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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Vallendar (ID:7386936)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
7386936
Region:
56179 Vallendar
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.07.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten. Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan /Wettbewerbsgrundstück) sowie der Bewerberbogen sind auf der Homepage der Verbandsgemeinde Vallendar www.vallendar.eu unter der Rubrik „Bauen und Wohnen – Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar“ zum Download bereitgestellt. Für die Bewerbungen wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Bewerbungsunterlagen sind auf dem Postweg oder direkt an die unter Anhang A.III genannte Adresse zu übermitteln. Rückfragen sind per Email oder per Fax an die oben genannte Kontaktstelle zu richten. Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 und Nutzungskostenplanung (Nutzungskostenschätzung, -berechnung, -anschlag und –feststellung) nach DIN 18960:2008-02 als Besondere Leistung. Lage: Die Stadt Vallendar plant, auf dem sog. „ehemaligen ALDI-Gelände“ in Vallendar eine neue Stadt- und Kongresshalle zu errichten. Das Wettbewerbsgelände befindet sich an der Rheinstraße (B42) / Ecke Hellenstraße und ist somit zentral in der Stadt gelegen. Wesentliche Wettbewerbsziele: Die Bausteine für die Wettbewerbsplanung umfassen die Stadt- und Kongresshalle, ein zugeordnetes Parkdeck sowie die Gestaltung des Restgrundstücks. Das Raumprogramm sieht für die Stadt- und Kongresshalle eine Nutzfläche von ca. 1 900 m2 vor. Die gesamte Maßnahme für Stadt- und Kongresshalle, Parkdeck und Außenanlagen ist auf Gesamtkosten von max. 10 500 000 EUR brutto abgestellt. Neben dem Aspekt einer wirtschaftlichen Konzeption für Planung und Herstellung soll in der Wettbewerbsbearbeitung ebenso auf einen wirtschaftlichen Betrieb in der Nutzungsphase geachtet werden. Die zu planende Stadt- und Kongresshalle Vallendar soll zukünftig für die folgenden Aufgaben und Funktionen optimiert gestaltet werden: Regelmäßige Möglichkeit für die Proben der Vereine. Durchführung von Veranstaltungen der Vereine (z.B. Karneval, Theater, Konzerte, Mitgliederversammlungen, Bunte Abende etc.). Durchführung von Kongressen, Tagungen und Seminaren der WHU (Otto Beisheim School of Management), der Schönstatt-Bewegung und der PTHV (Philosophisch-Theologische Hochschule in Vallendar). Energie, Ressourcen, und Wirtschaftlichkeit: Durch bauliche und konzeptionelle Maßnahmen soll ein möglichst geringer Energiebedarf im Winter- wie im Sommerfall gewährleistet sein. Der Auslober legt Wert auf ein ausgewogenes Gebäudekonzept, das Potenzial zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes durch geeignete Fensterflächenanteile, Sonnenschutz, Orientierung und Speichermassen aufweist. Zusätzlich soll ein Anteil erneuerbarer Energien für die Bedarfsdeckung bereitstehen. Hierzu werden Vorschläge erwartet. Aussagen und Planungen zu technischen Details des Energiekonzeptes werden im Planungswettbewerb nicht verlangt. Bei der Konzeption des Gebäudes sollen langlebige Baustoffe, Konstruktionen und Oberflächen mit möglichst geringen Umweltbeeinträchtigungen verwendet werden. Im Sinne von geringen Lebenszykluskosten ist ein optimiertes Verhältnis von Investitions- und späteren Nutzungskosten (Betriebs- und Instandhaltungskosten) durch bauliche und technische Maßnahmen anzustreben. Raumakustik: Für den 3-fach unterteilbaren Saal sollen unter Beachtung angemessener Raumhöhen und ausgewogener Raumproportionen gute raumakustische Verhältnisse sowohl bei Nutzung als großer Saal wie bei Nutzung als kleinere Säle möglich sein. Dabei ist von einer Mehrzwecknutzung mit Sprach- und Musikdarbietungen auszugehen. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm der Stadt- und Kongresshalle umfasst ca. 1 900 m2 Nutzfläche. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Bereich 1: Großer Saal (unterteilbar) ca. 630 m2 mit Bühne und zuschaltbarem Foyer ca. 430 m2 sowie Nebenräume zur Bühne (Lager, Garderoben, WC-Anlagen/Künstler), insgesamt ca. 1 300 m2 Nutzfläche. Bereich 2: Fünf Vereinsräume, davon 4 x ca. 40 m2 und 1 x 120 m2, der zugleich Bereich 1 zuschaltbar sein soll, insgesamt ca. 280 m2 Nutzfläche. Bereich 3: Nebenräume (WC-Anlagen/Besucher), Anlieferung, Hausmeister und WC-Personal, Anrichteküche mit Ausgabe und Thekenbereich sowie notwendigen Neben- und Personalräumen, insgesamt ca. 320 m2 Nutzfläche. Der Schutz vor Hochwasser aus dem nahen Rhein kann durch ein Parkdeck erreicht werden, das den Erdgeschossboden der zukünftigen Stadt- und Kongresshalle aus dem Hochwassergebiet heraushebt. Im Parkdeck sind 80 bis 100 PKW-Stellplätze vorzusehen. