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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Grünstadt (ID:7720347)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
7720347
Region:
67269 Grünstadt
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.11.2012
Frist Vergabeunterlagen:
07.12.2012
Frist Angebotsabgabe:
10.12.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Generalplanungsleistungen zur Umsetzung der baulichen und energetischen Sanierung des Allwetterbades Grünstadt. Generalplanungsleistungen nach HOAI, Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 1 (Gebäude), Teil 4, Fachplanung, Abschnitt 1 (Tragwerksplanung), Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 6, 7 [Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschanlagen, Badetechnische Anlagen] und 8 (optional) des § 51 (2) HOAI) sowie optional nach HOAI, Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 2 (Freianlagen) zur Umsetzung der baulichen und energetischen Sanierung des Allwetterbades Grünstadt.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  361118-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadtwerke Grünstadt GmbH
Max-Planck-Str. 12
Kontaktstelle(n): Abteilungsleiter
Zu Händen von: Herrn Klaus Wasmuth
67269 Grünstadt
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6359954-282
E-Mail: wasmuth@swg-gruenstadt.de
Fax: +49 6359954-101
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.swen-gruenstadt.de
Weitere Auskünfte erteilen: IDB Dr. Geis
Am Langenstein 14
Zu Händen von: Herrn Dr. Geis
67251 Freinsheim
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 63539896-59
E-Mail: geis@idb-drgeis.de
Fax: +49 63539896-74
Internet-Adresse: http://www.idb-drgeis.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: IDB Dr. Geis Am Langenstein 14 Zu Händen von: Herrn Dr. Geis 67251 Freinsheim DEUTSCHLAND Telefon: +49 63539896-59 E-Mail: geis@idb-drgeis.de Fax: +49 63539896-74 Internet-Adresse: http://www.idb-drgeis.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: IDB Dr. Geis Am Langenstein 14 Zu Händen von: Herrn Dr. Geis 67251 Freinsheim DEUTSCHLAND Telefon: +49 63539896-59 E-Mail: geis@idb-drgeis.de Fax: +49 63539896-74 Internet-Adresse: http://www.idb-drgeis.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige
I.3) Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Energie- und Wasserversorgung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Generalplanungsleistungen zur Umsetzung der baulichen und energetischen Sanierung des Allwetterbades Grünstadt.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 67269 Grünstadt NUTS-Code DEB3C
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Generalplanungsleistungen nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1
(Gebäude), Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung), Abschnitt
2 (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 6, 7 [Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschanlagen, Badetechnische Anlagen] und 8 (optional) des § 51 (2) HOAI) sowie optional nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 2
(Freianlagen) zur Umsetzung der baulichen und energetischen Sanierung des Allwetterbades Grünstadt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71300000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Das Allwetterbad in Grünstadt, ca. 14 000 Einwohner, wurde im Jahr 1975 als Massivkonstruktion in einer Hanglage fertig gestellt und in Betrieb genommen. Die Badebene im Erdgeschoss des Allwetterbades besteht aus einem Schwimmerbecken (16,66 m x 50,00 m), ausgebildet aus Stahlbeton mit einer gefliesten Auskleidung, den zugehörigen Sanitär- und Umkleideräumen sowie Personalräumen. Rohrgänge, Kellergeschoss, wie auch alle aussteifenden Wände im Erdgeschoss sind ebenfalls aus Stahlbeton hergestellt. Ebenso sind alle Geschossdecken in Stahlbeton erstellt worden. Die tragenden, wie auch nichttragenden Wände im Erdgeschoss, bestehen aus massiven Mauerwerkswänden. Die Schwimmhallenabdeckung besteht aus einer 6-teiligen Stahlkonstruktion, die im Sommerbetrieb aufzufahren ist und somit das gesamte Schwimmerbecken in ein Freiluftbecken verwandelt. Das Badeangebot wird im Hallenbadgebäude im Wesentlichen ergänzt durch einen Saunabereich, der Anfang der 90er Jahre in einer Massivbauweise erweitert wurde, welcher sich über das Erdgeschoss, wie auch über Teile des Dachgeschosses zieht, mit Außenpool und Liegeterrasse sowie einen Fitnessbereich. 