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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Friedberg (ID:12908726)


DTAD-ID:
12908726
Region:
61169 Friedberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Architekturentwurf , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb inkl. Lösungsvorschlag zur Vergabe von Leistungen der Objektplanung. Gegenstand des Verfahrens ist die Findung und Beauftragung eines Objektplaners...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
15.04.2017
Frist Angebotsabgabe:
16.05.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Friedberg (Hessen): Dienstleistungen von Architekturbüros
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Schützenrain 5 – 7
Friedberg (Hessen)
61169
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabe Friedberg
Telefon: +49 6031167-0
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031167-126
NUTS-Code: DE71E
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.lbih.hessen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Objektplanungsleistungen für den Neubau eines Seminar- und Mehrzweckgebäudes für Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) am Nibelungenplatz 1, Frankfurt am Main.
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb inkl. Lösungsvorschlag zur Vergabe von Leistungen der Objektplanung.
Gegenstand des Verfahrens ist die Findung und Beauftragung eines Objektplaners für die Errichtung eines Neubaus als Seminargebäude mit Mehrzweckhalle für große Veranstaltungen für Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). Mit dem zu planenden Gebäude soll der universitäre Betrieb – Forschung, Lehre und Verwaltung – zum einen durch die Verbesserung der räumlichen Nähe der einzelnen Fächer und Funktionen zueinander gestärkt werden und zum anderen die Campus-Atmosphäre durch den Anschluss an den Campusplatz verbessert werden.

CPV-Codes:
71200000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE712
Hauptort der Ausführung
Nibelungenplatz 1, Frankfurt am Main.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
145334-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 075-145334

Aktenzeichen:
A.0433.167226_Geb

Auftragswert:
Wert ohne MwSt. 1.617.726,74 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.05.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende geforderten Erklärungen und Angaben sind in der unter VI.3 genannten Form mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
a) Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen;
(Auf Verlangen des Auftraggebers sind Nachweise durch Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen.),
b) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (HE 736),
c) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister.
(Auf Verlangen des Auftraggebers sind Nachweise durch Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen.)
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
D) Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe gemäß Mindeststandard bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Eigenerklärung über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.
e) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Jahren in Euro.
Junge Büros (nicht älter als 3 Jahre): Umsatzangaben seit Gründung des Büros werden gewertet.
Die Umsätze werden bei einer Bewerbergemeinschaft in Summe gewertet.
(Auf Verlangen des Auftraggebers sind zum Nachweis entsprechende Bankerklärungen, Jahresabschlüsse vorzulegen.).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu d) Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personenschäden von min. 3 000 000 EUR und sonstige Schäden von min. 3 000 000 EUR (jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr).
Zu e) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013): mind. 250 000 EUR (brutto) durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren (2014 – 2016). Bei jungen Büros werden die Umsätze seit Gründung des Büros gewertet. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze in Summe gewertet.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Architekten/Ingenieuren/Master/Bachelor in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Junge Büros (nicht älter als 3 Jahre): Mitarbeiteranzahl seit Gründung des Büros wird gewertet.
Der geforderte Nachweis über die Zahl der Beschäftigten wird bei einer Bewerbergemeinschaft in Summe gewertet!.
2) Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen.
(Auf Verlangen des Auftraggebers ist zum Nachweis eine Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen).
3) Darstellung von maximal drei Referenzen (1-3) für in den letzten 5 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme;
— Art der Nutzung;
— Besonderheiten (u. a. Umsetzung im lfd. Betrieb, Beachtung der Versammlungsstättenverordnung, Lage, Situation der Nachbarbebauung)
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppen 300 + 400);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche NUF 1-6;
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Leistungsstand der Referenz;
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG) bzw. Durchführung nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften;
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei geforderte Referenzen eingereicht werden.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen:
Das Projektdatenblatt (HE 735) ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Zusatzinformation:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
Die Auswahl der Bewerber gemäß Ziff. II.2.9) der Bekanntmachung erfolgt anhand folgender Auswahl- bzw. Wertungskriterien:
— Anzahl der Beschäftigten mit fachplanungsbezogenem akdemischen Abschluss (Dipl.-Ing Arch; M. A. Arch.; B. A. Arch,), eine bauvorlageberechtigte Person: 0-1 Pkt., Wichtungsfaktor: 5,
— Qualifikation und Berufserfahrung der Büroinhaber / Geschäftsleitung (Durchschnitt): 0-3 Pkt., Wichtungsfaktor: 5,
— Referenzprojekte – Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Unterkriterien:
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG) bzw. Durchführung nach öffentlich-rechtlichen Vergabevorschriften: 0-1 Pkt. Wichtungsfaktor: 1,
— Leistungsumfang: 0-3 Pkt, Wichtungsfaktor: 3,
— Vergleichbarkeit der baulichen Konfiguration: 0-2 Pkt., Wichtungsfaktor: 2,
— Vergleichbare vor-Ort-Situation: 0-2 Pkt., Wichtungsfaktor: 1,
— Nutzfläche BGF: 0-2 Pkt., Wichtungsfaktor: 3,
— Umsetzung bei laufendem Betrieb: 0-1 Pkt., Wichtungsfaktor: 1.
Wichtung der Referenzen (jeweils 23 Punkte). Mögliche Gesamtpunktzahl der Referenzen 69 Punkte.
Weitere Einzelheiten sind der „Bewertungsmatrix Stufe 1 Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen.
Maximal sind 89 Punkte zu erreichen. Ggf. Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betrauten Architekten/Ingenieure/Master/Bachelor. 5 Beschäftigte durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
Junge Büros: Mitarbeiteranzahl ab Gründung des Büros wird gewertet.
Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Architekten/Ingenieure/Master/Bachelor gebildet.
Zu 2) Mindestanforderung an die beruflichen Befähigung durch Nachweis der Berufserfahrung der Büroinhaber oder Geschäftsleitung. Mindestanforderung von einem Jahr durchschnittliche Berufserfahrung der Büroinhaber / Geschäftsleitung.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Mindestens Leistungsphasen 2 – 4 oder 5 – 8 gem. § 34 HOAI müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI muss zumindest begonnen haben;
— Projektgröße: Mindestanforderung BGF größergleich 2 000 m2

— Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 5 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 31.3.2012 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen 1-3 erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung):
— Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein,
— Mindestens eine der drei Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer technischer und fachlicher Komplexität sein.

Sonstiges
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6471
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71220000
71221000

Beschreibung der Beschaffung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Findung und Beauftragung eines Objektplaners für die Errichtung eines Neubaus als Seminargebäude mit Mehrzweckhalle für große Veranstaltungen für die FRA-UAS.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Objektplanungsleistungen nach HOAI § 34, Lph. 2-9, welche stufenweise abgerufen werden.
Zunächst werden Planungsleistungen bis zum Abschluss der Lph. 4 beauftragt. Zeitlich versetzt und erst nach Genehmigung der Kostenberechnung ist der Abruf der übrigen Leistungsphasen stufenweise vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsstufen besteht nicht.
Das Bauwerk mit einer geplanten Hauptnutzfläche (NUF 1-6) von rd. 4 000 m2 soll sich mit seiner architektonischen Qualität in das Ensemble des Campus der FRA-UAS einfügen. Das Seminar- und Mehrzweckgebäude wird dabei die nördliche Raumkante der Campusplatzsituation bilden und somit die Platzgestaltung maßgeblich mitprägen. Besondere Bedeutung kommt daher der städtebaulich-gestalterischen Qualität zu.
Erwartet wird ein eigenständiger Mehrzweckbau mit nicht forschungsbezogenen Seminarraumflächen für Lehre und Studium, spezifischen Forschungsflächen und einer Mehrzweckhalle. Dieser soll im Rahmen des vorgegebenen Budgets eine hervorragende architektonische Qualität und selbstverständliche Gestalt aufweisen. Ein Verbindungsgang zum Gebäude 2 ist zu realisieren. Die Mehrzweckhalle sollte für Nutzungen innerhalb der FRA-UAS durch das Gebäude 2 erschlossen werden und darüber hinaus auch für die Öffentlichkeit vom Campus einen weiteren vornehmlich unabhängigen Zugang erhalten. Vom internen Zugang der Mehrzweckhalle ist eine Möglichkeit vorzusehen, die Zugänglichkeit zu den weiteren Gebäudeteilen, z. B. bei öffentlichen Veranstaltungen oder außerhalb der Öffnungszeiten, zu verschließen.
Vom zentralen Erschließungsbereich sollen auch die Flächen des „Campus-Service“ zugänglich sein, die aufgrund der Funktion und der Auffindbarkeit zentral auf dem Campus angeordnet sein sollen.
Die Raumanforderungen sind dem beigefügten Raumprogramm zu entnehmen.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 05.09.2017
Ende: 11.08.2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber in der Teilnahmephase erfolgt nach positiver Feststellung der Eignung anhand der Auswahlkriterien: siehe Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden nach § 34 HOAI die Leistungsphasen 2-4 beauftragt. Die Leistungsphasen 5, 6-7, 8 und 9 sowie ggf. erforderliche Besondere Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optional zu beauftragenden Leistungsphasen besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 7) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber – alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung des bevollmächtigten Vertreters aufgeführt werden, – alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen gem. dieser Bekanntmachung erfüllen, – die Mindestanforderungen von der ARGE insgesamt erfüllt werden. Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16.05.2017
Ortszeit: 12:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02.06.2017

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.09.2017

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Der Bewerbungsbogen (Formblatt HE 734) ist zwingend zu verwenden. Alternativ wird auch die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) akzeptiert. Die vollständigen Teilnahmeunterlagen sind in schriftlicher Form bis zu dem unter IV.2.2) der Bekanntmachung genannten Schlusstermin an die Vergabestelle des LBIH (s. unter I.1. der Bekanntmachung) zu senden. Für die Fristwahrung ist der rechtzeitige Zugang entscheidend.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Unterlagen sind als unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach) einzureichen.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Nachunternehmern sind die Bewerbungsunterlagen inkl. geforderter Anlagen und Nachweisen hinsichtlich der Ausschlussgründe und im Hinblick auf die Eignung soweit es die Anforderungen/Kriterien der zur Verfügung gestellten Kapazitäten bzw. der geliehenen Eignung betrifft, auszufüllen.
4) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist, soweit bereits bekannt, durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
5) Im Falle der wirtschaftlichen und finanziellen Eignungsleihe verpflichtet sich das andere Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe dem Auftraggeber gegenüber zu haften.
6) Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbungsunterlagen inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen. Zudem ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaften einzureichen (HE 740).
Der Abschluss des Objektplanungsvertrages erfolgt auf der Grundlage eines RBBau-Mustervertrages. Ein vorläufiger Musterentwurf ist den Vergabeunterlagen zur Ansicht beigefügt.
7) Angaben zu einem besonderen Berufsstand:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teinahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 13.04.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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Zugehörige Dokumente
07.07.2018
Vergebener Auftrag
27.04.2017
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