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Einsatzplatte verlangt. Ferner ist ein Erläuterungsbericht mit Aussagen zur Gebäudekonzeption, zum Städtebau, zu den Materialien, zu den übergeordneten planerischen Aspekten des Energiekonzepts sowie zu den Maßnahmen zur Reduzierung der Folgekosten anzufertigen. Außerdem sind die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) und die Ermittlung der Bauwerkskosten Kostengruppen 300+400 gemäß DIN 276-1:2008-12 in der 1. Ebene, getrennt in Stadt- und Kongresshalle und Parkdeck als Wettbewerbsleistung vorzulegen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  232539-2012

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Vallendar verterten durch Herrn Stadtbürgermeister Günther Hahn
(Auftraggeber)
Rathausplatz 5
Kontaktstelle(n): Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar (Vergabestelle)
Zu Händen von: Herrn Tim Hilden (stellv.: Harald Offermann)
56179 Vallendar
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2616503180 (stellv.: +49 2616503133)
E-Mail: tim.hilden@vg-vallendar.de, (stellv.:
harald.offermann@vg-vallendar.de)
Fax: +49 2616503 22 180 (stellv.: +49 261650322133)
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Verbandsgemeinde Vallendar Rathausplatz 13 56179 Vallendar DEUTSCHLAND Internet-Adresse: www.vallendar.eu, Rubrik "Bauen und Wohnen" - "Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar" Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Verbandsgemeinde Vallendar Rathausplatz 13 Zu Händen von: AZ: Wettbewerb Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar 56179 Vallendar DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten. Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan /Wettbewerbsgrundstück) sowie der Bewerberbogen sind auf der Homepage der Verbandsgemeinde Vallendar www.vallendar.eu unter der Rubrik „Bauen und Wohnen – Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar“ zum Download bereitgestellt. Für die Bewerbungen wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Bewerbungsunterlagen sind auf dem Postweg oder direkt an die unter Anhang A.III genannte Adresse zu übermitteln. Rückfragen sind per Email oder per Fax an die oben genannte Kontaktstelle zu richten. Der Auslober beabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 und Nutzungskostenplanung (Nutzungskostenschätzung, -berechnung, -anschlag und –feststellung) nach DIN 18960:2008-02 als Besondere Leistung.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Lage: Die Stadt Vallendar plant, auf dem sog. „ehemaligen ALDI-Gelände“ in Vallendar eine neue Stadt- und Kongresshalle zu errichten. Das Wettbewerbsgelände befindet sich an der Rheinstraße (B42) / Ecke Hellenstraße und ist somit zentral in der Stadt gelegen. Wesentliche Wettbewerbsziele: Die Bausteine für die Wettbewerbsplanung umfassen die Stadt- und Kongresshalle, ein zugeordnetes Parkdeck sowie die Gestaltung des Restgrundstücks. Das Raumprogramm sieht für die Stadt- und Kongresshalle eine Nutzfläche von ca. 1 900 m2 vor. Die gesamte Maßnahme für Stadt- und Kongresshalle, Parkdeck und Außenanlagen ist auf Gesamtkosten von max. 10 500 000 EUR brutto abgestellt. Neben dem Aspekt einer wirtschaftlichen Konzeption für Planung und Herstellung soll in der Wettbewerbsbearbeitung ebenso auf einen wirtschaftlichen Betrieb in der Nutzungsphase geachtet werden. Die zu planende Stadt- und Kongresshalle Vallendar soll zukünftig für die folgenden Aufgaben und Funktionen optimiert gestaltet werden: Regelmäßige Möglichkeit für die Proben der Vereine. Durchführung von Veranstaltungen der Vereine (z.B. Karneval, Theater, Konzerte, Mitgliederversammlungen, Bunte Abende etc.). Durchführung von Kongressen, Tagungen und Seminaren der WHU (Otto Beisheim School of Management), der Schönstatt-Bewegung und der PTHV (Philosophisch-Theologische Hochschule in Vallendar). Energie, Ressourcen, und Wirtschaftlichkeit: Durch bauliche und konzeptionelle Maßnahmen soll ein möglichst geringer Energiebedarf im Winter- wie im Sommerfall gewährleistet sein. Der Auslober legt Wert auf ein ausgewogenes Gebäudekonzept, das Potenzial zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes durch geeignete Fensterflächenanteile, Sonnenschutz, Orientierung und Speichermassen aufweist. Zusätzlich soll