2007 wurden abermals weitere Teile des Dachgeschosses zu einer Erweiterung der Sauna umgebaut. Im Freibadbereich befinden sich ein 20 x 30-Meter-Nichtschwimmerbecken und ein Kinderplanschbecken. Die Technikbereiche befinden sich im Untergeschoss, das durch eine längere Zufahrtsrampe erschlossen wird. Das Bad verfügt über ein modernes BHKW einschl. Abgaswärmetauscher. Die Kesselanlage ist Baujahr (BJ) 1990, der Brenner BJ 1990, die Schaltschrankanlagen des Bades sind BJ 1990, die Schaltschrankanlage des Neubaus der Sauna neuwertig, die Verteileranlage des Bades ist die Erstinstallation, die Verteileranlage der Sauna ist neuwertig. Im Bereich der Starkstromanlagen und der fernmelde- und informationstechnischen Anlagen stammen folgende Komponenten aus der Erstinstallation: Zentralbatterieanlage, Niederspannungshauptverteilung, Unterverteiler, Kompensationsanlage, Allgemeine Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Fluchtwegebeleuchtung, Blitzschutz- und Erdungsanlage, Telefonanlage, Uhrenanlage, Beschallungsanlage, Übertragungsnetze. Die für Warmwasserbereitung eingesetzten liegenden Speicher sind älteren Baujahres. Im Bereich der Lüftungsanlagen erfolgt die gemeinsame Wärmerückgewinnung über Wärmerad (alte Anlage), die RLT-Anlagen von Duschen/WC, Sauna EG und Sauna DG sind neuwertige Anlagen, die RLT-Anlagen der Schwimmhalle und der Umkleiderbereiche sind alte Anlagen. Die zugehörigen Schaltanlagen der Lüftungstechnik sind älteres Baujahr. Für die Badewassertechnik kommen 3 Filteranlagen (F1+2 für Schwimmer- + F3 für Nichtschwimmerbecken) zum Einsatz. Die Anlagen wurden bisher 2 x saniert (sandgestrahlt und neu innen beschichtet). Chlorgranulatdosierung, Meßwasserstationen, Niveausteuerungen, Drehzahlregelungen für Pumpen sind neuwertig. Auf der Grundlage der Ergebnisse einer Vorplanung des Büros Horlacher GmbH, Neuhofen, soll zukünftig das Allwetterbad baulich und energetisch saniert, brandschutztechnisch ertüchtigt und im Hinblick auf das Bade- und Nutzungsangebot attraktiviert werden. Im Wesentlichen sind folgende Maßnahmen vorgesehen: — Sanierung der fahrbaren Hallenkonstruktion, zum einen aus energetischer Sicht (Wärmedämmung), zum anderen aus sicherheitsrelevanten Gründen (Schienenanlage, Bewegungsfugen sowie Undichtigkeit des Flachdaches), — Dach- und Fassadensanierung des Gebäudes einschließlich Wärmedämmmaßnahmen, — Angleichung eines Teilbereiches des Obergeschosses des Allwetterbadgebäudes auf das Höhenniveau des Saunabereiches im OG, — Optimierung der Flächen im Allwetterbadgebäude, ihrer Zuordnung sowie der Wegeführung (Sanitär- und Umkleideräume, Personalräume, Verkehrs- und Lagerflächen), Sicherstellung der Barrierefreiheit für Behindertenzugang, Umgestaltung des Eingangsbereiches, — Erweiterung der Schwimmhalle um einen Anbau für Liegeflächen sowie eine Kinderschwimmhalle, — Einbau einer Cafeteria mit zugehöriger Küche und getrennter Bewirtschaftungsbereiche (Badbereich sowie öffentlicher Außenbereich) sowie jeweiliger Außenterrassen, — Optimierung des Wasserflächenangebotes im Hallenbad durch Ersatz des Schwimmerbeckens (16,66 m x 50,00 m), stattdessen Einbau eines Schwimmerbeckens (16,66 m x 25,00 m, Wassertiefe 1,50 - 1,80 m), eines Lehrschwimmbeckens (16,66 m x 10,50 m, Wassertiefe 0,80 bis 1,25 m) und eines Kinderbeckens (in der Kinderschwimmhalle mit ca. 33 m² Wasserfläche, Wassertiefe 0,30 bis 0,50 m) jeweils ausgebildet als Edelstahlbecken, Rückbau der beiden Becken im Außenbereich und des zugehörigen Technik-/WC-Gebäudes, — Erneuerung der Türen, Fenster und Verglasungen, der Wand- und