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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Koblenz (ID:8322005)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
8322005
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.06.2013
Frist Vergabeunterlagen:
05.06.2013
Frist Angebotsabgabe:
05.06.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
VOF Verfahren Sporthalle Asterstein. Neubau eines Sporthallenkomplexes aus zwei Hallenbereichen mit einem gemeinsamen Raum- und Funktionsprogramm: Eine 3-Feld-Halle, 27 x 45 m, eine Verbändehalle, 20 x 45 m. Gesamter Komplex nach Passivhausstandard.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  180280-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Koblenz
Gymnasialstraße 2
56068 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2611290
E-Mail: vergabestelle@stadt.koblenz.de
Fax: +49 2611291010
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.koblenz.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
VOF Verfahren Sporthalle Asterstein.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Koblenz. NUTS-Code DEB11
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Neubau eines Sporthallenkomplexes aus zwei Hallenbereichen mit einem gemeinsamen Raum- und Funktionsprogramm: Eine 3-Feld-Halle, 27 x 45 m, eine Verbändehalle, 20 x 45 m. Gesamter Komplex nach Passivhausstandard.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Gesamtumfang sind sämtliche Leistungen des § 32 ff der HOA
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst erfolgt die Beauftrgung bis Leistungsphase 2 HOAI. Nach Prüfung und Freigabe soll die Bauftragung weiterer Leistungsphasen - einzeln oder zusammen - bis einschließlich Leistungsphase 9 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden in Höhe von 3.000.000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2.500.000 EUR.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2009), Förderrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz. Die Beaufragung der Leistungen erfolgt in Abhängigkeit der bestätigten Fördermittel der Zuwendungsgeber in finanzieller und zeitlicher Hinsicht.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften sind zugelassen bei Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung als Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Eine verbindliche Erklärung (Original) ist mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach VOF § 4, Abs. 6 + 9 nicht vorliegen. b) Erklärung, dass diese Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen nach VOF § 2 (3) erfolgen. c) Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß VOF § 5 und dass ausreichender Versicherungsschutz gem. III 1.1) gewährleistet wird. d) Angaben zur fachlichen Eignung gemäß VOF § 5 sowie Angaben zur Organisationsstruktur, zur personellen und technischen Ausstattung des Büros, mit der die ausgeschriebene Projektbearbeitung durchgeführt werden soll. e) Erklärung nach VOF § 4 (2), Angaben nach VOF § 4 (3). f) Angaben zu Erfahrungsschwerpunkten, Arbeitsweise, Rechtsform und Profil des Büros Zu VOF §§ 4 und 5 genügt die glaubhafte Versicherung bzw. Eigenerklärung. Sofern Bewerber nach VOF § 5 (6) verfahren wollen, sind entsprechende Verpflichtungserklärungen im Original beizufügen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in Vorhaben des Sportstätten- bzw. Sporthallenbaus verfügen. Für die vorzulegenden Referenzen gelten folgende Mindestbedingungen: Nachweis, dass in den letzten 5 Jahren (ältere Projekte werden nicht berücksichtigt), fertiggestellt bis LPH 8, mindestens 3 Referenzprojekte nachgewiesen werden: "Referenzobjekt I: Ein Schulneubau oder eine energetische Sanierung eines öffentlichen oder mit öffentlichen Mitteln geförderten Gebäudes mit einem Investitionsvolumen >3,5 Millionen EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gemäß DIN 276) Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1 -8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein." "Referenzobjekt II: ein Passivhausprojekt mit einem Investitionsvolumen >4,0 Millionen EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gemäß DIN 276). Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1 -8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein." "Referenzobjekt III: Neubau einer Sporthalle mit einem Investitionsvolumen >3,0 Millionen EUR brutto (Kostengruppe 200-600 gemäß DIN 276). Die Maßnahme muss planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1 -8 des Architektenleistungsbildes nach HOAI betreut worden sein." Dies ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Das Referenzschreiben soll außerdem die Einhaltung der Termin- und Kostenziele bestätigen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung möglich mit einer nachvollziehbaren Begründung, warum kein Referenzschreiben des Auftraggebers vorliegt. b) Der Bewerber soll über Erfahrungen von Architektenleistungen öffentlich geförderter Baumaßnahmen aus dem Sporthallenbau verfügen. c) Der Bewerber muss den Nachweis der architektonisch gestalterischen Handschrift erbringen. d) Zusätzlich gewünschte Unterlagen (keine Mindestbedingung): Zu jedem Referenzprojekt im Format A4 max. 2 Seiten Projektinformation, aus denen sich der Auftraggeber ein Bild über Art und Umfang der Maßnahme machen kann.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten: VOF § 19 und LBauO Rheinland-Pfalz §§ 63 und 64
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Bewerber soll die notwendigen Erfahrungen bei der Architektenleistung von Baumaßnahmen vergleichbarer Art und Größe haben - siehe III/2. Zum Nachweis muss der Bewerber ein Formblatt ausfüllen, dass auf rlp.vergabekommunal bzw. unter www.ausschreibungen.koblenz.de downgeloaded werden kann . Der Bewerber muss die im Formblatt geforderten Nachweise erbringen (s. Seite 14 Bewerbungsformular). Weitere Broschüren und Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt. Die unter III 2.1 a-f und III 2.3.a genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichteinhaltung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt. Die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren erfolgt unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 2.2 und III 2.3: - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 2.2 mit max. 30 Punkten - technische Leistungsfähigkeit III 2.3 mit max. 250 Punkten. Sofern ein Bewerber mehr als 5 Referenzen einreicht, werden für die Wertung die 5 Referenzen mit der höchsten Punktzahl gewichtet.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
2013-65-0076-E
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
5.6.2013 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
5.6.2013 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 22.5.2013 - 12:00 Ort: Zentrale Vergabestelle Stadt Koblenz. Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Zur Aufwandsbegrenzung für die Bewerber und Handhabbarkeit für das Auswahlverfahren sind die Bewerbungsunterlagen verbindlich auf die Bewerbungsformulare begrenzt. Entsprechend Seite 14 sind die "Sonstigen Nachweise" auf max. 30 Seiten DIN A 4 zuzüglich der geforderten Referenzschreiben bzw. Eigenerklärungen zu begrenzen. Umfangreichere Bewerbungen bleiben i.S. der Gleichbehandlung unberücksichtigt. Gezählt wird der Gesamtumfang der Unterlagen (Deckblätter und Anschreiben ohne inhaltliche Aussage werden nicht gezählt). Zur Wahrung der Vertraulichkeit gemäß VOF § 8 (3) sollen die Bewerbungen in einem verschlossenen Umschlag, außen jmit dem im System hinterlegten Aufschriftenzettel versehen eingereicht werden. Eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nicht.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium Wirtschaft, Klimaschutz, Energie- und Landesplanung Stiftsstraße 9 Mainz 55116 DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131165240 Fax: +49 131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Als Rechtsbehelf kann ein Nachprüfungsauftrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Wir weisen ausdrücklich auf die Ausschlusswirkungen des § 107 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere auf die Frist des § 10 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Bieter und ggf. Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gem. § a GWB informiert. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, sowiet 1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
23.5.2013
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