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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in München (ID:11096348)

Übersicht
DTAD-ID:
11096348
Region:
80337 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Klinikum Harlaching im Münchner Stadtteil Harlaching ist ein Klinikum der Maximalversorgung mit: — 15 Kliniken, 1 Institut und 3 Notaufnahmen — 11 Operationssälen — 9 Tageskliniken — 749...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
15.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Städtisches Klinikum München GmbH
Thalkirchner Str. 48
80337 München
Kontaktstelle: VOB-/VOF-Stelle
Frau Ann Carolin Edrissi
Fax: +49 8951476615
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de
http://www.klinikum-muenchen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Brandschutzsanierungen der Gebäude D, A1 + A2 des Klinikums Harlaching.
Das Klinikum Harlaching im Münchner Stadtteil Harlaching ist ein Klinikum der Maximalversorgung mit:
— 15 Kliniken, 1 Institut und 3 Notaufnahmen
— 11 Operationssälen
— 9 Tageskliniken
— 749 Betten und 68 Tagesklinikplätze
— 5 Intensivstationen
Die zu betrachtende denkmalgeschützten Gebäude A1 (ca. 6.755 m2 BGF)+ A2 (ca. 5.792 m2 BGF) sind ein Teil der Bestandsanlage des Klinikums Harlaching mit unterschiedlicher medizinischer Nutzung (u.a. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Palliativstation sowie Verwaltung/Technik).
Das Gebäude D aus den 1960-iger Jahren mit ca. 10.635 m2 BGF beherbergt u.a. unterschiedliche medizinische Stationen wie Urologie, Kardiologie, Dialyse und einen weiteren Teil der Verwaltung. Die insgesamt zu ertüchtigende Fläche verteilt auf drei Gebäude beträgt ca. 23.182 m2 BGF.
Aufgrund der Gebäudehöhe sind alle drei Gebäude in die Gebäudeklasse 5 einzuordnen; aufgrund der Nutzung als Krankenhaus sowie aufgrund der Fläche der Geschosse
mit mehr als 1.600 m2 als Sonderbauten (Art. 2 Abs. 3und 4 BayBO).
Für die Bestandshäuser A1, A2 und D wurden im Jahr 2014 neue Konzepte des vorbeugenden baulichen + technischen Brandschutzes unter Einbeziehung des Bestandes gemäß BayBO Art. 64 Abs. 5 und gem. §11 BauVorlV erstellt. Die Konzepte wurden unter der Prämisse erstellt, dass die Bestandsgebäude in der Bewertung den heutigen Standards in Bezug auf den baulichen und technischen Brandschutz entsprechen sollen.
Auf Basis dieser Konzepte sind Bestandsaufnahmen (systematisch-stichprobenartige Kontrolle) in den Häusern bezüglich des baulichen Brandschutzes durchgeführt und ein Vergleich zu den Forderungen der Brandschutzkonzepte mit Darstellung der tatsächlich vorhandenen Qualitäten im baulichen Brandschutz der betreffenden Bauteile (Wände, Decken, Türen etc. und den flankierenden Bauteilen zur Beurteilung der Zulassungssituation) durchgeführt worden. Es existiert ein Maßnahmenkatalog über zusätzlich erforderliche (Ertüchtigungs-)Maßnahmen mit Empfehlungen für den AG in Hinblick auf Notwendigkeit und Dringlichkeit (Priorisierungsstufen 1-4).
Die Städtische Klinikum München GmbH beabsichtigt nun, zunächst alle erforderlichen Sanierungsmaßnahmen der Priorisierungsstufe 1-2, zeitnah baulich im laufenden Betrieb umzusetzen. Die voraussichtlichen Baukosten für die Maßnahmen belaufen sich auf ca. 1 815 126,05 EUR netto für die KG 300 und 1 210 084,03 EUR netto für die KG 400.
Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI); Leistungsphasen 1-9.

CPV-Codes: 71200000, 71240000

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
292641-2015

Vergabeunterlagen:
Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/ Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte
Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
15.09.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.

Zahlung:
Abschlagszahlungen für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen nach HOAI und Vertrag.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als Ganzes abzugeben); für Nachunternehmer müssen die Nachweise (bis auf Verfügbarkeitsnachweis nach (5)) nicht eingereicht werden:
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus
dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die
verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten (z. B. Nachunternehmer) zusammenarbeitet; soweit der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Nachunternehmer) hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringen Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine schriftliche Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften muss ein solcher Nachweis für jedes Mitglied mit der Bewerbung vorgelegt werden.
(7) Eigenerklärung gem. § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planungsleistungen Objektplanung gemäß Beschreibung unter II.1.5)) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) von jeweils mindestens netto 550 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Planungsleistungen Objektplanung gemäß Beschreibung unter II.1.5)). Erstere Summe (Gesamtumsatz) ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 5 d) VOF, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind dabei je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2012-2014) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 5 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014). Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete Referenzprojekte, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen: a) Art, Inhalt und Zahl der Referenzprojekte: Mindestens 1, höchstens 4 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) des Bewerbers für Leistungen der Objektplanung (§§ 34 ff. HOAI 2013), für Brandschutzsanierungen aus dem Krankenhausbereich, aus den letzten 5 vollen Kalenderjahren (2010 bis zum Schlusstermin für die Abgabe des Teilnahmeantrages (IV.3.4)), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und
— beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen sowie Angaben zu den nachfolgenden Merkmalen.
a) Mindestanforderungen an die Referenzprojekte gemäß III.2.3(9): Die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3 (9) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ff):Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen aa)-ff): gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3. (9) a) aa)-ff) sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 300+400 DIN 276:2008-12: mindestens 2,0 Mio. EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Das Referenzprojekt umfasst bauliche und technische Brandschutzsanierungen im Bestand eines Krankenhauses.
cc) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 7.000 m2.
dd) Mindestens dem die Referenz benennenden Unternehmen im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8.
ee) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 fertiggestellt oder begonnen.
ff) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist. Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3. (9) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)a)aa)-ff) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
dd) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 100 Betten.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 5
((9) b) aa)-ee)) Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen
Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 20 Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden. Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o.ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10) Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Objektplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Objektplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 mit den unter II.1.5) beschriebenen Planungsleistungen vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters (Objektplanung (§§ 34 ff. HOAI 2013)für Brandschutzsanierungen aus dem Krankenhausbereich, bei denen der Projektleiter mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die o.g. Leistungsbilder war) aus den letzten 8 vollen Kalenderjahren (2008 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung der erbrachten Leistungen nach näherer Maßgabe der Anforderungen gemäß III.2.3.(10) a) und (10) b). Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird. Mindestanforderungen an den Projektleiter sind ein Hochschulabschluss (Diplom, Master, oder vergleichbar) als Ingenieur (Fachrichtung Architektur oder Bauingenieur) und eine Berufserfahrung als Projektleiter in der Objektplanung von mindestens 5 Jahren zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
a) Die nach vorstehenden Anforderungen angegebenen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ee): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen III.2.3 (10) a) aa)–ff) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an diese Referenzprojekte des Projektleiters sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 300+400 DIN 276:2008-12: mindestens 2 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Das Referenzprojekt umfasst bauliche und technische Brandschutzsanierungen im Bestand eines Krankenhauses.
cc) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 7.000 m2.
dd) Mindestens vom benannten Projektleiter als Projektleiter zu erbringende und
von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 4 und Leistungsphase 8.
ee) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 fertiggestellt oder begonnen.
ff) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß §5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3. (10) a) aa)-ff) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)a)aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
dd) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 100 Betten.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 5 ((10) b) aa)-ee)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 10 Punkte. Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o.ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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