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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in München (ID:10562287)

Übersicht
DTAD-ID:
10562287
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beaufsichtigung der Bauarbeiten , Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten , Dienstleistungen von Architekturbüros , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung , Kalkulation und Überwachung der Kosten , Planentwürfe (Systeme und Integration) , Projektaufsicht und Dokumentation
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Dauerausstellungen „Luft- und Raumfahrt“ . Das 1903 gegründete Deutsche Museum ist mit ca. 73.000 qm Ausstellungsfläche das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Mit jährlich...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.03.2015
Frist Vergabeunterlagen:
16.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Deutsches Museum, vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Heckl
Museumsinsel 1
80538 München
Kontaktstelle: Zentralabteilung des Deutschen Museums, Bereich Ausstellungsgestaltung
Frau Roiter, Herrn Kixmöller (Zimmernr. 1009)
E-Mail: vergabe-ag@deutsches-museum.de
http://www.deutsches-museum.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutsches Museum München - Ausstellungsgestaltung Dauerausstellungen „Luft- und Raumfahrt“.
Dauerausstellungen „Luft- und Raumfahrt“
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Das 1903 gegründete Deutsche Museum ist mit ca. 73.000 qm Ausstellungsfläche das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Mit jährlich rund 1,3 Millionen nationalen und internationalen Besucher/innen ist es das meistbesuchte Museum Deutschlands. Als wissenschaftliche Institution gesamtstaatlicher Bedeutung beherbergt es eine Sammlung von über 107.000 Objekten in über 50 Fachgebieten.
Die Dauerausstellungen präsentieren ein breites thematisches Spektrum in Geschichte, Gegenwart und Zukunft. In seinen Sonderausstellungen beschäftigt sich das Deutsche Museum mit aktuellen Themen an der Schnittstelle von Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaft und bietet ein Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und ihren Folgen, Potenzialen und Risiken.
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Im Rahmen eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprogramms für das Deutsche Museum für den Zeitraum 2012 bis 2025 wird das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums während des laufenden Museumsbetriebs in mehreren Realisierungsabschnitten ertüchtigt und saniert.
Hierzu werden auch die Ausstellungen in den jeweiligen Realisierungsabschnitten geräumt und anschließend neu gestaltet. Die Dauerausstellung „Luft- und Raumfahrt“ umfasst die fünf folgenden neu zu gestaltenden bzw. zu aktualisierenden Ausstellungen:
„Moderne Luftfahrt“ EG, „Flugsicherung“ EGZG, „Historische Luftfahrt“ 1.OG, „Flugmodelltechnik“ 1.OGZG, „Raumfahrt“ 2.OG in der Luft- und Raumfahrthalle des Deutschen Museums (Brandabschnitt E, Realisierungsabschnitt 1.II) sowie die „Historische Luftfahrt bis 1918“ welche sich im Mitteltrakt des Sammlungsgebäudes im 1.OG befindet (Brandabschnitt C, Realisierungsabschnitt 2).
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Es ist vorgesehen alle oben benannten Ausstellungen mit Ausnahme der „Historische Luftfahrt bis 1918“ im Realisierungsabschnitt 1.II umzusetzen. Aufgrund der räumlichen Anordnung ist die „Historische Luftfahrt bis 1918“ Teil des darauffolgenden Realisierungsabschnittes 2 und wird somit auch erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt.
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Die Ausstellungen werden ihre jetzige Lage innerhalb der Luft und Raumfahrthalle bzw. im Mitteltrakt behalten, jedoch sollen im Rahmen des Entwurfsprozesses die Grenzen und Übergänge zwischen bzw. zu einzelnen Ausstellungen räumlich und inhaltlich entwickelt werden.
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Voraussichtliche Planungs- und Ausführungszeiten:
- Planungsbeginn: August 2015,
- Abschluss Vorentwurfsplanung: Dezember 2015,
- Abschluss Entwurfsplanung: Juni 2016,
- Abschluss Ausführungsplanung: Oktober 2017,
- Abschluss Ausschreibung und Vergabe: August 2018,
- Ende Ausführung: 04.03.2019.
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Die unter Punkt II.3 genannten Zeiten beziehen sich auf die Dauerausstellungen der „Luft- und Raumfahrt“ im Realisierungsabschnitt 1.II
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Die Dauerausstellungen "Luft- und Raumfahrt" gliedern sich wie folgt:
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1. Neugestaltung der Dauerausstellung „Moderne Luftfahrt“ EG sowie EG ZG
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR. 300, 400 und 600): ca. 1.820.000,- Euro, einschl. MwSt.
