Personen abzubilden. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen. Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, konkret des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft des federführenden Architekturbüros, die durch Eigenerklärung zu führen sind: 2.1 Durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen Objektplanungen für Gebäude / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 300 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz < 300 000 EUR netto werden 2 Punkte, bei Umsatz < 150 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt; 2.2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 3 Personen - Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Bei in der Summe 2 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei 1 Person 1 Punkt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt; 2.3 Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischen Mitarbeitern (MA) sowie Bauleitern(BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt; 2.4 Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Architekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft – der Architekt des federführenden Architekturbüros, geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Neubau einer Sport- und/oder Mehrzweckhalle für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten von min. 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2-8 gemäß § 33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2-8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 – 7, hiervon müssen dann mindestens 3 Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50% der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt; 2.5 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. 2.6 Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Architekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft – der Architekt des federführenden Architekturbüros geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Neubau eines beliebigen Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten von min. 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2-8 gemäß § 33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2-8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 – 7, hiervon müssen dann mindestens drei Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50% der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt; 2.7 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. 3. Für Angaben und für alle Referenzen unter 2.) gilt: 3.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Architekturbüros, werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 2.1. bis 2.3. getrennte Angaben verlangt, bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1, und 2.2 addiert. Bei der Bewertung zu 2.3 wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet; 3.2 Projekte öffentlicher Auftraggeber - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt; 3.3 Der Leistungserbringungszeitraum wird ab 1.1.2004 gewertet; 3.4 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto für den Neubau des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters anzugeben; 3.5 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen; 3.6 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss; 3.7 Falls der Bewerber zu den Ziffern 2.1 – 2.7 keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, ist der Bewerbungsunterlage entweder eine formlose Erklärung über diese Entscheidung beizulegen oder im Bewerberbogen an vorgegebener Stelle ein entsprechender Eintrag vorzunehmen. Fehlen die Angaben und Nachweise zu den Ziffern 2.1. – 2.7 und wurde diesbezüglich in der Bewerbung keine Erklärung abgegeben, erfolgt eine Aufforderung der Vergabestelle, fehlende Angaben bzw. Nachweise nachzureichen. Kommt der Bewerber dieser Aufforderung der Vergabestelle zur Nachreichung von Angaben bzw. Nachweisen nicht nach, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe unter
Abschnitt VI.2) Sonstige Informationen / Hinweise).
Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des projektleitenden Architekturbüros bzw. - im Falle einer Arbeits- /Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des federführenden Architekturbüros. Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 20 Bewerber zur Teilnahme am Architektenwettbewerb aufgefordert werden. Rangstellen können bei Punktegleichheit mehrfach besetzt werden. In diesem Fall erhöht sich die Teilnehmerzahl am Planungswettbewerb aber nur dann, wenn es sich mit der Rangstelle, die der 20. Wettbewerbsteilnehmer einnimmt, um eine Mehrfachbesetzung handeln sollte.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
Ja Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und "Landschaftsarchitekt" gemäß § 19 (1) VOF sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS
Nichtoffen Gewünschte Teilnehmerzahl: 20
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht: 1. Gestalterische Qualität der/des Baukörper/s in Bezug auf die Baustruktur im städtebaulichen Umfeld und in Bezug auf die Topografie; 2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Externe Erschließung, Interne Erschließung, Funktionalität sowie innenräumliche Qualität; 3. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb; 4. Barrierefreie Gebäudekonzeption.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: "VOF-WB-Verfahren Nr. 13/2011-20-60".