Bodenbeläge, — Umbau eines Teils der Zufahrtsrampe zum Technikgeschoss, da Ersatz durch Einbau eines Lastenaufzuges. Im Bereich der Technischen Anlagen sind im Wesentlichen folgende Maßnahmen vorgesehen: — Erneuerung der Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, — Erneuerung der Wärmeverteilnetze und Raumheizflächen, — Erneuerung der lufttechnischen Anlagen für den Unmkleidebereich, die Schwimmhalle und alle Nebenräume, — Ergänzung der zentralen Batterieanlage, — Erneuerung der Niederspannungsschalt- und -installationsanlagen, — Erneuerung der Beleuchtungsanlagen inkl. der Sicherheitsbeleuchtung, — Erneuerung der Blitzschutz- und Erdungsanlagen, — Erneuerung der Telekommunikationsanlagen, der Türsprech- und Türöffneranlagen, der Zeitdienstanlagen, der elektroakustischen Anlagen (Beschallungsanlagen), der Gefahrenmelde- und Alarmanlagen, der zugehörigen Übertragungsnetze, — Erneuerung des Kassensystems, — Einbau eines Personenaufzuges zur Sicherstellung des behindertengerechten Zugangs zum Schwimmerbecken, Einbau eines Lastenaufzuges in der Zufahrtsrampe zum Kellergeschoss, — Einbau einer Küchentechnischen Anlage, — Einbau von Feuerlöschanlagen, ausgebildet als Handfeuerlöscher, — Erneuerung von Teilen der Badetechnischen Anlagen (Aufbereitungsanlagen für Schwimmbeckenwasser), — Einbau einer anlageübergreifenden Gebäudeautomation (optional). Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Generalplanungsleistungen nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (Gebäude), Teil 4, Fachplanung, Abschnitt 1
(Tragwerksplanung),
Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1
bis 6, 7 [Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschanlagen, Badetechnische Anlagen] und 8 (optional) des § 51 (2) HOAI) sowie optional die Leistungsphasen 1 ff nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 2
(Freianlagen). Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 2 (anteilig) bis 4 des Leistungsbildes nach Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (Gebäude) sowie die Leistungsphasen 1 bis 4 der
Leistungsbilder nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung),
Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 6, 7
[Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschanlagen, Badetechnische Anlagen] und 8 (optional) des § 51 (2) HOAI) zu vergeben. Die jeweiligen Leistungsphasen 5 ff der jeweiligen Leistungsbilder sowie die Leistungsphasen 1 ff nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 2
(Freianlagen) werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Die Herstellkosten ohne Kostengruppe 700 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 5 320 000 EUR, davon entfallen auf die Kostengruppe 200 (nach DIN 276) ca. 290 000 EUR, die Kostengruppe 300 ca. 3 000 000 EUR, auf die Kostengruppe 400 ca. 1 850 000 EUR [davon KG 410 ca. 200 000 EUR, KG 420 ca. 180 000 EUR, KG 430 ca. 515 000 EUR, KG 440 bis 450 ca. 450 000 EUR, KG 460 ca. 50 000 EUR, KG 470 (Badetechnische Anlagen) ca. 455 000 EUR] und auf die Kostengruppe 500 ca. 180 000 EUR.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Die Leistungsphasen 5 ff der Leistungsbilder nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (Gebäude), Teil 4,
Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung), Abschnitt 2 (Technische
Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 6, 7 [Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschanlagen, Badetechnische Anlagen] und 8 des § 51 (2) HOAI) sowie die Leistungsphasen 1 ff nach HOAI, Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 2