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Größe der Ausstellung:
- ca. 3198 qm
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Ziel der Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ ist, den Besuchern zu helfen ein mehrperspektivisches Verständnis für das Flugwesen mit seinen Teildisziplinen zu entwickeln. Hier sollen wesentliche Grundlagen der Flugtechnik, vornehmlich im Bereich der zivilen Nutzung, praxisnah erklärt und verdeutlicht werden. Die Ausstellung wird thematisch und objektbezogen strukturiert, während das Thema Sicherheit das übergeordnete Leitmotiv für alle Ausstellungsbereiche darstellt und neben wissenschafts- und technikhistorischen Gesichtspunkten auf gesellschaftliche Bedürfnisse und Erfordernisse in einer „Flug“ authentischen Atmosphäre eingeht.
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Die Hauptthemen gliedern sich somit in 11 Themenmodule:
- Orientierungszentrum
- Flugwissenschaften
- Leichtbau im Flugzeugbau
- Flugbetrieb
- Flugzeugsystemtechnik
- Flugzeug und Umwelt
- Drehflügler
- Spitzentechnologie Segelflugzeugbau
- Flugführung
- Flugsicherung
- Prinzip Sicherheit am Beispiel F-104G - Starfighter
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Eine Neugestaltung der Ausstellung setzt voraus das neuen Inhalte, Themenschwerpunkte und Exponate auf eine gänzlich neue Art präsentiert werden müssen. Zudem sind auch räumliche wie auch organisatorische Probleme, der zurzeit existierenden Ausstellung zu formulieren und zu lösen.
Das Hauptaugenmerk bei den räumlichen Defiziten liegt unter anderem bei der natürlichen Belichtung, um nur ein Beispiel zu nennen. Bei den infrastrukturellen Defiziten handelt es sich dann hauptsächlich um die Ausstattung der Räumlichkeiten mit der notwendigen EDV/ Versorgungstechnik um auch unter anderem externe Veranstaltungen in der Ausstellung möglich zu machen bzw. um Exponate und Demonstrationen zu bedienen.
Der wichtigste Teil der Aufgabe und Kernpunkt wird jedoch die Gestaltung und Präsentation der neuen Ausstellung sein.
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2. Aktualisierung der Dauerausstellung „Historische Luftfahrt 1918 bis 1945“ im 1.OG
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR. 300, 400 und 600): ca. 990.000,- Euro, einschl. MwSt.
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Größe der Ausstellung:
- ca. 2147 qm
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Ziel der Ausstellung „Historische Luftfahrt 1918-1945“ ist, den Museumsbesuchern die Entwicklung der Luftfahrt anhand von Originalexponaten nahezubringen. In diesem Zeitraum fand ein Innovationsschub in der Luftfahrttechnik statt, welcher sich auf die gesamte weitere Entwicklung der Luft und Raumfahrt auswirkte. Hierbei beschränkt sich die Ausstellung nicht nur auf die militärische Flugzeug,- und Raketenentwicklung, sondern spannt einen chronologischen Bogen über die Flugantriebe hin zur zivilen Nutzung von Fluggeräten z.B. bei Arktischen Expeditionen. Somit teilt sich die Ausstellung in die folgenden Themenschwerpunkte auf.
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- Fortbewegung – Schaufenster einer populistisch geprägten Luftfahrtentwicklung
- Luftfahrt zu Zeit der „Weimarer Republik“ 1919-1933
- Geheimwaffen
- Luftrüstung zur Zeit des 2. Weltkrieges
- Zivilluftfahrt in den Jahren 1933-1945
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Der Zugang zu dem Themenspektrum soll durch einzelne, neu zu gestaltende Elemente und Medienstationen konkrete Bezüge zu dem jeweiligen Exponat herstellen und somit für alle Besuchergruppen noch attraktiver werden.
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3. Aktualisierung der Dauerausstellung „Flugmodelltechnik" im 1.OG ZG
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR. 300, 400 und 600): ca. 130.000,- Euro, einschl. MwSt.
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Größe der Ausstellung:
- ca. 120 qm
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Ziel der Ausstellung „Flugmodelltechnik“ ist, Museumsbesuchern das technikbezogene Themenfeld des Modellflugzeugbaues zu vermitteln welches sich stark zu Spielzeugen abgrenzt.