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 14.4.2011 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
Teilnahme 14.4.2011 - 11:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die
ausgewählten Bewerber 16.5.2011
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise 1. Preis 10 400 EUR netto; 2. Preis 6 500 EUR netto; 3. Preis 3 900 EUR netto; Sowie 3 Anerkennungen à 1 700 EUR netto, zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend Nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1.. Klaus Bierbaum, Landschaftsarchitekt, Mainz 2.. Thomas Feser, Bürgermeister u. Baudezernent, Bingen a. R. 3.. Elisabeth Graeff, Bingen-Kempten, Stadträtin 4.. Prof. Ulrich Hamann, Architekt, Kaiserslautern 5.. Prof. Jochem Jourdan, Architekt und Stadtplaner, Frankfurt 6.. Ludwig Mann, Architekt, Mainz 7.. Gabriele Peter, Bingen-Kempten, Stadträtin 8.. Birgit Collin-Langen, Oberbürgermeisterin, Bingen a. R. (Stellv.) 9.. Steffen Riedle, Architekt, Bad Kreuznach (Stellv.) 10.. Luigi Sinopoli, Architekt, Alzey (Stellv.) ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis spätestens 14.4.2011 unter www.bingen.de unter "http://download.bingen.de/wettbewerb_bingen_kempten" abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 14.4.2011 um 11:00 Uhr bei der angegebenen Adresse, versehen mit dem unter IV.4.1) angegebenen Aktenzeichen "VOF-WB Nr. 13/2011-20-60" vorliegen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei „Stadtverwaltung Bingen, Zentrale Verdingungsstelle, Burg Klopp – Zimmer 43, 55411 Bingen am Rhein, DEUTSCHLAND. Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage ist am 16.5.2011, Termin Kolloquium am 31.5.2011 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 26.7.2011 (18:00). Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Wettbewerbsarbeiten bei der Vergabestelle. Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den 3 Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren / Wichtung 40 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die maximale Punktzahl wird für den 1. Preis erreicht, für den 2. Preis werden 2 Punkte, für den 3. Preis 1 Punkt erteilt; 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe und eine mögliche zeitliche Abfolge der Projektabwicklung darzulegen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Terminkontrolle in der Planungs- und Ausführungsphase. Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methodik zur Sicherstellung von Terminen in Planungs- und Ausführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 4. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Kostenkontrolle in der Planungs- und Ausführungsphase. Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methodik zur Sicherstellung von Kosten in Planungs- und Ausführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 5. Honorar / Wichtung 5 %. Erwartet werden die Honorarkomponenten für Leistungen für Gebäude gemäß § 33 HOAI sowie Leistungen für Freianlagen gemäß § 38 HOAI, jeweils Leistungsphasen 1- 9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI derzeit von folgender Honorarzone und anrechenbaren Kosten auszugehen: Feuerwehrhaus - Honorarzone III, anrechenbare Kosten 221 000 EUR netto, Mehrzweckhalle - Honorarzone IV, anrechenbare Kosten 2 500 000 EUR netto, Freianlagen -Honorarzone IV, anrechenbare Kosten 300 000 EUR netto. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen. Es können insgesamt maximal 3 Punkte (3 x 1,0 Punkte) erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl sind wirtschaftliche Angebote auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 6. Honorar, frei zu vereinbaren / Wichtung 5 %. Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. Bedingungen für den Auftrag: 1. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten, siehe
Abschnitt II.1.1). Der Auslober
beabsichtigt, die folgenden Leistungen gemäß Leistungsbild Anlage 11 zur HOAI stufenweise zu beauftragen: 2. Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 1-3, 4, 5, 6-7, 8-9 Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, Leistungsphasen 1-3, 4, 5, 6-7, 8-9, Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preisträgern an einen der Preisträger. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgechriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen des § 8 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe 2008 (RPW 2008) wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird. Hinweise: Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.2). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen. Sofern die Teilnahmeanträge der Bieter hinsichtlich der unter den in
Abschnitt III genannten einzureichenden Bewerbungsunterlagen
unvollständig sind, kann die Vergabestelle den Bieter auffordern, seinen Teilnahmeantrag binnen der Frist von 6 Kalendertagen nach Versand der Aufforderung zu vervollständigen.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwvlv.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwvlv.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
2.3.2011
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