ein Anteil erneuerbarer Energien für die Bedarfsdeckung bereitstehen. Hierzu werden Vorschläge erwartet. Aussagen und Planungen zu technischen Details des Energiekonzeptes werden im Planungswettbewerb nicht verlangt. Bei der Konzeption des Gebäudes sollen langlebige Baustoffe, Konstruktionen und Oberflächen mit möglichst geringen Umweltbeeinträchtigungen verwendet werden. Im Sinne von geringen Lebenszykluskosten ist ein optimiertes Verhältnis von Investitions- und späteren Nutzungskosten (Betriebs- und Instandhaltungskosten) durch bauliche und technische Maßnahmen anzustreben. Raumakustik: Für den 3-fach unterteilbaren Saal sollen unter Beachtung angemessener Raumhöhen und ausgewogener Raumproportionen gute raumakustische Verhältnisse sowohl bei Nutzung als großer Saal wie bei Nutzung als kleinere Säle möglich sein. Dabei ist von einer Mehrzwecknutzung mit Sprach- und Musikdarbietungen auszugehen. Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm der Stadt- und Kongresshalle umfasst ca. 1 900 m2 Nutzfläche. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Bereich 1: Großer Saal (unterteilbar) ca. 630 m2 mit Bühne und zuschaltbarem Foyer ca. 430 m2 sowie Nebenräume zur Bühne (Lager, Garderoben, WC-Anlagen/Künstler), insgesamt ca. 1 300 m2 Nutzfläche. Bereich 2: Fünf Vereinsräume, davon 4 x ca. 40 m2 und 1 x 120 m2, der zugleich Bereich 1 zuschaltbar sein soll, insgesamt ca. 280 m2 Nutzfläche. Bereich 3: Nebenräume (WC-Anlagen/Besucher), Anlieferung, Hausmeister und WC-Personal, Anrichteküche mit Ausgabe und Thekenbereich sowie notwendigen Neben- und Personalräumen, insgesamt ca. 320 m2 Nutzfläche. Der Schutz vor Hochwasser aus dem nahen Rhein kann durch ein Parkdeck erreicht werden, das den Erdgeschossboden der zukünftigen Stadt- und Kongresshalle aus dem Hochwassergebiet heraushebt. Im Parkdeck sind 80 bis 100 PKW-Stellplätze vorzusehen. Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Einsatzplatte verlangt. Ferner ist ein Erläuterungsbericht mit Aussagen zur Gebäudekonzeption, zum Städtebau, zu den Materialien, zu den übergeordneten planerischen Aspekten des Energiekonzepts sowie zu den Maßnahmen zur Reduzierung der Folgekosten anzufertigen. Außerdem sind die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) und die Ermittlung der Bauwerkskosten Kostengruppen 300+400 gemäß DIN 276-1:2008-12 in der 1. Ebene, getrennt in Stadt- und Kongresshalle und Parkdeck als Wettbewerbsleistung vorzulegen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Das Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut:
1) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlusskriterien und
Vollständigkeit,
2) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen und
personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung). Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht; 1.2 Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen; 1.3 Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF; 1.4 Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen); 1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen; 1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 19 (1) VOF für den Architekten des Architekturbüros, der die Leistung tatsächlich erbringen soll; 1.7 Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.6 nachweisen; 1.8 Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1.1 und 1.3 bis 1.7 vorzulegen; 1.9 Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffern 1.1 bis 1.8 sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1.1 bis 1.8 nicht oder nicht vollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, die durch Eigenerklärung zu führen sind: 2.1 Durchschnittlicher Jahresumsatz netto der letzten 3 Geschäftsjahre (2009, 2010 und 2011) für Leistungen Objektplanungen für Gebäude / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 300 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz <300 000 EUR netto werden 2 Punkte, bei Umsatz <150 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. 2.2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Personen - Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Bei in der Summe 3 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei in der Summe 2 Personen wird 1 Punkt erteilt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Darstellung der notwendigen Informationen auf einer Anlage zum Bewerberbogen ist möglich. 2.3 Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischen Mitarbeiter (MA) sowie Bauleiter (BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Darstellung der notwendigen Informationen auf einer Anlage zum Bewerberbogen ist möglich. 