Anhand der ausgestellten Modelle, der Antriebstechnik, der Steuerung sowie den Materialien werden das weite Spektrum des Modellfluges und die damit verbundenen Probleme und Lösungen aufgezeigt und erklärt. Die Themenschwerpunkte wären im Einzelnen:
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- Flugmodelle von den Anfängen bis heute
- Scale-Flugmodelle und Sonderbauarten
- Entwicklung der Antriebe
- Entwicklung der Steuerung
- Materialien
- Hubschraubermodelle
- Raketenmodelltechnik
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Im Rahmen der Ausstellungsaktualisierung soll die Präsentation der Exponate in Bezug auf Licht, Hängungen und Grafiken verbessert werden.
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4. Neugestaltung der Dauerausstellung „Flugsicherung" im 1.OG ZG
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR. 300, 400 und 600): ca. 200.000,- Euro, einschl. MwSt.
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Größe der Ausstellung:
- ca. 332 qm
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Ziel der Ausstellung „Flugsicherung“ ist, Museumsbesuchern einen Einblick in die Komplexität von Flugsicherung in Bezug auf Organisation, Kommunikation und Koordination zu geben und über den gemeinsamen Leitgedanken der Sicherheit den Bogen zur Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ im Erdgeschoss zu spannen.
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Neben der Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ wird auch diese Ausstellung neugestaltet. Der Umfang einer solchen Neugestaltung ist dem in der Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ vergleichbar.
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5. Aktualisierung der Dauerausstellung „Raumfahrt" im 2.OG
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR. 300, 400 und 600): ca. 880.000,- Euro, einschl. MwSt.
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Größe der Ausstellung:
- ca. 1060 qm
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Die Ausstellung Raumfahrt steht unter dem Motto "Für die Erde ins All" und wurde im Lauf der letzten Jahre stetig aktualisiert und teilweise erneuert. Von den historisch bedeutenden Exponaten des Raketenpioniers Max Valier aus den 1920 er Jahren bis zum ersten deutschen Pico-Satelliten (2013) schlägt die Ausstellung eine weite Brücke. Ein Schwerpunkt stellt die Bemannte Raumfahrt mit dem Spacelab dar. Die Themenschwerpunkte gliedern sich somit wie folgt:
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- Einführung – Die Erde im Sonnensystem, Nutzen der Raumfahrt
- Anfänge der Raketentechnik
- Entwicklung und Bau der V2-Rakete
- Antriebe für den Weltraum
- Satelliten und Sonden
- Fernerkundung aus dem Weltraum
- Bemannte Raumfahrt
- Weltraumlabor Spacelab
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Neben der Aktualisierung der Medien, Texte Demonstrationen und der Präsentation werden lediglich einige Exponate ausgetauscht bzw. ergänzt. Ein kleiner Teil der Ausstellung soll inhaltlich neu gestaltet werden während die ursprüngliche Konzeption weitgehend beibehalten wird.
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6. Aktualisierung der Dauerausstellung „Historische Luftfahrt bis 1918“ im 1.OG des Mitteltraktes
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Voraussichtliche Produktionskosten (KGR. 300, 400 und 600): ca. 815.000,- Euro, einschl. MwSt.
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Voraussichtlicher Planungsbeginn: 2019
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Ein Rahmenterminplan zu Realisierungsabschnitt 2 wird noch erstellt.
Dieser wird nochmals gemeinsam mit dem Auftragnehmer abgestimmt.
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Größe der Ausstellung:
- ca. 973 qm
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Ziel der Ausstellung ist die Darstellung des Übergangs vom Flug in der Natur hin zur Realisierung des Menschheitstraums vom "Fliegen".
Die räumlich getrennten Handlungsstränge "Flug in der Natur" und "Ballone" führen zusammen in einen Ausstellungsbereich, der den ersten fliegenden Menschen Otto Lilienthal und seine Flugapparate zeigt. Original-Exponate dokumentieren die Entwicklung der Luftfahrt von den ersten erfolgreichen Flugversuchen bis zu den Militärflugzeugen des Ersten Weltkrieges. Die Themenschwerpunkte sind:
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-Flug in der Natur
-Ballone
-Luftschiffe
-Anfänge der Luftfahrt (Otto Lilienthal, Gebrüder Wright)
-Erster Weltkrieg
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Der Gesamtcharakter mit den am Tonnengewölbe aufgehängten Flugzeugen soll erhalten bleiben. Präsentation, Beleuchtung, Medientechnik u.a. soll verbessert werden.