(Freianlagen) werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens und der Beschlusslage der Entscheidungsgremien des Auftraggebers vor.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 31 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Falls Bietergemeinschaft: Verpflichtungserklärung zur Bietergemeinschaft mit Benennung eines Federführers und Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung jedes Bietergemeinschaftsmitglieds (§ 4 (4) VOF, Ausgabe2009, v. 18.11.2009).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden [s. auch Ziff. IV.1.2) "Hinweisbogen"]: a) Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, verantwortliche Person(en); b) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 (3) VOF); als aktuelle Eigenerklärung; c) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung; d) Ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Drittenzusammenarbeitet (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung; e) Nachweis entsprechend § 4 (7) VOF als aktuelle Eigenerklärung; f) Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen: f1) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 (9 a) VOF); f2) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 (9 b) VOF); f3) Bewerber hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 (9 c) VOF); f4) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 (9 d) VOF); f5) Bewerber hat sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt (§ 4 (9 e) VOF).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden [s. auch Ziff. IV.1.2) "Hinweisbogen"]: a) Haftpflichtversicherungsnachweis in Kopie, nicht älter als 1 Jahr: Deckungssumme für Personenschäden mind. 1 500 000 EUR/Schadensfall, Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden mind. 1 500 000 EUR/Schadensfall; b) Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer; c) Erklärung der Umsätze des Bewerbers für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden [s. auch Ziff. IV.1.2) "Hinweisbogen"]: a1) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch bzw. Organigramm); a2) Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte (Hallenbadgebäude oder vergleichbare komplexe Gebäudetypen) für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen nach HOAI) hervorgehen, mit Angabe — des Gebäudetyps, — ob Sanierung / Umbau oder Neubau durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach HOAI), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 2 000 000 EUR, netto, zusammen für die KG 300 und KG 400 nach DIN 276], — der Leistungszeit. a3) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder (Architekten sowie Ingenieure aus anderen Fachdisziplinen), aus denen ihre abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen hervorgehen, getrennt nach, — Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (für Gebäudetyp Hallenbadgebäude),
— Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung),
— Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung),
— Anlagengruppen 1 bis 3 nach § 51 (2) HOAI, — Anlagengruppen 4 bis 5 nach § 51 (2) HOAI, — Anlagengruppe 6 (Personen-/Lastenaufzug) nach § 51 (2) HOAI, — Anlagengruppe 7 (Badetechnische Anlagen) nach § 51 (2) HOAI, jeweils mit Angabe, — ob Sanierung / Umbau oder Neubau durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen nach HOAI, im Falle des Teils 4, Fachplanung,
Abschnitt 2
HOAI: die Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 (2) HOAI), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: nur für Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (für Gebäudetyp Hallenbadgebäude) mindestens 2
000 000 EUR, netto, zusammen für die KG 300 und KG 400 nach DIN 276; für Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung) Anlagengruppen 1
bis 3 zusammen mindestens 200 000 EUR, netto für die KG 410 bis 430; für Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung) sowie Abschnitt 2
(Technische Ausrüstung) Anlagengruppen 4, 5, 6 und 7 ohne Mindestbausummenvorgabe], — der Leistungszeit. b) Liste der in den letzten fünf Jahren erbrachten Dienstleistungen (abgeschlossene Referenzprojekte), die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, getrennt nach — Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (für Gebäudetyp Hallenbadgebäude),
— Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung),
— Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung),