2.4 Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Neubau einer Versammlungsstätte (nutzungsvariable Stadt- oder Kongresshalle, Kulturzentrum, kulturelles Gemeindezentrum, Mehrzweck- oder Versammlungsgebäude) / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300 + 400) von mindestens 3 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß § 33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten <3 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 2 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1 500 000 EUR und vollem Leistungsbild 1 Punkt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 bis 7, hiervon müssen dann mindestens drei Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des unter Ziffer 3.3 definierten Leistungserbringungszeitraumes werden 0 Punkte erteilt. 2.5 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 2.6 Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Neubau eines beliebigen Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) von mindestens 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß §33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten <2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 2 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1 000 000 EUR brutto und vollem Leistungsbild 1 Punkt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 bis 7, hiervon müssen dann mindestens drei Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des unter Ziffer 3.3 definierten Leistungserbringungszeitraumes werden 0 Punkte erteilt. 2.7 Vorlage von 1 schriftlicher Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 3. Für Angaben und für alle Referenzen unter 2.) gilt: 3.1 Bei der Bildung von Arbeits-/ Bietergemeinschaften aus Architekturbüros werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 2.1. bis 2.3. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1 und 2.2 addiert. Bei der Bewertung zu Ziffer 2.3 wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet. Angaben zu den beiden Referenzprojekten mit zugehöriger Referenzauskunft unter den Ziffern 2.4 bzw. 2.5 und 2.6 bzw. 2.7 können von allen Architekturbüros der Arbeits-/ Bietergemeinschaft gemeinsam beigesteuert werden. 3.2 Referenzprojekt 2 muss das Projekt eines öffentlichen Auftraggebers sein. Aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) handelt. Bei Unklarheiten über den Auftraggeber werden 0 Punkte erteilt. 3.3 Der Leistungserbringungszeitraum wird bei Referenzprojekt 1 ab 1.1.2002, bei Referenzprojekt 2 ab 1.1.2007 gewertet. Leistungen außerhalb des definierten Zeitraumes werden mit 0 Punkten gewertet. 3.4 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto (Kostengruppe 300 + 400) für den Neubau des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters anzugeben. 3.5 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt maximal 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. 3.6 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine der Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. 3.7 Falls der Bewerber zu den Ziffern 2.1 bis 2.7 keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. 3.8 Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 15 Bewerber zur Teilnahme am Architektenwettbewerb aufgefordert werden. Rangstellen können bei Punktegleichheit mehrfach besetzt werden. In diesem Fall erhöht sich die Teilnehmerzahl am Planungswettbewerb aber nur dann, wenn es sich mit der Rangstelle, die der 15. Wettbewerbsteilnehmer einnimmt, um eine Mehrfachbesetzung handeln sollte.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 19 (1) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und die oben genannten Teilnahmeanforderungen erfüllen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl: 15
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht: 1. Gestalterische Qualität der/des Baukörper/s in Bezug auf das städtebauliche Umfeld. 2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Externe Erschließungen, Interne Erschließungen, Funktionalität sowie innenräumliche Qualität. 3. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb. 4. Barrierefreie Gebäudekonzeption.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
Bewerbungsunterlagen sind auf dem Postweg oder direkt an die unter Anhang A.III genannte Adresse zu übermitteln. Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: „Wettbewerb Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar“.