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Die Entwurfsplanung für die Ausstellungen der „Luft- und Raumfahrt“ beinhaltet die Entwicklung eines gestalterischen Konzeptes, welches auf der Grundlage des durch die Kuratoren erstellten Ausstellungskonzeptes und deren Objektrecherchen zu erstellen ist. Es wird eine verschränkte Entwicklung im Dialog vor Ort erwartet, da es Teil des Grundverständnisses des Kuratorenteams ist, dass Inhalte und gestalterische Umsetzung nicht getrennt aufzufassen sind, sondern sich gegenseitig durchdringen. Von daher wird eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam sowie weiteren Fachbeteiligten vorausgesetzt.
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Folgende Leistungen sind seitens des Auftragnehmers im Auftragsfall zu erbringen:
Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch) inkl. szenisches Einleuchten, Leistungen der Grafik, Leistungen des Produktdesigns und der Integration von Demonstrationen und Medien, Leistungen der Vitrineneinrichtung.
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Die detaillierte Aufgabenbeschreibung erhalten die ausgewählten Bieter des Verhandlungsverfahrens mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Leistungen der Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI - Leistungsphasen 1-9, Leistungen der Lichtgestaltung (szenografisch) inkl. szenisches Einleuchten - analog HOAI - Leistungsphasen 1-3, Leistungen der Grafik - analog HOAI-Leistungsphasen 1-8, Leistungen des Produktdesigns (entspricht nicht der Entwicklung und Gestaltung von Demonstrationen, sondern lediglich deren optische Anpassung an die Ausstellung) und der Integration von Demonstrationen und Medien - analog HOAI-Leistungsphasen 1-5, Leistungen der Vitrineneinrichtung (besondere Leistung) für die Ausstellungsgestaltung der Dauerausstellung „Luft- und Raumfahrt“.
Umfang der Ausstellungsgestaltung ist die Konzeption, Planung und Gestaltung der Ausstellung auf Basis des vom Deutschen Museum erarbeiteten inhaltlichen Konzeptes. Die Bereiche der Ausstellung sollen in einem ganzheitlichen Konzept dargestellt werden.
Die Gestaltung der Dauerausstellung ist eine Maßnahme im denkmalgeschützten Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums. In der Planung und für die Ausführung ist zu berücksichtigen, dass der Museumsbetrieb außerhalb des Ausstellungsbereiches aufrechterhalten werden muss und die dafür erforderlichen Sicherungsvorkehrungen vorzusehen sind.
Der oben beschrieben Umfang bezieht sich auf alle Dauerausstellungen der „Luft- und Raumfahrt“.

CPV-Codes: 71200000, 71223000, 71242000, 71300000, 71244000, 71247000, 71248000, 71243000

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
99905-2015

Aktenzeichen:
15.023.05

Vergabeunterlagen:
Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse beim Deutschen Museum per E-Mail anzuzeigen (vergabe-ag@deutsches-museum.de) sowie (kostenfrei) den Bewerbungsbogen (s.
Ziffer III.2.1) anzufordern. Im Zuge der Interessensbekundung bzw. Anforderung des Bewerbungsbogens wird der Interessent gebeten, eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die gesamte Korrespondenz im
Vergabeverfahren (z. B. Mitteilungen der Vergabestelle zu Änderungen oder Ergänzungen des Verfahrens oder seiner Bestimmungen sowie Antworten auf Bieterfragen) abgewickelt wird.
Der Bewerbungsbogen ist zwingend zu verwenden. Bieterfragen und Auskunftsersuchen können bis zu dem in Ziffer IV.3.3) genannten Zeitpunkt an das Deutsche Museum per E-Mail (vergabe-ag@deutsches-museum.de) gerichtet werden. Die Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen mit Anlagen) müssen zum genannten Schlusstermin, in einem verschlossenen Umschlag mit beiliegendem Aufkleber mit der sichtbaren Kennzeichnung "Teilnahmeantrag zum VOF-Verfahren Ausstellungsgestaltung Dauerausstellung "Luft- und Raumfahrt"", beim Deutschen Museum vorliegen. Die Bewerbungsunterlagen sind termingerecht entweder auf dem Postweg oder persönlich, in einem verschlossenen Umschlag im Sekretariat HAZ des Deutschen Museums, zu Hd. Frau Roiter, Herr Kixmöller, Museumsinsel 1, 80538 München einzureichen. Nach 17.00 Uhr können Unterlagen auch persönlich an der Hauptpforte des Bibliotheksgebäudes abgegeben werden. Für den rechtzeitigen Eingang sind die Bewerber verantwortlich.
Nichtrechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können - soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt - von der Vergabestelle nachgefordert werden, wenn deren Fehlen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen würde oder sie zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers erforderlich sind. Dies gilt auch für solche Nachweise, Angaben oder Erklärungen, die nicht schon mit dem Teilnahmeantrag, sondern erst mit dem Angebot oder auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind. Eine Nachforderung kann insbesondere unterbleiben, wenn sich aus den vorliegenden Nachweisen, Angaben oder Erklärungen die Unzuverlässigkeit oder eine unzureichende Eignung des Bewerbers/Bieters ergibt. Eine Nachforderung kann weiterhin auch unterbleiben, wenn der Bewerber/Bieter nach den mitgeteilten Auswahlkriterien offensichtlich keine Chance auf den Erhalt des Zuschlags hat. Nachgeforderte Nachweise, Angaben oder Erklärungen sind binnen der in der Nachforderung bestimmten Frist (i.d.R. sechs Kalendertage) vollständig nachzureichen.
Aus Gleichbehandlungsgründen werden die Eignungsmerkmale aus nachgereichten Nachweisen, Angaben oder Erklärungen bei der der Auswahlentscheidung (s. Ziffer IV.1.2) nicht positiv (verbessernd) berücksichtigt.
Die Auswahlentscheidung wird auf der Grundlage der bereits aus dem Teilnahmeantrag erkennbaren Eignungsmerkmale getroffen. Lediglich soweit die Anwendung eines Auswahlkriteriums von mehreren Nachweisen, Angaben oder Erklärungen abhängig ist, bleiben die bereits aus dem Teilnahmeantrag erkennbaren Eignungsmerkmale in der Auswahlentscheidung erhalten, wenn deren Wertbarkeit durch die nachgereichten Nachweise, Angaben oder Erklärungen nachgewiesen wird. Im Falle einer Mehrfachbeteiligung wird von allen betroffenen Unternehmen spätestens mit dem Angebot der Nachweis über die Gewährleistung und Sicherung des Geheimwettbewerbs zu führen sein. Betroffen sind Unternehmen, die sich als Mitglied einer oder mehrerer Bietergemeinschaft(en) und/oder Einzelbieter an dem Vergabeverfahren parallel beteiligen. Betroffen sind auch solche Bieter, die denselben Nachunternehmer wie ein anderer Bieter unterbeauftragen möchten oder die entweder selbst Nachunternehmer eines anderen Bieters sind oder einen anderen Bieter als Nachunternehmer unterbeauftragen möchten. Betroffen sind auch konzernverbundene oder sonst eng verknüpfte Unternehmen (z.B. bei Identität der handelnden oder leitenden Personen), die sich parallel an dem Vergabeverfahren beteiligen. Für den Fall, dass ein Bewerber/Bieter einen Teil des Auftrags als Unterauftrag an einen Nachunternehmer zu vergeben beabsichtigt, werden hierzu Angaben und Erklärungen erst im Angebot verlangt, soweit nicht der Bewerber/Bieter sich zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten (Fähigkeiten und/ oder Mittel) des Nachunternehmers berufen will; dann gilt Ziffer III.2.1).
Im Übrigen hat der Bewerber/Bieter im Angebot den Teil des Auftrages, den er unterbeauftragen möchte, zu benennen und mit dem Angebot eine von dem Nachunternehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung im Original (kein Fax, keine Farb-/Kopie) einzureichen, in der sich der Nachunternehmer gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, im Auftragsfall die für ihn vorgesehenen Teilleistungen auszuführen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die in Ziffern III.1.1), III.2.1), III.2.2) und III.2.3) genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Nachunternehmer vorzulegen.
Die Vergabestelle behält sich vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber/Bieter eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bietern während des Vergabeverfahrens weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern, insbesondere: beglaubigte Auszüge aus dem Handels-, Berufs-, Bundeszentral-, Gewerbe-, Korruptions- oder sonstigen Registern; Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen; Jahresabschlüsse, Bilanzen und/oder Gewinn- und Verlustrechnungen ggf. mit Testat oder Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters; Bankauskünfte; Bestätigungsschreiben der Auftraggeber über die vertragsgemäße Ausführung der benannten Referenzleistungen; Qualifikationsnachweise für die benannten und/oder verantwortlichen Personen; eine Aufstellung über die technischen Ressourcen (Geräteliste) sowie Originale
oder Beglaubigungen der in Kopie vorgelegten Unterlagen und Nachweise. Bieter aus anderen EUMitgliedsstaaten können, wenn sie über einen geforderten Nachweis nicht verfügen, gleichwertige Nachweise aus ihrem Heimatstaat vorlegen. Amtliche Nachweise (Bescheinigungen, Beglaubigungen, Zeugnisse) gelten nur dann als gleichwertig, wenn sie von der in diesem Staat zuständigen Stelle unter Einhaltung der dafür einschlägigen Vorschriften ausgestellt wurden und den Anforderungen gegebenenfalls bestehender und einschlägiger zwischen- oder überstaatlicher Regelungen, Vereinbarungen und Richtlinien zur gegenseitigen Anerkennung entsprechen.