— Anlagengruppen 1 bis 3 nach § 51 (2) HOAI, — Anlagengruppen 4 bis 5 nach § 51 (2) HOAI, — Anlagengruppe 6 (Personen-/Lastenaufzug) nach § 51 (2) HOAI, — Anlagengruppe 7 (Badetechnische Anlagen) nach § 51 (2) HOAI, jeweils mit Angabe, — ob Sanierung / Umbau oder Neubau durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen nach HOAI, im Falle des Teils 4, Fachplanung,
Abschnitt 2
HOAI: die Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 (2) HOAI), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: nur für Teil 3, Objektplanung,
Abschnitt 1 (für Gebäudetyp Hallenbadgebäude) mindestens 2
000 000 EUR, netto, zusammen für die KG 300 und KG 400 nach DIN 276; für Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung) Anlagengruppen 1
bis 3 zusammen mindestens 200 000 EUR, netto für die KG 410 bis 430; für Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 1 (Tragwerksplanung) sowie Abschnitt 2
(Technische Ausrüstung) Anlagengruppen 4, 5, 6 und 7 ohne Mindestbausummenvorgabe], — der Leistungszeit, — und der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon). c) Erklärung über das Mittel der von dem Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Architekten/Ingenieure und Hilfskräfte; d) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach § 64 der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO) vom 24.11.1998 (GVBl. S. 365), geändert durch § 47 des Gesetzes vom 9.3.2011 (GVBl. S. 47) oder gleichwertig (einmal je Bewerbung ausreichend); e) Nachweis einer Zertifizierung nach DIN / ISO 14675 für die Planung einer Brandmeldeanlage oder gleichwertig (einmal je Bewerbung ausreichend).
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) ja
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 4: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Es werden einschließlich des gesetzten Bieters mindestens vier, maximal fünf Wirtschaftsteilnehmer zur Teilnahme an den Vergabeverhandlungen eingeladen und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag zusammen mit einem Hinweisbogen, der u. a. Wertungsgewichte der Nachweis- und Zuschlagskriterien enthält, einzureichen. Der Hinweisbogen ist per E-Mail unter "geis@idb-drgeis.de" anzufordern. Teilnahmeanträge ohne Hinweisbogen werden nicht gewertet. Der Versandumschlag des einzureichenden Teilnahmeantrags ist mit folgender Aufschrift zu versehen: "Nicht öffnen! Bewerbung zum VOF-Vergabeverfahren "Sanierung des Allwetterbades Grünstadt“, Abgabetermin: 10.12.2012, 14:00 Uhr, Eröffnungstermin: 10.12.2012, 14:00 Uhr".
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
7.12.2012 - 16:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.12.2012 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 9.1.2013
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Angaben zu dem bereits für die Teilnahme an den Vergabeverhandlungen gesetzten Bieter: Horlacher GmbH, Kalmitstraße 7, D-67141 Neuhofen mit den Subunternehmern: Wilke + Ruthig, Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Brunkstraße 17, 67346 Speyer (für Tragwerksplanung, Wärmeschutz), Kohl + Frech Ingenieurgemeinschaft, Dannstadter Str. 13, 67105 Schifferstadt (für Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 7) sowie Elektro Klaus Prinz GmbH Planungsbüro für Elektro-, Daten- u. Informationstechnik, Brunnengasse 36, 67454 Haßloch (für Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4, 5, 6).
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/ Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I S. 2114; 2009 I S.3850), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 62 des Gesetzes vom 22.12.2011 (BGBl. I S. 3044) geändert worden ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen: — § 101a: Informations- und Wartepflicht. Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf el. Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. — § 107 Einleitung, Antrag. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/ Fax: +49 613116-2113
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
9.11.2012
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