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 17.8.2012 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 17.8.2012 - 12:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber Tag: 12.9.2012
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 16 800 EUR netto 2. Preis 10 500 EUR netto 3. Preis 6 300 EUR netto Sowie 3 Anerkennungen à 2 800 EUR netto, zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Wolfgang Borreck, Stadtrat 2. Prof. Ulrich Elwert, Architekt, Ravensburg 3. Günther Hahn, Stadtbürgermeister, Vallendar 4. Prof. Henner Herrmanns, Architekt, Vallendar 5. Jürgen Hill, Architekt / Innenarchitekt, Mainz 6. Simon Hubacher, Architekt, Köln 7. Joachim Karbach, Stadtrat 8. Dieter Klöckner, Stadtrat 9. Fred Pretz, Bürgermeister, Vallendar 10. Gerold Reker, Architekt, Kaiserslautern 11. Joachim Rind, Architekt, Koblenz 12. Günther Seehaus, Stadtrat 13. Prof. Oskar Spital-Frenking, Architekt, Lüdinghausen
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
1.) Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis zum 17.8.2012 unter der im Anhang A.II angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 17.8.2012 um 12:00 Uhr bei der unter Anhang A.III angegebenen Adresse, versehen mit dem angegebenen Aktenzeichen „Wettbewerb Neubau Stadt- und Kongresshalle Vallendar“ vorliegen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbungsunterlagen bei der Vergabestelle. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll den Bewerberbogen mit den beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. 2.) Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage an die zum Wettbewerb ausgewählten Teilnehmer ist am 12.9.2012, Termin Kolloquium am 16.10.2012 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 6.12.2012, für das Modell der 13.12.2012 jeweils bis 18:00 Uhr. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Wettbewerbsarbeiten bei der Vergabestelle. 3.) Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt. Die Verhandlungsgespräche werden voraussichtlich in der 8. KW 2013 stattfinden. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 3.1) Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren. / Wichtung 35 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die maximale Punktzahl wird für den 1. Preis erreicht, für den 2. Preis werden 2 Punkte, für den 3. Preis 1 Punkt erteilt. 3.2) Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe darzulegen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 3.3) Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines vergleichbaren abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methodik zur Sicherstellung von Terminen in Planungs- und Ausführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben oder mangelnder Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 3.4) Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines vergleichbaren abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methodik zur Sicherstellung von Kosten in Planungs- und Ausführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben oder mangelnder Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 3.5) Honorarangebot / Wichtung 5 %.Erwartet werden die Honorarkomponenten für Leistungen für Gebäude gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI derzeit von folgender Honorarzone und folgenden anrechenbaren Kosten auszugehen: Stadt- und Kongresshalle: Honorarzone IV, anrechenbare Kosten rd. 4 600 000 EUR netto, Parkdeck: Honorarzone II, anrechenbare Kosten rd. 1 000 000 EUR netto. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen. Es können insgesamt maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl sind wirtschaftliche Angebote auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. 3.6) Honorarangebot (frei zu vereinbaren) / Wichtung 5 %. 3.6.1) Honorarangebot für die Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. 3.6.2) Honorarangebot für die Nutzungskostenplanung (Nutzungskostenschätzung, -berechnung, -anschlag und – feststellung) nach DIN 18960:2008-02. Zu den Ziffern 3.6.1) und 3.6.2 können insgesamt maximal 3 Punkte erreicht werden. Für die Bewertung der Angebote wird eine Rangfolge gebildet. Das preislich günstigste Angebot erhält die volle Punktzahl, nachrangige Angebote werden entsprechend ihrer Rangfolge in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. 4.) Bedingungen für den Auftrag: Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten, siehe Abschnitt
II.1.1). Der Auslober beabsichtigt, die Leistungen der Leistungsphasen 1
bis 9 gemäß Leistungsbild Anlage 11 zur HOAI zu beauftragen; dabei sind die folgenden Stufen der Beauftragung für die Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 HOAI vorgesehen: — Leistungsphasen 1 bis 3, 4, 5, 6 und 7, 8 und 9. Ferner beabsichtigt der Auslober, die Nutzungskostenplanung nach DIN 18960 ebenso stufenweise parallel zur Beauftragung der Objektplanung zu beauftragen; es sind die folgenden Stufen der Beauftragung für die Nutzungskostenplanung vorgesehen: — Nutzungskostenschätzung, Nutzungskostenberechnung, Nutzungskostenanschlag, Nutzungsksotenfeststellung. Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preisträgern an einen der Preisträger. 5.) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 2 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 3 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/ Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. 6.) Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen des § 8 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe 2008 (RPW 2008) wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird.
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
Stellvertreter: Nicole Berghaus, Architektin, Neuwied Harald Fuchs, Stadtrat Prof. Ulrich Hamann, Architekt, Darmstadt Thomas Muth, Stadtrat.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß § 107 Abs. 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit: — der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 7 Tagen nach Kenntnis gerügt hat, — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10.7.2012
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