Das Angebot ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzugeben. Anderssprachigen Erklärungen und Nachweisen ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung von einem vereidigten oder öffentlich bestellten Übersetzer beizufügen. Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Auswahlverfahrens von den zur Verhandlung geladenen Bewerbern einen Lösungsvorschlag nach § 20 Abs. 2 VOF erarbeiten zu lassen. Die Aufgabenbeschreibung wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Erarbeitung der Lösungsvorschläge wird gemäß § 20 Abs. 3 VOF vergütet.

Termine & Fristen
Unterlagen:
16.04.2015 - 14:00 Uhr

Angebotsfrist:
16.04.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
03.08.2015 - 31.07.2019

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Seitens des Auftraggebers ist eine BauRisk-All in One-Versicherung (Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung) für alle Auftragnehmer, d. h. alle Architekten, Ingenieure, Gutachter, Sonderfachleute, Sicherheitskoordinatoren, Projektmanager (Projektsteuerer, -controller, -entwickler, -developer) etc., nach deutschem Recht abgeschlossen.
Die Versicherungssumme in der Planungs-Haftpflicht-Versicherung beträgt 10.000.000 EUR pauschal für Personen und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), zweifach maximiert während der Gesamtlaufzeit des Bauprojektes.
Der Selbstbehalt beträgt 5.000 EUR je Versicherungsfall. Bei Personenschäden wird kein Selbstbehalt in Abzug gebracht.
In diesem Zusammenhang wurde eine Beteiligung der Dienstleistungserbringer in Höhe von 5,95 ‰ ihrer jeweiligen Brutto-Honorarsumme errechnet.
Diesbezüglich wird die Erklärung des Bewerbers zur Bereitschaft an der finanziellen Beteiligung bzgl. des Abschlusses der BauRisk-All in One-Versicherung im Auftragsfall verlangt.
Zusätzlich ist seitens des Bewerbers für den Bereich der Ausstellungen, der nicht in der BauRisk-All in One-Versicherung beinhaltet ist, der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung zu führen.
Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für für Personen- und Sachschäden: 3.000.000 EUR, für Vermögensschäden: 3.000.000 EUR bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall sollte bereits mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden, ist jedoch spätestens vor Zuschlagserteilung zu erbringen.

Zahlung:
Siehe Verdingungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Bewerber haben als Teilnahmeantrag einen Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Der Bewerbungsbogen kann beim Deutschen Museum per E-Mail unter vergabe-ag@deutsches-museum.de angefordert werden und muss zwingend verwendet werden.
1) Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift),
2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen,
3) Angaben zur beruflichen Befähigung der Büroinhaber/Geschäftsführer (§ 5 Abs. 5 a VOF),
4) Erklärung über rechtliche und wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF) und zu Abhängigkeiten von Ausführungs- oder Lieferinteressen (§ 2 Abs. 3 VOF),
5) Erklärung über die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF) und/oder die Berufung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (§ 5 Abs. 6 VOF).
Ein Teilnahmeantrag, der keine ordnungsmäßige und eindeutige Bezeichnung des Bewerbers enthält (s. Bewerbungsbogen) und/oder nicht im Original unterzeichnet und eingereicht wurde (z.B. per E-Mail, per Fax oder als Farb-/Kopie), gilt als nicht abgegeben; eine Nachforderung ist für diesen Fall ausgeschlossen.
Im Weiteren sind zugleich mit dem Bewerbungsbogen (als Anlage) von den Bewerbern vorzulegen:
1) ein aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister (Kopie genügt), der den zum Zeitpunkt der Abgabe aktuellen Stand wiedergibt und nicht älter als 6 Monate ist, oder für den Fall, dass eine Eintragung im Handels- oder Berufsregister entfällt, eine Darstellung zur Gründung, zur Rechtsform, zu den Inhabern und zum bisherigen Bestehen des Unternehmens des Bewerbers,
2) Beschreibung der Geschäftsfelder und des Leistungsspektrums des Unternehmens (max. 1 Seite DIN A4),
3) Beschreibung der Struktur und Organisationsform des Unternehmens (max. 1 Seite DIN A4),
4) falls zutreffend: nähere Angaben zu gegebenenfalls vorliegenden Ausschlussgründen (§ 4 Abs. 6 oder 9 VOF),
5) falls zutreffend: Erklärung zu Verknüpfungen oder Abhängigkeiten (§ 4 Abs. 2 und § 2 Abs. 3 VOF),
6) falls zutreffend: Erklärung zur Zusammenarbeit (§ 5 Abs. 6 VOF).
Im Falle der Bewerbung einer Bewerber/Bietergemeinschaft sind die vorbenannten Eignungsnachweise jeweils von jedem einzelnen und für jedes einzelne Mitglied vorzulegen; dies gilt insbesondere für den Bewerbungsbogen.
Für den Fall, dass sich ein Bewerber zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung auf die Kapazitäten (Fähigkeiten und/oder Mittel) eines anderen Unternehmens (Drittunternehmen) berufen will, ist zugleich mit dem Teilnahmeantrag eine von dem Drittunternehmen unterzeichnete Verpflichtungserklärung im Original (kein Fax, keine Farb-/Kopie) einzureichen, in der sich das Drittunternehmen gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet, dem Bewerber im Auftragsfall diese Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren sind zugleich mit dem Teilnahmeantrag die vorbenannten Eignungsnachweise auch für dieses Drittunternehmen vorzulegen. Es wird darauf hingewiesen, dass jedes Unternehmen, welches mit dem Bewerber personenverschieden ist, als Drittunternehmen gilt; hierzu zählen auch konzernverbundene Unternehmen und Mutter-/Tochtergesellschaften sowie Nachunternehmer, auf die sich der Bewerber zum Nachweis oder zur Ergänzung seiner Eignung berufen will (zu sonstigen Nachunternehmern s. u. Ziffer VI.3).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
In bzw. mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziffer III.2.1) sind u. a. folgende weiteren Angaben bzw. Erklärungen zu machen:
1) Gesamtjahresumsatz sowie Jahresumsatz mit Planungsleistungen im Bereich der Ausstellungsgestaltung von Museums-, Kunst- oder Technikausstellungen unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 4 c VOF),
2) Tabellarische Liste der wesentlichen in den letzten 3 Kalenderjahren erbrachten Leistungen mit Angabe der Baukosten, des Auftragwertes, der Leistungszeit und Benennung des Auftraggebers (§ 5 Abs. 5 b VOF),
3) Personelle Ausstattung des Bewerbers (Mitarbeiterzahl) in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren gegliedert nach Berufsgruppen (§ 5 Abs. 5 d VOF),
4) Technische Büroausstattung des Bewerbers (§ 5 Abs. 5 e VOF),
Es ist keine Eignungsanforderung, dass der Bewerber bereits seit 3 Jahren bestanden und am Markt tätig gewesen ist; "Newcomer” sind zugelassen. Soweit Angaben aus den vergangenen Jahren gefordert sind, haben Newcomer diese Angaben entsprechend ihrem Gründungsdatum oder dem Datum ihrer Tätigkeitsaufnahme zumachen.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem einzelnen Mitglied einzureichen, wobei darin die für das Mitglied jeweils zutreffenden Angaben und Erklärungen zu machen sind. Die Bewerbungsbögen aller Mitglieder werden sodann bei der Prüfung und Wertung des Teilnahmeantrages der Gemeinschaft durch die Vergabestelle kumulativ berücksichtigt.

Technische Leistungsfähigkeit
In bzw. mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziffer III.2.1) sind u. a. folgende weiteren Angaben bzw. Erklärungen zumachen:
1) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals, der jeweiligen Qualifikation und Befähigung sowie der Entscheidungsbefugnis (§ 5 Abs. 5 c VOF). Vorlage eines Nachweises, dass von dem für die Leistungserbringung vorgesehenem Personal eine Person die berufliche Qualifikation als Architekt oder Innenarchitekt aufweist. Im Weiteren sind zugleich mit dem Bewerbungsbogen die Nachweise zum beruflichen Werdegang und zur fachlichen Qualifikation und zu den persönlichen Referenzen des für das Projekt vorgesehenen Personals vorzulegen.
2) Überzeugende und nachvollziehbare Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems des Bewerbers, wonach eine ordnungs- und vertragsgemäße Auftragsausführung zu erwarten ist. Benennung von durchgeführten Fortbildungen des Bewerbers zur Sicherstellung der Qualität (§ 5 Abs 5 f VOF). Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Beschreibung für die Gemeinschaft insgesamt vorzunehmen unter jeweils gesonderter Darstellung der Qualitätssicherungsmaßnahmen der einzelnen Mitglieder und deren Zusammenwirken im Falle der Auftragserteilung.
3) Angabe (im Beiblatt zum Bewerbungsbogen) und Beschreibung (in einer selbsterstellten Anlage) von maximal 3 ausgewählten Referenzen des Bewerbers über abgeschlossene Bauvorhaben
aus den vergangenen 10 Jahren (Abschluss der Bauleistungen nicht vor dem 1.4.2005 und nicht nach dem 31.03.2015), bei denen der Bewerber Leistungen erbracht hat, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbare Referenzleistung gelten Planungsleistungen der Objektplanung Innenräume der Leistungsphasen 3 bis 8 für Museums-, Kunst- oder Technikausstellungen von gewisser Dauer und mitvergleichbarer Größe (ab 200 m2) und Schwierigkeit (z.B. Projektumfang, Denkmalschutz, laufender Betrieb, schwierige Rahmenbedingungen). Diese Leistungsinhalte sind keine Mindestanforderungen, sondern Vergleichbarkeitskriterien, deren Maß der Erfüllung bei der Auswahlentscheidung (s. Ziffer IV.1.2) berücksichtigt wird. Berücksichtigt wird außerdem, ob und in welchem Maße der vom Bewerber benannte Projektleiter an der Ausführung der Referenzleistungen wesentlich (als Projektleiter mit Führungsverantwortung) mitgewirkt hat. Als Referenzleistungen gelten die bisher vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen. Anerkannt werden auch die Referenzleistungen von Rechtsvorgängern oder Drittunternehmen sowie persönliche Referenzen des Büroinhabers oder Projektleiters, wenn der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag nachweist, dass ihm die maßgeblichen Mittel (z.B. Personal und technische
Ausstattung) und das wesentliche Know-How (Wissen und Erfahrung) aus diesen Referenzen tatsächlich zur Verfügung stehen. Für diesen Nachweis ist darzustellen, wie der Bewerber die Mittel und das Know-How bei der Auftragsausführung einsetzen kann und einzusetzen plant. Die Referenzleistungen sind anhand der Angaben im Beiblatt zum Bewerbungsbogen (Referenz 1 bis 3) und
mittels einer selbst erstellten Beschreibung als Anlage zum Bewerbungsbogen übersichtlich und prüfbar darzustellen. Aus den Referenzangaben müssen folgende Informationen hervorgehen:
— Bezeichnung und Ort des Referenzprojektes,
— Name und Anschrift des Auftraggebers,
— Ansprechpartner mit aktueller Telefonnummer,
— Projektumfang (Baukosten),
— Planungs- und Bauzeit,
— aussagekräftiges Bild- und Textmaterial zum Bauvorhaben,
— aussagekräftige Beschreibung des Produktdesign und Integration von Demonstrationen und Medien,
— Beschreibung der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen (Aufgabenbeschreibung), woraus ersichtlich wird, ob und welche Planungsleistungen in welchen Leistungsphasen und in welchen Leistungsbereichen (z. B. Objektplanung Innenräume, Szenografie, Lichtplanung, Grafik, Produktdesign und Integration von Demonstrationen und Medien) erbracht wurden,
— Angaben zum eingesetzten Personal (inkl. freie Mitarbeiter),
— Besonderheiten und Schwierigkeiten der Projektdurchführung (z.B. laufender Betrieb, schwierige Rahmenbedingungen, Auszeichnungen).
Zugleich ist dem Teilnahmeantrag für jede benannte Referenz eine Bestätigung des Auftraggebers (Kopie genügt) beizufügen, in der Aussagen des Auftraggebers zur Termin- und Kosteneinhaltung des Bewerbers und zur Qualität der Leistung des Bewerbers enthalten sind.
4) Verpflichtungserklärung des Bewerbers zum Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall. Im Bewerbungsbogen ist die Abrufzeit anzugeben, innerhalb derer der Bewerber seine persönliche
Präsenz und Verfügbarkeit vor Ort gewährleisten kann und durch welche Maßnahmen die örtliche Präsenz gewährleistet wird.

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17.09.2015
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